Alle Beiträge von Volker Hartmann

Fahren von E‑Scootern auf dem Schulgelände der Ernst-Reuter-Schule verboten

E‑Scooter wer­den zuneh­mend von Schü­le­rin­nen und Schü­lern genutzt, um damit in die Schu­le zu fah­ren. Lei­der wird damit auch auf dem Schul­ge­län­de gefah­ren, was zu einem deut­lich erhöh­tem Unfall­ri­si­ko führt.

Daher gilt ab sofort folgende Regelung:

Das Fahren von E‑Scootern auf dem Schulgelände ist verboten!

Schü­le­rinn­nen und Schü­ler, die mit E‑Scootern zur Schu­le fah­ren stei­gen vor dem Schul­tor ab und schie­ben ihren Rol­ler zu den Fahr­rad­stän­dern vor dem Sekre­ta­ri­at (und nicht mehr auf dem Grund­schul­pau­sen­hof). Dort ver­blei­ben die E‑Scooter bis zum Schu­len­de. Nach Schul­schluss wer­den die E‑Scooter wie­der auf die Stra­ße vor dem Schul­ge­län­de gescho­ben und nicht gefah­ren. Dies soll Unfäl­le vermeiden. 

Ernst-Reuter-Schule beim Winzerfestumzug – „We are all brothERS and sistERS“

Mit jeder Men­ge „Flower­power“ und ihrem Mot­to „We are all brot­hERS and sis­tERS“ war die Schul­ge­mein­schaft der Ernst-Reuter-Schule beim dies­jäh­ri­gen Win­zer­fest­um­zug auf den Stra­ßen Groß-Umstadts unterwegs.

Far­ben­froh, fröh­lich und mit jeder Men­ge Flower­power prä­sen­tier­te sich die Ernst-Reuter-Schule beim dies­jäh­ri­gen Win­zer­fest­um­zug in Groß-Umstadt. Knapp 100 Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus der Grund­schu­le und dem Sekun­dar­stu­fen­be­reich zogen gemein­sam mit Lehr­kräf­ten und Betreue­rin­nen unter dem Mot­to „We are all brot­hERS and sis­tERS“ durch die Stra­ßen der Oden­wäl­der Weininsel.

Schon im Vor­feld hat­ten sich vie­le flei­ßi­ge Lehrkräfte-Hände um die Vor­be­rei­tun­gen geküm­mert. Für die Kin­der wur­den T‑Shirts mit bun­ten Blumen-Bügelbildern gestal­tet, Stul­pen genäht und Peace-Ketten besorgt. Aber auch die Lehr­kräf­te lie­ßen es sich nicht neh­men, sich pas­send zum Mot­to in far­ben­fro­he Flowerpower-Kostüme zu wer­fen. So ent­stand eine gro­ße und vor allem far­ben­fro­he Gruppe.

„We are all brot­hERS and sis­tERS“ lau­te­te das Mot­to der Ernst-Reuter-Schule beim Win­zer­fest­um­zug in Groß-Umstadt.

Natür­lich durf­te auch das bereits aus den ver­gan­ge­nen Jah­ren ver­trau­te Fahr­zeug der Ernst-Reuter-Schule nicht feh­len. Beglei­tet von Musik sorg­te die Schul­ge­mein­schaft ent­lang der Umzugs­stre­cke für ordent­lich Stim­mung. Beson­ders schön: Der Slo­gan der Grup­pe fand schnell Anklang bei den Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern am Stra­ßen­rand, die begeis­tert mit­mach­ten und die Schü­le­rin­nen und Schü­ler anfeuerten.

Auch vom Regen ließ sich die Trup­pe der Ernst-Reuter-Schule beim Win­zer­fest­um­zug nicht den Spaß vertreiben.

Zu Beginn spiel­te auch das Wet­ter noch mit. Im Lau­fe des Umzugs setz­te aller­dings Regen ein. Davon ließ sich die Grup­pe die gute Lau­ne kei­nes­wegs ver­der­ben. Trotz nas­ser Klei­dung wur­de wei­ter getanzt, gesun­gen und gefei­ert. So zog die Schul­ge­mein­schaft schließ­lich zwar nass, aber glück­lich durch Groß-Umstadt.

Für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler, Lehr­kräf­te und Betreue­rin­nen war die Teil­nah­me am Win­zer­fest­um­zug ein beson­de­res Gemein­schafts­er­leb­nis. Alle hat­ten viel Spaß und konn­ten erle­ben, wie viel Freu­de ein gemein­sa­mer Auf­tritt berei­ten kann.

Für die Ernst-Reuter-Schule war der Win­zer­fest­um­zug damit erneut ein vol­ler Erfolg – und das Mot­to „We are all brot­hERS and sis­tERS“ wur­de nicht nur auf dem gro­ßen Ban­ner getra­gen, son­dern ent­lang der gesam­ten Stre­cke mit Leben gefüllt.

Viva de Woi!

Nachhaltigkeit macht Schule – ERS macht aufmerksam auf wachsende Verschwendung von Ressourcen

Nachhaltigkeit macht Schule

Mit einem Nach­hal­tig­keits­pro­jekt macht die Ernst-Reuter-Schule in Groß-Umstadt auf die wach­sen­de Ver­schwen­dung von Res­sour­cen auf­merk­sam. Wie das gelingt. Was noch geplant ist.

Text und Bild: Doro­thee Dor­schel, erschie­nen am 15.09.2026 im Darm­städ­ter Echo

Schü­ler und Leh­rer der Groß-Umstädter Ernst-Reuter-Schule war­fen für ihr Nach­hal­tig­keits­pro­jekt eine gan­ze Woche lang Alt­pa­pier in den auf dem Schul­hof auf­ge­stell­ten Con­tai­ner. (Text und Bild: Doro­thee Dorschel)

Gross-Umstadt (doro). Eine Woche lang Papier sam­meln hieß es an der Ernst-Reuter-Schule in Groß-Umstadt. Ein deut­li­ches Zei­chen gegen die zuneh­men­de Papier­ver­schwen­dung woll­te man mit die­sem Nach­hal­tig­keits­pro­jekt set­zen, mit dem man sich an der „Fai­ren Woche“ der Stadt betei­lig­te. Knapp 800 Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie alle Lehr­kräf­te hat­ten wäh­rend der gan­zen Woche Gele­gen­heit, in einen extra auf den Pau­sen­hof auf­ge­stell­ten Müll­con­tai­ner über­flüs­si­ges Papier von zuhau­se ein­zu­wer­fen. Die Sam­mel­ak­ti­on war in Zusam­men­ar­beit mit der Stadt und dem Zweck­ver­band Abfall- und Wert­stoff­ein­samm­lung für den Land­kreis Darmstadt-Dieburg (ZAW) entstanden.

Vom Ergeb­nis der Sam­mel­ak­ti­on war dann nicht nur Rek­tor Vol­ker Hart­mann über­rascht. Der meh­re­re Ton­nen fas­sen­de Con­tai­ner war schnell gut gefüllt. Die Kin­der und Jugend­li­chen brach­ten Pro­spek­te und Wer­bung aus dem Brief­kas­ten, Haus­halts­pa­pier, Zei­tun­gen sowie Kar­to­na­gen mit. „Das ist echt viel, was da im All­tag so zusam­men­kommt“, staun­te eine Schülerin.

Dabei soll­te es nicht allein um die Fra­ge gehen, wie viel Papier man in einer Woche ver­braucht. „Es geht ums Bewusst­ma­chen“, erklär­te der Initia­tor der Akti­on, Kars­ten Reeg vom Kol­le­gi­um. „Wie lässt sich die Men­ge redu­zie­ren? Was bedeu­tet das?“ Die gesam­mel­te Men­ge, die zu einem spä­te­ren Zeit­punkt beim ZAW gewo­gen wer­den soll­te, soll Anlass sein, dar­über nach­zu­den­ken, was mit den ein­ge­setz­ten Res­sour­cen statt­des­sen hät­te gemacht wer­den können.

Zudem gab es eine beson­de­re Akti­on für die vier­ten und fünf­ten Klas­sen. Zwei ZAW-Mitarbeiterinnen infor­mier­ten mit­tels Vor­trä­gen und Fil­men über das The­ma Abfall und Recy­cling. Sie hat­ten auch ver­schie­de­ne Abfäl­le mit­ge­bracht, wel­che die Schü­ler sor­tie­ren und in ent­spre­chen­de Behäl­ter legen soll­ten. So soll­te der bewuss­te Umgang mit Res­sour­cen geübt werden.

Die­ser Akti­ons­tag soll kei­ne Ein­tags­flie­ge blei­ben. Eine Grup­pe von Lehr­kräf­ten ist dabei, Nach­hal­tig­keits­pro­jek­te an der Ernst-Reuter-Schule zu ent­wi­ckeln und lang­fris­tig umzu­set­zen. Geplant ist unter ande­rem, einen Klei­der­ba­sar zu ver­an­stal­ten und einen Nach­hal­tig­keits­pass für jeden Schü­ler ein­zu­füh­ren. „Lau­ter klei­ne Din­ge, um den Kin­dern ein Gefühl für Nach­hal­tig­keit zu ver­mit­teln. Schu­le öff­net sich, und da sind wir auch stolz drauf“, so Rek­tor Vol­ker Hartmann.

Erfolgreiche ERS-Teilnahme am First Lego League Regionalwettbewerb Rhein-Main

Leh­rer Tho­mas Kirch­hö­fer zeigt sich zurecht stolz mit den Erfol­gen sei­nes Teams bei der First Lego League.

(nach­träg­li­che Bericht­erstat­tung) Unse­re Schu­le hat erfolg­reich am Regio­nal­wett­be­werb der First Lego League teil­ge­nom­men, der die­ses Jahr an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Darm­stadt aus­ge­tra­gen wur­de. Das dies­jäh­ri­ge Mot­to stand unter dem span­nen­den The­ma „Archäo­lo­gie“ mit dem Fokus auf unter­ir­di­sche Wel­ten wie Berg­bau und Ausgrabungsstätten.

Präsentationsteil 1: Roboter und Programmierung

Im ers­ten Teil des Wett­be­werbs prä­sen­tier­ten unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler ihren selbst gebau­ten und pro­gram­mier­ten Robo­ter. Mit viel Enga­ge­ment erklär­ten sie die tech­ni­schen Details und die Her­aus­for­de­run­gen, die sie beim Bau und der Pro­gram­mie­rung gemeis­tert haben.

Präsentationsteil 2: Forschungsthema mit KI

Der zwei­te Prä­sen­ta­ti­ons­teil stand ganz im Zei­chen eines selbst gewähl­ten For­schungs­the­mas. Unse­re Grup­pe „Skor­pi­on“ setz­te sich inten­siv mit dem Ein­satz von „Künst­li­cher Intel­li­genz“ aus­ein­an­der, um Aus­gra­bungs­stät­ten zu fin­den. Dabei wur­den Luft- und Satel­li­ten­auf­nah­men ana­ly­siert und aus­ge­wer­tet, um ver­steck­te his­to­ri­sche Schät­ze zu entdecken.

Präsentationsteil 3: Robotergame

Im drit­ten Teil des Wett­be­werbs muss­ten die selbst­ge­bau­ten Robo­ter ver­schie­de­ne Auf­ga­ben und Her­aus­for­de­run­gen auf dem Spiel­feld bewäl­ti­gen. Trotz star­ken Wett­be­werbs aus dem gesam­ten Rhein-Main-Gebiet, an dem zwölf Schu­len teil­nah­men, konn­ten wir mit unse­ren Ideen und unse­rem Robo­ter glänzen.

Team und Erfolge

Das Team „Skor­pi­on“ wur­de im Rah­men des Wahl­pflicht­un­ter­richts (WPU) der 10. Klas­se von Herrn Tho­mas Kirch­hö­fer als Leh­rer und Coach betreut. Acht enga­gier­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler haben gemein­sam an die­sem Pro­jekt gear­bei­tet und dabei viel gelernt und Spaß gehabt.

Beson­ders stolz sind wir auf den 1. Platz in der Kate­go­rie Robo­ter­de­sign, für den bes­ten Bau und die bes­te Pro­gram­mie­rung des Robo­ters. Auch wenn es bei den ande­ren Plat­zie­run­gen nicht auf das Trepp­chen gereicht hat, war der Wett­be­werb eine tol­le Erfah­rung für alle Beteiligten.

Wir dan­ken ganz beson­ders unse­rem Leh­rer Tho­mas Kirch­hö­fer, der sich weit über sei­ne nor­ma­le Leh­rer­tä­tig­keit mit den Schü­le­rin­nen und Schü­lern beschäf­tigt, viel Zeit inves­tiert, sich um ent­spre­chen­de Tech­nik und Equip­ment küm­mert und rund um die Uhr für sein Team Ansprech­part­ner ist. DANKE! 

Lesekoffer zum vielfältigen Einsatz der Leseförderung im Jahrgang 2

Die bei­den ERS-Grundstufenlehrerinnen Alex­an­dra Schä­fer (links) und Jac­que­line Eng­lert freu­en sich sehr über die Lese­kof­fer und die damit ver­bun­de­nen vie­len Mög­lich­kei­ten zur Leseförderung.

Gro­ße Freu­de an der Ernst-Reuter-Schule: Die Klas­sen­leh­re­rin­nen der ERS-Grundstufe Jac­que­line Eng­lert und Alex­an­dra Schä­fer durf­ten für die zwei­ten Klas­sen ins­ge­samt vier rol­len­de Bücher­kof­fer von coach@school e.V. entgegennehmen.

Der „Bücher­kof­fer“ ist ein ganz beson­de­res Pro­jekt zur Lese­för­de­rung, bei dem der Fokus vor allem auf der Viel­falt liegt.
Die vier Kof­fer sind voll­ge­packt mit span­nen­den, bunt gemisch­ten und expli­zit mehr­spra­chi­gen Kinderbüchern.
Ab jetzt wan­dern sie im Wech­sel von Fami­lie zu Fami­lie, um Kin­der und Eltern dazu ein­zu­la­den, gemein­sam gemüt­li­che Vor­le­se­stun­den zu ver­brin­gen. Dank der ver­schie­de­nen Spra­chen im Gepäck wird dabei die Her­kunfts­spra­che der Fami­li­en wun­der­bar ein­be­zo­gen und wertgeschätzt.
Jac­que­line Eng­lert und Alex­an­dra Schä­fer bli­cken dem Pro­jekt mit gro­ßer Begeis­te­rung ent­ge­gen. Die bei­den Klas­sen­leh­re­rin­nen der ERS-Grundstufe sind schon sehr gespannt dar­auf, wie die Zweit­kläss­ler die Geschich­ten auf­neh­men, wel­che Erleb­nis­se sie von ihren fami­liä­ren Lese­stun­den mit zurück in die Schu­le brin­gen und wie das gemein­sa­me Lesen das Ler­nen bereichert.
Ein herz­li­ches Dan­ke­schön gilt dem Ver­ein coach@school e.V. für die­se tol­le Unter­stüt­zung! Wir wün­schen allen Kin­dern der zwei­ten Klas­sen und ihren Fami­li­en viel Spaß beim Schmö­kern, Ent­de­cken und gemein­sa­men Lesen!

Vapes kritisch hinterfragen – Workshops im Jahrgang 5

Auf alle Risi­ken und Gefah­ren, die das Vapen mit sich bringt, wur­den die Schü­le­rin­nen und Schü­ler in Work­shops von Refe­ren­tin­nen der Such­prä­ven­ti­ons­stel­le des Land­krei­ses Darmstadt-Dieburg hingewiesen.

Im Jahr­gang 5 fan­den klas­sen­wei­se Work­shops zum gefahr­vol­len Umgang und den damit ver­bun­den Risi­ken zum The­ma Vapes statt. Refe­ren­tin­nen der Sucht­prä­ven­ti­ons­stel­le des Land­krei­ses Darmstadt-Dieburg besuch­ten unse­re Schu­le, um mit den Schü­le­rin­nen und Schü­lern über das The­ma ins Gespräch zu kommen.

Im Mit­tel­punkt stand dabei vor allem der kri­ti­sche Umgang mit Vapes. Die Kin­der setz­ten sich damit aus­ein­an­der, war­um Vapes auf Jugend­li­che anspre­chend wir­ken kön­nen und wel­che Vor­stel­lun­gen und Erwar­tun­gen mit dem Damp­fen ver­bun­den wer­den. Gemein­sam wur­de hin­ter­fragt, was tat­säch­lich hin­ter den bun­ten Gerä­ten, ver­schie­de­nen Geschmacks­rich­tun­gen und attrak­ti­ven Designs steckt.

Gro­ßes Inter­es­se hersch­te bei den Schü­le­rin­nen und Schü­lern im 5. Schul­jahr hin­sicht­lich der Gefah­ren und Risi­ken von Vapes.

Ein wei­te­rer Schwer­punkt waren die gesund­heit­li­chen Risi­ken und mög­li­chen kör­per­li­chen Fol­gen des Vapens. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler erfuh­ren, wel­che Aus­wir­kun­gen die Inhalts­stof­fe auf den Kör­per haben kön­nen und dass Vapes kei­nes­wegs harm­los sind. Auch der Ver­gleich mit der her­kömm­li­chen Ziga­ret­te und ande­ren Sucht­mit­teln half dabei, die unter­schied­li­chen Risi­ken einzuordnen.

Die Work­shops boten den Kin­dern die Mög­lich­keit, eige­ne Fra­gen zu stel­len, sich eine fun­dier­te Mei­nung zu bil­den und sich mit dem The­ma Sucht und Abhän­gig­keit aus­ein­an­der­zu­set­zen. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler zeig­ten dabei gro­ßes Inter­es­se und betei­lig­ten sich auf­merk­sam und offen an den Gesprächen.

Die gelun­ge­ne Ver­an­stal­tung leis­te­te einen wich­ti­gen Bei­trag dazu, die Kin­der früh­zei­tig für die Risi­ken des Vapens zu sen­si­bi­li­sie­ren und sie zu einem bewuss­ten und kri­ti­schen Umgang mit Vapes zu befähigen.

Klasse 10a unterstützt bei der Weinlese

Mit viel Spaß bei der Arbeit haben die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­se 10a bei der Wein­le­se tat­kräf­tig mitgeholfen.

Einen beson­de­ren Schul­vor­mit­tag erleb­te die Klas­se 10a gemein­sam mit ihrem Klas­sen­leh­rer Kars­ten Reeg: Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler durf­ten den Win­zer Andre­as Peter­mann bei der dies­jäh­ri­gen Wein­le­se in Groß-Umstadt tat­kräf­tig unterstützen.

Bei bes­tem Wet­ter ging es direkt in den Wein­berg. Nach einer kur­zen Ein­füh­rung und Anlei­tung durch den erfah­re­nen Win­zer lern­ten die Jugend­li­chen, wor­auf es beim fach­ge­rech­ten Abschnei­den der Trau­ben ankommt. Anschlie­ßend hieß es: Ärmel hoch­krem­peln und mit anpa­cken! Gemein­sam wur­den die rei­fen Trau­ben sorg­fäl­tig von den Reb­stö­cken geschnitten.

Win­zer Andre­as Peter­mann gibt eine klei­ne Ein­füh­rung für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­se 10a in Sachen Weinlese.

Für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler war der Vor­mit­tag nicht nur eine will­kom­me­ne Abwechs­lung zum Schul­all­tag, son­dern auch eine tol­le Gele­gen­heit, die regio­na­le Kul­tur und Tra­di­ti­on haut­nah ken­nen­zu­ler­nen. Gera­de im Hin­blick auf das bevor­ste­hen­de Win­zer­fest in Groß-Umstadt bot die Wein­le­se einen span­nen­den Ein­blick in die Arbeit rund um den hei­mi­schen Weinbau.

Als beson­de­res Dan­ke­schön lud Andre­as Peter­mann die Klas­se anschlie­ßend zu einem gemein­sa­men Mit­tag­essen direkt im Wein­berg ein. In gemüt­li­cher Atmo­sphä­re konn­te der ereig­nis­rei­che Vor­mit­tag ausklingen.

Die Klas­se 10a bedankt sich herz­lich bei Andre­as Peter­mann für die Ein­la­dung, die fach­kun­di­ge Anlei­tung und die tol­le Mög­lich­keit, einen Vor­mit­tag lang Teil der Wein­le­se zu sein.

Ein rund­um gelun­ge­nes Erleb­nis, das allen viel Freu­de berei­tet hat und sicher noch lan­ge in Erin­ne­rung blei­ben wird!

Wer viel arbei­tet muss auch ent­spre­chend viel essen: Win­zer Andre­as Peter­mann hat als Dan­ke­schön für die tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern ein Mit­tag­essen spendiert.

Ernst-Reuter-Schule setzt Zeichen für mehr Nachhaltigkeit – Eine Woche lang Papier sammeln

Eine Woche lang steht die Papierverschwendung im Mittelpunkt

Die Ernst-Reuter-Schule betei­ligt sich an der „Fai­ren Woche“ der Stadt Groß-Umstadt und setzt dabei mit einem eige­nen Nach­hal­tig­keits­pro­jekt ein deut­li­ches Zei­chen gegen die zuneh­men­de Papierverschwendung.

In Zusam­men­ar­beit mit der Stadt Groß-Umstadt und dem ZAW – Zweck­ver­band Abfall- und Wert­stoff­ein­samm­lung für den Land­kreis Darmstadt-Dieburg star­tet am Mon­tag, den 7. Sep­tem­ber 2026, eine beson­de­re Sam­mel­ak­ti­on auf dem Schul­hof. Eine Woche lang – bis Frei­tag, den 11. Sep­tem­ber 2026 – steht auf dem Pau­sen­hof ein gro­ßer Müll­con­tai­ner bereit.

Wie viel überflüssiges Papier fällt bei uns an?

Alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie alle Lehr­kräf­te sind ein­ge­la­den, sich an der Akti­on zu betei­li­gen und über­flüs­si­ges Papier von zu Hau­se mit­zu­brin­gen. Gesam­melt wer­den kön­nen bei­spiels­wei­se nicht mehr benö­tig­te Wer­be­pro­spek­te, Wer­bung aus dem Brief­kas­ten, Haus­halts­pa­pier oder ande­res Alt­pa­pier, das zu Hau­se nicht mehr gebraucht wird – alles, was inner­halb einer Woche anfällt.

Dabei soll es nicht nur dar­um gehen, mög­lichst viel Papier zu sam­meln. Viel­mehr möch­te die Ernst-Reuter-Schule gemein­sam mit ihren Schü­le­rin­nen und Schü­lern genau­er hinschauen:

Wie viel Papier ver­brau­chen wir eigent­lich in einer Woche? Wie viel davon ist wirk­lich not­wen­dig? Und wel­che Res­sour­cen ste­cken in die­ser Menge?

Am Frei­tag wird das gesam­mel­te Papier gemein­sam gewo­gen. Anschlie­ßend soll sicht­bar gemacht wer­den, wel­che Men­gen an Papier inner­halb nur einer Woche zusammenkommen.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler sol­len sich dabei bewusst machen, was hin­ter der Her­stel­lung von Papier steckt: Bäu­me wer­den benö­tigt, Was­ser und Ener­gie ver­braucht und Roh­stof­fe trans­por­tiert und ver­ar­bei­tet. Die gesam­mel­te Men­ge soll des­halb Anlass sein, dar­über nach­zu­den­ken, was mit den ein­ge­setz­ten Res­sour­cen statt­des­sen hät­te gemacht wer­den können.

Die Akti­on soll zei­gen: Nach­hal­tig­keit beginnt im All­tag – und jeder kann etwas dazu beitragen.

Aktionstag mit dem ZAW

Ein beson­de­rer Höhe­punkt der Woche ist ein zusätz­li­cher Akti­ons­tag am Don­ners­tag, den 10. Sep­tem­ber 2026, mit Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern des ZAW. Für die Jahr­gän­ge 4 und 5 wird es Vor­trä­ge und Infor­ma­tio­nen rund um Abfall, Recy­cling und den bewuss­ten Umgang mit Res­sour­cen geben.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler erhal­ten dabei die Mög­lich­keit, Fra­gen zu stel­len und mehr dar­über zu erfah­ren, was mit Abfäl­len pas­siert, wie Recy­cling funk­tio­niert und war­um es wich­tig ist, Abfall mög­lichst zu vermeiden.

Nachhaltigkeit soll dauerhaft an der Schule verankert werden

Die Papier­ak­ti­on ist dabei nur ein ers­ter Schritt. Eine enga­gier­te Grup­pe von Lehr­kräf­ten hat sich auf den Weg gemacht, wei­te­re Nach­hal­tig­keits­pro­jek­te an der Ernst-Reuter-Schule zu ent­wi­ckeln und lang­fris­tig umzusetzen.

Geplant ist unter ande­rem ein Nach­hal­tig­keits­pass für alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler. Er soll dazu anre­gen, im eige­nen All­tag aktiv zu wer­den und bewusst auf die Umwelt zu achten.

Dabei kön­nen ganz ein­fa­che Din­ge eine Rol­le spielen:

  • Papier spa­ren,
  • Ener­gie bewusst nutzen,
  • Was­ser nicht unnö­tig verschwenden,
  • Müll ver­mei­den und rich­tig trennen,
  • Res­sour­cen schonen,
  • nach­hal­ti­ger ein­kau­fen und konsumieren.

Dar­über hin­aus sind ein Klei­der­ba­sar und vie­le wei­te­re Aktio­nen geplant. Auch im Schul­ki­osk soll es schon bald regio­na­le Pro­duk­te aus Bau­ern­hö­fen aus der Umge­bung geben.

Gemeinsam mit der Stadt Groß-Umstadt

Die Ernst-Reuter-Schule arbei­tet bei ihren Nach­hal­tig­keits­pro­jek­ten eng mit der Stadt Groß-Umstadt zusam­men. Als Fair-Trade-Stadt setzt Groß-Umstadt bereits wich­ti­ge Impul­se für fai­ren und nach­hal­ti­gen Konsum.

Die Ernst-Reuter-Schule ver­steht sich als Part­ner der Stadt und betei­ligt sich aktiv an die­sem gemein­sa­men Weg. In regel­mä­ßi­gen Tref­fen wer­den Ideen ent­wi­ckelt, Pro­jek­te geplant und Mög­lich­kei­ten für eine nach­hal­ti­ge­re Schu­le und Stadt­ge­sell­schaft besprochen.

Schülerinnen werben mit eigenem Video für die Aktion

Auch die Schü­le­rin­nen und Schü­ler selbst brin­gen sich aktiv ein. Eine Grup­pe von Schü­le­rin­nen hat eigens ein Video zur Papier-Sammelaktion pro­du­ziert. Dar­in machen sie auf die Akti­on auf­merk­sam und rufen alle Mit­schü­le­rin­nen und Mit­schü­ler dazu auf, sich zu betei­li­gen und über­flüs­si­ges Papier von zu Hau­se mitzubringen.

Damit wird Nach­hal­tig­keit an der Ernst-Reuter-Schule ganz prak­tisch: Nicht nur reden, son­dern gemein­sam etwas tun.

Jetzt seid ihr gefragt!

Vom 7. bis 11. Sep­tem­ber 2026 heißt es:

Schaut zu Hau­se nach, wel­ches Papier wirk­lich nicht mehr gebraucht wird, und bringt es mit in die Schule!

Gemein­sam wol­len wir her­aus­fin­den, wie viel Papier in nur einer Woche zusam­men­kommt – und damit ein Zei­chen set­zen: Weni­ger Ver­schwen­dung, mehr Bewusst­sein und mehr Nachhaltigkeit!

Die Ernst-Reuter-Schule freut sich auf eine erfolg­rei­che Fai­re Woche und auf vie­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie Lehr­kräf­te, die mitmachen.

Schulkiosk bleibt weiterhin geschlossen – „mobiler“ Bäcker fällt leider auch weg

Krank­heits­be­dingt ist es der Ernst-Reuter-Schule nicht mög­lich, das ver­trau­te Schul­ki­osk mit aller­lei lecke­ren Spei­sen und Geträn­ken bis zum Beginn der Herbst­fe­ri­en zu betrei­ben. Ledig­lich frei­tags kann im begrenz­ten Rah­men durch Ver­tre­tungs­per­so­nal hier­für Sor­ge getra­gen werden.

Daher wur­de für die­se Zeit ein „mobi­ler“ Bäcker orga­ni­siert, der auf dem Pau­sen­hof sei­ne Pro­duk­te in der letz­ten Woche anbot. Lei­der fällt nun auch die­se Mög­lich­keit der Pau­sen­ver­pfle­gung weg. Die Ernst-Reuter-Schule wird alles dar­an set­zen, um mög­lichst schnell Ersatz zu mobi­li­se­ren, um den Schü­le­rin­nen und Schü­lern in den Pau­sen klei­ne Spei­sen wie­der anbie­ten zu können.