Archiv der Kategorie: Nachrichten

Aktu­el­le Nach­rich­ten aus der Ernst‐Reuter‐Schule

ERS‐Viertklässler zu Besuch beim Orgelkonzert in der Stadtkirche

Die ERS‐Vierklässler zu Besuch in der evan­ge­li­schen Stadt­kir­che in Groß‐Umstadt bei dem Orga­nis­ten Herrn Mann.

Am 28.11.2018 star­te­ten die ERS‐Viertklässler zu einem Besuch in die Stadt­kir­che am Markt­platz in Groß‐Umstadt.

Dort erwar­te­te sie Kir­chen­mu­si­ker Ste­fan Mann. Gemein­sam mit ihm erklom­men sie die Empo­re und nah­men rund um die gro­ße Kir­chen­or­gel Platz. Kaum hat­te Herr Mann damit begon­nen, ers­te inter­es­san­te Infor­ma­tio­nen zur Orgel zu geben und klei­ne Kost­pro­ben vor­zu­spie­len, da husch­te plötz­lich eine (mensch­li­che) Maus aus der Orgel her­aus und stell­te vie­le Fra­gen rund um die­ses wun­der­sa­me Instru­ment. Herr Mann beant­wor­te­te gedul­dig alle Fra­gen der „Maus“ und spiel­te zahl­rei­che Musik­stü­cke vor. Nach einer lan­gen Fra­ge­run­de durch die Kin­der ERS und einem gro­ßen Applaus für Maus und Orga­nist tra­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler den Heim­weg zur Schu­le an.

Es hat allen sehr viel Spaß gemacht! Einen ganz beson­de­ren Dank rich­tet daher die ERS an Herr Mann!

Marlena Worschech gewinnt Vorlesewettbewerb der Ernst‐Reuter‐Schule

Die Sie­gerin des dies­jäh­ri­gen Vor­le­se­wett­be­werbs im 6. Schul­jahr der Ernst‐Reuter‐Schule ist Mar­le­na Worschech aus der Klas­se 6a (4. von links). Die Zweit­plat­zier­ten sind Fin­ja da Cos­ta Frohmuth aus der Klas­se 6c (2. von links) und Robin De Waal aus der Klas­se 6b (rechts). Hier­zu beglück­wün­schen sie Frau Anja Sze­ke­res von der „Bücher­kis­te“ aus Groß‐Umstadt (3. von links) und die Schul­lei­tungs­mit­glie­der Dag­mar Wald­kirch (2. von rechts) und Vol­ker Hart­mann (links).

Am 4. Dezem­ber 2018 fand der dies­jäh­rige Schul­ent­scheid des Vor­le­se­wett­be­werbs der 6. Klas­sen an der Ernst‐Reuter‐Schule statt. In allen drei Klas­sen des 6. Schul­jah­res wur­de in den Wochen zuvor der bzw. die jewei­li­ge Klas­sen­sie­ge­r/In zusam­men mit den Lehr­kräf­ten Nico­le von der Heyden und The­re­sa Rip­ber­ger ermit­telt. Aus der Klas­se 6a ging Mar­le­na Worschech, aus der Klas­se 6b Robin De Waal und aus der Klas­se 6c Fin­ja da Cos­ta Fro­muth als jewei­li­ge Klassensieger/In her­vor. Alle drei Schüler/Innen tra­ten in der End­aus­schei­dung um den Schul­sie­ger im Vor­le­se­wett­be­werb an der Ernst‐Reuter‐Schule an.

Hier­bei muss­ten sie zunächst aus einem von ihnen selbst gewähl­ten Buch je drei sowie anschlie­ßend aus einen unbe­kann­ten Text je zwei Minu­ten lang vor­le­sen. Vor dem Lesen aus dem eige­nen Buch muss­te jede/r Schüler/In den ent­spre­chen­den Titel und Autor benen­nen sowie einen kur­zen inhalt­li­chen Zusam­men­hang dazu wie­der­ge­ben.

Unter­stüt­zung wäh­rend des gesam­ten Wett­be­werbs erhiel­ten die Kandidat/Innen von ihren Klassenkamerad/Innen im dafür eigens geschmück­ten gro­ßen Mehr­zweck­raum der Schu­le.

Die Jury hat­te an die­sem Tag eine schwe­re Ent­schei­dung zu fäl­len, denn alle Teilnehmer/Innen lasen auf sehr hohem Niveau. Als ganz beson­de­res Jury­mit­glied konn­te wie­der aus der „Bücher­kis­te“ Frau Anja Sze­ke­res gewon­nen wer­den. Wie in den Jah­ren zuvor auch, spon­ser­te die Buch­hand­lung aus Groß‐Umstadt erneut die Prei­se in Form von tol­len Büchern für die Klassen‐ und den Schul­sie­ger. Der Dank der Schu­le rich­tet sich daher ganz beson­ders an die „Bücher­kis­te“.

Als wei­te­re Jury­mit­glie­der waren die Schul­lei­tungs­mit­glie­der Dag­mar Wald­kirch und Vol­ker Hart­mann tätig, der die gesam­te Ver­an­stal­tung orga­ni­sier­te und mode­rier­te.

Musi­ka­lisch auf­ge­hei­tert wur­de die Ver­an­stal­tung mit Liedein­la­gen aus der Klas­se 5c unter der Lei­tung von Musik­leh­rer Tho­mas Kirch­hö­fer.

Nach einer schwie­ri­gen Ent­schei­dungs­pha­se kür­te die Jury Mar­le­na Worschech aus der Klas­se 6a zur dies­jäh­ri­gen Sie­ge­rin des Vor­le­se­wett­be­werbs an der der Ernst‐Reuter‐Schule. Gekonnt ver­stand sie es sowohl aus ihrem Buch „The school for good and evil – Es kann nur einen geben“ (Band 1) von­So­man Chaina­ni sowie aus dem Fremd­text vor­zu­le­sen. Sie wird die Schu­le auf Kreis­ebene in der nächs­ten Run­de ver­tre­ten.

Herz­li­chen Glück­wunsch an alle End­run­den­teil­neh­me­r/In­nen der Schu­le sowie an die Schul­sie­ge­rin Mar­le­na Worschech.

ERS‐Grundstufe zu Gast im Papagenotheater in Frankfurt

Das Papa­ge­no­thea­ter in Frank­furt wur­de von Schü­le­rin­nen und Schü­ler der ERS‐Grundstufe besucht.

Am 3.12.2018 fuh­ren rund 150 Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus der ERS‐Grundstufe zusam­men mit ihren Lehr­kräf­ten gemein­sam in das Papa­ge­no­thea­ter nach Frank­furt.

Dort erwar­te­te sie die Thea­ter­auf­füh­rung vom „Rum­pel­stilz­chen“. Tra­di­tio­nell und eng an die Mär­chen­vor­la­ge ange­lehnt, zogen die Schau­spie­le­rin­nen und Schau­spie­ler die Kin­der schnell in ihren Bann. Sie fie­ber­ten mit der Mül­lers­toch­ter mit und am Ende war die Freu­de groß, als das Rum­pel­stilz­chen ohne das Königs­kind wei­chen muss­te. Nach einer Fahrt durch das „gro­ße“ Frank­furt kamen alle mun­ter und zufrie­den in Groß‐Umstadt an. 

Einladung Informationsabend Übergang von Klasse 4 nach 5

Lie­be Eltern der 4. Klas­sen,

am Mitt­woch, den 5. Dezem­ber 2018, fin­det um 19 Uhr ein Infor­ma­ti­ons­abend im Hin­blick auf den anste­hen­den Über­gang Ihres Kin­des von Klas­se 4 nach Klas­se 5 statt. Hier­zu laden wir Sie als Eltern der 4. Klas­sen recht herz­lich ein.

Ort der Ver­an­stal­tung ist der Mehr­zweck­raum der Ernst‐Reuter‐Schule.

An die­sem Abend wol­len wir Ihnen in ers­ter Linie Ein­bli­cke in die Arbeit unse­rer Inte­grier­ten Gesamt­schu­le (IGS) ab Jahr­gangs­stu­fe 5 geben sowie zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen rund um den bevor­ste­hen­den Über­gang mit­tei­len.

Mit freund­li­chen Grü­ßen

Mat­thi­as Hür­ten (Schul­lei­ter)

Vol­ker Hart­mann (Stu­fen­lei­ter 5 & 6)

Schülerinnen und Schüler präsentieren wieder tolle Beiträge bei „Umstadt – ein Gedicht“

Gro­ßen Andrang gab es in der Säu­len­hal­le bei den Vor­trä­gen der Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ernst‐Reuter‐Schule anläss­lich der Ver­an­stal­tung „Umstadt – ein Gedicht“.

Erneut hat sich die Ernst‐Reuter‐Schule mit zahl­rei­chen Schü­le­rin­nen und Schü­lern bei „Umstadt – ein Gedicht“ betei­ligt. Die Ver­an­stal­tung wur­de von der Stadt Groß‐Umstadt gemein­sam mit dem Orts­ge­wer­be­ver­ein orga­ni­siert. Aktio­nen, Lesun­gen und Musik wur­den an meh­re­ren Stand­or­ten wie bei­spiels­wei­se in Geschäfts‐ und Gast­häu­sern in Groß‐Umstadt abge­hal­ten bzw. prä­sen­tiert. Die Geschäf­te hat­ten hier­zu extra bis 22 Uhr geöff­net. Rote Tep­pi­che vor allen Events sowie von Ker­zen­schein gesäum­te Wege gaben die­ser Ver­an­stal­tung ein ganz gewis­ses Flair. Das dies­jäh­ri­ge Mot­to lau­te­te „Unse­re Stadt“.

Die Kin­der der Ernst‐Reuter‐Schule arbei­te­ten im Vor­feld gemein­sam mit ihren Leh­re­rin­nen an vie­len Gedich­ten und Lied­tex­ten her­um, ver­fass­ten neue Geschich­ten und kre­ierten viel­fach pas­sen­de Pla­ka­te hier­zu. Es wur­de viel geübt und geprobt bis letzt­end­lich ein tol­les Pro­gramm für die Abend­ver­an­stal­tung am Frei­tag, den 16. Novem­ber 2018, stand.

Gedich­te, Prä­sen­ta­tio­nen und Lied­bei­trä­ge wur­den von den Kin­dern der ERS‐Jahrgänge 5, 8 und 10 gezeigt.

Wie im letz­ten Jahr auch, ermög­lich­te die Stadt Groß‐Umstadt den Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Ernst‐Reuter‐Schule ihre Vor­trä­ge und Prä­sen­ta­tio­nen in der Säu­len­hal­le im Rat­haus abzu­hal­ten. Hier­zu wur­de der groß­zü­gi­ge Raum mit ent­spre­chen­dem Licht, roten Tep­pi­chen und bekann­ten Ernst‐Reuter‐Schul‐Equipment stil­voll her­ge­rich­tet. Los ging es um 18.30 Uhr mit den ers­ten Bei­trä­gen der Kin­der. Um 19.30 Uhr und 20.30 Uhr folg­ten die wei­te­ren Auf­trit­te.

Die Kin­der aus den Jahr­gän­gen 5 prä­sen­tier­ten eigens ver­fass­te Gedich­te rund um ihre Stadt Groß‐Umstadt, ergänzt durch tol­le schau­spie­le­ri­sche Ein­la­gen und Powerpoint‐Präsentationen. Sowohl Lieb­lings­plät­ze, Frei­zeit­mög­lich­kei­ten und das Umstäd­ter Win­zer­fest kamen dar­in zum Aus­druck.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des 10. Jahr­gangs prä­sen­tier­ten ein klas­si­sches Gedicht von „Kurt Tuchol­sky“, visua­li­siert anhand eines Kunstprojekt‐Catwalks.

Aus den Jahr­gän­gen 8 gab es auf­wen­dig umge­schrie­be­ne Lied­vor­trä­ge zu Peter Fox‘ „schwarz‐blau“ und Cas­san­dra Ste­ens „Mei­ne Stadt“ zu hören und zu bestaunen.Auch ent­spre­chen­de Gedich­te wur­den hier­zu vor­ge­tra­gen

Der Jahr­gang 10 prä­sen­tier­te eine ech­ten „Cat­walk“ mit selbst­ge­stal­te­ten Kunst­wer­ken (über­di­men­sio­na­le Augen) zu „Augen in der Groß­stadt“ von Kurt Tuchol­sky.

Stolz, sou­ve­rän und äußerst gekonnt prä­sen­tier­ten alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler ihr Erar­bei­te­tes.

Einen ganz beson­de­ren Dank rich­tet die Schu­le in die­sem Zusam­men­hang an die Lehr­kräf­te Kris­ti­na Moral, Eva Küb­ler, Fran­zis­ka Kurtz und The­re­sa Rip­ber­ger, die in mühe­vol­ler Arbeit alles mit den Kin­dern ein­stu­dier­ten und vor­be­rei­te­ten. Ver­ges­sen wer­den sol­len in die­sem Zusam­men­hang natür­lich nicht die Tech­ni­ker Felix Cou­te­rou und San­der Jae­kel aus dem Jahr­gang 8, die den Tonauf‐ und Abbau über­nom­men hat­ten.

Aktion Kinder helfen Kindern: ERS‐Grundstufenkinder packen Weihnachtspäckchen

Die Kin­der der ERS‐Grundstufe (hier Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus dem 3. Schul­jahr) haben Pake­te für Kin­der in der Ukrai­ne und in Mon­te­ne­gro gepackt.

Unter fach­kund­li­cher Anlei­tung von Frau Wel­ler, einer Mit­ar­bei­te­rin der Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on ADRA, haben die Kin­der der ERS‐Grundstufe eif­rig Päck­chen gepackt um damit in die­sem Jahr Kin­dern in der Ukrai­ne und in Mon­te­ne­gro eine Freu­de zum Weih­nachts­fest zu berei­ten. Dazu waren vie­le schö­ne Spiel­sa­chen, Kuschel­tie­re, Stif­te und Mal­blö­cke aber auch wär­men­de Schals und Hand­schu­he mit­ge­bracht wor­den. Die­se Din­ge wur­den in Pake­te für Jun­gen und Mäd­chen unter­schied­li­cher Alters­stu­fen gepackt und beschrif­tet. Alle Betei­lig­ten hat­ten viel Freu­de bei der Akti­on und waren anschlie­ßend stolz auf ihre „Päck­chen­mau­er“.

Bienen AG der Ernst‐Reuter‐Schule präsentiert ersten Schulhonig

Das ers­te abge­füll­te Glas Honig der Bienen‐AG der Ernst‐Reuter‐Schule

Das gan­ze letz­te Schul­jahr haben wir dar­auf hin­ge­ar­bei­tet, jetzt ist es end­lich soweit: der ers­te ERS‐Schulhonig ist im Glas.

Das von uns im Früh­som­mer 2018 auf dem Schul­hof auf­ge­stell­te Bie­nen­volk ent­wi­ckel­te sich an sei­nem Stand­ort präch­tig (Herz­li­chen Dank an Imker­be­ra­ter Ger­hard Heil). Dar­über hin­aus trug das son­ni­ge Wet­ter sei­nen Teil dazu bei, dass stets genü­gend Tracht vor­han­den war, sodass wir im Spät­som­mer bereits eini­ge Kilo­gramm Honig ern­ten konn­ten. Nach dem Schleu­dern des Honigs wur­de die­ser erst ein­mal in einem Eimer kühl und dun­kel auf­be­wahrt, denn es galt zuerst die Bie­nen­völ­ker win­ter­fest zu machen. Wir führ­ten eine Varroa‐Behandlung durch und sorg­ten durch Füt­tern der Bie­nen mit Invertzu­cker­si­rup dafür, dass die­se über den Win­ter aus­rei­chend Nah­rung zur Ver­fü­gung haben.

Stolz prä­sen­tie­ren die Mit­glie­der der Bienen‐AG die vol­len Honig­glä­ser.

Nach­dem die Arbeit an den Völ­kern abge­schlos­sen war und wir in Koope­ra­ti­on mit der Fach­schaft Kunst (Frau Knüpf‐Burdich) ein anspre­chen­des Eti­kett gestal­tet haben, wur­de das „flüs­si­ge Gold“ schließ­lich in Glä­ser gefüllt. Zusätz­lich wur­de die lecke­re Mischung aus Blüten‐ und Wald­ho­nig vor dem Abfül­len über meh­re­re Tage immer wie­der gerührt, um eine beson­ders cre­mi­ge Kon­sis­tenz zu errei­chen. Auf unse­re ers­ten eige­nen Honig­glä­ser sind wir sehr stolz und wir freu­en uns, auch eine begrenz­te Anzahl an die Schul­fa­mi­lie abge­ben zu kön­nen. Wir hof­fen Ihr lasst ihn Euch genau­so schme­cken wie wir.

Die Bie­nen AG

ERS‐Grundstufenkinder als Glücksbringer beim Handballspiel der MSG Groß‐Umstadt

Kin­der aus dem 3. Schul­jahr der Ernst‐Reuter‐Schule beim Ein­lau­fen mit den Spie­lern der MSG Groß‐Umstadt und der HSG Wet­ten­berg in der Heinrich‐Klein‐Halle in Groß‐Umstadt.

Die Hand­bal­ler der MSG Groß‐Umstadt konn­ten Dank der groß­ar­ti­gen Unter­stüt­zung der Kin­der aus dem 3. Schul­jahr der Ernst‐Reuter‐Schule einen Sieg gegen die HSG Wet­ten­berg ein­fah­ren. Die Heinrich‐Klein‐Halle in Groß‐Umstadt beb­te, als die Spie­ler zu Beginn der Par­tie mit den ERS‐Kindern ein­lie­fen.

Wäh­rend des Spiels beka­men alle Kin­der einen eigens reser­vier­ten Tri­bü­nen­platz, wo schon ihre Eltern und Geschwis­ter war­te­ten. Von dort aus konn­ten sie die Groß‐Umstädter Hand­bal­ler kräf­tig anfeu­ern. Das span­nen­de Spiel ende­te mit einem 32:30 Sieg für Groß‐Umstadt.

Schülerinnen und Schüler der Ernst‐Reuter‐Schule spielen „Headis“

Flo­ri­an Spit­zer stellt die Fun­sport­art „Hea­dis“ den Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Ernst‐Reuter‐Schule vor.

Hea­dis“ – so heißt die neue Fun­sport­art, die eine Mischung aus dem her­kömm­li­chen Tisch­ten­nis und dem Kopf­ball des Fuß­balls ist. Um auch den Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Ernst‐Reuter‐Schule die­se tol­le und sehr bewe­gungs­in­ten­si­ve Sport­art vor­stel­len zu kön­nen, hat Fried­bert Metz vom Sport­fach­be­reich der Schu­le hier­für extra einen „Pro­fi“ gewin­nen kön­nen. Flo­ri­an Spit­zer war für einen Tag zu Gast in der gro­ßen Turn­hal­le der Ernst‐Reuter‐Schule und hat sehr anschau­lich die Sport­art und ihre Tech­ni­ken vor­ge­stellt und gemein­sam mit den Kin­dern in die Tat umge­setzt. Flo­ri­an Spit­zer war selbst einst Schü­ler der Ernst‐Reuter‐Schule, stu­diert nun Ger­ma­nis­tik und Skan­di­na­vis­tik an der Johann Wolf­gang Goethe‐Universität in Frank­furt am Main und ist dort am Sport­in­sti­tut selbst Lei­ter eines Headis‐Kurses.

Jede Men­ge Spaß beim Aus­pro­bie­ren hat­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ernst‐Reuter‐Schule beim „Headis“-Spielen.

Beim Hea­dis wird an einem her­kömm­li­chen Tisch­ten­nis­tisch gespielt, der Ball darf aber nur mit dem Kopf berührt wer­den. Hea­dis ver­bin­det das Kopf­ball­spiel des Fuß­balls, die tak­ti­schen Ele­men­te des Ten­nis sowie die Bein­ar­beit des Tisch­ten­nis mit­ein­an­der.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie deren Leh­rer hat­ten jede Men­ge Spaß mit der Sport­art und konn­ten gar nicht genug davon bekom­men. Die Ernst‐Reuter‐Schule bedankt sich viel­mals bei Flo­ri­an Spit­zer für sein Kom­men und sein Enga­ge­ment rund um die Sport­art „Hea­dis“ für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler. 

Großer Jubiläumsabend zum 50‐jährigen Bestehen der Ernst‐Reuter‐Schule

50 Jah­re Ernst‐Reuter‐Schule wur­den mit einem tol­lem Pro­gramm und einem lecke­ren Buf­fet gefei­ert. (Bild: Ernst‐Reuter‐Schule)

Im stil­vol­len Ambi­en­te des Rit­ter­saals im Pfäl­zer Schloß fei­er­te die Groß‐Umstädter Ernst‐Reuter‐Schule ihr 50‐jähriges Bestehen. Schul­lei­ter Mat­thi­as Hür­ten begrüß­te die zahl­reich erschie­nen Gäs­te, dar­un­ter die aktu­el­le Leh­rer­schaft und etli­che ehe­ma­li­ge Lehr­kräf­te sowie vie­le Schul­lei­ter und Schul­lei­te­rin­nen aus den umlie­gen­den Schu­len. Durch den wei­te­ren Ver­lauf des Abends führ­te Rek­tor Vol­ker Hart­mann.

Den Rei­gen der offi­zi­el­len Gruß­wor­te lei­te­te Chris­tel Fleisch­mann ein, sei­nes Zei­chen Schul­de­zer­nent des Land­krei­ses Darm­stadt Die­burg. Gleich zu Beginn sei­ner Rede sorg­te er für etli­che Lacher im Saal. Die Schu­le sei nun 50 Jah­re alt und so sehe sie auch aus. Sei­ner­zeit sei die Schu­le als Mit­tel­punkt­schu­le natür­lich auch Mit­tel­punkt für die umlie­gen­den Gemein­den gewe­sen. Ursprüng­lich als Grund­schu­le aus­ge­rich­tet sei sie suk­zes­si­ve im Lau­fe der Jah­re um wei­te­re Schul­for­men stän­dig ergänzt wor­den. Im Jah­re 2014 erfolg­te die Umge­stal­tung hin zu einer inte­grier­ten Gesamt­schu­le. Von die­ser geplan­ten Umge­stal­tung sei die dama­li­ge Kul­tus­mi­nis­te­rin Nico­la Beer zunächst ganz und gar nicht begeis­tert gewe­sen. Erst nach­dem ihre Abtei­lung das Gan­ze befür­wor­te­te, habe auch die Minis­te­rin letzt­end­lich grü­nes Licht gege­ben. Inzwi­schen sei die Schu­le mit ihrem Mot­to „inklu­siv und inte­grie­rend“ Vor­bild für den gesam­ten Land­kreis Darmstadt‐Dieburg.

Lan­ge Zeit, so Fleisch­mann wei­ter, habe man über­legt wie eine drin­gend not­wen­di­ge Sanie­rung der Schu­le erfol­gen kön­ne. Inzwi­schen sei aber alles auf die Null­pha­se zurück gesetzt wor­den. Er ver­ra­te jetzt kein Geheim­nis mehr, auch wenn der Bür­ger­meis­ter noch etwas zucke, dass man 20.000 Qua­drat­me­ter unbe­bau­te Flä­che benö­ti­ge, um in Groß‐Umstadt eine neue Schu­le ein­schließ­lich Schul­sport­hal­le zu errich­ten. Für alle sei das eine opti­ma­le Lösung, denn die bis­he­ri­ge Schu­le kön­ne wei­ter genutzt wer­den und nach Fer­tig­stel­lung der Bau­maß­nah­me könn­te in aller Ruhe dann in die neu­en Räum­lich­kei­ten umge­zo­gen wer­den.

Im auf­wän­dig geschmück­tem Pfäl­zer Schloss in Groß‐Umstadt wur­de am 2. Novem­ber 2018 mit vie­len Gäs­ten gefei­ert. (Bild: Ernst‐Reuter‐Schule)

50 Jah­re nach ihrer „Geburt“ habe die Ernst‐Reuter‐Schule eine neue Per­spek­ti­ve. Wie die aus­sieht mach­te der nächs­te Satz deut­lich: „Wenn wir das Grund­stück haben kön­nen wir mit der kon­kre­ten Pla­nung begin­nen und das neue Gebäu­de in Modul­bau­wei­se errich­ten.“ Nun, wann das sein wird steht schein­bar in den Ster­nen, wie spä­ter noch Bür­ger­meis­ter Joa­chim Rup­pert in sei­ner Rede deut­lich mach­te. Mit Unter­stüt­zung der Stadt, so gab sich der Schul­de­zer­nent aber opti­mis­tisch, wer­de das wohl alles ganz schnell gehen.

Also von jah­re­lang geplan­ten und immer wie­der ver­wor­fe­nen Sanie­rungs­plä­nen nun zur Null­pha­se und dann ganz schnell zum Neu­bau. Das alles klingt nach einem gran­dio­sen Zau­ber­kunst­stück an dem sich aller­dings wahr­schein­lich sogar die „Magic Ehr­lich Bro­thers“ die Zäh­ne aus­bei­ßen dürf­ten. Man wird sehen. 

Wei­te­re Gruß­wor­te sprach nach­fol­gend der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Man­fred Pentz. Er ste­he mit den Schu­len in stän­di­gem Kon­takt und wo man hel­fen kön­ne gesche­he das auch. Im Übri­gen dan­ke er der Schu­le für ihr groß­ar­ti­ges Enga­ge­ment als inte­grier­te und inklu­si­ve Gesamt­schu­le. Für die wei­te­re Arbeit über­reich­te er Kat­ja Köb­ler, der Vor­sit­zen­den des För­der­ver­eins Ernst‐Reuter‐Schule, eine Geld­spen­de.

Über 100 Gäs­te, dar­un­ter vie­le Ehren­gäs­te und ehe­ma­li­ge Lehr­kräf­te der Ernst‐Reuter‐Schule, fei­er­ten das Jubi­lä­um der Schu­le. (Bild: Karl Joh­mann)

Bür­ger­meis­ter Joa­chim Rup­pert führ­te in sei­nem nach­fol­gen­den Gruß­wort aus, dass die Stadt stolz auf ihre Schu­len sei und in vie­len Berei­chen arbei­te man posi­tiv zusam­men. Er den­ke hier bei­spiels­wei­se an die vor­bild­li­che Arbeit der „Ras­sel­ban­de“ bezüg­lich der betreu­en­den Grund­schu­le an der Ernst‐Reuter‐Schule. Inzwi­schen fin­de ja nach der Umstruk­tu­rie­rung die Betreu­ung der Grund­stu­fen­kin­der durch den „Pakt für den Nach­mit­tag“ sei­tens des ASB (Arbei­ter Sama­ri­ter Bund) statt. Wobei wie­der­um die bis­he­ri­gen Mit­ar­bei­te­rin­nen aus dem Ras­sel­ban­de Team wie­der aktiv mit ein­ge­bun­den sei­en.

An die­ser Stel­le möch­te er zudem die Gele­gen­heit wahr­neh­men der Schu­le für die Aus­rich­tung der „Mini Umstadt“ Feri­en­spie­le zu dan­ken. Seit vie­len Jah­ren hät­ten die Kin­der hier sehr viel Spaß. Aber bereits vor etwa 10 Jah­ren kam ins Gespräch, der Ver­an­stal­tungs­ort sei wohl nicht mehr halt­bar, denn eine Schul­sa­nie­rung stün­de bevor. Vor zwei Jah­ren stand erneut ein Orts­wech­sel für „Mini Umstadt“ bevor, denn alle dach­ten nach inten­si­ven Vor­ge­sprä­chen, jetzt geht es end­lich los mit der Sanie­rung. Plötz­lich wur­de dann eine soge­nann­te Null­pha­se ein­ge­lei­tet und vor vier Wochen habe er vom Schul­de­zer­nen­ten gehört man kön­ne sich auch einen Neu­bau vor­stel­len. Solch eine Aus­sa­ge hät­te er aber lie­ber, so der Bür­ger­meis­ter, ger­ne vor 5 oder 6 Jah­ren gehört. Er wis­se wie vie­le ande­re auch, dass es um das Gelän­de der „Nord­span­ge“ gehe, hier gehö­re aber der Stadt noch kein Qua­drat­me­ter Land und schon gar nicht 20.000 Qua­drat­me­ter. Bis zu einem even­tu­el­len Bau­be­ginn dürf­te des­halb noch eini­ge Zeit ins Land gehen, um die­se Flä­che über­haupt erschlie­ßen zu kön­nen. Inso­fern herr­sche bei ihm gro­ße Skep­sis ob mit einem Neu­bau in abseh­ba­rer Zeit zu rech­nen sei. 

Ein tol­les Vor­zei­ge­pro­jekt der Schu­le sei, so Rup­pert zum Aus­klang sei­ner Rede, die Bike School mit ihrem Mot­to „Weg von der Kon­so­le, rauf auf’s Bike“. Ein wei­te­res Pro­jekt mit viel Strahl­kraft sei fer­ner die Asphalt‐Pumptrack in Nähe des Schwimm­ba­des. Gemein­sa­me Sache mach­ten dabei die Kinder‐ und Jugend­för­de­rung der Stadt Groß‐Umstadt sowie die Bike School der Ernst‐Reuter‐Schule.

Zur Auf­lo­cke­rung des Abends gab es jetzt erst mal zwei klei­ne Sket­chein­la­gen der „WPU Dar­stel­len­des Spiel“. Es ging dabei zum einen um Lite­ra­tur und zum ande­ren um eine Abschluss­prü­fung. Ein­stu­diert hat­te das unter­halt­sa­me Zwi­schen­spiel Pas­cal Ber­ger.

(v. l.) Schul­lei­te­rin Kirs­ten Schweit­zer (Gei­ers­berg­schu­le Groß‐Umstadt & kom­mis­sa­risch Grund­schu­le im Grü­nen, Semd), Schul­lei­te­rin Esther Wal­lo­ner (Wie­bels­ba­cher Grund­schu­le) und Schul­lei­te­rin Petra Wil­helms (Wen­de­li­nus­schu­le Klein‐Umstadt) beglück­wün­schen die Ernst‐Reuter‐Schule mit einer klei­nen Dia­show zum Jubi­lä­um. (Bild: Karl Joh­mann)

Einen wei­te­ren Show­teil steu­er­ten die Grund­schul­lei­te­rin­nen Kirs­ten Schweit­zer (Gei­ers­ber­schu­le Groß‐Umstadt und kom­mis­sa­ri­sche Lei­te­rin der Grund­schu­le „Im Grü­nen“ in Semd) sowie Esther Wal­lo­ner (Grund­schu­le Wie­bels­bach) und Petra Wil­helms (Wen­de­li­nus­schu­le Klein‐Umstadt) bei. Wie bei einem Scrabb­le Spiel setz­ten sie Buch­sta­ben aus Begrif­fen zusam­men. So stand bei­spiels­wei­se ein „S“ für Schul­klei­dung, ein „C“ für Coo­le Bike School ein „R“ für Respekt oder ein „H“ wie Hür­ten und Hart­mann. Am Ende ergab alles den Namen Ernst‐Reuter‐Schule.

Der Abschluss aller Gruß­wor­te lag am Ende in weib­li­cher Hand und zwar bei Dr. Mar­ga­re­te Sau­er, ehe­ma­li­ge Lei­te­rin des Max‐Planck‐Gymnasiums in Groß‐Umstadt. Im Kreis­aus­schuss des Land­krei­ses Darmstadt‐Dieburg ver­tritt sie als Kreis­bei­geord­ne­te seit 2016 die FDP‐Fraktion. Zu ihren Auf­ga­ben­ge­bie­ten zäh­len der „Pakt für den Nach­mit­tag“ sowie das Dezer­nat „Betreu­ungs­an­ge­bo­te für Ganz­tags­schu­len im Kreis“, ins­ge­samt 81 an der Zahl. Sie über­mitt­le ihre Glück­wün­sche zum Jubi­lä­um qua­si im Drei­er­pack. Die Kis­te mit klei­nen alko­ho­li­schen High­lights über­rei­che sie als Dezer­nen­tin. Die Num­mer Zwei im Drei­er­pack sei ihre Funk­ti­on als Vor­sit­zen­de der Bür­ger­stif­tung Groß‐Umstadt. Die­se wie­der­um habe sich auf die Fah­ne geschrie­ben, all die Men­schen zu unter­stüt­zen, die sich in beson­de­rer Wei­se um Inklu­si­on und Inte­gra­ti­on ver­dient machen. Des­halb über­rei­che sie ger­ne einen Scheck an die Ernst‐Reuter‐Schule, die sich ja auf die­sen Auf­ga­ben­ge­bie­ten sehr enga­gie­re. 

Die Ernst‐Reuter‐Schule ist stolz auf ihre 50‐jährige Geschich­te – das Pfäl­zer Schloss bot den wür­di­gen Rah­men für die Fei­er­lich­kei­ten. (Bild: Ernst‐Reuter‐Schule)

Die Num­mer Drei im Drei­er­pack ste­he für sie als ehe­ma­li­ge Kol­le­gin im schu­li­schen Bereich. Sie ver­ste­he ja das Dilem­ma der Ernst‐Reuter‐Schule bezüg­lich der immer wie­der ver­scho­be­nen Sanie­rungs­plä­ne. Sie habe ja schon ein­mal scherz­haft den Vor­schlag gemacht, alle Schu­len im 5‐Jahres‐Takt zu schlie­ßen, um sie dann ordent­lich umzu­bau­en und danach wie­der wei­ter zu machen. Ein­mal ver­schenk­te sie zu einem beson­de­ren Anlass einen Zau­ber­stab. An die­sem Abend fin­de sie das aller­dings etwas unpas­send. Viel­mehr habe sie sich vom „Tier des Jah­res“ inspi­rie­ren las­sen, dem Lama. Neu­er­dings gebe es ja ein Frei­zeit­an­ge­bot auf Lamas durch Wald und Flur zu rei­ten, das auf Lei­tungs­teams zuge­schnit­ten und wohl als Grup­pen­dy­na­mi­sche Übung zu ver­ste­hen sei. beglei­tet von jubeln­den und zustim­men­den Rufen der Jubi­lä­ums­gäs­te, wür­de sie ger­ne das Lei­tungs­team der E‐R‐S ein­la­den. E‐R‐S Schul­lei­ter Hür­ten war fast etwas sprach­los, beeil­te sich dann aber zu sagen, er freue sich jetzt schon auf die­sen Lama‐Ritt.

Viel­leicht hilft es ja, die „Null­pha­se zu bewäl­ti­gen und wei­ter­hin auf eine gute Zukunft zu hof­fen.

Nach­dem die Ver­tre­ter von Spar­kas­se und Volks­bank noch ihre Schecks über­reicht hat­ten, war zu einem exzel­len­ten lukul­li­schen Büf­fet ein­ge­la­den.

Schul­lei­ter Mat­thi­as Hür­ten blickt auf 50 Jah­re Ernst‐Reuter‐Schule zurück und wird dabei immer wie­der komö­di­an­tisch „unter­bro­chen“ durch die Putz­frau des Pfäl­zer Schlos­ses, ERS‐Lehrerin Anne‐Claire Anke. (Bild: Karl Joh­mann)

Anschlie­ßend kam es zu einem sehr unter­halt­sa­men Rück­blick auf 50 Jah­re Ernst‐Reuter‐Schule, beglei­tet von einer Beamer‐Dia‐Show durch den Schul­lei­ter. Die­se erns­te Ange­le­gen­heit wur­de aber immer wie­der von einer Comedy‐Slapstick‐Einlage der E‐R‐S Putz­frau „Anni Anke“ unter­bro­chen. Sie erläu­ter­te in brei­tem schwä­bi­schem Dia­lekt, dass sie stock­sauer sei, denn man habe schlicht­weg ver­ges­sen sie zu infor­mie­ren, dass ein Jubi­lä­um bevor­ste­he und sie das Par­kett zuvor auf Hoch­glanz brin­gen sol­le. Der gan­ze Saal lach­te und Hür­ten schau­te leicht ver­wirrt. Aber, die­se Ein­la­ge gehör­te zum Pro­gramm und der Come­dy Star war Lehr­kraft Anne­gret Anke. 

Der Abend war schnell vor­über gegan­gen, aber es nah­te noch ein abschlie­ßen­der Höhe­punkt. Das Vokal­ensem­ble „Come­di­an Six­pack“ gab jetzt ein Gast­spiel im ehr­wür­di­gen Rund des Rit­ter­saals. Zu die­sem Ensem­ble zählt übri­gens auch der Mode­ra­tor des Abends, Vol­ker Hart­mann.

Das Sex­tett eröff­ne­te sei­ne gesang­li­chen Dar­bie­tun­gen mit einer Don Kosa­ken Ein­la­ge, bevor die Sän­ger ihre Kosa­ken Kos­tü­me ableg­ten und zur Gesangs­grup­pe „Come­di­an Har­mo­nists“ mutier­ten.

COMEDIAN SIXPACK war bei der aka­de­mi­schen Fei­er der Ernst‐Reuter‐Schule mit dabei und prä­sen­tier­te Lie­der im Stil der 30er Jah­re. Schul­lei­tungs­mit­glied Vol­ker Hart­mann (2. v. l.) gehört dem Ense­b­le mit an. (Bild: Karl Joh­mann)

Im Ambi­en­te des Rit­ter­saals gaben die „Come­di­an Six­pack“ nun ein beein­dru­cken­des Gast­spiel das Gän­se­haut­ge­füh­le wach wer­den ließ. Im Stil der des dama­li­gen Sex­tetts san­gen sie hin­rei­ßend schön den Grö­ne­mey­er Hit „Wann ist ein Man ein Mann“. Beim Lied um ein Ehe­paar und sei­ne ver­schie­de­nen Ansprü­che an eine idea­le Ehe lief das A‐cappella‐Ensemble zu Hoch­form auf, ein­fach köst­lich. Unver­ges­sen und immer wie­der ein gesang­li­cher Genuss der Hit „Wochen­end und Son­nen­schein“. Natür­lich durf­te auch „Mein klei­ner grü­ner Kak­tus“ und „Ich wollt ich wär ein Huhn“ nicht feh­len. Zum Dahin­schmach­ten schön war schließ­lich zum Abschluss das Herz‐Schmerz‐Highlight „Lieb­ling mein Herz lässt dich grü­ßen“. Lohn für die­se außer­ge­wöhn­li­che Inter­pre­ta­ti­on der eins­ti­gen Kult­grup­pe war der aus­ge­las­se­ne Jubel und schier nicht endend wol­len­de Bei­fall der Jubi­lä­ums­gäs­te. Ein schö­ner und har­mo­ni­scher Aus­klang eines gelun­ge­nen Jubi­lä­ums­abends. 

Text: Karl Joh­mann
Bil­der: Karl Joh­mann und Ernst‐Reuter‐Schule
(ver­öf­fent­licht am 6.11.2018 im Oden­wäl­der Boten)