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Aktu­el­le Nach­rich­ten aus der Ernst-Reuter-Schule

Dank des Lions Club Groß-Umstadt erhalten 18 erfolgreiche Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Schule das international anerkannte „Cambridge Zertifikat“ – einige darunter sogar mit Auszeichnung

Ins­ge­samt 18 Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ernst-Reuter-Schule haben das das inter­na­tio­nal aner­kann­te „Cam­bridge Zer­ti­fi­kat“ erhal­ten – eini­ge dar­un­ter sogar mit Aus­zeich­nung. Hier­zu gra­tu­lie­ren recht herz­lich der stell­ver­tre­ten­de Schul­lei­ter Ulrich Freund (rechts) sowie Eng­lisch­leh­rer Joshua Jay­nes (zwei­ter von links) und Schul­lei­tungs­mit­glied Vol­ker Hart­mann (links).

Nach nun mehr einem Jahr war es end­lich soweit: Das begehr­te „Cam­bridge Zer­ti­fi­kat“ konn­te an ins­ge­samt 18 Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ernst-Reuter-Schule aus den Jahr­gangs­stu­fen 8 bis 10 ver­lie­hen wer­den.

Das „Cam­bridge Zer­ti­fi­kat“ ist ein eng­li­sches Sprach­zer­ti­fi­kat der Uni­ver­si­tät Cam­bridge für Nicht-Muttersprachler. Es wird jähr­lich von etwa drei Mil­lio­nen Men­schen aus 130 Län­dern abge­legt, dient der Beschei­ni­gung qua­li­fi­zier­ter Eng­lisch­kennt­nis­se und ist inter­na­tio­nal bei Bil­dungs­ein­rich­tun­gen und Unter­neh­men aner­kannt. Die Prü­fun­gen basie­ren dabei auf dem „Gemein­sa­men Euro­päi­schen Refe­renz­rah­men für Spra­chen“ und wer­den in ver­schie­de­nen Kate­go­ri­en ange­bo­ten.

Es ist ein lebens­lang gül­ti­ges Zer­ti­fi­kat, wel­ches die Sprach­kom­pe­tenz der Jugend­li­chen nach­weist. Das Zer­ti­fi­kat kann bei allen Bewer­bun­gen bei­gelegt wer­den und wer­tet die­se immens auf. Die Chan­cen der Schü­ler, bei der Bewer­bung um einen Ausbildungs- oder einen Arbeits­platz bevor­zugt zu wer­den, stei­gen durch das Zer­ti­fi­kat immens.

Ein gan­zes Schul­jahr lang ging es für die 18 Schü­le­rin­nen und Schü­ler um ihren Eng­lisch­leh­rer Joshua Jay­nes in zwei Schul­stun­den in der Woche inten­siv um die eng­li­sche Spra­che. Spre­chen, Schrei­ben, Hör- und Lese­ver­ste­hen sowie Gram­ma­tik bil­de­ten Schwer­punk­te in die­ser extra geschaf­fe­nen „Cam­bridge AG“ in der Ernst-Reuter-Schule. Unmit­tel­bar vor den Som­mer­fe­ri­en des zurück­lie­gen­den Schul­jah­res 2018/2019 wur­den in einer mehr­stün­di­gen Prü­fung, die in einen schrift­li­chen und münd­li­chen Teil geglie­dert war, alle Ele­men­te des Unter­richts­ge­sche­hens abge­fragt. Das von Cam­bridge beauf­trag­te inter­na­tio­na­le Test­un­ter­neh­men „Pro­va­dis“ führ­te die Prü­fung mit ins­ge­samt drei Prü­fern in der Gesamt­schu­le durch und wer­te­te die Ergeb­nis­se anschlie­ßend auch aus.

Stolz ist die Schu­le hier­bei auf das Ergeb­nis. Alle teil­neh­men­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler haben bestan­den und das begehr­te Zer­ti­fi­kat somit erhal­ten. Ganz her­aus­ra­gend und mit Aus­zeich­nung konn­ten sogar 4 Schü­le­rin­nen und Schü­ler ihr „Cam­bridge Zer­ti­fi­kat“ in Emp­fang neh­men.

Im Rah­men einer klei­nen fei­er­li­chen Stun­de wur­den die Zer­ti­fi­ka­te an die Schü­le­rin­nen und Schü­ler über­ge­ben. Eng­lisch­leh­rer Joshua Jay­nes gra­tu­lier­te zusam­men mit dem stell­ver­tre­ten­den Schul­lei­ter Ulrich Freund und Schul­lei­tungs­mit­glied Vol­ker Hart­mann allen Betei­lig­ten und wünsch­te für die Zukunft alles erdenk­lich Gute. Da eini­ge der Schü­le­rin­nen und Schü­ler die Schu­le u. a. nach dem 10. Schul­jahr Rich­tung wei­ter­füh­ren­de Schul­for­men ver­las­sen hat­ten, konn­ten zu der Fei­er­stun­de nicht alle ihr Zer­ti­fi­kat per­sön­lich ent­ge­gen­neh­men. Sie erhiel­ten auf ande­rem Wege ihr Zer­ti­fi­kat samt Gra­tu­la­ti­on.

Erst mög­lich gemacht hat dies alles der Lions Club Groß-Umstadt. Die Schu­le konn­te ihn in die­sem Zusam­men­hang als Koope­ra­ti­ons­part­ner im März 2018 gewin­nen. Der Lions Club stellt pro Schü­ler und pro ange­streb­ten Zer­ti­fi­kat ⅔ der Finan­zie­rung bereit. Der ver­blei­ben­de Betrag ist vom Schü­ler bzw. des­sen Eltern­haus selbst zu tra­gen. Durch die Unter­stüt­zung des Lions Club Groß-Umstadt ist es den teil­neh­men­den Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Ernst-Reuter-Schule mög­lich, die­ses bedeut­sa­me Zer­ti­fi­kat zu errei­chen. Die Zusam­men­ar­beit zwi­schen dem Lions Club Groß-Umstadt und der Ernst-Reuter-Schule ist auf zwei Jah­re aus­ge­legt und umfasst einen För­der­be­trag von ins­ge­samt bis zu 4.000 Euro.

Die Ernst-Reuter-Schule bedankt sich im Namen aller Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus­drück­lich für das groß­ar­ti­ge Enga­ge­ment des Lions Club Groß-Umstadt und gra­tu­liert zum Errei­chen des „Cam­bridge Zer­ti­fi­kats“. Schon jetzt darf man gespannt sein auf das Ergeb­nis der aktu­el­len „Cam­bridge AG“ zum Ende des Schul­jah­res 2019/2020. Auch hier­für wünscht die Ernst-Reuter-Schule allen Betei­lig­ten gutes Gelin­gen und das Errei­chen des „Cam­bridge Zer­ti­fi­kats“.

Ernst-Reuter-Schule erhält mehrere Container für den zu klein gewordenen Ganztagsbereich

Mit gro­ßem Gerät wur­den die Con­tai­ner auf das Schul­ge­län­de der Ernst-Reuter-Schule gebracht.

End­lich ist es soweit: der Ganz­tag­be­reich der Ernst-Reuter-Schule erhält (pro­vi­so­ri­schen) Platz in Form von meh­re­ren „Con­tai­nern“. Die deut­lich in die Jah­re gekom­me­ne Ernst-Reuter-Schule platzt aus allen Näh­ten. Auch der Ganz­tags­be­reich mit all sei­nen vie­len Betreu­ungs­an­ge­bo­ten hat dies in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zu spü­ren bekom­men. Mit gro­ßem Gerät wur­den daher in den Herbst­fe­rein mobi­le Ein­hei­ten für eben die­sen deut­lich zu klein gewor­de­nen Ganz­tags­be­reich ange­lie­fert und auf einen Teil der Sport­an­la­ge der Ernst-Reuter-Schule gestellt. Dort haben die Schü­le­rin­nen und Schü­ler nun bis zur Fer­tig­stel­lung eines hof­fent­lich bald begin­nen­den Umbaus der Gesamt­schu­le die Mög­lich­keit, in nicht mehr so beeng­ten Ver­hält­nis­sen wie bis­her Ganz­tags­an­ge­bo­te wahr­zu­neh­men.

Das sind sie, die Con­tai­ner für den Ganz­tags­be­reich der Ernst-Reuter-Schule.

Musical über globale Gerechtigkeit – 9. Schuljahr zu Gast in der Stadthalle in Groß-Umstadt

Ordent­lich Stim­mung herrsch­te beim Musi­cal über glo­ba­le Gerech­tig­keit von den „Glo­bal Play­erz“.

Jeden Tag ster­ben 37.000 Men­schen auf der Erde an Hun­ger. Umge­rech­net heißt das: Alle drei Sekun­den ver­hun­gert jemand. Das erfuh­ren die Groß-Umstädter Jugend­li­chen, die am Frei­tag das Thea­ter­stück „Glo­bal Play­erz“ in der Stadt­hal­le sahen. Zah­len und Fak­ten einer­seits, wie zum Bei­spiel, dass auf der Erde zwei Mil­li­ar­den Men­schen man­gel­er­nährt sind, hör­ten die 15- bis 16-Jährigen. Zum ande­ren erleb­ten sie in einer bunt-schrillen Musical-Inszenierung des Thea­ters Son­ni Mai­er am Bei­spiel drei­er Freun­din­nen, wie jeder ein­zel­ne, noch so klei­ne Schritt zäh­len kann und beka­men Zusam­men­hän­ge über Hun­ger, Armut, Lohn­aus­beu­tung und Kin­der­ar­beit auf­ge­zeigt, über glo­ba­le (Un)Gerechtigkeit und Fairtra­de.

Ob es um die Her­kunft der Kakao­boh­nen ging, die in jeder hier­zu­lan­de gekauf­ten Scho­ko­la­de zu fin­den sind, oder um die Mög­lich­keit, bei deren Kauf oder ande­rer Pro­duk­te auf das Fairtrade-Siegel zu ach­ten, mit­un­ter schien es, als kön­ne man eine Steck­na­del fal­len hören. Auf­merk­sam und kon­zen­triert ver­folg­ten rund 100 Neunt­kläss­ler der Ernst-Reuter-Schule das Gesche­hen auf der Büh­ne, deren Unter­richt aus die­sem Anlass kur­zer­hand hier­her ver­la­gert wor­den war. „Sie hat­ten heu­te kei­ne Schu­le“, erklär­te Leh­rer Vol­ker Hart­mann, „statt­des­sen haben wir gesagt, kommt doch direkt hier­her“. Am Frei­tag began­nen nach der drit­ten Stun­de die Herbst­fe­ri­en, so dass die Schü­ler eigent­lich sogar außer­halb ihrer Pflicht hier­her­ka­men. 

Manch per­sön­lich berüh­ren­de, betrof­fen machen­de Sze­nen gab es im Ver­lauf zu erle­ben und auch die Kon­fron­ta­ti­on mit Tat­sa­chen. „Das Schlimms­te war für mich, dass die gesagt haben, dass alle drei Sekun­den irgend­wer dort stirbt“, sag­te eine Schü­le­rin.

Viel zu bespre­chen gab es im Anschluss an das Thea­ter­stück für das Publi­kum in der Stadt­hal­le in Groß-Umstadt.

Den­noch, die­ses schwie­ri­ge The­ma jun­gen Men­schen ohne erho­be­nen Zei­ge­fin­ger näher­zu­brin­gen, dafür aber so, „dass es auch ein biss­chen Spaß macht“, so die Akteu­re, schien gelun­gen – das durch­aus kom­pli­zier­te The­ma „Glo­ba­li­sie­rung und Ver­ant­wor­tung“ jugend­ge­recht zu erklä­ren und zugleich Mut und Lust zu wecken, selbst aktiv zu wer­den. Mit viel Musik, Tem­po und einer der Lebens­welt Jugend­li­cher oft ange­pass­ten Spra­che.

Sich schon im Klei­nen für eine gerech­te­re Welt ein­zu­set­zen, dafür hat­te die Trup­pe noch vie­le prak­ti­sche Tipps parat. Nach der Auf­füh­rung such­ten die Schau­spie­ler den direk­ten Kon­takt zu ihrem jun­gen Publi­kum und beant­wor­te­ten in einem Nach­ge­spräch Fra­gen, nah­men Kri­tik und Lob ent­ge­gen und gaben ein­fa­che Ide­en mit nach Hau­se, wie jeder Ein­zel­ne die Welt ver­än­dern kann.

Wir haben halt sehr viel schon im Unter­richt gemacht“, sag­te im Anschluss ein Schü­ler, „des­halb war für uns nicht viel Neu­es dabei“. Eine ande­re Jugend­li­che: „Ich fand’s gut. Hab schon was Neu­es gelernt. Ich wuss­te ja nicht, dass es so vie­le Men­schen auf der Welt gibt, die Hun­ger lei­den. War schon krass.“

Seit einer Woche mache ihre Fami­lie mit beim Plas­tik­ver­zicht, „also, dass wir kaum noch Plas­tik in unse­rem Haus haben. Kei­ne Plas­tik­fla­schen mehr, kei­ne Sei­fe und Sham­poo in Plas­tik mehr.“ 

Eine Schü­le­rin berich­te­te: „Ich hab‘ zum Bei­spiel jetzt anstatt Zahnpasta-Tuben Zahn­putz­ta­blet­ten. Wir hat­ten zuhau­se die gan­ze Zeit Plas­tik­fla­schen und jetzt aber wie­der Glas­fla­schen. Die­se ganz wei­chen Plas­tik­fla­schen, die sind ja noch schlim­mer für die Mee­re. Ich find’s halt irgend­wie doof, dass die meis­ten jetzt erst mer­ken, dass es ein Pro­blem ist, dabei hat man das schon vor zehn Jah­ren gemerkt. Das ist rich­tig krass.“

Zu Gre­ta Thun­berg und ihrem welt­weit auf­se­hen­er­re­gen­den Enga­ge­ment für den Kli­ma­schutz mein­te eine – eben­so alte – Schü­le­rin: „Ich find’s trau­rig, dass eine 16-Jährige erst­mal was sagen muss, damit alle reagie­ren. Jetzt fan­gen alle an und schi­cken sich sol­che Bil­der – Ja, wer die Welt ret­ten will – und so.“ Man müs­se halt was dafür tun und nicht ein­fach etwas ins Inter­net stel­len. „Das macht ja gar kei­nen Sinn.“ 

Orga­ni­siert hat­te die­se Ver­an­stal­tung bei frei­em Ein­tritt die Stadt und als Koope­ra­ti­ons­part­ner dafür die Ernst-Reuter-Schule, den Welt­la­den Groß-Umstadt und die Evan­ge­li­sche Kir­chen­ge­mein­de gewin­nen kön­nen. Die Auf­füh­rung stell­te den Höhe­punkt im Rah­men der „Fai­ren Woche“ dar, an wel­cher sich die Fairtrade-Stadt Groß-Umstadt unter ande­rem mit einer Aus­stel­lung im Rat­haus und der Über­ga­be von fai­ren Fuß­bäl­len betei­lig­te. 

Groß-Umstadt trägt seit Okto­ber 2015 Titel „Fairtrade-Stadt“. Wesent­lich trägt dazu auch der Welt­la­den bei, des­sen Ver­tre­ter eben­falls der Auf­füh­rung von „Glo­bal Play­erz“ bei­wohn­ten.

Text: Doro­thee Dor­schel
Bil­der: Ernst-Reuter-Schule & Doro­thee Dor­schel

Tag der Schulverpflegung – Schulkiosk der Ernst-Reuter-Schule beteiligt sich bei Wettbewerb „Klimaschutz snackt“

Glück­lich über die gelun­ge­ne Koope­ra­ti­on mit dem Börn­ches­hof zei­gen sich am „Tag der Schul­ver­pfle­gung“ die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Schü­ler­ki­osks der Ernst-Reuter-Schule um ihre Leh­re­rin Nadi­ne Kuhn (5. von rechts) zusam­men mit Schul­lei­ter Mat­thi­as Hür­ten (rechts) und Anja Trc­zen­sky vom Börn­ches­hof. (2. von rechts).

Anläss­lich der hes­sen­wei­ten Schul­ak­ti­on „Tag der Schul­ver­pfle­gung“ und dem damit bun­des­weit ver­bun­de­nem Akti­ons­mot­to „Viel­falt schme­cken und ent­de­cken“, hat sich die Ernst-Reuter-Schule mit ihrem Schul­ki­osk beim Wett­be­werb „Kli­ma­schutz snackt“ betei­ligt. An die­sem ganz beson­de­ren Tag haben die Schu­len die Mög­lich­keit, das The­ma Essen und Trin­ken in den Mit­tel­punkt zu stel­len und sich in die­sem Zusam­men­hang an viel­fäl­ti­gen und span­nen­den Pro­jek­ten zu betei­li­gen. Orga­ni­siert und ver­an­stal­tet wird der Wett­be­werb über das Hes­si­sche Kul­tus­mi­nis­te­ri­um und der damit ver­bun­de­nen „Ver­net­zungs­stel­le Schul­ver­pfle­gung Hes­sen“.

Schon seit mitt­ler­wei­le einem Jahr hat die Ernst-Reuter-Schule wie­der einen Schul­ki­osk. An vier Tagen in der Woche haben die Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie alle Lehr­kräf­te und wei­te­ren Mit­glie­der der Schul­ge­mein­de in den Pau­sen die Mög­lich­keit, ein aus­ge­wo­ge­nes Ver­pfle­gungs­an­ge­bot im Sin­ne einer Zwi­schen­mahl­zeit anzu­neh­men. Neben beleg­ten Bröt­chen mit Käse, Schnit­zel, Fleisch­kä­se, Fri­ka­del­len, Brat- oder Wie­ner Würs­ten sowie mit Haus­mach­er­wurst kann man dort auch klei­ne süße Lecke­rei­en zu mode­ra­ten Prei­sen erwer­ben. Auch aus­ge­wähl­te Geträn­ke (natür­lich kof­fe­in­frei) ste­hen im Ver­kaufs­sor­ti­ment des Schü­ler­ki­osks.

Unter der Lei­tung von Lehr­kraft Nadi­ne Kuhn und dem hier­für eigens ins Leben geru­fe­nen Wahl­pflicht­kurs „Schü­ler­ki­osk“ küm­mern sich vor, wäh­rend und nach den Pau­sen­ver­käu­fen 12 bis 16 Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus den Jahr­gangs­stu­fen 8 bis 10 um den lau­fen­den Betrieb des Kiosks. Alle­samt muss­ten und müs­sen immer wie­der gemäß der Lebensmittel-Hygiene-Verordnung und dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz in Zusam­men­ar­beit mit dem ört­li­chen Gesund­heits­amt geschult wer­den. Ehren­amt­lich bera­ten wird das Kiosk­team immer wie­der von Koch Roger Spalt. Er unter­stützt bei Men­gen­be­stel­lun­gen bzw. bei der Zube­rei­tung der Pro­duk­te mit sei­nem Fach­wis­sen.

Aller­lei lecke­re Bröt­chen, u. a. belegt mit Käse oder Wurst, gibt es im Schü­ler­ki­osk der Ernst-Reuter-Schule zu kau­fen.

Zusätz­lich wur­de im Rah­men der Wie­der­be­le­bung des Schü­ler­ki­osks eine Schü­ler­fir­ma gegrün­det. Die­se ist kein Wirt­schafts­un­ter­neh­men (die finan­zi­el­le Dimen­si­on spielt nur eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le) son­dern hat über­wie­gend päd­ago­gi­sche Ziel­set­zung, wobei die Schu­le den recht­li­chen Rah­men bil­det. Hier­bei steht der Gewinn nicht im Vor­der­grund. Erziel­te „Gewin­ne“ wer­den nach gemein­sa­mem Beschluss gespen­det, für gemein­sa­me Unter­neh­mun­gen genutzt oder für die Abschluss­fei­er der Schü­le­rin­nen und Schü­ler genutzt.

Nadi­ne Kuhn hat­te zusam­men mit ihren Schü­le­rin­nen und Schü­lern nun die Idee, den Schul­ki­osk nach­hal­tig, umwelt­be­wusst und fair sowie vor allem mit regio­na­len Pro­duk­ten zu betrei­ben. Daher kon­tak­tier­te sie ent­spre­chen­de Unter­neh­men aus der Regi­on, um so die­sen Ansprü­chen gerecht zu wer­den. Gefun­den wer­den konn­te die Bäcke­rei Vogel aus Klee­stadt, die mit Mehl aus der unmit­tel­ba­ren Gegend, Bröt­chen und wei­te­re Back­wa­ren noch von Hand selbst her­stel­len. Sie lie­fern jeden Mor­gen ihre Ware in die Schu­le, die von den Kin­dern des Schul­ki­osks dann wei­ter­ver­ar­bei­tet wer­den.

Lecke­re Zwi­schen­mal­zei­ten ste­hen für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ernst-Reuter-Schule im Kiosk zum Kauf bereit.

Vor allem aber der Börn­ches­hof aus Rai­bach unter der Lei­tung der Fami­lie Anja Trc­zen­sky und Chris­ti­an Fuhr war bzw. ist es, mit dem eine enge Koope­ra­ti­on unter den neu­en Gesichts­punk­ten des Schul­ki­osks erreicht wer­den konn­te. Der Hof zeich­net sich neben einer Pfer­de­pen­si­on und dem Ange­bot von Pony­rei­ten vor allem durch moder­ne, neue Stal­lun­gen zur Schwei­ne­hal­tung aus. Von­ein­an­der getrenn­te, für die Tie­re frei wähl­ba­re Berei­che – z. T. über­dacht oder kom­plett im Frei­en – machen die­se äußerst art­ge­rech­te Schwei­ne­hal­tung erst mög­lich. Aus die­sem Grund hat sich der Schul­ki­osk dazu ent­schie­den, auch mit die­sem regio­na­len Unter­neh­men eine enge Koope­ra­ti­on anzu­stre­ben und deren Pro­duk­te in den Ver­kauf des Kiosks zu brin­gen – und das zu fai­ren Prei­sen für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler.

So kön­nen über den Börn­ches­hof und der damit ver­bun­de­nen Metz­ge­rei Kaf­fen­ber­ger aus Nieder-Kainsbach kur­ze Wege für die ein­zel­nen Pro­duk­te garan­tiert wer­den, das Umwelt­be­wusst­sein nach­hal­tig posi­tiv gestärkt sowie regio­na­le Betrie­be aus dem unmit­tel­ba­ren Umfeld der Schu­le unter­stützt wer­den. Eine Idee, die allen zugu­te­kommt und nicht zuletzt die Schü­le­rin­nen und Schü­ler zu verantwortungs- und umwelt­be­wuss­ten Men­schen erzieht.

Jede Men­ge Spaß hat­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Schul­ki­osk der Ernst-Reuter-Schule beim „Tag der Schul­ver­pfle­gung“ zusam­men mit ihrer Leh­re­rin Nadi­ne Kuhn und Schul­lei­ter Mat­thi­as Hür­ten sowie Anja Trcen­sky vom Börn­ches­hof.

Grund genug für das Team des Schul­ki­osks der Ernst-Reuter-Schule also, um sich mit die­sem Vor­ha­ben beim Wett­be­werb „Kli­ma­schutz snackt“ zu bewer­ben und auf eine gute Plat­zie­rung zu hof­fen. Am „Tag der Schul­ver­pfle­gung“ waren daher beim Pau­sen­ver­kauf im Schul­ki­osk neben den dort akti­ven Schü­le­rin­nen und Schü­lern um ihre Leh­re­rin Nadi­ne Kuhn auch Schul­lei­ter Mat­thi­as Hür­ten zusam­men mit Anja Trcen­sky vom Börn­ches­hof, um den Tag und den damit ver­bun­de­nen Wett­be­werb gebüh­rend zu wür­di­gen.

Die Ernst-Reuter-Schule ist stolz auf die­se tol­le Akti­on im schul­ei­ge­nen Kiosk und gra­tu­liert schon jetzt hier­zu. Einen ganz beson­de­ren Dank rich­tet die Schu­le an das Schul­ki­osk­team um Nadi­ne Kuhn für ihren Ein­satz in der Sache sowie an alle betei­lig­ten Unter­neh­men, die die­se Akti­on mit ermög­licht haben.

Bundesjugendspiele der ERS-Sekundarstufe

Ihr gan­zes Kön­nen durf­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Sekun­dar­stu­fe bei den dies­jäh­ri­gen Bun­des­ju­gend­spie­len der Ernst-Reuter-Schule zei­gen.

Bei tro­cke­nem Wet­ter und herbst­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren durf­te der gesam­te Sekun­dar­stu­fen­be­reich sein Kön­nen bei den dies­jäh­ri­gen Bun­des­ju­gend­spie­len zei­gen. Alle Klas­sen ab Jahr­gangs­stu­fe 5 bis 10 zeig­ten, was sie in den letz­ten Wochen gelernt bzw. geübt hat­ten um best­mög­li­che Ergeb­nis­se beim Wer­fen, Weit­sprin­gen und Ren­nen zu er­zielen. Mit gro­ßem Eifer und jeder Men­ge Mut ging es mor­gens für alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler los. Nach einem klei­nen Auf­wärm­pro­gramm durf­ten die ein­zel­nen Klas­sen zu den ver­schie­de­nen Sta­tio­nen gehen und ihre Leis­tun­gen erbrin­gen. Die Aus­wer­tun­gen wer­den zei­gen, zu wel­cher Urkun­de es für jede/n Einzelne/n gereicht hat oder ob sogar ein Sport­ab­zei­chen in Aus­sicht steht. 

Schnell und aus­dau­ernd ren­nen, weit wer­fen und weit sprin­gen muss­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler bei den Bun­des­ju­gend­spie­len der Ernst-Reuter-Schule.

Baseball AG wieder zu Besuch bei den Darmstadt Whippets

Die Base­ball AG der Ernst-Reuter-Schule „Ospreys“ zu Gast bei den Darm­städ­ter „Whip­pets“.

Am Sonn­tag, den 22.09.2019, besuch­te die Base­ball AG der ERS gemein­sam das Final­spiel des dies­jäh­ri­gen Hes­sen­po­kals in Darm­stadt.

Bei strah­len­dem Son­nen­schein tra­fen wir uns um 13:00 Uhr am Memo­ry Field, dem Sport­ge­län­de der Darm­stadt Whip­pets und mach­ten es uns zunächst auf der Tri­bü­ne gemüt­lich. Wir erfuh­ren, dass die Whip­pets am Vor­tag das Halb­fi­na­le gegen die Bus­ters aus Gie­ßen gewon­nen hat­ten, was bedeu­te­te, dass sie nun im Fina­le gegen Hün­stet­ten Storm antre­ten wür­den. Davor muss­te aber noch die Par­tie um den drit­ten Platz aus­ge­tra­gen wer­den. Hier tra­ten die Gie­ßen Bus­ters gegen die Bad Hom­burg Hor­nets an. Wir ver­folg­ten das Spiel und eini­ge nutz­ten die Gele­gen­heit, um sich mit lecke­ren Pom­mes Fri­tes und Bur­ger vom lie­be­voll gestal­te­ten Cate­ring­stand zu stär­ken.

Aller­lei wich­ti­ge Hin­wei­se erhiel­ten die Kin­der der ERS-Baseball AG von den Trai­nern der Darm­stadt „Whip­pets“.

Unter­des­sen wur­den wir von Kiki, Soft­ball­spie­le­rin und ambi­tio­nier­tem Ver­eins­mit­glied, herz­lich begrüßt und sie bot uns an, etwas Aus­rüs­tung zu holen, sodass wir uns im Trai­nings­be­reich ein paar Bäl­le zuwer­fen konn­ten. Außer­dem durf­ten wir auch die­ses Mal wie­der in den Batting-Cage, um das Schla­gen bzw. Tref­fen von Bäl­len zu üben. Die­ses Ange­bot nah­men wir natür­lich dan­kend an. Sebas­ti­an, eben­falls Ver­eins­mit­glied, nahm sich trotz sei­nes bevor­ste­hen­den Spiels die Zeit, uns Hil­fe­stel­lung und wert­vol­le Tipps zur Ver­bes­se­rung unse­rer Tech­nik zu geben. Nach weni­gen Innings gin­gen wäh­rend­des­sen die Hor­nets in Füh­rung und bau­ten die­se im Lau­fe des Spiels immer wei­ter aus, bis sich die bei­den Mann­schaf­ten schließ­lich mit einem deut­li­chen 23:6 trenn­ten.

Nach­dem die Whip­pets das Spiel­feld wie­der glatt­ge­zo­gen und die Mar­kie­run­gen aus­ge­bes­sert hat­ten, begann schließ­lich das Fina­le. Wir genos­sen die wie immer tol­le, fami­liä­re Atmo­sphä­re und fie­ber­ten mit den Whip­pets mit, die auch sehr bald in Füh­rung gin­gen. Bei­de Teams gaben ihr Bes­tes, jedoch konn­te das Team aus Hün­stet­ten kei­ne „runs“ erzie­len, sodass die Whip­pets das Spiel schließ­lich in sie­ben Innings mit 9:0 für sich ent­schei­den konn­ten.

Nach einer kur­zen Sie­ger­eh­rung im Anschluss an das Spiel bedank­ten wir uns bei Kiki und Sebas­ti­an für ihr Enga­ge­ment und die Gast­freund­schaft. Gegen 19:15 Uhr mach­ten wir uns nach die­sem tol­len Base­ball­tag schließ­lich auf den Heim­weg.

Wir gra­tu­lie­ren den Whip­pets zum gewon­ne­nen Hes­sen­po­kal und freu­en uns schon jetzt auf den nächs­ten Aus­flug nach Darm­stadt!

Zur Info:
Die Base­ball AG exis­tiert im Ganz­tags­an­ge­bot der Ernst-Reuter-Schule seit 2017 und wird von den bei­den Lehr­kräf­ten Herr Jay­nes und Herr Fischer gelei­tet. Anmel­dung ist zu Beginn des zwei­ten Halb­jah­res für Schü­le­rin­nen und Schü­ler ab der 5. Jahr­gangs­stu­fe mög­lich!

Fach­be­grif­fe:
Inning: Spiel­run­de beim Base­ball
Batting-Cage: Mit Netz bespann­ter Käfig, in dem das Schla­gen von Bäl­len sicher und effek­tiv trai­niert wer­den kann.
Bat­ter: Schlag­mann, der nach erfolg­rei­chem Schlag zum Läu­fer wird.
run: Gelingt es einem Läu­fer das Spiel­feld bzw. alle vier Bases ein­mal zu umrun­den, erhält die Mann­schaft einen „run“ (= Punkt).

Mehr zum The­ma: https://www.darmstadt-whippets.de

Ernst-Reuter-Schule baut Schule selbst um beim diesjährigen Winzerfestumzug in Groß-Umstadt

115 Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie deren Lehr­kräf­te und wei­te­re Hel­fer der Ernst-Reuter-Schule waren beim Win­zer­fest­um­zug 2019 mit dabei und hat­ten jede Men­ge Spaß bei herr­lichs­tem Wet­ter in Groß-Umstadt.

Viva Ernst-Reuter-Schule“ hall­te es durch die Stra­ßen Groß-Umstadts beim gro­ßen Win­zer­fest­um­zug 2019. Mit 115 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern zähl­te die Ernst-Reuter-Schule wie­der zu den teil­neh­mer­stärks­ten Grup­pen beim dies­jäh­ri­gen Umzugs­ge­sche­hen rund um das Win­zer­fest in der Wein­in­sel Groß-Umstadt. Sowohl aus der Grund­stu­fe als auch aus dem Sekun­dar­stu­fen­be­reich mach­ten sich vie­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler gemein­sam mit ihren rund 20 Lehr­kräf­ten und wei­te­ren ERS-Helfern auf den Weg, bei herr­lichs­tem Son­nen­schein ihre Schu­le auf Umstadts Stra­ßen zu prä­sen­tie­ren.

Sicht­lich viel Spaß hat­ten alle Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer der Ernst-Reuter-Schule beim dies­jäh­ri­gen Win­zer­fest­um­zug.

Die­ses Mal galt für alle Zug­num­mern, sich ganz dem The­ma „Beru­fe“ zu wid­men. Da die Ernst-Reuter-Schule seit meh­re­ren Jah­ren und gera­de in letz­ter Zeit ganz aktu­ell immer wie­der mit dem The­ma Neu- oder Umbau in Ver­bin­dung gebracht wird, es aber so recht nicht dazu kom­men will, dass sich wirk­lich etwas ver­än­dert, hat sich die ERS-Schulgemeinde dazu ent­schie­den, ihr Schick­sal selbst in die Hand zu neh­men und mit den Umbau­maß­nah­men „sym­bo­lisch“ auf dem Win­zer­fest­um­zug zu begin­nen. Unter dem dafür eigens geschaf­fe­nen Mot­to „Schul­neu­bau, lie­be Leut‘, unser The­ma, ges­tern wie heut‘ “ haben sich so, ERS-Maler, ‑Archi­tek­ten und ‑Bau­ar­bei­ter auf den Weg gemacht, die Schu­le neu zu errich­ten. Sogar ein eigens hier­für gelie­he­ner Rad­la­der schaff­te die Schul­ge­mein­de her­bei, um ihren Absich­ten nach einer bau­li­chen Ver­än­de­rung des Schul­ge­bäu­des Nach­druck zu ver­lei­hen.

Schul­lei­ter Mat­thi­as Hür­ten rühr­te sym­bo­lisch den Speis für den Neu­bau an.

Schul­lei­ter Mat­thi­as Hür­ten rühr­te auf einem wei­te­ren Motiv­wa­gen, gezo­gen von einem herr­lich geschmück­ten Trak­tor, mit einem ech­ten Beton­mi­scher sym­bo­lisch den Speis für den Neu­bau an. Mit pas­sen­der Musik durch gro­ße, mobi­le Laut­spre­cher und emo­ti­ons­ge­la­de­ner Mikro­fon­an­feue­run­gen jubel­ten alle ERS-Akteure immer wie­der den Slo­gan „Viva Ernst-Reuter-Schule“ in Anleh­nung an den bekann­ten Groß-Umstädter Song „Viva de Woi“.

ERS-Maler, ‑Archi­tek­ten und ‑Bau­ar­bei­ter mach­ten sich sym­bo­lisch unter dem Mot­to „Schul­neu­bau, lie­be Leut‘, unser The­ma ges­tern wie heut“ auf den Weg, die Ernst-Reuter-Schule selbst umzu­bau­en. Auch ein Rad­la­der durf­te hier­bei natür­lich nicht feh­len.

Alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler, Lehr­kräf­te und wei­te­ren Hel­fer der Ernst-Reuter-Schule hat­ten sicht­lich viel Spaß und hiel­ten vol­ler Stolz – im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes – die Fah­ne der Schu­le aus der Dres­de­ner Stra­ße hoch.

Ein ganz spe­zi­el­ler Dank gilt dem Groß-Umstädter Unter­neh­men „Land­ma­schi­nen Seip­pel“ für die kos­ten­lo­se Bereit­stel­lung des Rad­la­ders sowie den Unter­neh­men „Stra­bag“ aus Darm­stadt und „Christl+Bruchhäuser“ aus Frank­furt für die eben­falls kos­ten­lo­se Benut­zung von ins­ge­samt 100 Bau­ar­bei­ter­hel­men für die ERS-Schulgemeinde. Nur hier­durch konn­te die Schu­le solch einen ful­mi­nan­ten Auf­tritt beim dies­jäh­ri­gen Win­zer­fest­um­zug leis­ten. Hier­für noch­mals vie­len, vie­len Dank!

Die Ernst-Reuter-Schule ist stolz auf die Teil­nah­me am dies­jäh­ri­gen Win­zer­fest­um­zug mit all ihren Schü­le­rin­nen und Schü­lern.

Und natür­lich bedankt sich die Ernst-Reuter-Schule im beson­de­ren Maße bei all ihren Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie deren Lehr­kräf­ten und wei­te­ren Hel­fern, die zum Gelin­gen die­ser schö­nen Umzugs­num­mer bei­getra­gen haben. 

Schon jetzt ist die Vor­freu­de groß auf das Win­zer­fest 2020 und den damit ver­bun­de­nen Win­zer­fest­um­zug mit Betei­li­gung der Ernst-reuter-Schule.

Unser ganz beson­de­rer Dank gilt unse­ren Koope­ra­ti­ons­part­nern, die uns beim dies­jäh­ri­gen Win­zer­fest­um­zug unter­stützt haben:

Geschichte zum Staunen – Pompejanumsbesuch in Aschaffenburg des Jahrgangs 7-

Jede Men­ge zu Bestau­nen gab’s für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 7. Jahr­gangs­stu­fe beim Pom­pe­jan­ums­be­such in Aschaf­fen­burg.

Unter dem Mot­to „Zu Besuch bei Fami­lie Nigi­di­us“ unter­nah­men die sieb­ten Klas­sen im Rah­men des GL-Unterrichts einen Erleb­nis­aus­flug ins Pom­pe­ja­num, einer von König Lud­wig I. erbau­ten Nach­bil­dung eines römi­schen Wohn­hau­ses.

Nach einer ent­spann­ten Zug­fahrt und einer Früh­stücks­pau­se im Park der römi­schen Vil­la wur­den die Klas­sen von Muse­ums­päd­ago­gin­nen in Emp­fang genom­men, die die Schü­ler über das römi­sche All­tags­le­ben einer Fami­lie aus Pom­pe­ji infor­mier­ten und ca. 2000 Jah­re zurück­ver­setz­ten. Neben den pracht­vol­len Aus­ma­lun­gen der Innen­räu­me, brach­ten unter ande­rem weit ent­wi­ckel­te Küchen­ge­rä­te und das Anzie­hen einer Toga die Schü­ler zum Stau­nen.

Der Waldtag der Grundstufe der Ernst-Reuter-Schule

Jede Men­ge Spaß hat­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Grund­stu­fe der Ernst-Reuter-Schule beim Wald­tag – auf dem Bild: „Memo­ry mal anders – mer­ke dir die Gegen­stän­de und fin­de sie im Wald noch ein­mal!“

In der letz­ten August­wo­che ver­brach­ten die Klas­sen zwei bis vier der Ernst-Reuter-Schule im Rah­men ihres Sozi­al­trai­nings einen Vor­mit­tag im Wald. Das Sozi­al­trai­ning soll durch ver­schie­de­ne Aktio­nen die Koope­ra­ti­ons­fä­hig­keit und die Sozi­al­kom­pe­tenz der Kin­der stär­ken.

Gemein­sam lie­fen die Klas­sen von der Schu­le aus in das Wald­stück hin­ter dem Mit­tel­forst­hof. Nach einer gemüt­li­chen Früh­stücks­pau­se, star­te­ten die Kin­der in alters­ge­misch­ten Klein­grup­pen in den Wald. Dort gab es an den ver­schie­de­nen vor­be­rei­te­ten Sta­tio­nen eini­ges zu ent­de­cken. Mit viel Spaß, guter Lau­ne und vor allem Team­geist, schaff­ten es die Grup­pen, die teil­wei­se recht knif­fe­li­gen Auf­ga­ben zu lösen und die Spie­le fair zu bestrei­ten.

Nach cir­ca drei Stun­den im Wald mach­te sich eine müde, aber glück­li­che Grup­pe von Kin­der und Leh­re­rin­nen wie­der auf den Rück­weg zur Schu­le. Neben den müden Füßen und den Klet­ten an den Schnür­sen­keln bleibt die Gewiss­heit: wir kom­men wie­der! Das war ein schö­ner Tag! 

Klassenzimmertheater in der Grundstufe ein voller Erfolg

Das The­sa­ter­stück „Der Jun­ge mit dem längs­ten Schat­ten“ – dar­ge­bo­ten von zwei her­vor­ra­gen­den Schau­spie­lern des Hes­si­schen Lan­des­thea­ter Mar­burg – war zu Gast in der Grund­stu­fe der Ernst-Reuter-Schule. (Bild­quel­le: Hes­si­sches Lan­des­thea­ter Mar­burg)

Gleich in den ers­ten Wochen nach den Som­mer­fe­ri­en konn­ten die drit­ten und vier­ten Klas­sen der Grund­stu­fe der Ernst-Reuter-Schule etwas ganz Beson­de­res erle­ben:

Schau­spie­ler des Hes­si­schen Lan­des­thea­ter Mar­burg ins­zi­nier­ten für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler das Thea­ter­stück „Der Jun­ge mit dem längs­ten Schat­ten“ im Klas­sen­zim­mer. Die Dar­stel­ler zeig­ten ein emo­tio­na­les, action­rei­ches und sehr anspre­chen­des Stück, bei dem es um zwei unglei­che Brü­der ging. Der eine cool und beliebt, der ande­re schüch­tern und unauf­fäl­lig. Sein Ver­such, eben­falls cool zu wer­den, indem er ver­schie­de­ne Din­ge aus­pro­bier­te, funk­tio­nier­te nicht, doch er bekam die Erkennt­nis: Bleib du sel­ber mit dei­nen Stär­ken und Schwä­chen und lie­be dich, wie du bist, dann wirst du auch geliebt.

In einem Abschluss­ge­spräch mit den Schau­spie­lern zeig­te sich, dass alle Kin­der begeis­tert waren und eine tol­le Bot­schaft mit nach Hau­se neh­men konn­ten. Die Grund­stu­fe der Ernst-Reuter-Schule hofft, nächs­tes Jahr wie­der in den Genuss die­ses tol­len Schau­spiels kom­men zu dür­fen.