Archiv der Kategorie: Nachrichten

Aktu­el­le Nach­rich­ten aus der Ernst‐Reuter‐Schule

Da hat das rote Pferd…“ Fasching der Ernst‐Reuter‐Schule

Viel los war beim Fasching der Grund­stu­fe in der Ernst‐Reuter‐Schule. Neben der Prä­sen­ta­ti­on der neu­en Schul­klei­dung für die Grund­stu­fen­kin­der (Bild rechts) zeig­ten auch die Lehr­kräf­te der Grund­stu­fe viel Ein­satz in Sachen Kos­tü­mie­rung (Bild links).

Da hat das rote Pferd…“, mit die­sem und ande­ren Faschings­klas­si­kern fei­er­ten die Kin­der der Grund­stu­fe der Ernst‐Reuter‐Schule einen Vor­mit­tag lang bunt ver­klei­det Fasching. Natür­lich durf­te auch eine Polo­nai­se durch das Schul­ge­bäu­de nicht feh­len. Am Ende der lan­gen, aus ca. 140 Kin­dern bestehen­den Par­ty­schlan­ge stand der Besuch der Moden­schau der neu­en Schul­klei­dung der ERS. Dazu hat­ten sich die „Models“ noch ein­mal in die neue Schul­klei­dung gewor­fen und nach dem Auf­tritt der Tanz AG wur­den die neu­en Out­fits von den Grund­stu­fen­kin­dern stür­misch beklatscht. Da auch die Kol­le­gin­nen und Assis­ten­zen viel Ener­gie auf­ge­bracht hat­ten, sich ent­spre­chend zu ver­klei­den, durf­ten auch sie sich als Ver­wand­lungs­künst­ler allen prä­sen­tie­ren.

Die Smartphone Epidemie – Vortrag von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer

Der Lions För­der­ver­ein Groß‐Umstadt e.V. konn­te den bekann­ten Ulmer Psych­ia­ter und Hirn­for­scher Prof. Dr. Dr. Man­fred Spit­zer für einen Vor­trag in der Stadt­hal­le in Groß‐Umstadt enga­gie­ren.

Am Frei­tag, den 29. März 2019 um 19 Uhr wird Prof. Dr. Dr. Man­fred Spit­zer zum The­ma

Die Smart­pho­ne Epi­de­mie“

refe­rie­ren. In sei­ner jüngs­ten, gleich­na­mi­gen Publi­ka­ti­on schreibt Prof. Dr. Dr. Man­fred vSpit­zer u.a. „In den letz­ten zehn Jah­ren hat das Smart­pho­ne die Welt mit enor­mer Geschwin­dig­keit eror­bert und den All­tag für sei­ne vier Mil­li­ar­den Nut­zer ver­än­dert wie kei­ne tech­ni­sche Neue­rung zuvor. von mor­gens bis abends, bei der Arbeit und im Pri­vat­le­ben: ohne Smart­pho­ne scheint ein­fach nichts mehr zu gehen. Über die gesund­heit­li­chen Fol­gen machen sich mitt­ler­wei­le sogar Inves­to­ren und Unter­neh­mer Gedan­ken. Der Chef von Apple emp­fiehlt, Smart­pho­nes nicht in Schu­len zu ver­wen­den, der fran­zö­si­sche Prä­si­dent ver­bie­tet sie dort ganz und Süd‐Korea hat seit Jah­ren Geset­ze zum Schutz der Jugend vor den schlim­men Fol­gen der Han­dy­nut­zung. Smart­pho­nes scha­den der Gesund­heit, der Bil­dung und der Gesell­schaft ins­ge­samt! Wann wachen wir end­lich auf?“ (Aus „Man­fred Spit­zer: Die Smartphone‐Epidemie, Klett‐Cotta“).

Auch die Ernst‐Reuter‐Schul‐Gemeinde wird mit einer gro­ßen Teil­neh­mer­zahl zu dem Vor­trag von Prof. Dr. Dr. Man­fred Spit­zer kom­men und bedankt sich jetzt schon recht herz­lich beim Lions Club Groß‐Umstadt für die Mög­lich­ma­chung die­ses tol­len Vor­trags – auch für die ERS‐Lehrkräfte, -Schü­ler und -Eltern.

Fit für den Straßenverkehr dank ERS‐Bikeschool und Übungen bei der Verkehrswacht

Die Viert­kläss­ler der Ernst‐Reuter‐Schule auf dem Ver­kehrs­übungs­platz.

So wie in jedem Jahr, star­ten die Viert­kläss­ler der Ernst‐Reuter‐Schule im zwei­ten Schul­halb­jahr das Übungs­pro­gramm „Die Rad­fahr­aus­bil­dung“, an des­sen Ende die Rad­fahr­prü­fung und der Erhalt des Fahr­rad­füh­rer­scheins ste­hen.
Dazu wer­den meh­re­re Übun­gen auf dem Ver­kehrs­übungs­platz der ver­kehrs­wacht in Rein­heim und theo­re­ti­sche Unter­richts­ein­hei­ten in der Schu­le durch­ge­führt. Zusätz­li­che Übungs­mög­lich­kei­ten ent­ste­hen durch den vier­zehn­tä­gi­gen Rad­fahr­un­ter­richt durch die Bike­school direkt in der Ernst‐Reuter‐Schule. So gut vor­be­rei­tet hof­fen die jet­zi­gen Viert­kläss­ler, am Ende des Schul­jah­res den begehr­ten Füh­rer­schein über­reicht zu bekom­men.

Durchführung des Kompetenzfeststellungsverfahrens „Kompo7“

Schü­le­rin­nen und Schü­ler des 7. Jahr­gangs beim Kom­pe­tenz­fest­stel­lungs­ver­fah­ren „Kompo7“

Der­zeit führt die Ernst‐Reuter‐Schule mit allen Schüler/Innen des Jahr­gangs 7 das obli­ga­to­ri­sche Kom­pe­tenz­fest­stel­lungs­ver­fah­ren „Kom­po 7“ durch. Hier­zu wur­den und wer­den am 19. und 20.03. sowie 25. und 26.03. jeweils 33 Teilnehmer/Innen an zwei Tagen zu ihren der­zei­ti­gen Fähig‐ und Fer­tig­kei­ten aus den Berei­chen sozia­le, per­so­na­le und metho­di­sche Kom­pe­tenz geschult. In Klein­grup­pen von 6 Schüler/Innen arbei­ten die Teilnehmer/Innen an diver­sen Auf­ga­ben­stel­lun­gen und zei­gen so in spie­le­ri­scher Form ihre Stär­ken und Inter­es­sen. Jeweils 2 aus­ge­bil­de­te Lehr­kräf­te der Ernst‐Reuter‐Schule beob­ach­ten über die­se zwei Tage hin­weg die Arbeits­wei­sen und Abspra­chen, die die Schüler/Innen wäh­rend der Bewäl­ti­gung der diver­sen Auf­ga­ben­stel­lun­gen demons­trie­ren. In den kom­men­den Tagen und Wochen wer­den die Teilnehmer/Innen, die bereits im Vor­feld einen Inter­es­sens­test (AISTR) und einen Selbst­ein­schät­zungs­bo­gen aus­ge­füllt haben, ein Feed­back­ge­spräch mit ihren Beob­ach­tern füh­ren, zu dem auch die Eltern herz­lich ein­ge­la­den wer­den. Ziel die­ses Gesprächs wird es sein, über die gezeig­ten Kom­pe­ten­zen zu spre­chen und die­se mit den im AISTR genann­ten Inter­es­sen in Bezie­hung zu set­zen um eine ers­te Ten­denz auf­zei­gen zu kön­nen, wel­che Berufs­fel­der für den Schü­ler oder die Schü­le­rin pas­send sein könn­ten.

Lesemonat in der Grundstufe hat begonnen

Die Grund­stu­fen­kin­der der Ernst‐Reuter‐Schule wäh­len sich im Zuge der Akti­vi­tä­ten rund um den Lese­mo­nat in einen Buch­tu­tel ein.

Wie in jedem Jahr, so hat in der ver­gan­ge­nen Woche der Lese­mo­nat in der Grund­stu­fe der Ernst‐Reuter‐Schule begon­nen. Im ers­ten Teil lesen die Leh­re­rin­nen und eini­ge Schul­as­sis­ten­zen eine Woche lang jeden Tag eine Stun­de aus aus­ge­wähl­ten Büchern der Kin­der­li­te­ra­tur vor. Dazu kön­nen sich alle Kin­der der Grund­stu­fe klassen‐und jahr­gangs­über­grei­fend für eine Woche zum Zuhö­ren eines Buches ein­wäh­len. Am 27.3.19 fin­det der jähr­lich statt­fin­den­de Vor­le­se­wett­be­werb statt und eine Woche spä­ter hat die Grund­stu­fe den Schrift­stel­ler Mar­tin Ebberts zu Gast, der für alle vier Jahr­gän­ge eine Autoren­le­sung durch­füh­ren wird. Die zwei­ten Klas­sen besu­chen die Schul­neu­lin­ge in den Kitas und zei­gen dort, was sie in den ver­gan­ge­nen Mona­ten gelernt haben, indem sie span­nen­de Geschich­ten vor­le­sen. Alle Aktio­nen erge­ben sich aus dem vor vie­len Jah­ren ent­wi­ckel­ten Lese­kon­zept der Schu­le.

Eini­ges los war beim Bücher­floh­markt der ERS‐Grundstufe.

Auch ein Bücher­floh­markt gehör­te zu den Akti­vi­tä­ten rund um den Lese­mo­nat in der Grund­stu­fe der Ernst‐Reuter‐Schule, an dem in die­sem Jahr erst­ma­lig auch die Klas­sen des 5. Jahr­gangs teil­neh­men durf­ten. Orga­ni­siert wur­de der Bücher­floh­markt von der Leh­re­r­ein Isil Cetin.

Berufsinformationstag an der Ernst‐Reuter‐Schule bot erste Einblicke in die Berufswelt

Schul­lei­ter Mat­thi­as Hür­ten begrüßt alle Teilnehmer/Innen zum 5. Berufs­in­for­ma­ti­ons­tag in der Ernst‐Reuter‐Schule. (Bild und Text: Ernst‐Reuter‐Schule)

(Jo) Am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag lud die Ernst‐Reuter‐Schule in Groß‐Umstadt, in Koope­ra­ti­on mit der Otz­berg­schu­le Leng­feld und der Eich­wald­schu­le Schaaf­heim, nun­mehr bereits zum fünf­ten Mal zu einem Berufs­in­for­ma­ti­ons­tag (BIT) ein.

Das Gan­ze rich­te­te sich an die Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie Eltern der 9. Haupt­schul­klas­sen, der 9. Real­schul­klas­sen und der Haupt­stu­fe der För­der­schu­le. Die Eltern konn­ten sich – was erwünscht war – natür­lich eben­falls infor­mie­ren. Den Schü­le­rin­nen und Schü­lern emp­fahl man die­sen Tag als Chan­ce zu sehen, die eige­ne Zukunft posi­tiv anzu­ge­hen. Ange­sagt hat­ten ihr Kom­men 23 Fir­men und Insti­tu­tio­nen.

Die Industrie‐ und Han­dels­kam­mer (IHK Darm­stadt) sowie die Agen­tur für Arbeit infor­mier­ten über freie Aus­bil­dungs­plät­ze und ihre Lehr­stel­len­bör­se. Unter ande­rem emp­fahl die Bun­des­agen­tur für Arbeit den Eltern ihrem Kind eine Berufs­prak­ti­ka zu ermög­li­chen. Hier könn­ten näm­lich schon Sohn oder Toch­ter prü­fen, ob die beruf­li­che Rea­li­tät über­haupt dem ange­streb­ten Berufs­wunsch ent­spricht. Zudem wur­den in Bro­schü­ren Tipps gege­ben, wie man eine Bewer­bung rich­tig gestal­tet.

Ins­be­son­de­re mach­te die IHK, ver­tre­ten durch Flo­ri­an Best und Jes­si­ca Bus­alt von der Aus‐ und Wei­ter­bil­dung, Rekla­me für ihr „Azubi‐Speed‐Dating“ am 29. März 2019 in der IHK Darm­stadt, Rhein­stra­ße 89. Das bie­tet sich an für alle, die noch einen Aus­bil­dungs­platz für das Aus­bil­dungs­jahr 2019 suchen. Das Speed‐Dating ermög­licht eine ers­te Kon­takt­auf­nah­me mit Fir­men­ver­tre­tern, durch ein per­sön­li­ches Gespräch. Die Teil­neh­mer und Fir­men­ver­tre­ter haben genau 10 Minu­ten Zeit um sich gegen­sei­tig von­ein­an­der zu über­zeu­gen. Mit­zu­brin­gen sind Lebens­lauf und letz­tes Schul­zeug­nis. Anmel­dun­gen kön­nen erfol­gen unter: www.ausbildung.darmstadt.ihk.de

Mit dabei beim Berufs­in­for­ma­ti­ons­tag in der Ernst‐Reuter‐Schule in Groß‐Umstadt war auch die Dia­ko­nie­sta­ti­on Groß‐Umstadt/Otzberg. Sie infor­mier­te die Schü­le­rin­nen und Schü­ler über die Chan­cen der Pfle­ge­be­ru­fe. Die Gesell­schaft wird immer älter und Pfle­ge­fach­kräf­te drin­gend gesucht. (Bild und Text: Karl Joh­mann)

Bei unse­rem Rund­gang tref­fen wir zunächst auf einen Klas­sen­saal wo wir auf das Cate­ring Unter­neh­men „Bant­schow & Bant­schow“ tref­fen. Das Fami­li­en­un­ter­neh­men enga­giert sich im Bereich Cate­ring sowie in der Schul­ver­pfle­gung und dem Geschirr & Equip­ment­ver­leih. Begon­nen hat es in einem klei­nen Läd­chen in Klee­stadt auf 21 Qua­drat­me­tern Küchen­flä­che. Mitt­ler­wei­le wur­de die Pro­duk­ti­on nach Klein‐Umstadt ver­la­gert, wo jetzt eine Flä­che von 500 Qua­drat­me­tern zur Ver­fü­gung steht. Man ver­bin­det hier Klee­städ­ter & Klein‐Umstädter Hand­ar­beit mit Kochen aus Lei­den­schaft.

Wie es in einer sol­chen Genie­ß­er­welt zugeht und wel­che Vor­aus­set­zun­gen für eine Anstel­lung zu erfül­len sind, dar­über infor­mier­ten Per­so­nal­re­fe­ren­tin Yvon­ne Koch und Köchin Michel­le Heyl. Bevor sich jemand um eine Aus­bil­dungs­stel­le bemüht, so die Per­so­nal­re­fe­ren­tin, soll­te er vor­ab ein­mal ein Prak­ti­kum absol­vie­ren, um zu sehen ob die­ser Beruf über­haupt der rich­ti­ge für ihn ist. Ein wei­te­res Kri­te­ri­um sei, dass ihm das Team zusa­ge und die Arbeits­um­ge­bung sei­nen Vor­stel­lun­gen ent­spre­che. Aus­ge­bil­det wür­den Köche und Köchin­nen sowie Ver­an­stal­tungs­kauf­män­ner und Ver­an­stal­tungs­kauf­frau­en.

Bezüg­lich des Kun­den­krei­ses baue der Cate­rer auf zwei Stand­bei­nen auf. Das eine sei die Lie­fe­rung an Schu­len und Kin­der­gär­ten und das zwei­te Stand­bein sei­en kuli­na­ri­sche Events. Dafür habe „Bant­schow & Bant­schow“ bei­spiels­wei­se die Räum­lich­kei­ten der „Genie­ß­er­welt“ in Leng­feld ange­mie­tet, wo auch Hoch­zei­ten aus­ge­rich­tet wer­den, zum Brunch ein­ge­la­den wird und zahl­rei­che ande­re hoch­klas­si­ge Events statt­fin­den.

Die Aus­bil­dung als Koch oder Köchin dau­ert drei Jah­re. Die Ver­gü­tung beläuft sich am Ende der Aus­bil­dung auf rund 800 Euro und man erhält eine umfas­sen­de Aus­bil­dung in geho­be­ner Küchen­kul­tur. Es bedeu­tet aber auch fle­xi­bel bezüg­lich der Arbeits­zei­ten zu sein, Krea­ti­vi­tät zu ent­wi­ckeln und kon­takt­freu­dig zu sein, ins­be­son­de­re bei einer „Live Coo­king Show“ vor Gäs­ten. 

Der Berufs­in­for­ma­ti­ons­tag, zu dem all­jähr­lich die Ernst‐Reuter‐Schule in Groß‐Umstadt ein­lädt, bie­tet den Fir­men eine idea­le Platt­form um für Nach­wuchs zu wer­ben. Über die Attrak­ti­vi­tät von Beru­fen in Land­wirt­schaft und Gar­ten­bau infor­mier­te die Die­bur­ger Landrat‐Gruber Schu­le. Die Prä­sen­ta­ti­on war sehr anschau­lich gestal­tet und stieß auf gro­ßes Inter­es­se. (Bild und Text: Karl Joh­mann)

Ers­te prak­ti­sche Erfah­run­gen durf­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler dann beim Anschnei­den eines Bra­tens vom Hereford‐Rind sam­meln. Hier war Geschick­lich­keit mit dem Tran­chier­mes­ser gefragt.

Das Hand­werk hat gol­de­nen Boden“ heißt es immer wie­der und das ver­such­ten auch Micha­el Geis­ler, Geschäfts­füh­rer der Stahl‐ und Metall­bau GmbH „DAVID“ und Meis­ter Flo­ri­an Schraut den inter­es­sier­ten Schü­le­rin­nen und Schü­lern an die­sem Tag zu ver­mit­teln. 

Der kom­men­de Azu­bi soll­te von Tech­nik und teils spek­ta­ku­lä­ren Pro­jek­ten begeis­tert sein. Eine gewis­se Krea­ti­vi­tät an den Tag legen und ger­ne mit eige­nen Hän­den etwas schaf­fen. Mit­zu­brin­gen sind: Tech­ni­sches Ver­ständ­nis, hand­werk­li­ches Geschick, gute Kennt­nis­se in Mathe­ma­tik und Phy­sik, räum­li­ches Vor­stel­lungs­ver­mö­gen, Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit und Sorg­falt, Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein sowie Zuver­läs­sig­keit und Team­geist.

Dafür bekommt der Azu­bi dann eine fun­dier­te Aus­bil­dung als Kon­struk­ti­ons­me­cha­ni­ker in der Fer­ti­gung und Mon­ta­ge. Ab dem 3. Lehr­jahr folgt die Spe­zia­li­sie­rung für künf­ti­ge Auf­ga­ben im Unter­neh­men. Nach drei­ein­halb Jah­ren und bestan­de­ner Gesel­len­prü­fung wird die Über­nah­me garan­tiert. Zudem bie­tet die Stahl­bau­fir­ma allen Gesel­len sich wei­ter zu qua­li­fi­zie­ren, Auf­stiegs­chan­cen zu nut­zen und die Mög­lich­keit den Tech­ni­ker oder Meis­ter zu machen. Ansprech­part­ne­rin für Bewer­bun­gen in Schaaf­heim ist Vera Leo­nar­di.

Wer nun aber ger­ne in frei­er Natur arbei­ten möch­te, der war bei der Landrat‐Gruber‐Schule aus Die­burg rich­tig. Jede Men­ge Infor­ma­tio­nen über Aus­bil­dungs­be­trie­be in den Berei­chen Land­wirt­schaft, Garten‐ und Land­schafts­bau, Flo­ris­tik sowie Zier­pflan­zen­bau ver­mit­tel­te Vol­ker Schaum, Fach­leh­rer und Koor­di­na­tor für den Bereich Agrar­wirt­schaft.

Schu­le und Aus­bil­dungs­be­trieb sind im dua­len Aus­bil­dungs­sys­tem ver­an­kert. Das bedeu­tet, der oder die Aus­zu­bil­den­de sind im Aus­bil­dungs­be­trieb in der Pra­xis tätig und kom­men dann in die Berufs­schu­le zum theo­re­ti­schen Unter­richt. Die Aus­bil­dungs­zeit erstreckt sich über 3 Jah­re und die Ver­gü­tung kann sich durch­aus sehen las­sen. Im 1. Lehr­jahr gibt es Brut­to 800 Euro, im 2. Lehr­jahr 900 Euro und im 3. Lehr­jahr 1.000 Euro. Die Chan­cen für Bewer­ber sind opti­mal, denn in vie­len Berei­chen fehlt das Fach­per­so­nal. Die Betrie­be wol­len des­halb, so der Fach­leh­rer, natür­lich eige­ne Leu­te aus­bil­den um sie dann auch spe­zi­ell für die Arbeit in ihrem Betrieb vor­zu­be­rei­ten.

Auf allen Fern­seh­ka­nä­len wird gekocht. Wo einst ein Alfred Bio­lek ein­sa­mer Vor­rei­ter in der Küche war, tum­meln sich heu­te rei­hen­wei­se die Köche. Aber nur weni­ge erlan­gen Kult­sta­tus. Wie Kochen rich­tig geht und durch­aus zu einem Event wer­den kann, das kre­iert der Cate­ring Ser­vice „Bant­schow & Bant­schow“. Beim Berufs­in­for­ma­ti­ons­tag der Groß‐Umstädter Ernst‐Reuter‐Schule warb er um Nach­wuchs. (Bild und Text: Karl Joh­mann)

Allei­ne im Bereich Land­wirt­schaft gibt es in der nähe­ren Umge­bung 18 land­wirt­schaft­li­che Aus­bil­dungs­be­trie­be die erfreut wären, einen jun­gen Men­schen für die Zukunft fit machen zu kön­nen. Wer sich mit der Natur ver­bun­den fühlt und bereit ist sich mit viel Enga­ge­ment auch ein­zu­brin­gen, der hat ganz gewiss hier eine Anstel­lung für das gan­ze Arbeits­le­ben. 

Und wer bei­spiels­wei­se mit viel Herz­blut bei einer Aus­bil­dung als Land­schafts­gärt­ner oder Gärt­ne­rin bei der Sache ist, der kann dann viel­leicht unter den Aus­er­wähl­ten sein die, wie jetzt, am Landschaftsgärtner‐Cup 2019 mit von der Par­tie sind: Von Schleswig‐Holstein bis Bay­ern, von Nordrhein‐Westfalen bis Sach­sen wett­ei­fern die bes­ten Aus­zu­bil­den­den aller zwölf Lan­des­ver­bän­de im April und Mai um die Qua­li­fi­ka­ti­on zur „Deut­schen Meis­ter­schaft“ der ange­hen­den Land­schafts­gärt­ner. Die Bun­des­gar­ten­schau in Heil­bronn bie­tet schließ­lich im Sep­tem­ber 2019 den per­fek­ten Rah­men für das Bun­des­fi­na­le der bes­ten Zwei­er­teams der ange­hen­den Land­schafts­gärt­ne­rin­nen und Land­schafts­gärt­ner. Am Ende wird das „Deut­sche Meister‐Team“ des Jah­res 2019 gebüh­rend gefei­ert wer­den.

Vor 150 Jah­ren lag die Lebens­er­war­tung eines Men­schen in Deutsch­land noch bei gera­de 40 Jah­ren. Frau­en wird inzwi­schen eine Lebens­er­war­tung von 83 Jah­ren pro­gnos­ti­ziert, Män­ner kom­men im Ver­gleich auf immer­hin noch 78 Jah­re. Gab es frü­her den Fami­li­en­bund der sich auch um sei­ne Alten küm­mer­te, leben die Kin­der inzwi­schen meist für sich im eige­nen Wohn­be­reich. Das hat zur Fol­ge, dass der Bedarf an Heim‐ und Pfle­ge­plät­zen wächst und die Nach­fra­ge nach pro­fes­sio­nel­len Pfle­ge­kräf­ten eben­so. Die Chan­cen auf die­sem Sek­tor beruf­lich tätig zu wer­den sind des­halb opti­mal.

Dar­über infor­mier­te beim Berufs­in­for­ma­ti­ons­tag die Dia­ko­nie­sta­ti­on Groß‐Umstadt/Otzberg. Vor Ort waren der exami­nier­te Alten­pfle­ger und Pra­xis­an­lei­ter Chris­toph Höf­ler und die ehe­ma­li­ge exami­nier­te Kran­ken­schwes­ter und dann zur Dia­ko­nie gewech­sel­te Maria Gio­mela­ki. Als Gast­red­ner war Jörg Rast, Geschäfts­füh­rer der Dia­ko­nie Sta­ti­on Groß‐Bieberau zur Schu­le gekom­men. 

Man muss den Beruf echt lie­ben, mein­te Maria Gio­mela­ki zu Beginn ihrer Aus­füh­run­gen. Bei die­sem Beruf gehe es um Men­schen und die Pfle­ge­kräf­te hät­ten eine hohe Ver­ant­wor­tung. Der Beruf kön­ne zwar manch­mal kör­per­lich und zugleich auch psy­chisch belas­tend sein, aber man bekom­me von den alten Men­schen vie­les an Dank­bar­keit zurück.

Pra­xis­an­lei­ter Chris­toph Höf­ler muss­te gleich zu Beginn sei­ner Aus­füh­run­gen dar­auf hin­wei­sen, dass der Aus­bil­dungs­be­ruf 2020 neu struk­tu­riert wer­de. Bestehen blei­be die ein­jäh­ri­ge Aus­bil­dung zum Alten­pfle­ge­hel­fer, bezie­hungs­wei­se Alten­pfle­ge­hel­fe­rin. Es wird dann aller­dings einen Zusam­men­wurf von Kran­ken­pfle­ge und Alten­pfle­ge geben. Die Aus­bil­dung erstre­cke sich wei­ter­hin auf drei Jah­re. Im ers­ten Jahr wer­den Kran­ken­pfle­ger und Alten­pfle­ger gemein­sam unter­rich­tet. Danach kön­ne man sich für bestimm­te Berei­che wie Kran­ken­pfle­ge, Kin­der­kran­ken­pfle­ge oder Alten­pfle­ge ent­schei­den. Der neue Berufs­be­griff hei­ße dann Pfle­ge­fach­mann oder Pfle­ge­fach­frau.

Bewer­bun­gen kön­nen über die Schu­le erfol­gen und zwar ziem­lich recht­zei­tig, am bes­ten bis zu einem Jahr vor Beginn der Aus­bil­dung. 

Man sieht, das Ange­bot beim Berufs­in­for­ma­ti­ons­tag war sehr viel­schich­tig, inter­es­sant und eigent­lich war für jeden etwas dabei, zumal es ja auch noch zahl­rei­che wei­te­re Fir­men gab, die um Nach­wuchs war­ben.

Text: Karl Joh­mann (aus: Oden­wäl­der Bote, 19.03.2019)

5. Berufsinformationstag am 14. März 2019

Am Don­ners­tag, den 14. März 2019, lädt die Ernst‐Reuter‐Schule zum fünf­ten Mal zu einem Berufs­in­for­ma­ti­ons­tag (BIT) ein. „BIT meets Zukunfts­werk­statt“ ist der Titel des Berufs­in­for­ma­ti­ons­ta­ges. Die Ver­an­stal­tung rich­tet sich an die Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie Eltern der 8. und 9. Klas­sen. In die­sem Jahr neh­men auch wie­der Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Otz­berg­schu­le aus Leng­feld (www.otzbergschule.de) sowie erst­ma­lig auch Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Eich­wald­schu­le aus Schaaf­heim (www.eichwaldschule.de) an der Ver­an­stal­tung teil.

Beginn: 13Uhr, Ende der Ver­an­stal­tung gegen 16 Uhr

Ablauf: Ver­schie­de­ne Fir­men aus dem Kreis Darmstadt‐Dieburg stel­len in den Räu­men der Ernst‐Reuter‐Schule Berufs­bil­der vor und geben Infor­ma­tio­nen über Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler haben sich nach Inter­es­se bereits ein­ge­wählt. Sie infor­mie­ren sich vor­her über die von ihnen gewähl­te Fir­ma und das Berufs­bild. Dabei wer­den sie von den Lehr­kräf­ten unter­stützt. Die Ver­an­stal­tung fin­det nach­mit­tags (13 Uhr bis 16 Uhr) statt, damit auch Sie als Eltern dar­an teil­neh­men kön­nen – über Ihr Kom­men wür­den wir uns sehr freu­en. Für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der ein­gangs beschrie­be­nen Jahr­gangs­stu­fe ist die Ver­an­stal­tung Pflicht.

Unser Koope­ra­ti­ons­part­ner beim „Berufs­in­for­ma­ti­ons­tag 2019“ sind:

Koope­ra­ti­ons­part­ner BIT 2019 – ver­grö­ßert sich durch Ankli­cken

Alle wich­ti­gen Hin­wei­se für den Berufs­in­for­ma­ti­ons­tag ent­neh­men Sie bit­te der unten abge­bil­de­ten Über­sicht (durch Ankli­cken ver­grö­ßert sich die Über­sicht) oder am Tag selbst an den Infor­ma­ti­ons­bild­schir­men vor dem Ver­wal­tungs­ge­bäu­de und im Schul­ge­bäu­de. Im Ein­gangs­be­reich der Ernst‐Reuter‐Schule wer­den an die­sem Tag Lehr­kräf­te die teil­neh­men­den Betrie­be in Emp­fang neh­men und für alle bei Fra­gen Rede und Ant­wort ste­hen.

Raum­plan Berufs­in­for­ma­ti­ons­tag 2019 – ver­grö­ßert sich durch Ankli­cken

Bälle zur Unterstützung des Unterrichts mit Flüchtlingskindern

Über die Spen­de des Sport­coachs der Stadt Groß‐Umstadt Abde­la­ziz Mou­a­mi (Bild Mit­te) für den Unter­richt mit Flücht­lings­kin­dern an der Ernst‐Reuter‐Schule freu­en sich Sport­leh­rer Fried­bert Metz (rechts) sowie Schul­lei­tungs­mit­glied und Sport­leh­rer Vol­ker Hart­mann (links).

Jede Men­ge Bäl­le erhielt der Fach­be­reich Sport der Ernst‐Reuter‐Schule vom Sport­coach der Stadt Groß‐Umstadt Abde­la­ziz Mou­a­mi (Bild Mit­te). Er unter­stützt Flücht­lin­ge und Asyl­su­chen­de beim Vereins‐ und Schul­sport. Da die Ernst‐Reuter‐Schule mitt­ler­wei­le eine gan­ze Klas­se mit Kin­dern nicht deut­scher Her­kunfts­spra­che auf­ge­nom­men hat, konn­te sich die Gesamt­schu­le in die­sem Zusam­men­hang über einen Geld­be­trag in Höhe von rund 300 € freu­en. Hier­für wur­den Bäl­le ange­schafft, die als Unter­stüt­zung für die Arbeit und den Sport­un­ter­richt für die­se Kin­der gedacht sind. Dank­bar hier­über sind Sport­leh­rer Fried­bert Metz (Bild rechts) sowie Schul­lei­tungs­mit­glied und Sport­leh­rer Vol­ker Hart­mann (Bild links). Abde­la­ziz Mou­a­mi arbei­tet im Rah­men einer gemein­sa­men Akti­on der Stadt Groß‐Umstadt und dem Hes­si­schen Sport­bund als Sport­coach mit dem Schwer­punkt Migra­ti­on, Flucht und Asyl für die Stadt.

Jahrgang 8 der Ernst‐Reuter‐Schule besucht das Merck‐Juniorlabor

Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­se 8a zu Besuch im Merck‐Juniorlabor an der TU‐Darmstadt

Mit der Klas­se 8a hat am Mitt­woch, den 06.03.2019, die ers­te von vier ach­ten Klas­sen das Merck‐Juniorlabor an der TU‐Darmstadt besucht.

Nach einer kur­zen theo­re­ti­schen Ein­lei­tung hat­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus­rei­chend Zeit, die her­vor­ra­gen­den Bedin­gun­gen der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Darm­stadt zu nut­zen und anhand zwei­er Expe­ri­men­te einen Ein­blick in die Che­mie zu bekom­men. The­men­schwer­punkt des Tages war der Umgang mit Alu­mi­ni­um. Die ERS‐Schülerinnen und -Schü­ler zeig­ten sich inter­es­siert und moti­viert und durf­ten am Ende des Tages die von ihnen selbst gefärb­ten Alu­mi­ni­um­do­sen und selbst ver­sil­ber­ten Limo­na­den­fla­schen mit nach Hau­se neh­men. Bereist in zwei Wochen wird die zwei­te Klas­se des Jahr­gangs 8 der Ernst‐Reuter‐Schule wie­der Gast an der TU‐Darmstadt sein. Ein High­light im Ter­min­ka­len­der der Jugend­li­chen, auf das es sich defi­ni­tiv zu freu­en lohnt.

Aller­hand aus­pro­bie­ren durf­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­se 8a im Merck‐Juniorlabor an der TU‐Darmstadt.

Anmelderekord bei der diesjährigen „BIG Challenge“ in der Ernst‐Reuter‐Schule

Auch 2019 stellt die Ernst‐Reuter‐Schule ein beein­dru­cken­des Auf­ge­bot an Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern der Jahr­gän­ge 5 bis 9 beim größ­ten euro­päi­schen Eng­lisch­wett­be­werb „BIG Chal­len­ge“.

Wäh­rend man in den ver­gan­ge­nen Jah­ren immer knapp an der Mar­ke von 200 Anmel­dun­gen geschei­tert ist, darf nun mit Stolz berich­tet wer­den, dass sich in die­sem Jahr über 220 Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ernst‐Reuter‐Schule dem natio­na­len und inter­na­tio­na­len Ver­gleich mit ihren gleich­alt­ri­gen Peers mes­sen wol­len.

Anfang Mai ist es dann mit dem Wett­be­werb wie­der soweit. In den Wochen davor wer­den die Schü­le­rin­nen und Schü­ler wei­ter inten­siv in ihrem jewei­li­gen Eng­lisch­un­ter­richt geför­dert um – wie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren – wie­der vie­le her­aus­ra­gen­de Leis­tun­gen fei­ern zu dür­fen.

Die Ernst‐Reuter‐Schule und die Fach­schaft Eng­lisch wün­schen allen Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern ein erfolg­rei­ches Abschnei­den und viel Spaß in der Vor­be­rei­tung.