Die STILLE PAUSE der Grundstufe der Ernst-Reuter-Schule

So, und jetzt ab in die Pau­se. Geh dich mal ein biss­chen aus­to­ben…!“. Die­ser Satz dürf­te im Stan­dard­re­per­toire eines jeden Leh­rers sein, denn eigent­lich gehen wir davon aus, dass Kin­der sich nach spä­tes­tens 90 Minu­ten Unter­richt ein­fach mal etwas aus­powern müs­sen. Seit Ein­füh­rung der Stil­len Pau­se, einer Initia­ti­ve unse­rer UBUS-Kraft Küb­ra Par­hat (Sozi­al­päd­ago­gin), wer­den wir täg­lich eines Bes­se­ren belehrt.

Das neue Kon­zept sieht bis­lang vor, dass die Stil­le Pau­se jeweils in der zwei­ten gro­ßen Pau­se eines Tages von Kin­dern aus einem Jahr­gang besucht wer­den kann. Hier­für wur­de in den Räum­lich­kei­ten der For­scher­werk­statt ein zusätz­li­ches Ange­bot an „lei­sen“ Spie­len, Puz­zeln und Mal­an­ge­bo­ten bereit­ge­stellt. Außer­dem haben sich etli­che Lehr­kräf­te bereit erklärt, eine zusätz­li­che Pau­sen­auf­sicht zu über­neh­men, um das Kon­zept der Stil­len Pau­se rea­li­sie­ren zu kön­nen.

Die Kin­der kön­nen von Woche zu Woche neu ent­schei­den, ob sie die Pau­se drin­nen oder drau­ßen ver­brin­gen wol­len. Nur ein stän­di­ges „rein und raus“ im Lau­fe einer Pau­se, das möch­ten wir nicht. Wie bereits ange­deu­tet, zeigt sich, dass das Ange­bot der Stil­len Pau­se von vie­len Kin­dern sehr gut ange­nom­men wird. Manch­mal sind es sogar fast zu vie­le für eine stil­le Pau­se ;-)

Die Kin­der genie­ßen es offen­sicht­lich sehr, sich in einer ruhi­gen Atmo­sphä­re etwas ent­span­nen zu kön­nen. Beson­ders das Aus­ma­len von Man­da­las fin­det gro­ßen Anklang. Dabei wird sich ange­regt (und lei­se) über dies und das unter­hal­ten.

Zwi­schen den vie­len Mäd­chen, die sich zuge­ge­be­ner­ma­ßen in der Stil­len Pau­se beschäf­ti­gen, fin­den sich aber auch regel­mä­ßig Jungs, die wir eigent­lich nur fuß­ball­spie­lend auf dem Hof ken­nen. 

Wir freu­en uns, den Kin­dern der Grund­stu­fe ein wei­te­res Ange­bot zur Pau­sen­ge­stal­tung machen zu kön­nen und über den gro­ßen Anklang, den die­ses bei den Kin­dern fin­det.