Archiv der Kategorie: Nachrichten

Aktu­el­le Nach­rich­ten aus der Ernst-Reuter-Schule

Ernst-Reuter-Schule trauert um Sophia Nowak

Mit gro­ßer Bestür­zung und tie­fer Trau­er haben wir vom Tod unse­rer Schü­le­rin Sophia Nowak erfah­ren.

Sophia ver­starb am 27. Mai 2018 im Alter von nur 12 Jah­ren.

Mit einem Kon­do­lenz­buch gedach­ten wir unse­rer ver­stor­be­nen Schü­le­rin im Ein­gangs­be­reich der Schu­le. Vie­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie Mit­glie­der der Schul­ge­mein­de brach­ten dar­in ihre Anteil­nah­me zum Aus­druck.

Unser gan­zes Mit­ge­fühl gilt der Fami­lie von Sophia.

ERS erneut teilnehmerstärkste Schule bei Sparkassen-Schreibwerkstatt

Die Ernst-Reuter-Schule zu Gast bei der „Schreib­werk­statt“ im Gebäu­de der Spar­kas­se Die­burg in Groß-Umstadt.

Am Don­ners­tag, den 24. Mai 2018, war es wie­der so weit: Die Spar­kas­se Die­burg lud zur Prä­sen­ta­ti­ons­ver­an­stal­tung der Schreib­werk­statt in die Spar­kas­se Groß-Umstadt ein.

Ins­ge­samt haben sich die­ses Jahr 16 Schu­len mit 80 Klas­sen an die­sem Pro­jekt betei­ligt. Wie­der­holt war die Ernst-Reuter-Schule mit 16 teil­neh­men­den Klas­sen die am stärks­ten ver­tre­te­ne Schu­le. Aus jeder Klas­se wur­den meh­re­re Bei­trä­ge, unter Umstän­den sogar die der gesam­ten Klas­se, ein­ge­schickt. Nun emp­fin­gen die Teil­neh­mer eine ent­spre­chen­de Wür­di­gung ihrer Leis­tung.

Wäh­rend sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler an den bereit­ge­stell­ten Snacks und Geträn­ken erfreu­ten und auf­merk­sam den ver­schie­de­nen Vor­trä­gen und dem abwechs­lungs­rei­chen Pro­gramm lausch­ten, durf­te auch in die­sem Jahr wie­der ein Schü­ler der Ernst-Reuter-Schule sei­ne Geschich­te vor­le­sen. Jonas Ced­ric Heb wur­de bereits zum zwei­ten Mal die Ehre zuteil, eine sei­ner Geschich­ten dem Publi­kum zu prä­sen­tie­ren. „Feu­er und Flam­me – eine Freund­schaft“ lau­te­te der Titel und erzähl­te von einem eher unge­wöhn­li­chen Beginn einer Freund­schaft zwi­schen zwei Jun­gen, die sie bei­de schließ­lich fest zusam­men­schweißt. Hier­für ern­te­te Jonas tosen­den Applaus, da er sei­ne Geschich­te sehr schü­ler­nah schrieb und sei­ne For­mu­lie­run­gen bei dem jun­gen Publi­kum sehr gut anka­men.

Doch bis man an die­sem Punkt ankam, war es ein län­ge­rer Weg gewe­sen. Im Dezem­ber 2017 erklär­ten sich elf Leh­re­rin­nen der Ernst-Reuter-Schule bereit mit ihren Klas­sen an dem jähr­lich statt­fin­den­den Pro­jekt „Schreib­werk­statt – Spre­chen für´s Hören“ teil­zu­neh­men. Von man­chen Schü­lern wird die­ser Ter­min schon her­bei gesehnt und das The­ma mit Span­nung erwar­tet. In die­sem Jahr lau­te­te es „Feu­er und Flam­me…“. Die Hoff­nung war groß, dass sich bei die­sem offe­nen The­ma ein guter Gedan­ke ent­zün­den wird und eine Geschich­te zustan­de kommt, für die das Publi­kum ent­flammt.

Die Ernst-Reuter-Schule war mit zahl­rei­chen Schü­le­rin­nen und Schü­lern sowohl aus dem Grundstufen- als auch aus dem Sekun­dar­stu­fen­be­reich auf der Ver­an­stal­tung der Sparkassen-Jubiläumsstiftung ver­tre­ten.

Die Klas­se 3a schrieb sehr schö­ne Hai­kus zu die­sem The­ma. Bei die­ser Gedicht­form spielt die ent­spre­chen­de Sil­ben­zahl der ein­zel­nen Ver­se eine wich­ti­ge Rol­le. Ins­ge­samt vier gemein­schaft­li­che Geschich­ten wur­den in der Klas­se 3b geschrie­ben und haben gezeigt, was für tol­le Geschich­ten dabei her­aus­kom­men kön­nen, wenn die Fan­ta­sie vie­ler Kin­der auf­ein­an­der­trifft. Auch in der Klas­se 4a wur­de gedich­tet und in der Klas­se 4b spiel­ten Tie­re immer eine wich­ti­ge Rol­le. In den Geschich­ten der Klas­sen 5a und 5c wur­de geschil­dert, für was man alles ent­flam­men kann und in den Geschich­ten der Klas­se 5b gera­ten Gebäu­de in Brand. Die Geschich­ten in den Klas­sen 6a, 6b und 6c sind the­ma­tisch sehr unter­schied­lich, doch die Feu­er­wehr spielt öfters eine Rol­le und auch hier wur­den schö­ne Gedich­te ver­fasst. Eben­so kommt ein Neu­bau der Ernst-Reuter-Schule vor, nach­dem eine unacht­sa­me Leh­re­rin das völ­li­ge Abbren­nen der Schu­le ver­ur­sacht hat­te. In den Klas­sen 7a und 7b ent­flam­men auch hier wie­der Schü­ler für ihre Hob­bies oder gar ihr Lieb­lings­es­sen. Eben­so in den Klas­sen 7c und 7d, in denen auch Freund­schaft immer wie­der eine wich­ti­ge Rol­le spielt. Auch in den 8. Klas­sen lie­ßen es sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler nicht neh­men, zusätz­lich zu ihrem regu­lä­ren Schul­all­tag noch tol­le Geschich­ten zu ver­fas­sen, die sich um Freund­schaft und das eige­ne Hob­by dre­hen.

Ermög­licht wird dies alles durch die Leh­re­rin­nen, die bereit sind, die­ses Pro­jekt in ihren Unter­richt ein­zu­pla­nen und der Krea­ti­vi­tät ihrer Schü­le­rin­nen und Schü­ler Raum zu geben und sie bei Bedarf unter­stüt­zen.

All die­sen Lehr­kräf­ten und der für die Schreib­werk­statt an der Ernst-Reuter-Schule ver­ant­wort­li­chen Leh­rer­ein Sabri­na Han­stein gilt ein ganz beson­de­res Dan­ke­schön.

170 Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Schule beim größten europaweiten Englischwettbewerb vertreten

Flei­ßig bei der Arbeit waren die Schü­le­rin­nen und Schü­ler beim Big-Challenge-Wettbewerb in der Ernst-Reuter-Schule.

Die soge­nann­te BIG Chal­len­ge ist ein euro­pa­weit an Schu­len durch­ge­führ­ter Eng­lisch­wett­be­werb, bei dem sich jedes Jahr mehr als 600.000 Schü­le­rin­nen und Schü­ler auf dem gan­zen euro­päi­schen Kon­ti­nent mit­ein­an­der mes­sen und ihre Eng­lisch­kennt­nis­se unter Beweis stel­len. Der Wett­be­werb ist dabei nur den­je­ni­gen Schü­le­rin­nen und Schü­lern vor­be­hal­ten, die Eng­lisch als Zweit­spra­che erwer­ben.

Mit ins­ge­samt 170 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern aus den Jahr­gän­gen 5 bis 9, zählt die Ernst-Reuter-Schule erneut zu den pro­zen­tu­al teil­neh­mer­stärks­ten Schu­len.

Moti­viert vom Ver­spre­chen, sich mit Kin­dern ande­rer euro­päi­scher Län­der mes­sen und ver­glei­chen zu kön­nen und in Hoff­nung dar­auf, bei erfolg­rei­chem Abschnei­den einen der vie­len Sach­prei­se wie Medail­len, Hifi-Artikel wie Lap­tops und Kopf­hö­rer, aber auch Bücher gewin­nen zu kön­nen, schrie­ben die Ernst-Reuter-Schülerinnen und Schü­ler am Don­ners­tag, den 4. Mai einen 45 minü­ti­gen Test.

Die 45 Multiple-Choice Fra­gen des Tests sind in unter­schied­li­che Kom­pe­tenz­be­rei­che auf­ge­teilt und über­prü­fen neben dem Grammatik-Wissen der Schü­le­rin­nen und Schü­ler auch ihr pho­ne­ti­sches Ver­ständ­nis, ihre Lese­kom­pe­tenz und in wei­ten Tei­len auch ihr Wis­sen über die kul­tu­rel­len Sit­ten und Gebräu­che Eng­lands, Nord­ame­ri­kas, des UK und des gesam­ten Com­mon­wealth of Nati­ons.

In weni­gen Wochen wer­den die Ant­wort­bo­gen vom zustän­di­gen BIG Chal­len­ge Komi­tee aus­ge­wer­tet und die Ergeb­nis­se zurück an die Schu­le geschickt wor­den sein. Lehr­kräf­te, Schü­le­rin­nen und Schü­ler war­ten gespannt auf die Ergeb­nis­se und freu­en sich dar­auf, schon bald die Prei­se und Ehrun­gen beim dies­jäh­ri­gen Som­mer­fest im Rah­men des 50. Jubi­lä­ums der Schu­le ent­ge­gen neh­men zu dür­fen.

Einen ganz beson­de­ren Dank rich­tet die Ernst-Reuter-Schule an den Englisch-Lehrer Kars­ten Reeg, der – wie im Jahr zuvor auch – die gesam­te Orga­ni­sa­ti­on (Pla­nung, Durch­füh­rung, Aus­wer­tung) der „Big Chal­len­ge“ auf sich genom­men hat und damit einen bedeu­ten­den Wett­be­werb an die Schu­le geholt hat.

Kinobesuch der 5. Klassen in Höchst (Odw.)

Viel Spaß hat­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler beim Kino­be­such in Höchst.

Als ganz beson­de­res High­light hat sich das Leh­rer­jahr­gangs­team im 5. Schul­jahr für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler etwas über­legt: alle Kin­der aus die­sem Jahr­gang durf­ten mit dem Zug von Groß-Umstadt nach nach Höchst (Odw.) fah­ren und dort den Kino­film „Pad­ding­ton 2“ anschau­en. Ein schö­nes Erleb­nis, das alle so schnell nicht ver­ges­sen wer­den. Mit Pop­corn aus­ge­stat­tet, konn­te der Kin­der­film in vol­len Zügen genos­sen wer­den. Danach wur­de die Heim­fahrt mit dem Zug nach Groß-Umstadt ange­tre­ten. Zurück blieb ein Tag mit tol­len Erin­ne­run­gen für den gesam­ten Jahr­gang.

Pakt für den Nachmittag – Betreuung der Grundschulkinder

Aktu­el­le Neu­ig­kei­ten zur Betreu­ung der Grund­schul­kin­der:

Die Ernst-Reuter-Schule hat sich dazu ent­schie­den, für das kom­men­de Schul­jahr 2018/2019 in den „Pakt für den Nach­mit­tag“ ein­zu­tre­ten – ein von dem Land Hes­sen auf­ge­leg­tes Pro­gramm für die Betreu­ung der Grund­schul­kin­der. Die Schu­le folgt damit dem Vor­ge­hen der umlie­gen­den Grund­schu­len in Groß-Umstadt.

Die Betreu­ung der Kin­der durch die Betreu­en­de Grund­schu­le „Ras­sel­ban­de“ soll damit ent­fal­len.

Der „Pakt für den Nach­mit­tag“ sieht eine Betreu­ung von Kin­dern im Grund­schul­al­ter über die Stun­den­ta­fel hin­aus vor (Zeit­rah­men: 7.30 Uhr bis 14.30 Uhr oder 17.00 Uhr).

Die Teil­nah­me am „Pakt für den Nach­mit­tag“ ist frei­wil­lig, nach der Anmel­dung jedoch ver­bind­lich (d. h. dann gilt die Anwe­sen­heits­pflicht bis 14.30 Uhr).

Die Kos­ten betra­gen 50 € für die Betreu­ung bis 14.30 Uhr und 118,50 € für die Betreu­ung bis 17.00 Uhr. Geschwis­ter­kin­der zah­len 25 € bis 14.30 Uhr bzw. 59,25 € bei einer Betreu­ung bis 17.00 Uhr, das drit­te Kind ist kos­ten­frei. Für die Schul­fe­ri­en kön­nen zusätz­li­che Betreu­ungs­zei­ten (bis zu 7 Wochen) für 95 € pro Woche gebucht wer­den.

Die Schu­le bie­tet in die­sem Zusam­men­hang Lern­zei­ten an, in denen die gestell­ten Haus­auf­ga­ben bear­bei­tet wer­den kön­nen. In den Lern­zei­ten sind Lehr­kräf­te und hier­für extra bereit­ge­stell­te Hono­rar­kräf­te aus dem „Pakt“ glei­cher­ma­ßen ein­ge­bun­den. Orga­ni­siert wird die­ses Ganz­tags­an­ge­bot über den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB).

Unab­hän­gig von der Anmel­dung zum „Pakt“ erge­ben sich für die Jahr­gän­ge 1 und 2 Unter­richts­zei­ten von 7.45 Uhr bis ca. 12.00 Uhr. In den Jahr­gän­gen 3 und 4 erge­ben sich für alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler min­des­tens Unter­richts­zei­ten täg­lich von 7.45 Uhr bis 12.10 Uhr. Nach Ende der Unter­richts­zeit beginnt für alle ange­mel­de­ten Kin­der die „Pakt­zeit“ mit Mit­tag­essen, Lern­zeit (von Lehr­kräf­ten und Hono­rar­kräf­ten aus dem „Pakt“ durch­ge­führt) und Spiel­an­ge­bo­ten.

Soll­ten Sie Fra­gen hier­zu haben kön­nen Sie sich ger­ne an die zustän­di­ge Grund­stu­fen­lei­te­rin Frau Bet­ti­na Volk­mar mit­tels E-Mail wen­den. Das Sekre­ta­ri­at der Schu­le errei­chen Sie tele­fo­nisch unter der Num­mer 06078 – 63680.

Das ent­spre­chen­de For­mu­lar für die Anmel­dung zum „Pakt für den Nach­mit­tag“ kön­nen Sie hier down­loa­den.

Kostenloser und freiwilliger Sehtest für alle Schülerinnen und Schüler

Vie­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler nah­men das Ange­bot eines kos­ten­lo­sen und frei­wil­li­gen Seh­test in der Ernst-Reuter-Schule wahr.

An gleich zwei Tagen war die Kauf­män­ni­sche Kran­ken­kas­se (KKH) mit deren Ver­tre­ter, Herrn Jörg Schütz, zu Besuch in der Ernst-Reuter-Schule. Zusam­men mit dem orts­an­säs­si­gen Optik­un­ter­neh­men „Optik-Heilmann“ wur­den allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern kos­ten­lo­se und frei­wil­li­ge Seh­tests ange­bo­ten.

Mit die­sem Ange­bot ver­sucht die Kran­ken­kas­se gemein­sam mit der Schu­le, Früh­erken­nung zu betrei­ben und Hin­wei­se auf mög­li­che Beein­träch­ti­gun­gen der Seh­kraft zu geben.

Die­ses tol­le Ange­bot haben ins­ge­samt 215 Schü­le­rin­nen und Schüer der Schu­le wahr­ge­nom­men. Vie­len Kin­dern bzw. deren Eltern konn­ten so erst­mals Hin­wei­se auf deut­li­che Seh­be­ein­träch­ti­gun­gen gege­ben wer­den. Ein vol­ler Erfolg, der das Leben der Kin­der nach­hal­tig posi­tiv beein­flus­sen dürf­te.

Die Ernst-Reuter-Schule freut sich über die gelun­ge­ne Zusam­men­ar­beit mit der KKH und dem Unter­neh­men „Optik-Hallmann“ und wünscht allen teil­neh­men­den Schü­le­rin­nen und Schü­lern alles Gute für die nach­fol­gen­den Unter­su­chun­gen beim Auge­n­azt.

Tolle Aktivitäten für die Schülerinnen und Schüler im Lesemonat der Grundstufe

Vie­le Aktio­nen gab es auch die­ses Mal wie­der zum The­ma „Lesen“ im Lese­mo­nat der Grund­stu­fe. Vor 10 Jah­ren wur­de ein Lese­kon­zept hier­zu extra erar­bei­tet, das jähr­lich im Monat März zahl­rei­che Vor­ha­ben rund um’s Lesen vor­sieht.

Los ging es mit einem Bücher­floh­markt, bei dem unter ande­rem die Schü­ler selbst als Ver­käu­fer auf­tre­ten konn­ten. Die Feder­füh­rung hier­bei hat­te die Leh­re­rin Isil Cetin. Tol­le Bücher stan­den zum Ver­kauf, die wäh­rend der Oster­fe­ri­en sicher­lich in Gän­ze aus­ge­le­sen wor­den sind.

Gro­ßen Andrang gab es beim Bücher­floh­markt der ERS-Grundstufe.

Auch eine Lese­nacht der Klas­sen 3a, 3b und 4a stand auf dem Pro­gramm des Lese­mo­nats in der Grund­stu­fe. Aus­ge­stat­tet mit Lieb­lings­bü­chern und Taschen­lam­pen konn­te die auf­re­gen­de Über­nach­tung begin­nen, die allen Kin­dern sicht­lich Spaß und eine Men­ge gute Lau­ne beschert hat.

Lesen bis spät in die Nacht durf­ten die Schü­ler der Klas­sen 3a, 3b und 4a bei der Über­nach­tung im Schul­ge­bäu­de.

In der letz­ten Schul­wo­che vor den Oster­fe­ri­en konn­ten sich alle Schü­ler der Grund­stu­fe täg­lich wäh­rend der drit­ten Unter­richts­stun­de in – je nach Nei­gung und Inter­es­se – jahr­gangs­gem­sich­te The­men­grup­pen ein­wäh­len. Grund­stu­fen­kol­le­gin­nen lasen in den gemisch­ten Grup­pen aus anspre­chen­den Büchern den Kin­dern vor. 

Ein extra Grundstufen-Vorlesewettbewerb durf­te in die­sem Zusam­men­hang natür­lich auch nicht feh­len. Lesen Sie hier­zu alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen auf fol­gen­der Sei­te: Link

Berufsinformationstag – ein erster Schritt in Richtung Zukunft

Text und Bil­der: Karl Joh­mann, Oden­wäl­der Bote vom 13.03.2018
Der stell­ver­tre­ten­de Schul­lei­ter Ulrich Freund (rechts) begrüßt alle Anwe­sen­den zum 4. Berufs­in­for­ma­ti­ons­tag (BIT) in der Ernst-Reuter-Schule, der – genau wie im Jahr zuvor auch – gemein­sam mit der Otz­berg­schu­le wie­der aus­ge­risch­tet wur­de. BIT-Organisatorin Dag­mar Wald­kirch (links) und Sabi­ne Rei­chert (stell­ver­tre­ten­de Schul­lei­te­rin Otz­berg­schu­le) freu­en sich zusam­men mit den Schü­le­rin­nen und Schü­lern über das tol­le Ange­bot an unter­schied­li­chen Berufs­fel­dern. (Bild: Ernst-Reuter-Schule)

(Jo) Am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag lud die Ernst-Reuter-Schule in Groß-Umstadt, in Koope­ra­ti­on mit der Otz­berg­schu­le in Leng­feld, nun­mehr bereits zum vier­ten Mal zu einem Berufs­in­for­ma­ti­ons­tag (BIT) ein. Die Ver­an­stal­tung stand unter dem Mot­to: „BIT meets Zukunfts­werk­statt“. Das Gan­ze rich­te­te sich an die Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie Eltern der 9. Haupt­schul­klas­sen, der 9. Real­schul­klas­sen und der Haupt­stu­fe der För­der­schu­le. Die Eltern konn­ten sich – was sehr erwünscht war – natür­lich eben­falls infor­mie­ren.

Begrüßt wur­den alle Inter­es­sier­ten von Ulrich Freund, dem stell­ver­tre­ten­den Schul­lei­ter der Ernst-Reuter-Schule sowie von Sabi­ne Reichart, der stell­ver­tre­ten­den Schul­lei­te­rin der Otz­berg­schu­le. Bei­de bedank­ten sich bei der gro­ßen Hel­fer­schar im Hin­ter­grund, ins­be­son­de­re bei Bar­ba­ra Groll aus dem Sekre­ta­ri­at der Ernst-Reuter-Schule. Den Schü­le­rin­nen und Schü­lern emp­fahl man die­sen Tag als Chan­ce zu sehen, die eige­ne Zukunft posi­tiv anzu­ge­hen.

Ange­sagt hat­ten ihr Kom­men 23 Fir­men und Insti­tu­tio­nen. Zwei muss­ten lei­der wegen der aktu­el­len Grip­pe­wel­le absa­gen.

Die Industrie- und Han­dels­kam­mer (IHK Darm­stadt) sowie die Agen­tur für Arbeit infor­mier­ten in der Zukunfts­werk­statt über freie Aus­bil­dungs­plät­ze und boten eine Lehrstellen­börse an.

Über die Vor­aus­set­zun­gen den Start ins Berufs­le­ben bei der Fir­ma Rieg­ler aus Mühl­tal als Auszubilden­der zu begin­nen infor­mier­ten (von links) Vic­tor Fuhr­mann, Aus­zu­bil­den­der als Werk­zeug­me­cha­ni­ker, Ales­sia Sci­re vom Mar­ke­ting & PR sowie Yan­nic Völ­ker, Aus­zu­bil­den­der zum Indus­trie­kauf­mann. (Text und Bil­der: Karl Joh­mann, Oden­wäl­der Bote vom 13.03.2018)

Unter ande­rem emp­fahl die Bun­des­agen­tur für Arbeit den Eltern ihrem Kind eine Berufs­prak­ti­ka zu ermög­li­chen. Hier könn­ten näm­lich schon Sohn oder Toch­ter prü­fen, ob die beruf­li­che Rea­li­tät über­haupt dem ange­streb­ten Berufs­wunsch ent­spricht. Zudem wur­den in Bro­schü­ren Tipps gege­ben, wie man eine Bewer­bung rich­tig gestal­tet.

Die IHK zeig­te wie man sich auf einen Ein­stel­lungs­test rich­tig vor­be­rei­tet. Zudem erfuh­ren die Schü­le­rin­nen und Schü­ler, dass es. neben dem Leis­tungs­test auch einen Per­sön­lich­keits­test gibt. Ziel ist dabei, mit Hil­fe ver­schie­de­ner Fra­gen Ver­hal­tens­ten­den­zen eines Bewer­bers zu fin­den, die im spä­te­ren Beruf hilf­reich sein könn­ten.

Bei unse­rem Rund­gang tref­fen wir zunächst auf einen Klas­sen­saal wo Vic­tor Fuhr­mann Aus­zu­bil­den­der als Werk­zeug­me­cha­ni­ker, Ales­sia Sci­re vom Mar­ke­ting & PR sowie Yan­nic Völ­ker, Aus­zu­bil­den­der zum Indus­trie­kauf­mann von der Fir­ma Rieg­ler aus Mühl­tal anzu­tref­fen sind.

Mit dabei beim berufs­in­for­ma­ti­ons­tag (BIT) in der Ernst-Reuter-Schule war auch die Fir­ma Datron aus Mühl­tal. Aus­führ­li­che Ein­bli­cke zu den Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten gab der tech­ni­sche AUs­bil­dungs­lei­ter Franz Gru­ber (links). (Text und Bil­der: Karl Joh­mann, Oden­wäl­der Bote vom 13.03.2018)

Jun­ge Leu­te die alle­samt sehr moti­viert sind und der noch jün­ge­ren Gene­ra­ti­on ger­ne ver­mit­teln möch­ten, wie attrak­tiv ein Aus­ bil­dungs­platz in ihrer Fir­ma ist. Die Fir­ma Rieg­ler ist füh­ren­der Her­stel­ler hoch­qua­li­fi­zier­ter Kunst­stoff­kom­po­nen­ten für die Medi­zin­tech­nik, Dia­gnos­tik und Phar­ma und eine Toch­ter der Wir­thwein AG. In welt­weit 21 Unter­neh­men beschäf­tigt die Wirthwein-Gruppe rund 1.650 Mit­ar­bei­ter und Mit­ar­bei­te­rin­nen. Die Aus­bil­dungs­be­ru­fe sind sehr viel­schich­tig. Gemein­sam ist aller­dings allen, dass der Aus­zu­bil­den­de eige­ne Ide­en umset­zen kann, Ver­ant­wor­tung über­neh­men darf und im Team Pro­jek­te ver­wirk­li­chen kann. Als welt­weit agie­ren­des Unter­neh­men hat sich Wir­thwein auf die Fah­ne geschrie­ben, sei­nen Nach­wuchs selbst aus­zu­bil­den.

In einem der nächs­ten Räu­me tref­fen wir auf Pau­lo San­tos, den tech­ni­schen Aus­bil­dungs­lei­ter der in Breu­berg behei­ma­te­ten Rei­fen­fir­ma Pirel­li sowie den kauf­män­ni­schen Aus­bil­dungs­lei­ter Chris­ti­an Heck­mann. Mit im Saal ist E-R-S Leh­rer Mar­tin Fischer, der das Gesche­hen mit gro­ßem Inter­es­se ver­folg­te.

Der fünft­größ­te Rei­fen­her­stel­ler welt­weit stellt jedes Jahr bis zu 35 Azu­bis ein. Die Aus­bil­dungs­zeit beträgt drei­ein­halb Jah­re, die Aus­bil­dungs­ver­gü­tung beläuft sich zwi­schen 850 und 1000 Euro. Wenn sich alle anstren­gen und die Prü­fung bestehen wird jeder über­nom­men.

Inter­es­sant gestal­te­te sich der Gesprächs­ein­stieg, denn Pau­lo San­tos ver­teil­te zunächst an alle zwei 800 Mil­li­me­ter lan­ge Alu­mi­ni­um­stä­be. Er selbst form­te dar­aus mit geschick­ter Hand ein Bril­len­ge­stell. Die Schü­ler durf­ten es ihm nach­ma­chen. Hat­ten dazu aber eine Anlei­tung vor sich lie­gen. Ein ers­ter Test, das hand­werk­li­che Geschick der Inter­es­sen­ten zu bewer­ten. Wer bei­spiels­wei­se Mecha­tro­ni­ker und Elek­tro­ni­ker beim Rei­fen­her­stel­ler wer­den möch­te der absol­viert eine 3,5-jährige Aus­bil­dung. Vor­aus­set­zung ist ein guter Real­ab­schluss mit dem beson­de­ren Augen­merk auf Mathe­ma­tik, Phy­sik und Deutsch. Vor­han­den sein soll­te zudem das Inter­es­se an tech­ni­schen Zusam­men­hän­gen, tech­ni­sches Ver­ständ­nis, räum­li­ches Vor­stel­lungs­ver­mö­gen, logisch­ ana­ly­ti­sches Den­ken, hand­werk­li­ches Geschick und farb­tüch­ti­ges Seh­ver­mö­gen. Also, sich etwas anzu­stren­gen im schu­li­schen Bereich ist kein Feh­ler.

Infor­ma­tio­nen zum Aus­bil­dungs­be­ruf Fach­kraft für Abwas­ser­tech­nik gab im nächs­ten Saal Abwas­ser­meis­ter Mar­cel Wei­hert von den Stadt­wer­ken Groß-Umstadt. Der Bewer­ber soll­te einen guten Real­ab­schluss haben bezie­hungs­wei­se Fach­hoch­schul­rei­fe oder einen gleich­wer­ti­gen Schul­ab­schluss. Hand­werk­li­ches Geschick und tech­ni­sches Ver­ständ­nis wer­den vor­aus­ge­setzt. Hans Jür­gen Bahle­cke von den Groß­Umstädter Stadt­wer­ken infor­mier­te über den Aus­bil­dungs­be­ruf Fach­kraft für Was­ser­ver­sor­gungs­tech­nik. Die schu­li­schen Vor­aus­set­zun­gen sind iden­tisch, eben­so das hand­werk­li­che Geschick. Inter­es­se an tech­ni­schen Zusam­men­hän­gen, Natur­wis­sen­schaft und Mathe­ma­tik soll­ten vor­han­den sein. Auch hier sind Auf­stiegs­mög­lich­kei­ten bei ent­spre­chen­der Bewäh­rung mög­lich.

Vor Ort war zudem die Kli­nik für Radio­lo­gie der Kreis­kli­nik Groß-Umstadt. Infor­ma­tio­nen über das Berufs­bild MTRA gaben die MTRA Lei­te­rin Jus­ti­na Berg­mann sowie ihre Stell­ver­tre­te­rin Miri­am Schneider-Muth. Das Berufs­bild Medizinisch-Technische/r Radiologieassistent/in ist bestimmt vom Ein­satz von Strah­len zur Erken­nung und Hei­lung von Krank­hei­ten. Von jeher ist der Beruf vom unmit­tel­ba­ren Umgang mit dem Pati­en­ten geprägt. Neben dem sozia­len Aspekt kom­men die moderns­ten Gerä­te in Kli­ni­ken und Pra­xen zum Ein­satz und wer­den von MTRA bedient. Der Umgang mit dem Com­pu­ter ist somit für die/den MTRA zur Selbst­ver­ständ­lich­keit gewor­den.

Das Wich­tigs­te ist jedoch der täg­li­che Kon­takt mit Men­schen. Das erfor­dert die Bereit­schaft zum Ein­ge­hen auf die Krank­hei­ten und Pro­ble­me der Pati­en­ten. Meist ist die/der MTRA ihr ers­ter Ansprech­part­ner. Selbst­stän­dig­keit, Zuver­läs­sig­keit, sorg­fäl­ti­ges Arbei­ten und Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein sind unbe­dingt erfor­der­lich, um den Beruf des/der MTRA erfolg­reich aus­üben zu kön­nen. Nicht ganz ein­fach, aber ein sehr erfül­len­der Job.

Hin­sicht­lich der demo­gra­fi­schen Ent­wick­lung kommt den Pfle­ge­be­ru­fen eine immer grö­ßer wer­den­de Bedeu­tung zu. Nach­wuchs sucht hier auch das Kursana-Domizil Otz­berg in Leng­feld. Über die Ein­rich­tung infor­mier­te Direk­tor Thors­ten Fitz. Kurs­a­na bie­tet eine bar­rie­re­freie Pfle­ge­ein­rich­tung, umfas­sen­de Service-, Betreuungs- und Pfle­ge­dienst­leis­tun­gen. Auch Men­schen mit einer Demenz­er­kran­kung fin­den im Pfle­ge­heim ein wohl­be­hü­te­tes Zuhau­se und damit best­mög­li­che Lebens­qua­li­tät. Jedes Jahr bie­tet Kurs­a­na Otz­berg fünf jun­gen Men­schen eine Chan­ce als Azu­bis in den Pfle­ge­be­ruf ein­zu­stei­gen. Bei guten Leis­tun­gen ist nach dem erfolg­rei­chen Aus­bil­dungs­ab­schluss eine Über­nah­me garan­tiert. Die Azu­bis erhal­ten zwi­schen 850 und 1000 Euro Brut­to monat­lich. Die Aus­bil­dung dau­ert drei Jah­re und glie­dert sich in der Regel in Schul- und Pra­xis­blö­cke. In der Alten­pfle­ge­schu­le theo­re­tisch erlern­te Kennt­nis­se wer­den bei Kurs­a­na dann prak­tisch umge­setzt und geübt.

Vor­aus­ge­setzt wird min­des­tens der erwei­ter­te Haupt­schul­ab­schluss (10 Jah­re) oder ein ande­rer als gleich­wer­tig aner­kann­ter Bil­dungs­ab­schluss.

Im nächs­ten Klas­sen­zim­mer wirbt die Fir­ma DATRON, inno­va­ti­ve Pro­dukt­tech­no­lo­gi­en aus Mühl­tal, um geeig­ne­ten Nach­wuchs. Aus­ge­bil­det wird in den Berei­chen Mechatroniker/in, Industriekauffrau/-mann, Kauffrau/-mann für Büro­ma­nage­ment, Fachinformatiker/-in für Sys­tem­in­te­gra­ti­on, Kauffrau/-mann für Dia­log­mar­ke­ting, Aus­bil­dung zum Medi­en­ge­stal­ter in Digi­tal und Print sowie Fach­kraft für Lager­lo­gis­tik. Gesucht wer­den für 2019 noch vier Azu­bis. Die Aus­bil­dungs­ver­gü­tung bewegt sich zwi­schen 800 und 1.000 Euro.

Infor­ma­tio­nen erhal­ten die Schü­ler bezie­hungs­wei­se Schü­le­rin­nen von Nadi­ne Kap­pus vom Per­so­nal­ma­nage­ment, vom tech­ni­schen Aus­bil­dungs­lei­ter Franz Gru­ber und vom Mecha­tro­ni­ker Aus­zu­bil­den­den Mat­thi­as Hix. Ins Auge fällt im Raum ein mit­ge­brach­ter Eifel­turm. Den haben Aus­zu­bil­den­de selbst mit einer CNC-Maschine gefräst und die Beleuch­tungs­elek­tro­nik eben­falls selbst ein­ge­baut. Ein wah­res Pracht­stück hand­werk­li­cher Kunst, gestal­tet mit dem Com­pu­ter. Wer ger­ne das klas­si­sche Maler­hand­werk ler­nen möch­te, der war bei der Fir­ma Steu­er­na­gel & Lam­pe aus Groß-Bieberau an der rich­ti­gen Adres­se. Die Fir­ma hat einen guten Ruf, wur­de sie doch kürz­lich zum „Maler des Jah­res 2018“ gekürt. Sehr detail­reich und mit prak­ti­schen Vor­füh­run­gen gewähr­te Meis­ter Fabio Alves Bah­mer Ein­bli­cke in die Welt die­ses über­aus viel­schich­ti­gen Hand­werks. Gebo­ten wer­den Aus­bil­dungs­plät­ze, die in den Fach­rich­tun­gen Gestal­tung, Instand­hal­tung, Kir­chen­ma­le­rei, Denk­mal­pfle­ge und Tro­cken­bau. Die Fir­ma bie­tet, so der Meis­ter, eine Top Aus­bil­dung, her­vor­ra­gen­de Zukunfts­per­spek­ti­ven, die Mög­lich­keit der Über­nah­me nach der Leh­re und super Auf­stiegs­chan­cen.

Zuletzt besu­chen wir noch den Klas­sen­saal, wo das „Hotel Jakob“ über die Mög­lich­kei­ten einer Aus­bil­dung als Fach­kraft im Gast­ge­wer­be oder als Hotel­fach­frau bezie­hungs­wei­se Hotel­fach­mann infor­miert. Um ein­mal einen Blick in das All­tags­ge­schäft eines sol­chen Betriebs zu wer­fen, hat das Hotel einen Video Clip gedreht. Sehr anschau­lich wur­de dar­in deut­lich gemacht, wo die Schwer­punk­te der geho­be­nen Gas­tro­no­mie sowie des Hotel­ge­wer­bes über­haupt lie­gen.

Infor­ma­tio­nen gaben Hotel-Geschäftsführer Ingo Jakob, Caro­lin Albert von der Rezep­ti­ons­lei­tung und Johan­na Schnei­der, die gera­de ein dua­les Stu­di­um zum Betriebs­wirt absol­viert. Aus­bilungs­vor­aus­set­zun­gen bei­spiels­wei­se für den Beruf Hotel­fach­frau oder Hotel­fach­mann sind ein Haupt­schul­ab­schluss, bes­ser noch mitt­le­re Rei­fe oder Abitur. Gewünscht wer­den Team- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit, Fremd­spra­chen sind von Vor­teil, Organisations- und Ver­kaufs­ta­lent sowie gute Umgangs­for­men und ein ange­neh­mes Erschei­nungs­bild. Die Aus­bil­dung dau­ert 3 Jah­re. Man sieht, das Ange­bot beim Berufs­in­for­ma­ti­ons­tag war sehr viel­schich­tig, inter­es­sant und eigent­lich war für jeden etwas dabei, zumal es ja auch noch zahl­rei­che wei­te­re Fir­men gab um Nach­wuchs war­ben.

Text und Bil­der: Karl Joh­mann, Oden­wäl­der Bote vom 13.03.2018

Erfolgreiche Teilnahme an der 57. Mathematik-Olympiade

Schul­lei­ter Mat­thi­as Hür­ten (links) gra­tu­liert zusam­men mit Mathe­ma­tik­leh­rer Thi­lo Schä­fer (rechts) den erfolg­rei­chen Teil­neh­mern der Mathematik-Olympiade: (2. von links) Fati­ma Bda­wi (6c), Maja Wie­gand (6c), Sara Mey­er­dierks (6a) – auf dem Bild nicht zu sehen sind Tris­tan Gla­ser (6b) und Forou­zan Hass­an­pour (7d)

In die­sem Jahr hat die Ernst-Reuter-Schule erst­ma­lig am bun­des­wei­ten Mathematik-Wettbewerb „Mathe-Olympiade“ teil­ge­nom­men. Eini­ge Schü­le­rin­nen und Schü­ler sind hier­bei bis in die zwei­te Run­de gekom­men. Die Ernst-Reuter-Schule gra­tu­liert Sara Mey­er­dierks (6a), Maja Wie­gand (6c), Fati­ma Bda­wi (6c), Tris­tan Gla­ser (6b), Forou­zan Hass­an­pour (7d) zur erfolg­rei­chen Teil­nah­me an der 2. Run­de der Mathematik-Olympiade.

Die Mathematik-Olympiade ist ein jähr­lich bun­des­weit ange­bo­te­ner Wett­be­werb, an dem über 200.000 Schü­le­rin­nen und Schü­ler teil­neh­men. Sie hat eine bis in das Schul­jahr 1961/62 zurück­rei­chen­de Tra­di­ti­on. Sie bie­tet allen inter­es­sier­ten Schü­le­rin­nen und Schü­lern die Mög­lich­keit, ihre beson­de­re Leis­tungs­fä­hig­keit auf mathe­ma­ti­schem Gebiet unter Beweis zu stel­len.

Begon­nen hat­te die Mathematik-Olympiade bereits im Sep­tem­ber 2017. Mathe­be­geis­ter­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus der Sekun­dar­stu­fe I nah­men an der ers­ten Run­de, dem Haus­auf­ga­ben­wett­be­werb teil. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler muss­ten diver­se Auf­ga­ben lösen, die logi­sches Den­ken, Kom­bi­na­ti­ons­fä­hig­keit und einen krea­ti­ven Umgang mit mathe­ma­ti­schen Fähig­kei­ten erfor­der­ten. Die­se Auf­ga­ben wur­den zu Hau­se erle­digt. In den zwei­ten teil des Wett­be­werbs hat­ten es die zuvor beschrie­be­nen fünf Schü­le­rin­nen und Schü­ler geschafft. In einer vier­stün­di­gen Klau­sur muss­ten sie zei­gen, ob sie auch schwie­ri­ge­re Auf­ga­ben lösen kön­nen.

Den Teil­neh­mern hat­te das Kno­beln an den doch kniff­li­gen Auf­ga­ben sehr viel Spaß gemacht. Die Ernst-Reuter-Schule wird auch wei­ter­hin Schü­le­rin­nen und Schü­ler für die­sen Wett­be­werb begeis­tern und for­dern.

Vorlesewettbewerb der Grundschule

Tol­les Rah­men­pro­gramm beim Vor­le­se­wett­be­werb der Grund­schu­le

Im Rah­men des jeden Jahr statt­fin­den­den Lese­mo­nats in der Grund­schu­le mit vie­len tol­len Aktio­nen rund um das The­ma Lesen fand auch die­ses Mal wie­der ein Vor­le­se­wett­ber­werb der Jahr­gän­ge 2, 3 und 4 statt. Im extra hier­für anspre­chend gestal­te­ten Mehr­zweck­raum kamen alle Klas­sen der Grund­schu­le zusam­men. Der Grund­schul­chor unter der Lei­tung von Musik­leh­re­rin Andrea von Lampe-Bergmann eröff­ne­te die Ver­an­stal­tung mit schön ein­stu­dier­ten Lied­stü­cken. Mode­riert wur­de der Wett­be­werb von Sabi­ne Müller-Rollmann (Klas­sen­leh­re­rin 4a). Das Tech­nik­team um den Musik­leh­rer Tho­mas Kirch­hö­fer küm­mer­te sich wie immer äußerst gekonnt um den Auf- und Abbau der Ver­stär­ker­an­la­ge.

In der Jury saßen die erst kürz­lich aus dem Leh­rer­dienst aus­ge­schie­de­ne Grund­schul­leh­re­rin Elvi­ra Walt­her, die ERS-Bibliotheksmitarbeiterin Rena­te Ste­dig, die Schü­le­rin und SV-Mitglied Rebec­ca Busch aus der Klas­se 7d und der Stu­fen­lei­ter für die Jahr­gän­ge 5 und 6, Vol­ker Hart­mann.

Los ging es mit dem 2. Schul­jahr. Für die Klas­se 2a trat Emi­ly Sibert und für die Klas­se 2b Ben Ehlers an. Bei­den lasen aus einem eigens mit­ge­brach­ten Buch vor. Die Jury hat­te hier­bei eine schwie­ri­ge Ent­schei­dung zu tref­fen. Mit einem knap­pen Vor­sprung konn­te sich im Wett­be­werb der 2. Klas­sen Ben Ehlers mit sei­nem Buch „Gefahr für den klei­nen Del­phin“ von Mar­lie­se Arold durch­set­zen.

Vor­le­se­wett­be­werb im 2. Schul­jahr.

Im 3. Schul­jahr tra­ten Jonas Dyroff aus der Klas­se 3a und Nico­le Macha aus der Klas­se 3b gegen­ein­an­der an. Neben einem eige­nen Text muss­ten bei­de Kin­der auch aus einem Fremd­text vor­le­sen. In einem eben­so engen Wett­kampf zwi­schen bei­den Kon­tra­hen­ten wie im Duell zuvor setz­te sich Jonas Dyroff mit sei­nem Buch „Ein Hund spricht nicht mit jedem“ von Kirs­ten Boie hauch­dünn durch. Ihm gelang es auch, aus dem Fremd­text von Mar­got Schef­fold „Lese­pi­ra­ten – Oster­ge­schich­ten“, sicher und ohne gro­ße Feh­ler klar und akzen­tu­iert vor­zu­le­sen.

Vor­le­se­wett­be­werb im 3. Schul­jahr

Das 4. Schul­jahr wur­de durch Die­go Hüb­ner aus der Klas­se 4a und Nee­na Ora­ham aus der Klas­se 4b ver­tre­ten. Bei­de lie­fe­retn sich ein Kopf-an- Kopf-Rennen. Sowohl der Eigen- als auch der Fremd­text wur­den über­wie­gend auf glei­chem Niveau vor­ge­le­sen, sodass die Jury eine ihrer schwie­rigs­ten Ent­schei­dun­gen an die­sem Tag fäl­len muss­te. Letzt­lich war jedoch auch hier­bei der Fremd­text (wie im 3. Schul­jahr zuvor auch eine Geschich­te aus dem Buch „Lese­pi­ra­ten – Oster­ge­schich­ten“) aus­schlag­ge­bend. Einen Hauch kla­rer, beton­ter und feh­ler­frei­er ver­moch­te Die­go Hüb­ner hier­bei sei­ne Lese­küns­te vor­zu­tra­gen. Sein Buch mit dem Titel „Gregs Tage­buch – Teil 4 – Ich war’s nicht!“ stammt von Jeff Kin­ney.

Vor­le­se­wett­be­werb im 4. Schul­jahr

Alle Jahr­gangs­sie­ger des dies­jäh­ri­gen Vor­le­se­wett­be­werbs der Grund­schu­le durf­ten sich bei Ihrer Ehrung über Urkun­den Buch­prei­se freu­en, die von der Buch­hand­lung „Bücher­kis­te“ aus Groß-Umstadt gestif­tet wur­den. Die Ernst-Reuter-Schule bedankt sich aus­drück­lich bei der groß­zü­gi­gen Spen­de der „Bücher­kis­te“.

(v. l.) Die Jury­mit­glie­der Rebec­ca Busch (Klas­se 7d und SV-Mitglied), Elvi­ra Walt­her (kürz­lich aus­ge­schie­de­ne Grund­schul­kol­le­gin), Rena­te Ste­dig (ERS-Bibliotheksmitarbeiterin) und Vol­ker Hart­mann (Stu­fen­lei­ter für die Jahr­gän­ge 5 und 6) gra­tu­lie­ren den erfolg­rei­chen Teilnehmer/innen des Vor­le­se­wett­be­werbs in der Grund­schu­le.