Die Kameras sind nur während der Unterrichtszeiten nicht geschaltet – außerhalb des Unterrichts erfolgt eine Überwachung durch eine Sicherheitsfirma zusammen mit der Polizei.
Aufgrund der massiven und wiederholten Vandalismusvorfälle in den vergangenen Wochen hat der Landkreis Darmstadt-Dieburg als Schulträger Überwachungskameras auf dem Gelände der Ernst-Reuter-Schule aufbauen lassen. Zusätzlich hat der Landkreis entschieden, das komplette Gelände der Ernst-Reuter-Schule mit einer festinstallierten Zaun- und Toranlage zu versehen. Aktuell sind bereits einige Teile der Schulhöfe mit provisorischen Zäunen ausgestattet, die im Laufe der nächsten Zeit durch die erwähnte festinstallierte Anlage ausgetauscht werden. Die Kameras sind während der Unterrichtszeiten nicht geschaltet sondern immer nur dann, wenn kein Unterricht stattfindet. Eine Sicherheitsfirma kümmert sich zusammen mit der Polizei um die Überwachung. Mit all diesen Maßnahmen soll die Sicherheit des gesamten Geländes und des Gebäudes der Ernst-Reuter-Schule sowie allen Personen darin gewährleistet werden.
Das Gelände und das Gebäude der Ernst-Reuter-Schule wird aufgrund der vermehrten Vandalismusvorfälle von mehreren Überwachungskameras außerhalb der Unterrichtszeiten gesichert.
Die Ernst-Reuter-Schule dankt dem Landkreis Darmstadt-Dieburg für das sehr rasche Handeln in dieser Angelegenheit und hofft, dass weiterer Schaden damit abgewendet werden kann.
Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, deren Eltern, Freunden und Bekannten sowie allen Lehrkräften und weiteren Mitarbeiter/Innen der Ernst-Reuter-Schule wunderschöne Sommerferien und viel Spaß bei hoffentlich schönem (Schwimmbad-)Wetter!
Die Sommerferien dauern sechs Wochen. Letzter Schultag vor den Ferien ist Freitag, der 26. Juni 2026. An diesem Tag werden die Zeugnisse ausgegeben. Der Unterricht endet dann bereits nach der 3. Stunde.
Unterrichtsbeginn zum neuen Schuljahr 2026/2027
Klassen 6, 7, 8, 9, 10
Der Unterricht im Schuljahr 2026/2027 an der Ernst-Reuter-Schule beginnt am Montag, den 10. August 2026, für die Klassen 6 bis 10 um 7:45 Uhr und endet, je nach Stundenplan – längstens bis 12.55 Uhr. Schulneulinge ab Klasse 6 melden sich bitte ab 7:15 Uhr im Sekretariat.
Klassen 2, 3, 4
Der Unterricht der Grundschulklassen der Klassen 2 bis 4 beginnt am Montag, den 10. August 2026, um 7.45 Uhr und endet um 11.25 Uhr. Für Grundschulkinder welche am „Pakt für den Nachmittag“ teilnehmen, gelten die verabredeten Betreuungszeiten.
Klassen 5
Der Unterricht für die neuen 5. Klassen beginnt ebenfalls am Montag, den 10. August 2026. Hierzu versammeln sich die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Eltern zunächst zu einer kleinen Aufnahmefeier um 8.30 Uhr in der Großsporthalle der Ernst-Reuter-Schule. Unmittelbar danach findet Klassenlehrerunterricht bis 12.55 Uhr statt. An diesem sowie an allen weiteren Tagen dieser Woche findet für die Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klassen ausschließlich Klassenlehrerunterricht statt. Der Unterricht im Jahrgang 5 beginnt an allen Tagen dieser Woche um 8.30 Uhr und endet um 12.55 Uhr.
Klassen 1
Die Schulanfänger des 1. Schuljahres werden erst am Dienstag, den 11. August 2025, um 10 Uhr in der großen Sporthalle der Ernst-Reuter-Schule mit einer kleinen Feier aufgenommen. Vorher haben diese Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Eltern Gelegenheit, an einem ökumenischen Gottesdienst im katholischen Gemeindezentrum St. Wenzel in Richen (Beginn 9 Uhr) teilzunehmen.
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Die Busse fahren zum Unterrichtsbeginn fahrplanmäßig. In diesem Zusammenhang wird auf die Homepage des RMV und die Fahrpläne der einzelnen Busunternehmen hingewiesen, die an den in Frage kommenden Haltestellen ersichtlich sind.
Antwort auf Vandalismus und rechtsradikale Schmierereien: Mit einem großen „Peace“-Zeichen setzt die Ernst-Reuter-Schule ein starkes Zeichen für Vielflat und Demokratie
Text und Bilder: Dorothee Dorschel, erschienen am 26.06.2026 im Darmstädter Echo
(dor) Mit einem riesengroßen Peace-Zeichen hat die Groß-Umstädter Ernst-Reuter-Schule (ERS) ein deutliches Zeichen für Vielfalt und Demokratie gesetzt. Um dem Vandalismus und rechtsradikalen Schmierereien, mit denen vor rund vier Wochen das Innere des Schulgebäudes massiv verunstaltet wurde, etwas entgegenzusetzen, wolle man mit diesem Symbol für Frieden und Freiheit eindeutig Stellung beziehen, wie Rektor Volker Hartmann erklärt.
Mit diesem riesigen Peace-Zeichen auf dem Sportplatz hat die gesamte Schulgemeinde der Ernst-Reuter-Schule geschlossen gegen Vandalismus und rechtsradikale Schmierereien demonstriert. (Bild: Ernst-Reuter-Schule, Text: Dorothee Dorschel)
Die Schulleitung habe nach dem Vorfall überlegt, was zu tun sei, um nach außen, aber auch innen deutlich zu machen: „Wir wollen das nicht unterstützen, wir lassen es nicht zu, was an unserer Schule passiert ist.“ So reifte der Plan, ein riesengroßes Peace-Zeichen auf dem Schulhof mit allen Schülern und Lehrern zu bilden, als eine Einheit, eine große Schulgemeinschaft aufzutreten. Es sei schließlich d a s Symbol für alle da draußen in der Welt, findet Hartmann. In einem Brief habe man die Eltern informiert und in einem ziemlichen Aufwand die fast 800 Schülerinnen und Schüler sich entsprechend aufstellen lassen. Alle kamen in einem weißen T‑Shirt, während sich das Kollegium teils eigene T‑Shirts bedrucken ließ. „Für Freiheit, Toleranz, Demokratie und Menschenrechte“ stand da zu lesen oder auch „Lehrer:in gegen Nazis – weil Geschichte kein Wahlfach ist“.
Viele Lehrkräfte haben zusätzlich T‑Shirts mit eigenen Texten wie „Für Freiheit, Toleranz, Demokratie und Menschenrechte“ oder „Lehrer:in gegen Nazis“ drucken lassen und damit ein zusätzliches Zeichen gesetzt. (Bild: Ernst-Reuter-Schule)
Die Kinder seien dafür sehr empfänglich gewesen, wie Hartmann hinzufügt. Über den Anlass zu dieser Aktion seien alle vor Ort auch nochmal entsprechend informiert worden. „Wir haben den Kindern gesagt, was hier im Haus passiert ist und dass wir das nicht akzeptieren. Niemals mehr Nazis. Es war uns wichtig, dass die Kinder auch noch mal erfahren, dass das ihre Schule ist und dass wir so etwas an ihrer und unserer Schule nicht hinnehmen.“ Es habe die Schülerinnen und Schüler sichtlich bewegt. „Es hat was gemacht.“
Die Ernst-Reuter-Schule ist bunt und wird sich auch weiterhin für Toleranz, Vielfalt und Demokratioe einsetzen. (Bild: Ernst-Reuter-Schule)
Man habe die Schmierereien natürlich mit den Kindern thematisiert, in den Klassen. Auch nach den Sommerferien soll das Ganze vermehrt und für alle Altersstufen entsprechend aufgegriffen werden. „Unsere Schule steht für Frieden und Freiheit. Wir sind so bunt, wir haben hier nahezu alle Grade des Förderbedarfs und so viele Nationalitäten. Wir dulden nicht dieses rechtsradikale Gut und in unserer Schule schon mal gar nicht. Dieses Zeichen haben wir gesetzt.“
Martina Storck wird nach knapp 30 Jahren Schuldienst von Schulleiter Andreas Stüber in der Ruhestand verabschiedet.
Mit lang anhaltendem Applaus, vielen persönlichen Worten und spürbarer Dankbarkeit verabschiedete die Ernst-Reuter-Schule ihre langjährige Kollegin Martina Storck in den wohlverdienten Ruhestand. Im Rahmen der letzten Gesamtkonferenz vor den Sommerferien sowie einer anschließenden Grillfeier wurde sie von ihren Kolleginnen und Kollegen offiziell verabschiedet. Schulleiter Andreas Stüber überreichte ihr die Urkunde zur Versetzung in den Ruhestand und würdigte eine Lehrerin, die drei Jahrzehnte das Gesicht der Ernst-Reuter-Schule entscheidend mitgeprägt hat.
Seit 1996 war Martina Storck Teil der Schulgemeinde. Nach ihrem Studium der Fächer Chemie und Evangelische Religion in Frankfurt sowie dem Referendariat an der Ernst-Göbel-Schule führte sie ihr Weg zunächst an die Karl-Ulrich-Schule in Arheilgen. Da sie mit ihrer Familie in Lengfeld lebte und Beruf und Familie besser miteinander verbinden wollte, wechselte sie an die Ernst-Reuter-Schule nach Richen – eine Entscheidung, die sich für die Schule als großer Glücksfall erwies.
Wer auf ihre Dienstzeit zurückblickt, blickt zugleich auf ein bedeutendes Kapitel der ERS-Schulgeschichte. Martina Storck begleitete die Entwicklung von der Haupt- und Realschule bis hin zur heutigen Integrierten Gesamtschule aktiv mit. Sie war Klassenlehrerin in verschiedenen Schulformen und brachte ihre Ideen, ihre Erfahrung und ihre Überzeugung in die Weiterentwicklung der Schule ein. Mehrere Schulleitungen kamen und gingen – Martina Storck blieb. Mit Ruhe, Verlässlichkeit und einem offenen Ohr für alle trug sie dazu bei, dass sich die Ernst-Reuter-Schule stetig weiterentwickeln konnte. Am Schulprogramm arbeitete sie engagiert mit und gestaltete besonders den naturwissenschaftlichen Bereich über viele Jahre hinweg entscheidend mit.
Ihr Wirken beschränkte sich jedoch nie allein auf den Fachunterricht. Immer wieder übernahm sie Verantwortung – als Fachbereichsleiterin für Chemie und Religion, viele Jahre im Personalrat, als Schulmediatorin und im Präventionsprogramm PiT. Mit großem Engagement bot sie Chemie-AGs an und war jederzeit bereit, auch fachfremd zu unterrichten. Für sie stand nie das Unterrichtsfach im Mittelpunkt, sondern immer die Schülerinnen und Schüler.
Und genau das machte sie so besonders. Martina Storck war eine Lehrerin, die Menschen im Blick hatte. Mit Geduld, Herzlichkeit und einer großen Portion Humor begegnete sie ihren Klassen auf Augenhöhe. Sie hörte zu, machte Mut, stellte hohe Ansprüche und schenkte gleichzeitig Vertrauen. Klassenfahrten, Projekte und zahlreiche gemeinsame Erlebnisse bleiben vielen Generationen von Lernenden ebenso in Erinnerung wie ihre freundliche und authentische Art.
Auch im Kollegium war Martina Storck weit mehr als eine geschätzte Kollegin. Sie war Ratgeberin, Unterstützerin und verlässliche Wegbegleiterin. Ihr Engagement, ihre Hilfsbereitschaft und ihre menschliche Art machten sie zu einer festen Größe an der Ernst-Reuter-Schule. Sie war jemand, auf den man sich jederzeit verlassen konnte – fachlich wie persönlich.
Die Mutter von drei Kindern freut sich nun darauf, gemeinsam mit ihrem Mann auch einmal außerhalb der Ferien verreisen zu können und vor allem mehr Zeit mit ihren Enkelkindern zu verbringen. Große Pläne braucht es dafür gar nicht – vielmehr möchte sie die Freiheit genießen, die der neue Lebensabschnitt mit sich bringt.
Die Schulgemeinde dankt Martina Storck von ganzem Herzen für 30 Jahre voller Engagement, Menschlichkeit und Leidenschaft für die Schule und wünscht ihr für ihren neuen Lebensabschnitt vor allem Gesundheit, viele glückliche Momente, Zeit für ihre Familie und unvergessliche Reisen. Die Tür der Ernst-Reuter-Schule wird immer offen für sie stehen.
Die gestern festgestellten Vandalismusschäden im Gebäudeteil der Sekundarstufe werden im Laufe des heutigen Tages behoben sein, so dass ab morgen (Dienstag, 02.06.2026) wieder regulärer Präsenzunterricht nach Stundenplan für alle Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Schule stattfinden kann.
Präsenzunterricht ausgesetzt für die Klassen 5 bis 10
Aufgrund massiver Vandalismusschäden im Gebäude des Sekundarstufenbereichs der Ernst-Reuter-Schule wird der Präsenzunterricht für Montag, den 01.06.2026, für die Klassen 5 bis 10 ausgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler werden demnach gemäß ihres Stundenplans von ihren vertrauten Lehrkräften online unterrichtet bzw. erhalten online Arbeitsaufträge. Eine Betreuung ist eingerichtet. Wir bitten um Verständnis für diese kurzfristige Vorgehensweise.
Normaler Unterricht im Gebäude für die Schülerinnen und Schüler von Klasse 1 bis 4
Für die Schülerinnen und Schüler der ERS-Grundstufe findet wie gewohnt der Unterricht im Gebäude statt. In diesem Gebäudeteil der Ernst-Reuter-Schule sind keine Vandalismusschäden festgestellt worden.
Mit viel Spaß und kreativen Texten waren auch in diesem Jahr wieder viele Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Schule zusammen mit ihren Lehrkräften bei der diesjährigen Schreibwerkstatt der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Darmstadt und Dieburg dabei.
Mit großer Freude und viel Kreativität nahmen 29 Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Schule an der 29. Präsentation der Ergebnisse der Schreibwerkstatt der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Darmstadt und Dieburg teil. Die Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten der Sparkasse in Groß-Umstadt im „Forum S“ statt und wurde von der Jubiläumsstiftung – wie in all den Jahren zuvor auch – unterstützt und gefördert. Ziel der Schreibwerkstatt ist es, die sprachliche Kreativität sowie das schriftliche Ausdrucksvermögen von Schülerinnen und Schülern zu stärken und die Freude am kreativen Schreiben zu fördern.
Unter dem diesjährigen Motto „Mut tut gut“ entstanden zahlreiche fantasievolle, emotionale und nachdenkliche Beiträge. Die jungen Autorinnen und Autoren setzten sich dabei auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Thema auseinander. In ihren Geschichten, Gedichten und Texten ging es unter anderem um Wünsche und Träume, persönliche Erfahrungen, Freundschaft, Ängste, Hoffnung und den Mut, neue Wege zu gehen oder anderen Menschen zu helfen. Die Vielfalt der Texte zeigte eindrucksvoll, wie kreativ und sensibel sich Kinder und Jugendliche mit wichtigen Themen ihres Alltags beschäftigen.
An dem Projekt beteiligten sich Schulen aus dem gesamten Groß-Umstädter Umfeld. Insgesamt nahmen 87 Klassen an der Schreibwerkstatt teil. Als Anerkennung und Unterstützung erhielten alle teilnehmenden Klassen jeweils 50 Euro von der Sparkassenstiftung. Damit leistet die Stiftung einen wichtigen Beitrag zur Förderung kultureller und sprachlicher Bildung an Schulen in der Region – hierbei gilt es Danke zu sagen im Namen aller Schulen für diese schöne Unterstützung.
Im feierlichen Rahmen der Veranstaltung wurden exemplarisch ausgewählte Werke der Schülerinnen und Schüler präsentiert bzw. einige der jungen Autorinnen und Autoren durften ihre Texte selbst vorlesen. Die beeindruckenden Beiträge sorgten bei den Gästen für große Aufmerksamkeit und viel Applaus. Wünsche, Träume, persönliche Erfahrungen und wichtige Botschaften – von allem war etwas dabei. Besonders die ehrlichen Emotionen und die fantasievollen Ideen machten die Präsentationen zu einem besonderen Erlebnis.
Ein besonderer Erfolg für die Ernst-Reuter-Schule war es, dass gleich drei Schülerinnen und Schüler ausgewählt wurden, ihre Texte persönlich vorzutragen. Zwei Beiträge stammten aus dem Sekundarstufenbereich, ein weiterer aus dem Grundstufenbereich. Mit viel Mut und Ausdrucksstärke präsentierten die Kinder ihre Werke vor Publikum und meisterten ihren Auftritt hervorragend.
Organisiert wurde die Veranstaltung von Kerstin und Andreas Schiener, der auch gekonnt durch das abwechslungsreiche Programm führte. Die feierliche Atmosphäre im „Forum S“ machte deutlich, welchen hohen Stellenwert kreatives Schreiben und Sprache im schulischen Alltag haben.
Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Schule von den Deutschlehrkräften Jenny Weber und Kristina Moral zusammen mit Rektor Volker Hartmann. Gemeinsam freuten sie sich über die gelungenen Präsentationen und das große Engagement der Kinder und Jugendlichen.
Die Teilnahme an der Schreibwerkstatt war für alle Beteiligten eine wertvolle und motivierende Erfahrung. Gerade im Fach Deutsch bietet kreatives Schreiben den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, eigene Gedanken und Gefühle auszudrücken und Selbstvertrauen im Umgang mit Sprache zu entwickeln. Die Ernst-Reuter-Schule ist deshalb jedes Jahr gerne Teil dieses besonderen Projekts und freut sich schon jetzt auf die nächste Schreibwerkstatt – mit vielen neuen Ideen, spannenden Geschichten und ganz viel Freude am Schreiben.
Aufgabenbereiche: Sozialpädagogische Einzel-/ und Gruppenarbeit, Durchführung von sozialen Klassenprojekten, Arbeit mit Schulklassen, Elternarbeit
Abschluss: Sozialpädagoge/Sozialpädagogin (Bachelor, Master, Diplom) oder Kindheitspädagoge/Kindjeitspädagogin
Einsatzort: Ernst-Reuter-Schule Dresdener Str. 7 64823 Groß-Umstadt
Am 21. Februar 2026 öffnete die Ernst-Reuter-Schule wieder ihre Türen und durfte sich über einen außergewöhnlich großen Andrang freuen. Zahlreiche Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie weitere Interessierte nutzten die Gelegenheit, die Schule in der Dresdener Straße 7 in Groß-Umstadt am „Tag der offenen Tür“ kennenzulernen.
Besonders im Fokus stand der Übergang von Klasse 4 nach Klasse 5. Viele Familien informierten sich gezielt über die Arbeit im kommenden Jahrgang 5 und zeigten großes Interesse am neuen pädagogischen Konzept der Schule. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf dem neuen Lern- und Lehrkonzept des Jahrgangs 5, das auf selbstorganisiertes Lernen setzt. Dieses Konzept unterstützt die Schülerinnen und Schüler dabei, eigenverantwortlich zu arbeiten, individuelle Lernwege zu entwickeln und schrittweise mehr Verantwortung für ihren Lernprozess zu übernehmen.
Im Rahmen der Führungen durch das Schulgebäude wurden daher nicht nur Räume und Fachbereiche vorgestellt, sondern es fanden auch kleine Präsentationen speziell zur Arbeit im Jahrgang 5 statt. Diese zusätzlichen Informationen stießen auf sehr positive Resonanz und führten zu zahlreichen Nachfragen und intensiven Gesprächen.
Alle an der Schule vertretenen Schulformen präsentierten ihre Arbeit und gaben Einblicke in Unterrichtsinhalte und Projekte. Die Schulleitung stand persönlich für Fragen und Auskünfte zur Verfügung. An Informationsständen im Eingangsbereich – unter anderem von der Schulleitung, dem Förderverein und dem Ganztagsbereich – konnten sich die Besucherinnen und Besucher umfassend über das Leben und Arbeiten an der seit 2014 inklusiv arbeitenden Integrierten Gesamtschule informieren.
Neben Präsentationen und Aufführungen sorgte auch die Bikeschool-AG wieder für großes Interesse mit Einblicken in ihre engagierte Arbeit rund um das Fahrrad. Das von der Schülervertretung organisierte Glücksrad war ebenfalls ein Anziehungspunkt, bei dem viele attraktive Sachpreise gewonnen werden konnten. Aber auch mit vielen Mitmachangeboten sowie weiteren tollen und aufwändigen Projektpräsentationen – beispielsweise im Chemieraum, der Zukunftswerkstatt oder dem Werkraum sowie in nahezu allen Klassenräumen – konnte die Schule aufwarten. Für Speisen und Getränke war selbstverständlich bestens gesorgt. Ein großer Dank gilt hierbei der Elternschaft der Ernst-Reuter-Schule, die – wie in den Jahren zuvor auch – wieder fleißig süße und herzhafte Leckereien gespendet hat.
Der Tag der offenen Tür hat eindrucksvoll gezeigt, wie groß das Interesse an der Ernst-Reuter-Schule ist und wie lebendig und zukunftsorientiert hier gearbeitet wird. Wir bedanken uns herzlich bei allen Mitwirkenden sowie bei den zahlreichen Gästen für diesen rundum gelungenen Vormittag.
Auf dem Gelände der Ernst-Reuter-Schule wurden vor dem Verwaltungsgebäude neue, zusätzliche Fahrradständer aufgestellt. Damit reagiert die Schule auf die erfreulich hohe und weiter steigende Zahl an Schülerinnen und Schülern, die täglich mit dem Fahrrad zur Schule kommen.
In den vergangenen Monaten zeigte sich immer deutlicher, dass die bisherigen Abstellmöglichkeiten insbesondere an warmen Tagen schnell ausgelastet waren. Durch die Erweiterung steht nun spürbar mehr Platz für Fahrräder zur Verfügung. Die Räder können sicher und geordnet abgestellt werden, was den Schulalltag für viele erleichtert.
Mit der Maßnahme setzt die Schule zugleich ein bewusstes Zeichen für nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität. Fahrradfahren fördert nicht nur die Gesundheit, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Entlastung der Verkehrssituation rund um das Schulgelände. Die Ernst-Reuter-Schule möchte daher weiterhin aktiv dazu ermutigen, den Schulweg möglichst häufig mit dem Fahrrad zurückzulegen.
Ein besonderer Dank gilt unseren Hausmeistern, die die Organisation und den Aufbau der neuen Fahrradständer engagiert und zügig umgesetzt haben. Durch ihren Einsatz konnte das Projekt unkompliziert und schnell realisiert werden.
Wir hoffen, dass das neue Angebot rege genutzt wird, und wünschen allen weiterhin eine sichere Fahrt zur Schule!