Archiv der Kategorie: Nachrichten

Aktu­el­le Nach­rich­ten aus der Ernst-Reuter-Schule

Infoelternabend – Übergang von Klasse 4 nach Klasse 5 in die IGS Ernst-Reuter-Schule

Lie­be Eltern der 4. Klas­sen,

unter dem Mot­to „Über­gang von Klas­se 4 nach Klas­se 5 in die IGS Ernst-Reuter-Schule“ laden wir Sie zu unserm eige­nen Infor­ma­ti­ons­abend in der Ernst-Reuter-Schule ein. Die­ser fin­det am 5. Dezem­ber um 19.00 Uhr in unse­rem Mehr­zweck­raum statt. Hier­bei erhal­ten Sie aus­schließ­lich Infor­ma­tio­nen und Ein­bli­cke rund um das Leben und Arbei­ten unse­rer Inte­grier­ten Gesamt­schu­le (IGS) in Groß-Umstadt ab Jahr­gangs­stu­fe 5.

An die­sem Abend gehen wir den Fra­gen nach, wie die­se inter­es­san­te Schul­form ab Jahr­gangs­stu­fe 5 funk­tio­niert? Wel­che Ganz­tags­an­ge­bo­te und schu­li­sche Schwer­punk­te gibt es in der Ernst-Reuter-Schule? Wie sieht eine mög­li­che Stun­de­nta­fel in der 5. Klas­se aus? Was bedeu­tet Dop­pel­be­set­zung von Lehr­kräf­ten in einer Unter­richts­stun­de u.v.m.

Die­sen und vie­len ande­ren Fra­gen rund um den Über­gang von der Grund­schu­le zur IGS Ernst-Reuter-Schule wird an die­sem Abend nach­ge­gan­gen.

Hier­zu laden wir Sie recht herz­lich ein.

Alle wei­te­ren Fra­gen und Anlie­gen rund um den Wech­sel von der Grund­schu­le zur IGS Ernst-Reuter-Schule beant­wor­tet Ihnen ger­ne auch der zustän­di­ge Stu­fen­lei­ter, Herr Vol­ker Hart­mann. Er ist via E‑Mail und tele­fo­nisch unter 06078 – 93680 zu errei­chen.

Einladung Adventsmarkt der Ernst-Reuter-Schule am 6. Dezember 2019

Am Frei­tag, den 6. Dezem­ber 2019, ist es wie­der soweit:

Die Ernst-Reuter-Schule lädt zu einem Bum­mel über den dies­jäh­ri­gen Advents­markt auf dem gro­ßen Pau­sen­hof­ge­län­de ein.

Um 16 Uhr geht es los. Alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie alle Leh­re­rin­nen und Leh­rer haben vie­le Ange­bo­te für den Markt vor­be­rei­tet und freu­en sich auf besinn­li­che Momen­te.

Für vor­weih­nacht­li­che Stim­mung ist mit Dar­bie­tun­gen aller Art bes­tens gesorgt. Schön wäre es, wenn alle eine Niko­laus­müt­ze auf­set­zen wür­den.

Neben einem umfang­rei­chen Essens­an­ge­bot gibt es auch küh­le sowie wär­men­de Geträn­ke.

Der Erlös des Mark­tes wird an ein schu­li­sches Pro­jekt in Kenia
gespen­det. Das Ende der Ver­an­stal­tung ist gegen 19 Uhr geplant.

Die Schul­ge­mein­de der Ernst-Reuter-Schule freut sich auf
Ihren Besuch.

Die STILLE PAUSE der Grundstufe der Ernst-Reuter-Schule

So, und jetzt ab in die Pau­se. Geh dich mal ein biss­chen aus­to­ben…!“. Die­ser Satz dürf­te im Stan­dard­re­per­toire eines jeden Leh­rers sein, denn eigent­lich gehen wir davon aus, dass Kin­der sich nach spä­tes­tens 90 Minu­ten Unter­richt ein­fach mal etwas aus­powern müs­sen. Seit Ein­füh­rung der Stil­len Pau­se, einer Initia­ti­ve unse­rer UBUS-Kraft Küb­ra Par­hat (Sozi­al­päd­ago­gin), wer­den wir täg­lich eines Bes­se­ren belehrt.

Das neue Kon­zept sieht bis­lang vor, dass die Stil­le Pau­se jeweils in der zwei­ten gro­ßen Pau­se eines Tages von Kin­dern aus einem Jahr­gang besucht wer­den kann. Hier­für wur­de in den Räum­lich­kei­ten der For­scher­werk­statt ein zusätz­li­ches Ange­bot an „lei­sen“ Spie­len, Puz­zeln und Mal­an­ge­bo­ten bereit­ge­stellt. Außer­dem haben sich etli­che Lehr­kräf­te bereit erklärt, eine zusätz­li­che Pau­sen­auf­sicht zu über­neh­men, um das Kon­zept der Stil­len Pau­se rea­li­sie­ren zu kön­nen.

Die Kin­der kön­nen von Woche zu Woche neu ent­schei­den, ob sie die Pau­se drin­nen oder drau­ßen ver­brin­gen wol­len. Nur ein stän­di­ges „rein und raus“ im Lau­fe einer Pau­se, das möch­ten wir nicht. Wie bereits ange­deu­tet, zeigt sich, dass das Ange­bot der Stil­len Pau­se von vie­len Kin­dern sehr gut ange­nom­men wird. Manch­mal sind es sogar fast zu vie­le für eine stil­le Pau­se ;-)

Die Kin­der genie­ßen es offen­sicht­lich sehr, sich in einer ruhi­gen Atmo­sphä­re etwas ent­span­nen zu kön­nen. Beson­ders das Aus­ma­len von Man­da­las fin­det gro­ßen Anklang. Dabei wird sich ange­regt (und lei­se) über dies und das unter­hal­ten.

Zwi­schen den vie­len Mäd­chen, die sich zuge­ge­be­ner­ma­ßen in der Stil­len Pau­se beschäf­ti­gen, fin­den sich aber auch regel­mä­ßig Jungs, die wir eigent­lich nur fuß­ball­spie­lend auf dem Hof ken­nen. 

Wir freu­en uns, den Kin­dern der Grund­stu­fe ein wei­te­res Ange­bot zur Pau­sen­ge­stal­tung machen zu kön­nen und über den gro­ßen Anklang, den die­ses bei den Kin­dern fin­det.

T‑Shirts und Hoodies der Baseball AG „Ospreys“ im Schulkleidungs-Onlineshop bestellbar

Die pas­sen­de Aus­stat­tung kön­nen von nun an die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der ERS-Baseball-AG „Ospreys“ sowie alle ande­ren Base­ball­in­ter­es­sier­ten der Ernst-Reuter-Schulgemeinde im Schulkleidungs-Onlineshop der Schu­le bestel­len.

Die Base­ball AG der Ernst-Reuter-Schule „Ospreys“ sowie alle Base­ball­in­ter­es­sier­ten der Ernst-Reuter-Schulgemeinde kön­nen sich von nun an mit T‑Shirts und Hoo­dies mit ent­spre­chen­dem Logo aus­stat­ten. Im Schulkleidungs-Onlineshop der Ernst-Reuter-Schule gibt es die tol­len Klei­dungs­stü­cke in allen ent­spre­chen­den Grö­ßen und tren­di­gen Far­ben zu bestel­len.

Zusam­men mit ihren Lehr­kräf­ten Joshua Jay­nes und Mar­tin Fischer haben sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Base­ball AG „Ospreys“ Gedan­ken hier­zu gemacht, Logos ent­wor­fen, Klei­dungs­ar­ti­kel aus­ge­wählt und Far­ben ent­spre­chend abge­stimmt.

Mehr Infor­ma­tio­nen über die Baseball-Kollektion der Ernst-Reuter-Schule gibt es hier.

Schülerinnen und Schüler zeigen auf vielfältige Art und Weise tolle Beiträge bei „Umstadt – ein Gedicht“

Gro­ßen Andrang gab es wie­der bei den Prä­sen­ta­tio­nen der Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ernst-Reuter-Schule bei der Ver­an­stal­tung „Umstadt – ein Gedicht“ in der Säu­len­hal­le.

Einen erneut ful­mi­nan­ten Auf­tritt leis­te­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ernst-Reuter-Schule bei „Umstadt – ein Gedicht“. Die Ver­an­stal­tung wur­de von der Stadt Groß-Umstadt gemein­sam mit dem Orts­ge­wer­be­ver­ein orga­ni­siert. Aktio­nen, Lesun­gen und Musik wur­den an meh­re­ren Stand­or­ten wie bei­spiels­wei­se in Geschäfts- und Gast­häu­sern in Groß-Umstadt abge­hal­ten bzw. prä­sen­tiert. Die Geschäf­te hat­ten hier­zu extra bis 22 Uhr geöff­net. Rote Tep­pi­che vor allen Events sowie von Ker­zen­schein gesäum­te Wege gaben die­ser Ver­an­stal­tung ein ganz gewis­ses Flair. Das dies­jäh­ri­ge Mot­to lau­te­te „Glück“.

Die Ernst-Reuter-Schule durf­te – wie in den Jah­ren zuvor auch – ihr Kön­nen in der wun­der­schö­nen his­to­ri­schen Säu­len­hal­le auf dem Groß-Umstädter Markt­platz prä­sen­tie­ren.

Auch ein Schat­ten­thea­ter – vor­ge­tra­gen von Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­se 6c der Ernst-Reuter-Schule – durf­te bei den Prä­sen­ta­tio­nen in der Säu­len­hal­le nicht feh­len.

Im Vor­feld der Ver­an­stal­tung hat­ten sich Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus der Jahr­gangs­stu­fe 8 sowie die kom­plet­te Klas­se 6c mit ihren Lehr­kräf­ten Kris­ti­na Moral, Eva Küb­ler, Miri­am Schrei­ber, Ulri­ke Dit­tes, Sabri­na Hanstein-Gramlich und Tho­mas Kirch­hö­fer zusam­men getan und Gedich­te ver­fasst, Inter­views geführt, Lie­der gesun­gen, Thea­ter­sze­nen erstellt und sogar Fil­me gedreht. Auf unter­schied­lichs­te Art und Wei­se beschäf­tig­ten sich die Kin­der mit dem The­ma „Glück“ und über­rasch­ten nicht nur ihre Lehr­kräf­te im Unter­richt son­dern auch die Zuhö­rer­schaft in der Säu­len­hal­le mit ihren selbst­stän­dig und auf­wen­dig erar­bei­te­ten Bei­trä­gen.

So wur­de z. B. mit einem Schat­ten­thea­ter die Geschich­te von „Hans im Glück“ groß­ar­tig nach­ge­spielt, das „Glück­lich­sein“ aus Sicht des Groß-Umstädter Schwimm­bads geschil­dert sowie der Pump­t­rack mit einem tol­len Rap-Gedicht und Film­bei­trag gehul­digt. Aber auch das Win­zer­fest, die Wein­ber­ge und die Wein­trau­ben durf­ten sich im Rah­men von vor­ge­tra­ge­nen Gedich­ten und Bild­prä­sen­ta­tio­nen „glück­lich“ schät­zen, in Groß-Umstadt zuhau­se sein zu dür­fen. Sogar das Fast­food Restau­rant McDonald’s wur­de mit einem Gedicht und einem Film­bei­trag gehul­digt und in den Kon­text „Glück“ mit­ein­be­zo­gen. Nicht zu ver­ges­sen gilt auch die „Glücks­bä­cke­rei“, in der Schü­le­rin­nen der Klas­se 6c mit einem selbst aus­ge­dach­ten Rezept eine lecke­re Por­ti­on „Glück„kulinarisch zube­rei­tet haben.

Über 60 Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ernst-Reuter-Schule aus den Jahr­gangs­stu­fen 6 und 8 zeig­ten Ihr gan­zes Kön­nen auf viel­fäl­tigs­te Art und Wei­se bei der ver­an­stal­tung „Umstadt – ein Gedicht“.

Neben Grup­pen­prä­sen­ta­tio­nen waren es aber auch Ein­zel­bei­trä­ge von Schü­le­rin­nen und Schü­lern mit selbst­aus­ge­dach­ten und frei vor­ge­tra­ge­nen Gedich­ten, die gro­ßen Anklang und jede Men­ge Applaus ern­te­ten. 

Mit dem Lied „Hap­py“ von Phar­rell Wil­liams, pas­send zum The­ma „Glück“, vor­ge­tra­gen von Schü­le­rin­nen aus der 6. Jahr­gangs­stu­fe, fan­den die Prä­sen­ta­tio­nen einen gelun­gen Abschluss.

Einen ganz beson­de­ren Dank rich­tet die Ernst-Reuter-Schule in die­sem Zusam­men­hang an die Lehr­kräf­te Kris­ti­na Moral, Eva Küb­ler, Miri­am Schrei­ber, Ulri­ke Dit­tes, Sabri­na Hanstein-Gramlich und Tho­mas Kirch­hö­fer, die in mühe­vol­ler Arbeit alles mit den Kin­dern ein­stu­dier­ten und vor­be­rei­te­ten. Ver­ges­sen wer­den sol­len in die­sem Zusam­men­hang natür­lich auch nicht die Schü­ler Felix Cou­te­rou und San­der Jae­kel aus dem Jahr­gang 9, die sich um den gesam­ten Technikauf- und ‑abbau in der Säu­len­hal­le küm­mer­ten.

Auch an die Stadt Groß-Umstadt sowie an die Kul­tur­re­fe­ren­tin Ange­li­ka Bor­chert rich­tet die Ernst-Reuter-Schule einen ganz spe­zi­el­len Dank für die erneu­te Bereit­stel­lung der Säu­len­hal­le für die tol­len Bei­trä­ge der Schü­le­rin­nen und Schü­ler bei der Ver­an­stal­tung „Umstadt – ein Gedicht“.

Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Schule gestalten mit umfangreichen Beiträgen die Feierlichkeiten des Volkstraiertages mit

Anläss­lich des Volks­trau­er­ta­ges leg­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ernst-Reuter-Schule vor dem jüdi­schen Denk­mal in Groß-Umstadt beschrif­te­te Stei­ne nie­der und tru­gen pas­send dazu Zei­len aus Gedich­ten vor.

Die Welt wird nicht bedroht von den Men­schen, die böse sind, son­dern von denen, die das Böse zulas­sen. Die­sen Satz von Albert Ein­stein zitier­te die VdK-Ortsverbandsvorsitzende Syl­via Best in ihrer Anspra­che zum dies­jäh­ri­gen Volks­trau­er­tag. Zwar tra­ge man als Nach­ge­bo­re­ne kei­ne Schuld an den Ver­bre­chen der Nazis. „Aller­dings haben wir die Ver­pflich­tung und die Ver­ant­wor­tung, aus der Geschich­te zu ler­nen und uns für Frie­den und Ver­söh­nung ein­zu­set­zen.“ Die Ereig­nis­se vor ein paar Wochen in Hal­le hät­ten deut­lich gezeigt, so die VdK-Vorsitzende wei­ter, „dass der Anti­se­mi­tis­mus lei­der wie­der – oder immer noch? – eine rea­le Bedro­hung dar­stellt“.

Der Opfer bei­der Welt­krie­ge und der Gewalt­herr­schaft des Natio­nal­so­zia­lis­mus zu geden­ken und zu erin­nern stand eben­so im Vor­der­grund der Ver­an­stal­tung zum Volks­trau­er­tag am Sonn­tag, den 17.10.2019, in Umstadt wie auch das Mah­nen und Inne­hal­ten ange­sichts aktu­el­ler Ereig­nis­se. Nicht nur ein Inne­hal­ten mit dem Blick zurück näm­lich, son­dern auch um die gegen­wär­ti­gen Opfer von Gewalt in den Blick zu neh­men.

Mit umfang­rei­chen Ide­en gestal­te­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des 10. Schul­jah­res der Ernst-Reuter-Schule zusam­men mit ihren Lehr­kräf­ten Mar­ti­na Storck und Manue­la Eul­ler die Fei­er­lich­kei­ten anläss­lich des Volks­trau­er­ta­ges mit.

Immer­hin wer­den gera­de auf fünf von sie­ben Kon­ti­nen­ten krie­ge­ri­sche Kon­flik­te aus­ge­tra­gen. „Wir erin­nern uns heu­te nicht nur jener Men­schen, die wäh­rend der fins­ters­ten Abschnit­te unse­rer Geschich­te unter uns Deut­schen gelit­ten haben, son­dern auch derer, die bis heu­te unter bewaff­ne­ten Aus­ein­an­der­set­zun­gen, Ter­ror und Fol­ter lei­den und an deren Fol­gen ster­ben.“ Das sag­te Stadt­rä­tin Rena­te Filip in ihrer Anspra­che: „Sehen wir damit den Volks­trau­er­tag nicht als ver­staub­ten Gedenk­tag ewig Gest­ri­ger, son­dern als Mah­ner für den Frie­den an.“

Um zu begrei­fen, so Rena­te Filip wei­ter, dass Krieg und Gewalt­herr­schaft Leid und Zer­stö­rung, Will­kür und Fol­ter, Flucht und Ver­trei­bung bedeu­ten, müs­se man nicht in die deut­sche Geschich­te des 20. Jahr­hun­derts zurück­schau­en. „Denn wir lesen, hören und sehen es täg­lich in den Nach­rich­ten“, den­ke man zum Bei­spiel an Afgha­ni­stan, Syri­en, Liby­en, Irak, Nige­ria, den Sudan, Soma­lia, Mali.

Mit Gedich­ten und Prä­sen­ta­tio­nen gedach­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des 10. Schul­jah­res der Ernst-Reuter-Schule den Opfern von Gewalt und Krieg u. a. in der Trau­er­hal­le des Fried­ho­fes in Groß-Umstadt.

Und so, wie vie­le Deut­sche einst­mals Asyl, Auf­ent­halt und Inte­gra­ti­on erle­ben durf­ten, „soll­ten wir heu­te mensch­lich, offen und gast­freund­lich mit all jenen Men­schen umge­hen, die hier bei uns Über­le­ben, Sicher­heit, Frei­heit und Mensch­lich­keit suchen. Unzu­frie­den­heit im eige­nen Land darf kein Grund für Ras­sis­mus und Frem­den­hass sein. Wir müs­sen Abgren­zung, Ego­is­mus und Natio­na­lis­mus ent­ge­gen­tre­ten und uns ent­schlos­sen für Respekt, Mensch­lich­keit und Mit­ein­an­der ein­set­zen. Zei­gen wir, dass wir eine offe­ne und wert­schät­zen­de Gesell­schaft sind. Sei­en wir wach­sam und set­zen wir uns für das Gute ein.“

Gegen Aus­gren­zung und für Tole­ranz sprach auch der evan­ge­li­sche Pfar­rer Mar­co Glanz. „Sich die Geschich­te zu ver­ge­gen­wär­ti­gen, macht Sinn – wenn wir die dar­in ent­hal­te­nen Erfah­run­gen spre­chen und wir­ken las­sen und ent­spre­chen­de Schlüs­se für das Heu­te und Jetzt dar­aus zie­hen.“ Es begin­ne im Den­ken und in der Spra­che, in den Wor­ten denen gegen­über, die als fremd oder anders gestem­pelt wer­den. „Nach dem Anschlag von Hal­le wis­sen wir, dass dar­aus auch Taten wer­den und uns die Gewalt ganz nahe­kommt.“ Den Volks­trau­er­tag ange­mes­sen zu bege­hen, gesche­he dadurch, das Leid frü­he­rer Opfer mit dem heu­ti­ger zu ver­bin­den. Um Mut und Fan­ta­sie bat Pfar­rer Glanz in sei­nem Gebet, der Aggres­si­on ent­ge­gen­zu­wir­ken und fried­li­che Wege für die Men­schen zu fin­den.

Krieg und Frie­den

Im Unter­richt berei­te­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des 10. Schul­jah­res der Ernst-Reuter-Schule ihre Gedich­te und Prä­sen­ta­tio­nen zusam­men mit ihren Leh­re­rin­nen Mar­ti­na Storck und Manue­la Eul­ler anläss­lich des Volks­trau­er­ta­ges vor – so auch bei der Kranz­nie­der­le­gung bei den Gedenk­stei­nen der Opfer des 1. und 2. Welt­krie­ges.

Ihre eige­nen Gedan­ken zu den The­men Krieg und Frie­den hat­ten sich Schü­ler der Ernst-Reuter-Schule aus dem 10. Schul­jahr gemacht, die wesent­lich zur Pro­gramm­ge­stal­tung bei­tru­gen. Abwech­selnd tru­gen die 15- bis 17-Jährigen zunächst Gedicht­zei­len aus Inge­borg Gör­lers „Krieg und Frie­den“ vor: „Krieg ist etwas im Fern­se­hen – man kann es abschal­ten“, sag­te eine Schü­le­rin. „Krieg ist etwas, das die Alten erlebt haben – man kann’s nicht mehr hören. Krieg ist meis­tens weit weg.“ Eine ande­re Jugend­li­che dann über den Frie­den: „Frie­den ist nichts, was man mal anschal­ten kann. Frie­den ist nichts, was man Jün­ge­ren oder Älte­ren über­las­sen soll. Frie­den beginnt immer ganz nah.“

Was Krieg und Frie­den für sie bedeu­tet, hat­ten die Schü­ler auf Kar­ten geschrie­ben und tru­gen dann eini­ges davon vor. „Krieg ist Hass und Bru­ta­li­tät“. „Krieg ist etwas, das Men­schen tötet.“ „Krieg ist wie ein Mes­ser­stich, doch die­se Wun­den hei­len nicht.“ „Frie­den ist das Para­dies auf der Erde.“ „Frie­den ist Frei­heit und Gleich­be­rech­ti­gung“ und „Der Frie­den wür­de die Welt erleich­tern“, hat­te Jus­tin (15) auf­ge­schrie­ben. 

Auf einer sym­bo­li­schen Mau­er wur­den die im Unter­richt erar­bei­te­ten Äuße­run­gen anschlie­ßend in Papier­form auf­ge­hängt. Maß­geb­li­chen Anteil hier­an hat­ten natür­lich auch die Lehr­kräf­te der Ernst-Reuter-Schule Mar­ti­na Storck und Manue­la Euler. Sie haben sich zusam­men mit den Schü­lern Ide­en zur Gestal­tung des Volks­trau­er­ta­ges aus­ge­dacht.

Gekonnt und äußerst foku­siert prä­sen­tier­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des 10. Schul­jah­res der Ernst-Reuter-Schule ihre Gedich­te und Prä­sen­ta­tio­nen anläss­lich des Volks­trau­er­ta­ges.

Zu Beginn des Volks­trau­er­ta­ges hat­te man sich zur Kranz­nie­der­le­gung an der Jüdi­schen Gedenk­stät­te getrof­fen, bevor sich die Gedenk­fei­er auf dem Stadt­fried­hof und in der Trau­er­hal­le anschloss. Für den musi­ka­li­schen Rah­men sorg­ten dort der evan­ge­li­sche Posau­nen­chor Groß-Umstadt unter der Lei­tung von Chris­toph Däsch­ner sowie Männer- und Frau­en­chor des Män­ner­ge­sang­ver­eins MGV 1842 Groß-Umstadt mit ihrem Diri­gen­ten Mat­thi­as Sei­bert. Vor den Gedenk­ta­feln für die Opfer aus Umstäd­ter Fami­li­en, deren Namen im Holz ein­ge­schnitzt sind, zün­de­te Stadt­rä­tin Filip Ker­zen an und leg­ten die Ver­tre­ter der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr, Umstadts Wehr­füh­rer Chris­ti­an Karn und Stadt­brand­in­spek­tor Ste­phan Teich, Krän­ze nie­der. 

Drau­ßen im Frei­en gin­gen die Teil­neh­mer abschlie­ßend zum so genann­ten „Ehren­hain“, der Gedenk­stät­te für den Ers­ten Welt­krieg mit sechs Namen­s­tei­nen der Opfer aus Groß-Umstädter Fami­li­en. Dort leg­ten die Schü­ler Blu­men ab, bevor der Posau­nen­chor noch­mals zur Ver­ab­schie­dung spiel­te. „Frie­den ist, wenn man mit allen klar­kommt“, sol­che Gedan­ken von Jugend­li­chen, so ein­fach for­mu­liert, beglei­te­ten sicher­lich man­chen Besu­cher noch auf dem Heim­weg und viel­leicht auch dar­über hin­aus: „Frie­den ist, wenn man mit jedem fried­lich umgeht, auch wenn man jeman­den nicht mag.“

Text: Doro­thee Dor­schel
Bil­der: Doro­the Dor­schel und Ernst-Reuter-Schule

Jahrgang 6 der Ernst-Reuter-Schule packt mit für das Projekt „Weihnachten im Schuhkarton“

Der Jahr­gang 6 der Ernst-Reuter-Schule hat sich an der Akti­on „Weih­nach­ten im Schuh­kar­ton“ mit zahl­rei­chen Geschen­ken betei­ligt.

Es ist wie­der soweit, die Vor­weih­nachts­zeit steht unmit­tel­bar bevor. Dies hat der Jahr­gang 6 der Ernst-Reuter-Schule zum Anlass genom­men, sich auch ein­mal Gedan­ken über Men­schen und v.a. Kin­der zu machen, die ein weni­ger üppi­ges Weih­nachts­fest erwar­ten als wir.

In die­sem Zusam­men­hang fass­te man den Ent­schluss, sich an der Akti­on „Weih­nach­ten im Schuh­kar­ton“ des Ver­eins Samaritan’s Pur­se e. V. zu betei­li­gen. Bei die­ser Akti­on wer­den Geschenk­kar­tons gepackt, die für Kin­der in Not zu Weih­nach­ten gespen­det wer­den.

Immer zu zweit wur­den also Schuh­kar­tons besorgt und von den Schü­le­rIn­nen anspre­chend weih­nacht­lich deko­riert. Anschlie­ßend wur­den die Pake­te mit klei­nen Geschen­ken wie Spiel­zeug, Süßig­kei­ten, Scho­ko­la­de, aber auch Klei­dung und Hygie­ne­ar­ti­keln bestückt. Ins­ge­samt 33 Päck­chen kamen auf die­se Wei­se zusam­men, die am ver­gan­ge­nen Frei­tag, den 15. Novem­ber 2019, in der Sam­mel­stel­le der Aschaf­fen­bur­ger Bap­tis­ten­ge­mein­de, zusam­men mit einem klei­nen Geld­be­trag, über­ge­ben wer­den konn­ten. Von dort aus wer­den die Pake­te in ver­schie­de­ne ost­eu­ro­päi­sche Län­der ver­schickt und an bedürf­ti­ge Fami­li­en ver­teilt.

Leh­rer Mar­tin Fischer über­gibt die Prä­sen­te aus dem Jahr­gang 6 der Ernst-Reuter-Schule an Ver­ant­wort­li­che der Akti­on „Weih­nach­ten im Schuh­kar­ton“.

Wir freu­en uns über die Unter­stüt­zung und dass wir auf die­se Wei­se eini­gen Kin­dern ein Geschenk unter dem Weih­nachts­baum ermög­li­chen, die viel­leicht gar nicht damit gerech­net haben.

Mehr Infor­ma­tio­nen zum The­ma „Weih­nach­ten im Schuh­kar­ton“ gib es auch unter:

https://www.die-samariter.org/projekte/weihnachten-im-schuhkarton/

Halloweenparty in der Ernst-Reuter-Schule war wieder ein voller Erfolg

Jede Men­ge los war bei der Hal­lo­ween­par­ty der Ernst-Reuter-Schule in der klei­nen Tun­hal­le.

Fast schon zu einer Tra­di­ti­on hat sich die Hal­lo­ween­par­ty an der Ernst-Reuter-Schule ent­wi­ckelt. Auch in die­sem Jahr fei­er­ten am 30. Okto­ber 2019 Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­sen­stu­fen 5 bis 7 gemein­sam eine Hal­lo­ween­par­ty. Die­ses Mal konn­ten alle Gru­sel­be­geis­ter­ten ab 18:00Uhr durch den von der Schü­ler­ver­tre­tung (SV) ent­wor­fe­nen „Blut­weg“ in das Inne­re der klei­nen ERS-Sporthalle gelan­gen. Dort war­te­te bereits die SV, die Technik-Crew und eini­ge ver­klei­de­te Lehr­kräf­te zum Fei­ern. Bei ver­schie­de­nen Tän­zen (Maca­ra­ne, Free­sty­ler etc.) und Spie­len (Lim­bo, Stop­tanz usw.) konn­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler bei aktu­el­ler, aber auch Musik aus den ver­gan­ge­nen Jahr­zen­ten einen schö­nen Abend ver­brin­gen. Zum Abschluss wur­de dann wie­der das bes­te Kos­tüm eines Jun­gen und eines Mäd­chens gekürt, was auch in die­sem Jahr beson­ders schwie­rig war, da es wie­der sehr krea­ti­ve Kos­tü­me und gru­se­li­ges Make-Up gab. Gegen 20 Uhr war der „Spuk“ dann auch schon wie­der vor­bei. Alle Betei­lig­ten hat­ten jede Men­ge Spaß

Und so sehen sie aus, die dies­jäh­ri­gen Sie­ger des Kos­tüm­wett­be­werbs bei der Hal­lo­ween­par­ty der Ernst-Reuter-Schule.

Ein beson­de­rer Dank gilt der Technik-Crew unter der Lei­tung von Tho­mas Kirch­hö­fer, die inner­halb von weni­gen Stun­den aus einer Sport­hal­le eine Dis­ko gemach­ten haben, und natür­lich an die Auf­sicht­füh­ren­den und unter­stüt­zen­den Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen. Einen ganz beson­de­ren Dank rich­tet die Ernst-Reuter-Schule an Ver­bin­dungs­leh­re­rin Fran­zis­ka Kurtz, die – wie in den Jah­ren zuvor auch – alles orga­ni­siert und die­se tol­le Par­ty erst mög­lich gemacht hat.

Spielen macht Schule“ – Grundstufe der Ernst-Reuter-Schule gewinnt mit schuleigenem Konzept ein „Spielzimmer“

Seit 2007 gibt es die Initia­ti­ve „Spie­len macht Schu­le“, ins Leben geru­fen vom ZNL (Trans­fer­Zen­trum für Neu­ro­wis­sen­schaf­ten und Ler­nen) und dem Ver­ein „Mehr Zeit für Kin­der“. Die­se Initia­ti­ve ver­an­lasst eine jähr­li­che Aus­schrei­bung zum The­ma „Spie­len in der Grund­schu­le“. Im Rah­men die­ser Aus­schrei­bung kön­nen sich Grund­schu­len um die kos­ten­lo­se Aus­stat­tung eines Spie­le­zim­mers bewer­ben. Hier­für ist es not­wen­dig, ein aus­ge­ar­bei­te­tes Kon­zept für ein sol­ches Spie­le­zim­mer vor­zu­le­gen, wel­ches auf­zeigt, wie die Spie­le an der jewei­li­gen Grund­schu­le kon­kret zum Ein­satz kom­men sol­len. Da die Grund­schu­le der Ernst-Reuter-Schule seit nun­mehr acht Jah­ren inklu­siv arbei­tet und das indi­vi­du­el­le För­dern und For­dern der Schü­le­rin­nen und Schü­ler immer mehr in den Fokus gerückt ist, ver­än­dern sich auch die Struk­tu­ren im Unter­richt. Um allen Kin­dern mit ihrem sozia­len und kogni­ti­ven Vor­wis­sen, ihren Inter­es­sen und Bedürf­nis­sen gerecht wer­den zu kön­nen, muss Unter­richt offe­ner und krea­ti­ver gestal­tet wer­den. Der Ein­satz von Gesell­schafts­spie­len scheint hier­für eine gelun­ge­ne Ergän­zung zu den klas­si­schen Metho­den und Inhal­ten. Aus die­sem Grund hat sich die Grund­schu­le der Ernst-Reuter-Schule in die­sem Jahr um die Aus­stat­tung eines sol­chen Spiel­zim­mers bewor­ben.

Zahl­rei­che Spie­le konn­te die Grund­stu­fe der Ernst-Reuter-Schule im Rah­men der Initia­ti­ve „Spie­len macht Schu­le“ gewin­nen.

Glück­li­cher­wei­se konn­te das schul­ei­ge­ne Kon­zept über­zeu­gen, so dass die ERS-Grundstufe eines von ins­ge­samt 200 Spiel­zim­mern gewin­nen konn­ten. Die gewon­nen Spie­le wer­den nun in viel­fäl­ti­ger Wei­se zum Ein­satz kom­men.

Eini­ge Spie­le und Expe­ri­men­tier­käs­ten wer­den die Ein­rich­tung schul­ei­ge­nen For­scher­werk­statt ergän­zen.

Außer­dem erhal­ten alle Jahr­gän­ge eine Spiele­kis­te, die sie in viel­fäl­ti­ger Art und Wei­se ein­set­zen kön­nen. Ent­hal­ten sind sowohl Logik- und Kon­zen­tra­ti­ons­spie­le als auch Lern­spie­le für den Deutsch- und Mathe­ma­tik­un­ter­richt. So kön­nen die Spie­le in offe­nen Lern­an­ge­bo­ten und Lern­the­ken ein­ge­setzt wer­den oder sie fin­den ihren Ein­satz nach den Arbeits­pha­sen, wenn die Schü­le­rin­nen und Schü­ler die Mög­lich­keit haben, noch eine Wei­le frei zu spie­len.

Jeder Jahr­gang der ERS-Grundstufe erhält im Rah­men des Gewinns zusätz­lich eine Spiele­kis­te.

Denk­bar ist es wei­ter­hin, die Spie­le in der Ein­zel­för­de­rung zu nut­zen oder sie für Eltern­nach­mit­ta­ge oder Klas­sen­fes­te zur Ver­fü­gung zu stel­len.

Die Kol­le­gin­nen der ERS-Grundstufe freu­en sich sehr über die­sen tol­len Gewinn und hof­fen auf vie­le groß­ar­ti­ge Spiel­erleb­nis­se mit den Schü­le­rin­nen und Schü­lern. Vie­len Dank an die Initia­ti­ve „Spie­len macht Schu­le“ für die­se Mög­lich­keit.

Ernst-Reuter-Schule bei „Umstadt – ein Gedicht“ am 15.11.2019 in der Säulenhalle

Am Frei­tag, den 15. Novem­ber 2019, ist es wie­der soweit für „Umstadt – ein Gedicht“. Die Ver­an­stal­tung wird von der Stadt Groß-Umstadt und dem Orts­ge­wer­be­ver­ein orga­ni­siert. Aktio­nen, Lesun­gen und Musik wer­den hier­bei an meh­re­ren Stand­or­ten wie bei­spiels­wei­se in Geschäfts- und Gast­häu­sern in Groß-Umstadt abge­hal­ten bzw. prä­sen­tiert. Die Geschäf­te haben hier­zu extra bis 22 Uhr geöff­net. Rote Tep­pi­che vor allen Events sowie von Ker­zen­schein gesäum­te Wege geben die­ser Ver­an­stal­tung ein ganz gewis­ses Flair. Das dies­jäh­ri­ge Mot­to lau­tet „Glück“.
Unter die­sem Mot­to wer­den auch Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ernst-Reuter-Schule aus den Jahr­gän­gen 6 und 8 zahl­rei­che Bei­trä­ge wie Gedich­te, Schat­ten­thea­ter, Tex­te und Lie­der in der Säu­len­hal­le im Rat­haus in Groß-Umstadt prä­sen­tie­ren. Die Dar­bie­tun­gen begin­nen jeweils um 18 Uhr, 18.45Uhr sowie um 19.30Uhr. Wir laden alle hier­zu herz­lich ein, die Schü­le­rin­nen und Schü­ler bei ihren Prä­sen­ta­tio­nen zu bestau­nen. Der Ein­tritt ist selbst­ver­ständ­lich frei.