Notbetreuung an der Ernst-Reuter-Schule

-> Stand: 27.04.2020 / 12 Uhr

Notbetreuung

Für die Zeit der Schul­schlie­ßung wegen der Corona-Pandemie wird es gemäß der Vor­ga­ben des Hes­si­schen Minis­te­ri­ums für Sozia­les und Migra­ti­on eine schu­li­sche Not­be­treu­ung – kein Unter­richt – in Klein­grup­pen aus­schließ­lich für Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus den Jahr­gän­gen 1 bis 6 geben, deren Eltern­tei­le bei­de berufs­tä­tig sind und min­des­tens ein Eltern­teil davon zu den ganz unten auf­ge­führ­ten Berufs­grup­pen „kri­ti­sche Infra­struk­tur“ (s. Auf­lis­tung wei­ter unten) zählt. Auch Lehr­kräf­te sowie erwerbs­tä­ti­ge Allein­er­zie­hen­de haben ab sofort gene­rel­len Anspruch auf einen Platz ihres Kin­des in der Not­be­treu­ung – egal ob sie in einer der ent­spre­chen­den Berufs­grup­pe arbei­ten oder nicht.

Hin­zu kom­men nun auch Per­so­nen, die haupt­be­ruf­lich Bera­tungs­diens­te der psy­cho­so­zia­len Not­fall­ver­sor­gung, sicher­stel­len, Mit­ar­bei­te­rin­nen von Schutz­ein­rich­tun­gen für Betrof­fe­ne geschlechts­spe­zi­fi­scher Gewalt, Psy­cho­the­ra­peu­tin­nen und ‑the­ra­peu­ten sowie Per­so­nen, die Bera­tun­gen in aner­kann­ten Schwan­ger­schafts­kon­flikt­be­ra­tungs­stel­len durch­füh­ren. Eben­falls Zugang zur Not­be­treu­ung haben auch Kin­der von Beschäf­ti­gen in Ein­rich­tun­gen der Jugend­hil­fe. Dazu zäh­len Ein­rich­tun­gen der Erzie­hungs­hil­fe, aber auch Inter­na­te, Schüler- oder Aus­zu­bil­den­den­wohn­hei­me.

Alle ande­ren haben hier­auf kei­nen Anspruch.

Bit­te beach­ten Sie im Zusam­men­hang mit der Rege­lung der Not­be­treu­ung auch wei­ter­hin unse­re bis­he­ri­gen Infor­ma­tio­nen und Vor­ge­hens­wei­sen:

Regelung Notbetreuung

!!! ACHTUNG !!! WICHTIG !!!

Um die Not­be­treu­ung in den Jahr­gän­gen 1 bis 6 zu orga­ni­sie­ren, brau­chen wir drin­gend eine Rück­mel­dung hier­zu: Betrof­fe­ne Eltern aus den unten auf­ge­führ­ten Berufs­grup­pen („kri­ti­sche Infra­struk­tur“) mel­den sich bit­te zwei Tage vor dem Betreu­ungs­be­darf direkt über nach­ste­hen­de E‑Mailadresse

ers_gross-umstadt@schulen.ladadi.de

oder auf tele­fo­ni­schem Weg direkt an die Ernst-Reuter-Schule unter

06078 – 93680 oder 0151 – 53962539

mit fol­gen­den Anga­ben

Name des Kin­des:
Klas­se:
Beruf Vater:
Beruf Mut­ter:

sowie mit mit bei­den For­mu­la­ren (Down­load For­mu­lar 1 und Down­load For­mu­lar 2)

ACHTUNG: Die­se Aus­nah­me gilt nicht, wenn Ihr Kind oder die Ange­hö­ri­gen des glei­chen Haus­stan­des

  • Krank­heits­sym­pto­me auf­weist
  • in Kon­takt zu infi­zier­ten Per­so­nen steht oder seit dem Kon­takt mit infi­zier­ten Per­so­nen noch nicht 14 Tage ver­gan­gen sind
  • sich in den 14 Tagen vor Inkraft­tre­ten die­ser Ver­ord­nung oder danach in einem Risi­ko­ge­biet für Infek­tio­nen mit dem SARS-CoV‑2—Virus auf­ge­hal­ten hat und noch kei­ne 14 Tage seit der Rück­kehr ver­gan­gen sind

In der Not­be­treu­ung fin­det kein Unter­richt statt!

Die Not­be­treu­ung wird wäh­rend der bekannten/regulären Unter­richts­zeit sowie im Rah­men der bereits in der Schu­le bestehen­den Betreu­ungs­zei­ten erfol­gen – am Nach­mit­tag also ent­spre­chend dem bis­lang an der Schu­le vor­han­de­nen Ganz­tags­an­ge­bot.

Mittagessen

Es wird bis auf Wei­te­res kein war­mes Mit­tag­essen von den offi­zi­el­len Schul­ca­te­rer mehr ange­lie­fert. Der Schul­ser­vice wird die Ver­trags­part­ner (in der Ernst-Reuter-Schule Bant­schow & Bant­schow) ent­spre­chend infor­mie­ren.
Die Schu­le wird in Zusam­men­ar­beit mit dem (Not-)Betreuungspersonal und den jewei­li­gen Eltern eine Ver­pfle­gung vor Ort instal­lie­ren.

Berufsgruppen „kritische Infrastruktur“:

1. Beschäf­tig­te des Lan­des bei Poli­zei­prä­si­di­en und mit Voll­zugs­auf­ga­ben
2. Ange­hö­ri­ge von Feu­er­weh­ren (Haupt- und Ehren­amt­li­che)
3. Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter der Behör­den des öffent­li­chen Gesund­heits­diens­tes
4. Richterinnen/Richter sowie Staatsanwälte/Staatsanwältinnen und Amtsanwältinnen/Amtsanwälte der Jus­tiz,
5. Bediens­te­te des Justiz- und Maß­re­gel­voll­zu­ges
6. Bediens­te­te von Ret­tungs­diens­ten
7. Helferinnen/Helfer des Tech­ni­schen Hilfs­wer­kes
8. Helferinnen/Helfer des Kata­stro­phen­schut­zes
9. Beschäf­tig­te in Gesund­heits­ein­rich­tun­gen: Kli­ni­ken, Kran­ken­häu­ser und Alten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen, und in ambu­lan­ten Betreuungs- und Pfle­ge­diens­ten
10. Beschäf­tig­te, die in medi­zi­ni­schen und pfle­ge­ri­schen Beru­fen arbei­ten, insb.

  • Alten­pfle­ge­rin­nen und Alten­pfle­ger
  • Alten­pfle­ge­hel­fe­rin­nen und Alten­pfle­ge­hel­fer
  • Anäs­the­sie­tech­ni­sche Assistentinnen/Assistenten
  • Ärztinnen/Ärzte
  • Apothekerinnen/Apotheker
  • Desinfektorinnen/Desinfektoren
  • Gesundheits- und Kin­der­kran­ken­pfle­ge­rin­nen und –pfleger/Gesundheits- und Kran­ken­pfle­ge­rin­nen und –pfle­ger
  • Heb­am­men
  • Krankenpflegehelferinnen/ Kran­ken­pfle­ge­hel­fer
  • Medi­zi­ni­sche Fach­an­ge­stell­te
  • Medizinisch-technische Labo­ra­to­ri­um­s­as­sis­ten­tin­nen und – assis­ten­ten
  • Medizinisch-technische Assistentinnen/Assistenten für Funk­ti­ons­dia­gnos­tik
  • Notfallsanitäterinnen/Notfallsanitäter
  • Ope­ra­ti­ons­tech­ni­sche Assistentinnen/Assistenten
  • Pflegefachfrauen/Pflegefachmänner
  • Pharmazeutisch-technische Assistentinnen/Assistenten
  • Rettungsassistentinnen/Rettungsassistenten nach § 1 des Ret­tungs­as­sis­ten­ten­ge­set­zes
  • Zahn­ärz­tin­nen und Zahn­ärz­te
  • Zahn­me­di­zi­ni­sche Fach­an­ge­stell­te
  • Psy­cho­lo­gi­sche Psychotherapeutinnen/Psychologische Psy­cho­the­ra­peu­ten
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen/Kinder- und Jugend­li­chen­psy­cho­the­ra­peu­ten

11. Fach­kräf­te in Tages­ein­rich­tun­gen für Kin­der gemäß § 25 HKJGB
11a. Beschäf­tig­te in nach § 45 SGB VIII betriebs­er­laub­nis­pflich­ti­gen (teil-)stationären Ein­rich­tun­gen, die kei­ne Tages­ein­rich­tun­gen für Kin­der sind
11b. Per­so­nen, die haupt­be­ruf­lich Bera­tungs­diens­te der psy­cho­so­zia­len Not­fall­ver­sor­gung, ins­be­son­de­re im Bereich der Not­fall­seel­sor­ge oder der Kri­sen­te­le­fo­ne, sicher­stel­len, sowie Mit­ar­bei­te­rin­nen von Schutz­ein­rich­tun­gen für Betrof­fe­ne geschlechts­spe­zi­fi­scher Gewalt, ins­be­son­de­re von Frau­en­häu­sern oder Schutz­woh­nun­gen,
11c. Per­so­nen, die in nach aner­kann­ten Schwan­ger­schafts­kon­flikt­stel­len Bera­tun­gen nach dem Schwan­ger­schafts­kon­flikt­ge­setz durch­füh­ren,
12. Per­so­nen, die unmit­tel­bar mit der Aus­zah­lung von Geld­leis­tun­gen nach SGB II, SGB III, SGB XII, Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz befasst sind,
13. Beschäf­tig­te in Berei­chen der Sek­to­ren nach der VO zur Bestim­mung Kri­ti­scher Infra­struk­tu­ren mit geson­der­ter Beschei­ni­gung, dass Tätig­keit des zwin­gend erfor­der­lich ist, z.B. Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter im Lebens­mit­tel­ein­zel­han­del, in der land­wirt­schaft­li­chen Erzeu­gung sowie in der Ver­ar­bei­tung, dem Trans­port und dem Ver­trieb von Lebens­mit­teln,
14. Beschäf­tig­te, die in der Abfall­be­wirt­schaf­tung tätig sind, mit geson­der­ter Beschei­ni­gung, dass Tätig­keit des Erzie­hungs­be­rech­tig­ten vor Ort am Arbeits­platz zur Auf­recht­erhal­tung der Infra­struk­tur zwin­gend erfor­der­lich ist,
15. Haupt­be­ruf­li­che Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter von Pres­se, Rund­funk, Fern­se­hen und ande­ren Tele­me­di­en (mit Nach­weis durch Arbeit­ge­ber, dass die Tätig­keit vor Ort am Arbeits­platz zur Auf­recht­erhal­tung des Kern­be­trie­bes zwin­gend erfor­der­lich ist),
16. Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten sowie Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Bun­des­wehr, die zur Sicher­stel­lung der Ein­satz­be­reit­schaft und der lau­fen­den Ein­sät­ze der Bun­des­wehr erfor­der­lich sind,
17. Schul­lei­te­rin­nen und Schul­lei­ter, Per­so­nal des Schul­trä­gers im Sin­ne des §156 Nr. 1 des Hes­si­schen Schul­ge­set­zes sowie Lehr- und Betreu­ungs­kräf­te, die unmit­tel­bar mit der Orga­ni­sa­ti­on und Durch­füh­rung des Prä­senz­un­ter­richts und von ande­ren schu­li­schen Ver­an­stal­tun­gen befasst sind,
17a. Schü­le­rin­nen, Schü­ler und Stu­die­ren­de, die unter­rich­tet wer­den,
18. Per­so­nen, die nach­weis­lich im Bereich der medi­zi­ni­schen und phar­ma­zeu­ti­schen For­schung im Zusam­men­hang mit dem SARS-CoV-2-Virus tätig sind,
19. Per­so­nen, die nach Bestä­ti­gung der Dienst­stel­len­lei­tung in den Kern­be­rei­chen der staat­li­chen For­schung und Wis­sen­schafts­ver­wal­tung sowie in Kern­be­rei­chen des Kul­tur­gut­schut­zes ihre Tätig­keit in der Dienst­stel­le aus­üben müs­sen,
20. Rechts­an­wäl­tin­nen und Rechts­an­wäl­te sowie Nota­rin­nen und Nota­re,
21. Mit­glie­der von Ver­fas­sungs­or­ga­nen,
22. Pfar­re­rin­nen und Pfar­rer, Seel­sor­ge­rin­nen und Seel­sor­ger,
23. Inha­ber von und Beschäf­tig­te in Bestat­tungs­un­ter­neh­men,
24. Berufs­tä­ti­ge und stu­die­ren­de Allein­er­zie­hen­de (Per­so­nen, die mit einem oder meh­re­ren min­der­jäh­ri­gen Kin­dern zusam­men­le­ben und allein für deren Pfle­ge und Erzie­hung sor­gen)

Die Ein­rich­tung kann einen Nach­weis über die Zuge­hö­rig­keit zu den oben genann­ten Per­so­nen­grup­pen for­dern. In Zwei­fels­fäl­len ent­schei­det die zustän­di­ge Ord­nungs­be­hör­de.