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Schülerinnen und Schüler der Ernst‐Reuter‐Schule spielen „Headis“

Flo­ri­an Spit­zer stellt die Fun­sport­art „Hea­dis“ den Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Ernst‐Reuter‐Schule vor.

Hea­dis“ – so heißt die neue Fun­sport­art, die eine Mischung aus dem her­kömm­li­chen Tisch­ten­nis und dem Kopf­ball des Fuß­balls ist. Um auch den Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Ernst‐Reuter‐Schule die­se tol­le und sehr bewe­gungs­in­ten­si­ve Sport­art vor­stel­len zu kön­nen, hat Fried­bert Metz vom Sport­fach­be­reich der Schu­le hier­für extra einen „Pro­fi“ gewin­nen kön­nen. Flo­ri­an Spit­zer war für einen Tag zu Gast in der gro­ßen Turn­hal­le der Ernst‐Reuter‐Schule und hat sehr anschau­lich die Sport­art und ihre Tech­ni­ken vor­ge­stellt und gemein­sam mit den Kin­dern in die Tat umge­setzt. Flo­ri­an Spit­zer war selbst einst Schü­ler der Ernst‐Reuter‐Schule, stu­diert nun Ger­ma­nis­tik und Skan­di­na­vis­tik an der Johann Wolf­gang Goethe‐Universität in Frank­furt am Main und ist dort am Sport­in­sti­tut selbst Lei­ter eines Headis‐Kurses.

Jede Men­ge Spaß beim Aus­pro­bie­ren hat­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ernst‐Reuter‐Schule beim „Headis“-Spielen.

Beim Hea­dis wird an einem her­kömm­li­chen Tisch­ten­nis­tisch gespielt, der Ball darf aber nur mit dem Kopf berührt wer­den. Hea­dis ver­bin­det das Kopf­ball­spiel des Fuß­balls, die tak­ti­schen Ele­men­te des Ten­nis sowie die Bein­ar­beit des Tisch­ten­nis mit­ein­an­der.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie deren Leh­rer hat­ten jede Men­ge Spaß mit der Sport­art und konn­ten gar nicht genug davon bekom­men. Die Ernst‐Reuter‐Schule bedankt sich viel­mals bei Flo­ri­an Spit­zer für sein Kom­men und sein Enga­ge­ment rund um die Sport­art „Hea­dis“ für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler. 

Großer Jubiläumsabend zum 50‐jährigen Bestehen der Ernst‐Reuter‐Schule

50 Jah­re Ernst‐Reuter‐Schule wur­den mit einem tol­lem Pro­gramm und einem lecke­ren Buf­fet gefei­ert. (Bild: Ernst‐Reuter‐Schule)

Im stil­vol­len Ambi­en­te des Rit­ter­saals im Pfäl­zer Schloß fei­er­te die Groß‐Umstädter Ernst‐Reuter‐Schule ihr 50‐jähriges Bestehen. Schul­lei­ter Mat­thi­as Hür­ten begrüß­te die zahl­reich erschie­nen Gäs­te, dar­un­ter die aktu­el­le Leh­rer­schaft und etli­che ehe­ma­li­ge Lehr­kräf­te sowie vie­le Schul­lei­ter und Schul­lei­te­rin­nen aus den umlie­gen­den Schu­len. Durch den wei­te­ren Ver­lauf des Abends führ­te Rek­tor Vol­ker Hart­mann.

Den Rei­gen der offi­zi­el­len Gruß­wor­te lei­te­te Chris­tel Fleisch­mann ein, sei­nes Zei­chen Schul­de­zer­nent des Land­krei­ses Darm­stadt Die­burg. Gleich zu Beginn sei­ner Rede sorg­te er für etli­che Lacher im Saal. Die Schu­le sei nun 50 Jah­re alt und so sehe sie auch aus. Sei­ner­zeit sei die Schu­le als Mit­tel­punkt­schu­le natür­lich auch Mit­tel­punkt für die umlie­gen­den Gemein­den gewe­sen. Ursprüng­lich als Grund­schu­le aus­ge­rich­tet sei sie suk­zes­si­ve im Lau­fe der Jah­re um wei­te­re Schul­for­men stän­dig ergänzt wor­den. Im Jah­re 2014 erfolg­te die Umge­stal­tung hin zu einer inte­grier­ten Gesamt­schu­le. Von die­ser geplan­ten Umge­stal­tung sei die dama­li­ge Kul­tus­mi­nis­te­rin Nico­la Beer zunächst ganz und gar nicht begeis­tert gewe­sen. Erst nach­dem ihre Abtei­lung das Gan­ze befür­wor­te­te, habe auch die Minis­te­rin letzt­end­lich grü­nes Licht gege­ben. Inzwi­schen sei die Schu­le mit ihrem Mot­to „inklu­siv und inte­grie­rend“ Vor­bild für den gesam­ten Land­kreis Darmstadt‐Dieburg.

Lan­ge Zeit, so Fleisch­mann wei­ter, habe man über­legt wie eine drin­gend not­wen­di­ge Sanie­rung der Schu­le erfol­gen kön­ne. Inzwi­schen sei aber alles auf die Null­pha­se zurück gesetzt wor­den. Er ver­ra­te jetzt kein Geheim­nis mehr, auch wenn der Bür­ger­meis­ter noch etwas zucke, dass man 20.000 Qua­drat­me­ter unbe­bau­te Flä­che benö­ti­ge, um in Groß‐Umstadt eine neue Schu­le ein­schließ­lich Schul­sport­hal­le zu errich­ten. Für alle sei das eine opti­ma­le Lösung, denn die bis­he­ri­ge Schu­le kön­ne wei­ter genutzt wer­den und nach Fer­tig­stel­lung der Bau­maß­nah­me könn­te in aller Ruhe dann in die neu­en Räum­lich­kei­ten umge­zo­gen wer­den.

Im auf­wän­dig geschmück­tem Pfäl­zer Schloss in Groß‐Umstadt wur­de am 2. Novem­ber 2018 mit vie­len Gäs­ten gefei­ert. (Bild: Ernst‐Reuter‐Schule)

50 Jah­re nach ihrer „Geburt“ habe die Ernst‐Reuter‐Schule eine neue Per­spek­ti­ve. Wie die aus­sieht mach­te der nächs­te Satz deut­lich: „Wenn wir das Grund­stück haben kön­nen wir mit der kon­kre­ten Pla­nung begin­nen und das neue Gebäu­de in Modul­bau­wei­se errich­ten.“ Nun, wann das sein wird steht schein­bar in den Ster­nen, wie spä­ter noch Bür­ger­meis­ter Joa­chim Rup­pert in sei­ner Rede deut­lich mach­te. Mit Unter­stüt­zung der Stadt, so gab sich der Schul­de­zer­nent aber opti­mis­tisch, wer­de das wohl alles ganz schnell gehen.

Also von jah­re­lang geplan­ten und immer wie­der ver­wor­fe­nen Sanie­rungs­plä­nen nun zur Null­pha­se und dann ganz schnell zum Neu­bau. Das alles klingt nach einem gran­dio­sen Zau­ber­kunst­stück an dem sich aller­dings wahr­schein­lich sogar die „Magic Ehr­lich Bro­thers“ die Zäh­ne aus­bei­ßen dürf­ten. Man wird sehen. 

Wei­te­re Gruß­wor­te sprach nach­fol­gend der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Man­fred Pentz. Er ste­he mit den Schu­len in stän­di­gem Kon­takt und wo man hel­fen kön­ne gesche­he das auch. Im Übri­gen dan­ke er der Schu­le für ihr groß­ar­ti­ges Enga­ge­ment als inte­grier­te und inklu­si­ve Gesamt­schu­le. Für die wei­te­re Arbeit über­reich­te er Kat­ja Köb­ler, der Vor­sit­zen­den des För­der­ver­eins Ernst‐Reuter‐Schule, eine Geld­spen­de.

Über 100 Gäs­te, dar­un­ter vie­le Ehren­gäs­te und ehe­ma­li­ge Lehr­kräf­te der Ernst‐Reuter‐Schule, fei­er­ten das Jubi­lä­um der Schu­le. (Bild: Karl Joh­mann)

Bür­ger­meis­ter Joa­chim Rup­pert führ­te in sei­nem nach­fol­gen­den Gruß­wort aus, dass die Stadt stolz auf ihre Schu­len sei und in vie­len Berei­chen arbei­te man posi­tiv zusam­men. Er den­ke hier bei­spiels­wei­se an die vor­bild­li­che Arbeit der „Ras­sel­ban­de“ bezüg­lich der betreu­en­den Grund­schu­le an der Ernst‐Reuter‐Schule. Inzwi­schen fin­de ja nach der Umstruk­tu­rie­rung die Betreu­ung der Grund­stu­fen­kin­der durch den „Pakt für den Nach­mit­tag“ sei­tens des ASB (Arbei­ter Sama­ri­ter Bund) statt. Wobei wie­der­um die bis­he­ri­gen Mit­ar­bei­te­rin­nen aus dem Ras­sel­ban­de Team wie­der aktiv mit ein­ge­bun­den sei­en.

An die­ser Stel­le möch­te er zudem die Gele­gen­heit wahr­neh­men der Schu­le für die Aus­rich­tung der „Mini Umstadt“ Feri­en­spie­le zu dan­ken. Seit vie­len Jah­ren hät­ten die Kin­der hier sehr viel Spaß. Aber bereits vor etwa 10 Jah­ren kam ins Gespräch, der Ver­an­stal­tungs­ort sei wohl nicht mehr halt­bar, denn eine Schul­sa­nie­rung stün­de bevor. Vor zwei Jah­ren stand erneut ein Orts­wech­sel für „Mini Umstadt“ bevor, denn alle dach­ten nach inten­si­ven Vor­ge­sprä­chen, jetzt geht es end­lich los mit der Sanie­rung. Plötz­lich wur­de dann eine soge­nann­te Null­pha­se ein­ge­lei­tet und vor vier Wochen habe er vom Schul­de­zer­nen­ten gehört man kön­ne sich auch einen Neu­bau vor­stel­len. Solch eine Aus­sa­ge hät­te er aber lie­ber, so der Bür­ger­meis­ter, ger­ne vor 5 oder 6 Jah­ren gehört. Er wis­se wie vie­le ande­re auch, dass es um das Gelän­de der „Nord­span­ge“ gehe, hier gehö­re aber der Stadt noch kein Qua­drat­me­ter Land und schon gar nicht 20.000 Qua­drat­me­ter. Bis zu einem even­tu­el­len Bau­be­ginn dürf­te des­halb noch eini­ge Zeit ins Land gehen, um die­se Flä­che über­haupt erschlie­ßen zu kön­nen. Inso­fern herr­sche bei ihm gro­ße Skep­sis ob mit einem Neu­bau in abseh­ba­rer Zeit zu rech­nen sei. 

Ein tol­les Vor­zei­ge­pro­jekt der Schu­le sei, so Rup­pert zum Aus­klang sei­ner Rede, die Bike School mit ihrem Mot­to „Weg von der Kon­so­le, rauf auf’s Bike“. Ein wei­te­res Pro­jekt mit viel Strahl­kraft sei fer­ner die Asphalt‐Pumptrack in Nähe des Schwimm­ba­des. Gemein­sa­me Sache mach­ten dabei die Kinder‐ und Jugend­för­de­rung der Stadt Groß‐Umstadt sowie die Bike School der Ernst‐Reuter‐Schule.

Zur Auf­lo­cke­rung des Abends gab es jetzt erst mal zwei klei­ne Sket­chein­la­gen der „WPU Dar­stel­len­des Spiel“. Es ging dabei zum einen um Lite­ra­tur und zum ande­ren um eine Abschluss­prü­fung. Ein­stu­diert hat­te das unter­halt­sa­me Zwi­schen­spiel Pas­cal Ber­ger.

(v. l.) Schul­lei­te­rin Kirs­ten Schweit­zer (Gei­ers­berg­schu­le Groß‐Umstadt & kom­mis­sa­risch Grund­schu­le im Grü­nen, Semd), Schul­lei­te­rin Esther Wal­lo­ner (Wie­bels­ba­cher Grund­schu­le) und Schul­lei­te­rin Petra Wil­helms (Wen­de­li­nus­schu­le Klein‐Umstadt) beglück­wün­schen die Ernst‐Reuter‐Schule mit einer klei­nen Dia­show zum Jubi­lä­um. (Bild: Karl Joh­mann)

Einen wei­te­ren Show­teil steu­er­ten die Grund­schul­lei­te­rin­nen Kirs­ten Schweit­zer (Gei­ers­ber­schu­le Groß‐Umstadt und kom­mis­sa­ri­sche Lei­te­rin der Grund­schu­le „Im Grü­nen“ in Semd) sowie Esther Wal­lo­ner (Grund­schu­le Wie­bels­bach) und Petra Wil­helms (Wen­de­li­nus­schu­le Klein‐Umstadt) bei. Wie bei einem Scrabb­le Spiel setz­ten sie Buch­sta­ben aus Begrif­fen zusam­men. So stand bei­spiels­wei­se ein „S“ für Schul­klei­dung, ein „C“ für Coo­le Bike School ein „R“ für Respekt oder ein „H“ wie Hür­ten und Hart­mann. Am Ende ergab alles den Namen Ernst‐Reuter‐Schule.

Der Abschluss aller Gruß­wor­te lag am Ende in weib­li­cher Hand und zwar bei Dr. Mar­ga­re­te Sau­er, ehe­ma­li­ge Lei­te­rin des Max‐Planck‐Gymnasiums in Groß‐Umstadt. Im Kreis­aus­schuss des Land­krei­ses Darmstadt‐Dieburg ver­tritt sie als Kreis­bei­geord­ne­te seit 2016 die FDP‐Fraktion. Zu ihren Auf­ga­ben­ge­bie­ten zäh­len der „Pakt für den Nach­mit­tag“ sowie das Dezer­nat „Betreu­ungs­an­ge­bo­te für Ganz­tags­schu­len im Kreis“, ins­ge­samt 81 an der Zahl. Sie über­mitt­le ihre Glück­wün­sche zum Jubi­lä­um qua­si im Drei­er­pack. Die Kis­te mit klei­nen alko­ho­li­schen High­lights über­rei­che sie als Dezer­nen­tin. Die Num­mer Zwei im Drei­er­pack sei ihre Funk­ti­on als Vor­sit­zen­de der Bür­ger­stif­tung Groß‐Umstadt. Die­se wie­der­um habe sich auf die Fah­ne geschrie­ben, all die Men­schen zu unter­stüt­zen, die sich in beson­de­rer Wei­se um Inklu­si­on und Inte­gra­ti­on ver­dient machen. Des­halb über­rei­che sie ger­ne einen Scheck an die Ernst‐Reuter‐Schule, die sich ja auf die­sen Auf­ga­ben­ge­bie­ten sehr enga­gie­re. 

Die Ernst‐Reuter‐Schule ist stolz auf ihre 50‐jährige Geschich­te – das Pfäl­zer Schloss bot den wür­di­gen Rah­men für die Fei­er­lich­kei­ten. (Bild: Ernst‐Reuter‐Schule)

Die Num­mer Drei im Drei­er­pack ste­he für sie als ehe­ma­li­ge Kol­le­gin im schu­li­schen Bereich. Sie ver­ste­he ja das Dilem­ma der Ernst‐Reuter‐Schule bezüg­lich der immer wie­der ver­scho­be­nen Sanie­rungs­plä­ne. Sie habe ja schon ein­mal scherz­haft den Vor­schlag gemacht, alle Schu­len im 5‐Jahres‐Takt zu schlie­ßen, um sie dann ordent­lich umzu­bau­en und danach wie­der wei­ter zu machen. Ein­mal ver­schenk­te sie zu einem beson­de­ren Anlass einen Zau­ber­stab. An die­sem Abend fin­de sie das aller­dings etwas unpas­send. Viel­mehr habe sie sich vom „Tier des Jah­res“ inspi­rie­ren las­sen, dem Lama. Neu­er­dings gebe es ja ein Frei­zeit­an­ge­bot auf Lamas durch Wald und Flur zu rei­ten, das auf Lei­tungs­teams zuge­schnit­ten und wohl als Grup­pen­dy­na­mi­sche Übung zu ver­ste­hen sei. beglei­tet von jubeln­den und zustim­men­den Rufen der Jubi­lä­ums­gäs­te, wür­de sie ger­ne das Lei­tungs­team der E‐R‐S ein­la­den. E‐R‐S Schul­lei­ter Hür­ten war fast etwas sprach­los, beeil­te sich dann aber zu sagen, er freue sich jetzt schon auf die­sen Lama‐Ritt.

Viel­leicht hilft es ja, die „Null­pha­se zu bewäl­ti­gen und wei­ter­hin auf eine gute Zukunft zu hof­fen.

Nach­dem die Ver­tre­ter von Spar­kas­se und Volks­bank noch ihre Schecks über­reicht hat­ten, war zu einem exzel­len­ten lukul­li­schen Büf­fet ein­ge­la­den.

Schul­lei­ter Mat­thi­as Hür­ten blickt auf 50 Jah­re Ernst‐Reuter‐Schule zurück und wird dabei immer wie­der komö­di­an­tisch „unter­bro­chen“ durch die Putz­frau des Pfäl­zer Schlos­ses, ERS‐Lehrerin Anne‐Claire Anke. (Bild: Karl Joh­mann)

Anschlie­ßend kam es zu einem sehr unter­halt­sa­men Rück­blick auf 50 Jah­re Ernst‐Reuter‐Schule, beglei­tet von einer Beamer‐Dia‐Show durch den Schul­lei­ter. Die­se erns­te Ange­le­gen­heit wur­de aber immer wie­der von einer Comedy‐Slapstick‐Einlage der E‐R‐S Putz­frau „Anni Anke“ unter­bro­chen. Sie erläu­ter­te in brei­tem schwä­bi­schem Dia­lekt, dass sie stock­sauer sei, denn man habe schlicht­weg ver­ges­sen sie zu infor­mie­ren, dass ein Jubi­lä­um bevor­ste­he und sie das Par­kett zuvor auf Hoch­glanz brin­gen sol­le. Der gan­ze Saal lach­te und Hür­ten schau­te leicht ver­wirrt. Aber, die­se Ein­la­ge gehör­te zum Pro­gramm und der Come­dy Star war Lehr­kraft Anne­gret Anke. 

Der Abend war schnell vor­über gegan­gen, aber es nah­te noch ein abschlie­ßen­der Höhe­punkt. Das Vokal­ensem­ble „Come­di­an Six­pack“ gab jetzt ein Gast­spiel im ehr­wür­di­gen Rund des Rit­ter­saals. Zu die­sem Ensem­ble zählt übri­gens auch der Mode­ra­tor des Abends, Vol­ker Hart­mann.

Das Sex­tett eröff­ne­te sei­ne gesang­li­chen Dar­bie­tun­gen mit einer Don Kosa­ken Ein­la­ge, bevor die Sän­ger ihre Kosa­ken Kos­tü­me ableg­ten und zur Gesangs­grup­pe „Come­di­an Har­mo­nists“ mutier­ten.

COMEDIAN SIXPACK war bei der aka­de­mi­schen Fei­er der Ernst‐Reuter‐Schule mit dabei und prä­sen­tier­te Lie­der im Stil der 30er Jah­re. Schul­lei­tungs­mit­glied Vol­ker Hart­mann (2. v. l.) gehört dem Ense­b­le mit an. (Bild: Karl Joh­mann)

Im Ambi­en­te des Rit­ter­saals gaben die „Come­di­an Six­pack“ nun ein beein­dru­cken­des Gast­spiel das Gän­se­haut­ge­füh­le wach wer­den ließ. Im Stil der des dama­li­gen Sex­tetts san­gen sie hin­rei­ßend schön den Grö­ne­mey­er Hit „Wann ist ein Man ein Mann“. Beim Lied um ein Ehe­paar und sei­ne ver­schie­de­nen Ansprü­che an eine idea­le Ehe lief das A‐cappella‐Ensemble zu Hoch­form auf, ein­fach köst­lich. Unver­ges­sen und immer wie­der ein gesang­li­cher Genuss der Hit „Wochen­end und Son­nen­schein“. Natür­lich durf­te auch „Mein klei­ner grü­ner Kak­tus“ und „Ich wollt ich wär ein Huhn“ nicht feh­len. Zum Dahin­schmach­ten schön war schließ­lich zum Abschluss das Herz‐Schmerz‐Highlight „Lieb­ling mein Herz lässt dich grü­ßen“. Lohn für die­se außer­ge­wöhn­li­che Inter­pre­ta­ti­on der eins­ti­gen Kult­grup­pe war der aus­ge­las­se­ne Jubel und schier nicht endend wol­len­de Bei­fall der Jubi­lä­ums­gäs­te. Ein schö­ner und har­mo­ni­scher Aus­klang eines gelun­ge­nen Jubi­lä­ums­abends. 

Text: Karl Joh­mann
Bil­der: Karl Joh­mann und Ernst‐Reuter‐Schule
(ver­öf­fent­licht am 6.11.2018 im Oden­wäl­der Boten)

Was kommt nach der Grundschule? Großer Elterninformationsabend in der Stadthalle Groß‐Umstadt

Was kommt nach der Grund­schu­le?

Gro­ßer Eltern­in­for­ma­ti­ons­abend aller Grund­schu­len aus Groß‐Umstadt und Umge­bung – Wei­ter­füh­ren­de Schu­len stel­len ihre Schul­form vor

Die Grund­schu­len Gei­ers­berg­schu­le, Grund­schu­le im Grü­nen, Wie­bels­ba­cher Schu­le, Otz­berg­schu­le, Heu­ba­cher Schu­le, Ernst‐Reuter‐Schule und Has­sel­bach­schu­le haben sich zusam­men­ge­tan um den Über­gang von der Grund­schu­le in die wei­ter­füh­ren­de Schu­le in einer. gemein­sa­men Abend­ver­an­stal­tung umfas­send und trans­pa­rent vor­zu­stel­len. Am Don­ners­tag, den 15. Novem­ber 2018, steht daher um 19.30 Uhr in der Stadt­hal­le von Groß‐Umstadt der nächs­te wich­ti­ge Schritt der Schü­le­rin­nen und Schü­ler von Klas­se 4 nach Klas­se 5 im Mit­tel­punkt. In die­sem Zusam­men­hang wer­den unter ande­rem Infor­ma­tio­nen über die Kri­te­ri­en der Bera­tung gege­ben, For­ma­li­tä­ten bei der Schul­an­mel­dung vor­ge­stellt u.vm. Um den Eltern mög­lichst auf­schluss­rei­che Infor­ma­tio­nen ver­mit­teln zu kön­nen, wer­den auch Vertreter/Innen fol­gen­der Schu­len anwe­send sein um ihre jewei­li­ge Schul­form vor­zu­stel­len:

  • Eichwaldschule/Schaafheim (Haupt‐ und Real­schu­le mit För­der­stu­fe)
  • Ernst‐Reuter‐Schule/Groß‐Umstadt (Inte­grier­te Gesamt­schu­le mit För­der­schu­le)
  • Max‐Planck‐Gymnasium/Groß‐Umstadt (Gym­na­si­um)
  • Otzbergschule/Lengfeld (Mit­tel­stu­fen­schu­le)

Im Anschluss an die Prä­sen­ta­ti­on ste­hen den inter­es­sier­ten Eltern die Vertreter/Innen der Schu­len auch an Info­ti­schen für den per­sön­li­chen Aus­tausch zur Ver­fü­gung.

2. Halloween‐Party der Ernst‐Reuter‐Schule am 30. Oktober 2018

Erneut öff­net die Ernst‐Reuter‐Schule wie­der ihre Türen für so man­cher­lei „Grau­en“ und „Gru­seln“ zur zwei­ten Halloween‐Party in der klei­nen Turn­hal­le.

Ein­ge­la­den sind am Diens­tag, den 30. Okto­ber 2018, alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler von Klas­se 5 bis ein­schließ­lich 7. Los geht es um 17 Uhr. Um 20 Uhr ist der „Spuk“ dann wider dabei. Das Lehr­kräf­te­team um die Ver­bin­dungs­leh­re­rin Fran­zis­ka Kurtz hat sich wie­der viel Mühe gege­ben und die­se tol­le Par­ty auf die Bei­ne gestellt. Es gibt jede Men­ge tol­ler Musik gepaart mit so man­cher­lei Licht­ef­fek­te. Selbst eine Nebel­ma­schi­ne wird den gru­se­li­gen Abend noch unheim­li­cher erschei­nen las­sen.

Der Ein­tritt ist frei. Vor­aus­ge­setzt wer­den ledig­lich gute Lau­ne und tol­le Kos­tü­me. Die Auf­sicht für den genann­ten Zeit­raum haben die Lehr­kräf­te inne – ent­spre­chen­des Ver­hal­ten der Schü­le­rin­nen und Schü­ler wird vor­aus­ge­setzt.

Auf die zwei­te Hal­lo­ween­par­ty freut sich die Ver­bin­dungs­leh­re­rin Fran­zis­ka Kurtz samt Lehr­kräf­te­team.

Ernst‐Reuter‐Schule im Jubiläumsjahr mit 151 Aktiven beim Winzerfestumzug 2018 dabei

151 Schüler/Innen und Lehr­kräf­te der Ernst‐Reuter‐Schule waren beim Win­zer­fest­um­zug 2018 mit dabei und hat­ten jede Men­ge Spaß bei herr­lichs­tem Wtter in Groß‐Umstadt.

Flower­power“ und „Schu­le vor 50 Jah­ren“ lau­te­te das Mot­to der Ernst‐Reuter‐Schule beim dies­jäh­ri­gen Win­zer­fest­um­zug in Groß‐Umstadt. In Anleh­nung an das 50‐jährige Bestehen der Schu­le mach­te man sich sprich­wört­lich „auf den Weg“, die Zeit von damals mit aller­hand Kos­tü­men wie­der auf­er­ste­hen zu las­sen.

Mit 151 Akti­ven gehör­te die Ernst‐Reuter‐Schule mit zu den teil­neh­mer­stärks­ten Zug­num­mern. Bei herr­lichs­tem Som­mer­wet­ter und viel guter Lau­ne ging es auf die Stra­ßen Groß‐Umstadts. Auch ein Trak­tor samt geschmück­tem Anhän­ger hat­te die Schu­le die­ses Mal dabei und so konn­te vol­ler Stolz und mit viel Spaß bei der Sache – im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes – die Fah­ne der Schu­le hoch­ge­hal­ten wer­den.

Stil­echt! „Schu­le vor 50 Jah­ren“ lau­te­te das Mot­to der Grund­stu­fe – natür­lich auch für die Lehr­kräf­te aus die­ser Schul­form der Ernst‐Reuter‐Schule.

Die Kin­der der Grund­stu­fe durf­ten sich als Schü­le­rin­nen und Schü­ler vor 50 Jah­ren ver­klei­den. Die Mäd­chen tru­gen wei­ße Blu­sen, Röcke und wei­ße Knie­strümp­fe; die Jungs hat­ten kur­ze Hosen und Hem­den mit Hosen­trä­gern an. Natür­lich durf­te der selbst­ge­bas­tel­te Schul­ran­zen – ganz im Stil der 1969er‐Jahre – nicht feh­len. Auch die Leh­re­rin­nen der Grund­stu­fe waren gemäß der dama­li­gen Epo­che mit „stren­gem“ Kos­tüm und (auf­ge­steck­ten) Haa­ren geklei­det.

Die Sekun­dar­stu­fe wand­te sich mit ihrer Kos­tü­mie­rung der dama­li­gen „Flower­power­zeit“ zu. Mit in den Tagen zuvor selbst geba­tik­ten T‐Shirts, Son­nen­bril­len und Perü­cken ver­zück­ten sie die Zuschau­er an den Stra­ßen­rän­dern. Auch selbst­ge­näh­te Schlag­ho­sen­tei­le durf­ten bei allen teil­neh­men­den Kin­dern der Klas­se 5 bis 10 nicht feh­len.

Die Zeit der Flower­power zeig­ten die Schüler/Innen und Lehr­kräf­te der Sekun­dar­stu­fe der Ernst‐Reuter‐Schule.

Auf dem Anhän­ger wur­de vom Schul­lei­ter Mat­thi­as Hür­ten per­sön­lich eine Schul­stun­de von damals im Flower­power­kos­tüm vor „ech­ten“ ERS‐Schülerinnen auf „ech­ten“ Schul­bän­ken von damals abge­hal­ten. Auch die Musik durf­te nicht feh­len. Mit gro­ßen Boxen und Mikro­fon wur­de so dem Publi­kum ordent­lich ein­ge­heizt.

Erst mög­lich gemacht wur­de der gan­ze Umzug durch viel Pla­nung im Vor­feld, meh­re­ren Bastel‐ und Näh­a­ben­den und jeder Men­ge Lust auf solch eine Ver­an­stal­tung. Dan­ke an all die­je­ni­gen, die sich hier­für so viel Zeit genom­men und sich jede Men­ge Arbeit gemacht haben. Und natür­lich bedankt sich die Schu­le bei all den vie­len Kin­dern, die beim Umzug mit­ge­lau­fen sind und die lan­ge Weg­stre­cke durch­ge­hal­ten haben.

Selbst der Trak­tor stamm­te aus den frü­hen 60er Jah­ren – und hielt trotz­dem bis zum Schluss mit.

Ospreys (Baseball AG der ERS) trainieren mit Darmstadt Whippets

Die Base­ball AG der Ernst‐Reuter‐Schule „Ospreys“ zu Gast bei den Darm­städ­ter „Whip­pets“

Am Diens­tag, den 25.09.2018, waren Schü­ler der Base­ball AG der Ernst‐Reuter‐Schule erneut zu Besuch bei den Whip­pets, einem von zwei Base­ball­clubs in Darm­stadt. Die Trai­ner der Whip­pets-Schü­ler­mann­schaft hat­ten die Base­ball AG zu einem gemein­sa­men Trai­ning mit anschlie­ßen­dem Freund­schafts­spiel ein­ge­la­den. Bei die­ser Gele­gen­heit wur­den auch die Kap­pen und T‐Shirts mit dem neu­en Team­lo­go und –Namen „Ernst‐Reuter‐Schule Ospreys“ prä­sen­tiert.

Bereits bei unse­rem ers­ten Besuch bei den Whip­pets ent­stand die Idee, man kön­ne doch mal ein gemein­sa­mes Trai­ning der Base­ball AG und der Schü­ler­mann­schaft des Darm­städ­ter Ver­eins ver­an­stal­ten. Die Trai­ner der Schü­ler­mann­schaft waren für die­sen Vor­schlag offen und so luden Jür­gen und André die Ospreys zum Trai­ning der Schü­ler­mann­schaft am Diens­tag, den 25.09., ein.

Aller­lei wich­ti­ge Hin­wei­se erhiel­ten die Kin­der der ERS‐Baseball AG von den Trai­nern der Darm­stadt „Whip­pets“.

Um 15:00 Uhr, eine Stun­de vor offi­zi­el­lem Trai­nings­be­ginn der Schü­ler­mann­schaft wur­den die Schü­le­rIn­nen der Base­ball AG, die in ihrem neu­en Ospreys-Out­fit gekom­men waren, auf dem Memo­ry Field von Jür­gen, André und Nao­ki emp­fan­gen. Nach einer kur­zen Vor­stel­lung und grund­le­gen­den Erklä­run­gen wur­de mit locke­ren Wurf­übun­gen begon­nen. Dabei nah­men sich die Trai­ner die Zeit, jeden ein­zel­nen Teil­neh­mer zu beob­ach­ten und geziel­te Tipps zur Ver­bes­se­rung sei­ner Wurf­tech­nik zu geben. Außer­dem erklär­ten sie die Grund­la­gen zum rich­ti­gen Ein­satz des Fang­hand­schuhs.

Trai­ning wie die Pro­fis – die „Ospreys“ konn­ten jede Men­ge Erfah­run­gen beim Trai­ning in Darm­stadt sam­meln.

Um 16:00 Uhr kamen dann die Schü­le­rIn­nen der Whip­pets dazu und stell­ten sich kurz vor. Jetzt wur­de die Grup­pe in drei Klein­grup­pen ein­ge­teilt. Nach­ein­an­der durch­lie­fen die Schü­le­rIn­nen drei Trai­nings­sta­tio­nen. Die Ers­te wur­de von Nao­ki, einem Spie­ler der Her­ren­mann­schaft (2.Bundesliga), ange­lei­tet. Hier ging es um das siche­re Fan­gen von sehr hoch flie­gen­den Bäl­len (sog. „fly balls“). Dabei bestand die Schwie­rig­keit dar­in, die Flug­bahn eines hoch geschla­ge­nen Balls rich­tig ein­zu­schät­zen, sich dem­entspre­chend zum erwar­te­ten Lan­de­ort zu bege­ben und den Ball sicher zu fan­gen. An der nächs­ten Sta­ti­on konn­ten die Schü­le­rIn­nen mit Trai­ner Jür­gen ihr „Fiel­ding“ ver­bes­sern. d.h. einen auf dem Boden rol­len­den Ball sicher auf­neh­men und in einer mög­lichst flüs­si­gen Bewe­gung einem Mit­spie­ler zuwer­fen. Hier wur­de das Auf­neh­men eines sog. „Ground Balls“ aus meh­re­ren Rich­tun­gen und die zuge­hö­ri­gen Schritt­fol­gen ein­ge­übt. An der drit­ten Sta­ti­on übte Trai­ner André mit den Schü­le­rIn­nen das Schla­gen von Bäl­len („bat­ting“). Dazu erklär­te André noch­mal das Wich­tigs­te zur Kör­per­hal­tung und den Bewe­gungs­ab­läu­fen. Wäh­rend die Schü­le­rIn­nen die ver­schie­de­nen Übun­gen dann aus­führ­ten, gab er wich­ti­ge Tipps zur Ver­bes­se­rung der Schlag­kraft und dem prä­zi­sen Tref­fen des Balls.

Gemein­sa­me Bespre­chung der „Ospreys“ und der „Whip­pets“ beim gemein­sa­men Trai­ning und anschlie­ßen­dem Spiel.

Nach­dem alle Sta­tio­nen durch­lau­fen waren, kam das, wor­auf sich die Ospreys am meis­ten gefreut haben: das Spiel auf einem ech­ten Base­ball­feld. Dazu wur­den zwei Mann­schaf­ten gebil­det, die Spie­le­rIn­nen auf die Pos­tio­nen ver­teilt und eine Schlag­rei­hen­fol­ge („bat­ting order“) fest­ge­legt. Die bei­den Trai­ner über­nah­men des Spiel­flus­ses wegen jeweils die Posi­ti­on des Pit­chers. In den fol­gen­den sechs „Innings“ zeig­ten die Spie­le­rIn­nen bei­der Mann­schaf­ten ihr Kön­nen, wobei die Ospreys von den Whip­pets als durch­aus wür­di­ge Geg­ner emp­fun­den wur­den und sich ins­ge­samt gut schlu­gen. Auch die bei­den AG‐Leiter Herr Jay­nes und Herr Fischer durf­ten sich als „Bat­ter“ ver­su­chen und beka­men Gele­gen­heit zu einem „Hit“, was neben dem hei­te­ren Wet­ter zur durch­weg posi­ti­ven Stim­mung bei­trug.

Dass Base­ball ein Sport ist, bei dem Zeit kei­ne Rol­le spielt, muss­ten auch eini­ge Eltern fest­stel­len, die ihre Spröss­lin­ge zum ver­ein­bar­ten Zeit­punkt um 18:00 Uhr abho­len woll­ten, denn das letz­te „Inning“ muss­te noch been­det wer­den. Um 18:30 stand das Ergeb­nis fest und die Mann­schaf­ten ver­ab­schie­de­ten sich mit einem „Good Game!“ und einem abschlie­ßen­den „Hudd­le“, wobei das tat­säch­li­che Ergeb­nis kaum eine Rol­le spiel­te. Viel­mehr waren sich alle einig, dass es ein schö­nes Tref­fen war, bei dem alle Spaß hat­ten und jedes Team beim gemein­sa­men Spiel auf sei­ne Kos­ten kam. Glück­lich und auch ein biss­chen müde mach­ten wir uns gegen 19:00 Uhr auf den Heim­weg.

Noch­mal Dan­ke an die Whip­pets und v.a. die Trai­ner Jür­gen, André und Nao­ki, die sich die Zeit für uns genom­men haben! Wir kom­men ger­ne wie­der!

Text und Bil­der: ERS‐BAseball AG

Sozialpädagogen/Erzieher für Nachmittagsbetreuung & Offenen Treff an der Ernst‐Reuter‐Schule gesucht

Die Ernst‐Reuter‐Schule sucht zusam­men mit dem ASB Sozialpädagogen/Erzieher für die Nach­mit­tags­be­treu­ung und den Offe­nen Treff in der Schu­le. Ein­bli­cke und nähe­re Infor­ma­tio­nen rund um die Nachmittags‐ und Haus­auf­ga­ben­be­treu­ung und den Offe­nen Treff der Schu­le erhal­ten Sie hier (Klick: Nach­mit­tags­be­treu­ung – Klick: Offe­ner Treff)

Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen rund um die Stel­len­aus­schrei­bung ent­neh­men Sie bit­te dem unte­ren Bild (durch Anli­cken ver­grö­ßert sich die Dar­stel­lung).

Exkursion des Jahrgangs 5 zum Thema Apfel

Die Kin­der des 5. Jahr­gangs bei der Apfel­ern­te.

Am Frei­tag den 21.9.2018 blie­ben die Klas­sen­zim­mer des Jahr­gangs 5 geschlos­sen, denn die Klas­sen 5a, b und c waren von Fami­lie Zach­eiß zur gemein­sa­men Apfel­ern­te nach Semd ein­ge­la­den wor­den.

Nach dem ca. ein­stün­di­gen Fuß­marsch nach Semd wur­de die Grup­pe von Fami­lie Zach­eiß auf dem Hof der Fami­lie begrüßt, wo es zunächst Gele­gen­heit gab, auf den vor­be­rei­te­ten Bän­ken zu ras­ten und sich zu stär­ken. Anschlie­ßend hielt Frau Zach­eiß einen Vor­trag rund um das The­ma Apfel. Wir lern­ten, dass der Apfel ursprüng­lich aus Zentral‐ und West­asi­en stammt und bereits 10.000 Jah­re v. Chr. ange­baut wur­de. 

Dass Äpfel nicht nur lecker schme­cken, son­dern auch sehr gesund sind, wuss­ten wir schon, aber dass es tat­säch­lich 30 ver­schie­de­ne Vit­ami­ne sind, die in jedem Apfel ste­cken, über­rasch­te uns dann doch. Außer­dem ent­hal­ten Äpfel wich­ti­ge Mine­ral­stof­fe, sowie Gerb‐ und Bal­last­stof­fe. Da die meis­ten die­ser posi­ti­ven Inhalts­stof­fe in oder direkt unter der Scha­le ste­cken, ist es natür­lich am gesün­des­ten, die Äpfel nicht zu schä­len, son­dern ein­fach im Gan­zen zu ver­spei­sen. Dar­über hin­aus lässt sich die­se „Super­frucht“ halt­bar machen, indem man sie zu lecke­ren Apfel­pro­duk­ten, wie Apfel­mus, Gelee, Mar­me­la­de, Kuchen und nicht zuletzt zu Apfel­saft, bzw. Apfel­wein wei­ter­ver­ar­bei­tet.

Aller­hand Äpfel konn­ten von den Kin­dern des 5. Schul­jah­res geern­tet wer­den.

Nach die­ser kur­zen Ein­füh­rung waren alle bereits sehr gespannt auf den frisch gepress­ten Apfel­saft, den es in Kür­ze geben soll­te. Frau Zach­eiß stell­te kurz die zum Saft­pres­sen benö­tig­ten Gerät­schaf­ten wie Wasch­wan­ne, Obst­häcks­ler und Was­ser­druck­pres­se vor, dann ging es auch schon los. Zunächst durf­ten sich die Schü­le­rIn­nen einen Wett­streit im Äpfel­pflü­cken lie­fern. Jede Klas­se erhielt dazu eine Schub­kar­re, die es in mög­lichst kur­zer Zeit mit mög­lichst rei­fen, aber nicht fau­len Äpfeln zu fül­len galt. Auf­grund des dies­jäh­ri­gen aus­ge­spro­chen rei­chen Fruch­t­an­sat­zes und natür­lich auch dank der hohen Moti­va­ti­on der Schü­le­rIn­nen war dies in weni­gen Minu­ten pas­siert. Nun mach­ten sich die Schü­le­rIn­nen dar­an, die geern­te­ten Äpfel zu waschen und unter Anlei­tung von Frau und Herrn Zach­eiß zu häck­seln und zu pres­sen. Nach kur­zer Zeit konn­ten schon die Ers­ten ihre mit­ge­brach­ten Becher und Fla­schen mit wun­der­bar süßem, frisch gepress­tem Apfel­saft zum Mit­neh­men befül­len. Wäh­rend man den Saft genoss und das immer bes­ser ein­ge­spiel­te Team im Akkord press­te, hal­fen eini­ge Schü­le­rIn­nen bei der Zube­rei­tung des Apfel­mu­ses, für das alle ein mit Namen beschrif­te­tes Ein­mach­glas mit­ge­bracht hat­ten. So fand jeder sei­ne Beschäf­ti­gung und die Zeit ver­ging wie im Flug.

Vom Apfel zum Apfel­saft – nach der Ern­te ging es für die Kin­der zum Kel­tern, das allen eine Men­ge Spaß berei­te­te.

Den Rück­weg vor Augen, mach­ten wir uns dann gegen 11:30 Uhr ans Auf­räu­men. Bevor wir uns schließ­lich ver­ab­schie­de­ten, beka­men alle noch je ein Glas Apfel­mar­me­la­de und Gelee geschenkt, wel­che Frau Zach­eiß schon vor­be­rei­tet hat­te. Ordent­lich bepackt und um vie­le neue Ein­drü­cke rei­cher, mach­ten wir uns um 12:00 Uhr auf den Rück­weg. Schü­le­rIn­nen und Leh­rer waren sich nach die­sem tol­len Tag einig: „So etwas könn­ten wir öfter machen!“

Wir bedan­ken uns bei Fami­lie Zach­eiß ganz herz­lich für die Gast­freund­schaft, die vie­len Lecke­rei­en, und v.a. dafür, dass wir am Apfel ganz prak­tisch erfah­ren durf­ten, was unser hei­mi­sches Obst alles kann!

Text und Bil­der: Leh­rer­team Jahr­gang 5

Wieder tolle AG‐Angebote im neuen Schuljahr für die Grundstufe und die Sekundarstufe

Auch in die­sem Schul­jahr bie­tet die Ernst‐Reuter‐Schule wie­der zahl­rei­che AGs für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler an.

Die fol­gen­de Über­sicht zeigt die Ange­bo­te für die Jahr­gän­ge 5 bis 10. Dar­un­ter sind die Ange­bo­te für die Jahr­gän­ge 1 bis 4 auf­ge­führt.

Die AGS begin­nen in der Woche vom 27. bis 31. August 2018.

Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen hier­zu fin­det man auch auf der Schul­home­page unter dem Menü­punkt Schulleben>Ganztagsangebote.

  • Ball­sport AG Mäd­chen, Kurs­lei­ter: A. Mou­a­mi
    Ziel­grup­pe: Klas­sen 4–5
    Frei­tag, 13.30 – 15.00 Uhr
    Klei­ne Hal­le
  • Fuß­ball AG, Kurs­lei­ter: A. Mou­a­mi 
    Ziel­grup­pe: Klas­sen 5 – 7
    Don­ners­tag, 13.30 – 15.00 Uhr
    Gro­ße Hal­le
  • Tanz Aka­de­mie (Cho­reo­gra­fie), Kurs­lei­ter: K. Köb­ler, R.
    Spalt­Ziel­grup­pe: Klas­sen 7–10 (max. 15 Teil­neh­mer)
    Don­ners­tag 13.30 – ca. 14.30 Uhr
    Klei­ne Hal­le
  • TanzAG, Kurs­lei­te­rin: K. Köb­ler
    Ziel­grup­pe: Klas­sen 5–7 (max. 15 Teil­neh­mer)
    Diens­tag 13.30 – ca. 14.30 Uhr
    Klei­ne Hal­le
  • AG Koch­are­na, Kurs­lei­ter: A. Kuhn­hold, N. Kuhn
    Ziel­grup­pe: Klas­sen 5–10
    Mitt­woch, 13.15 – 15.00 Uhr, 14tägig
    Küche C 109
  • Che­mie AG, Kurs­lei­te­rin: M. Storck
    Ziel­grup­pe: Klas­sen 5–10
    Mon­tag 13.30 – 15.00 Uhr, 14tägig
    Raum C02
  • Schul­band, Kurs­lei­ter: T. Kirch­hö­fer
    Ziel­grup­pe Klas­se 5 – 10
    Frei­tag 13.30 – 15.00 Uhr
    Musik­raum (Turn­hal­le)
  • Bike­school, Kurs­lei­ter: F. Metz, U. Schrö­der 
    Ziel­grup­pe: Klas­sen 5 – 10
    Mitt­woch ab 13.30 Uhr, 14tägig
    Treff­punkt: Fahr­rad­werk­statt
    Fahr­rad­werk­statt, Kurs­lei­ter: Swen Heil, F. Metz
    Ziel­grup­pe: Klas­sen 5 – 10
    Mitt­woch
    Fahr­rad­werk­statt
  • Base­ball AG, Kurs­lei­ter: J. Jay­nes, M. Fischer
    Ziel­grup­pe: 7. – 10. Klas­se
    Ter­min: Diens­tag
    Zeit: 13.30 – 15.00 Uhr
    Treff­punkt: bit­te Aus­hang beach­ten! Spie­le und Trai­ning fin­den je nach Wet­ter­la­ge auf dem Sport­platz TSV Richen oder der kl. Hal­le statt
  • Spie­le AG, Kurs­lei­ter: T. Schä­fer
    Ziel­grup­pe: ab 5. Klas­se
    Ter­min: A‐Woche mitt­wochs, B‐Woche frei­tags.
     Start der AG nach den Herbst­fe­ri­en, Ende vor den Oster­fe­ri­en
    Zeit: 13.30 – ca. 15.00 Uhr
    Ort: MZR
  • Bie­nen AG, Kurs­lei­ter: M. Fischer, M. Hür­ten
    Ziel­grup­pe: ab Klas­se 7
    Zeit: Frei­tag 13.30 – 15.00 Uhr + Aus­flü­ge
    Ort: C09 Bio­raum

Auch in der Grund­stu­fe (Jahr­gän­ge 1 bis 4) haben die Kin­der die Mög­lich­keit, sich in AGs ein­zu­wäh­len. In der fol­gen­den Über­sicht kann man alle wich­ti­gen Hin­wei­se ent­neh­men. Bei Fra­gen hier­zu kön­nen Sie sich ger­ne an die zustän­di­ge Grund­stu­fen­lei­te­rin Bet­ti­na Volk­mar via E‐Mail wen­den. Anmel­dun­gen erfol­gen über die jewei­li­ge Klas­sen­leh­re­rin.

  • Rol­len, glei­ten, fah­ren“ (für die Jahr­gän­ge 2 und 3),
    Mon­tag, 13.30 Uhr bis 14.15 Uhr, Lei­tung: Jac­que­line Eng­lert (klei­ne ERS‐Turnhalle)
  • Les­e­club“ (für die Jahr­gän­ge 3 und 4),
    Diens­tag, 13.30 Uhr bis 14.15 Uhr, Lei­tung: Isil Cetin (Media­thek)
  • Les­e­club“ (für die Jahr­gän­ge 1 und 2),
    Diens­tag, 13.30 Uhr bis 14.15 Uhr, Lei­tung: Isil Cetin (Media­thek)
  • Chor“ (für die Jahr­gän­ge 2 bis 4),
    Don­ners­tag, 12.15 Uhr bis 13 Uhr, Lei­tung: Andrea von Lampe‐Bergmann (Musik­raum Grund­stu­fe A06)
  • Tisch­ten­nis AG (für die Jahr­gän­ge 3 und 4),
    Frei­tag, Lei­tung: Herr Lücking (klei­ne ERS‐Turnhalle)
  • Ball­sport­ar­ten“ (für die Mäd­chen des Jahr­gangs 4),
    Frei­tag, 13.30 Uhr bis 15 Uhr, Lei­tung: Herr Abdel‐Aziz Mou­a­mi (gro­ße ERS‐Turnhalle)

1275‐Jahr‐Feier Groß‐Umstadt / ERS präsentiert sich beim „Tag der Schulen“ mit tollen Angeboten

Der Grund­stu­fen­chor unter der Lei­tung von Bet­ti­na Kirch­may­er begeis­ter­te mit Lie­dern das Publi­kum auf dem Markt­platz in Groß‐Umstadt.

Im Rah­men der 1275‐Jahr‐Feier der Stadt Groß‐Umstadt haben sich alle sie­ben Schu­len der Stadt am „Tag der Schu­len“ auf und um den Markt­platz ver­teilt prä­sen­tiert. So auch die Ernst‐Reuter‐Schule. Mit vie­len Prä­sen­ta­tio­nen und Auf­füh­run­gen zeig­te die Schu­le ihre viel­fäl­ti­ge Arbeits­welt. Los ging es mit dem Grund­stu­fen­chor. Mit Schul‐T‐Shirts aus­ge­stat­tet san­gen die Kin­der unter der Lei­tung von Bet­ti­na Kirch­may­er auf der gro­ßen Büh­ne vor dem his­to­ri­schen Rat­haus tol­le Lie­der, die die vie­len Zuschau­er auf dem Markt­platz in ihren Bann zogen. Nicht nur mit ihren Stim­men son­dern auch mit ihren schön ein­stu­dier­ten syn­chro­nen Bewe­gun­gen prä­sen­tier­ten die Kin­der der ERS‐Grundstufe ihr gan­zes Kön­nen. Bet­ti­na Kirch­may­er ver­trat die eigent­li­che Chor­lei­te­rin, Musik­leh­re­r­ein Andrea von Lampe‐Bergmann, die krank­heits­be­dingt nicht mit dabei sein konn­te. Ein ganz spe­zi­el­ler Dank rich­tet sich daher an Bet­ti­na Kirch­may­er, die kur­zer­hand den Auf­tritt mit und für die Kin­der mit viel Arbeit doch noch rea­li­sie­ren konn­te.

Die Tanz AG der Ernst‐Reuter‐Schule zeig­te mit ihren Tän­zen ihr gan­zes Kön­nen. Tanz­leh­re­r­ein Kat­ja Köb­ler hat­te die sechs Mädels opti­mal auf den Auf­tritt vor­be­rei­tet.

Auch die Tanz‐AG der Ernst‐Reuter‐Schule zeig­te ihr gan­zes Kön­nen. Eben­falls mit eige­nen Schul‐T‐Shirts ein­ge­klei­det, „rock­ten“ die sechs Mädels die Umstäd­ter Büh­ne. Per­fekt ein­stu­diert und vor­be­rei­tet wur­den sie von ihrer Trai­ne­rin Kat­ja Köb­ler, die an die­sem Tag sogar Geburts­tag hat­te und trotz­dem für ihre Tän­ze­rin­nen da war und sie unter­stütz­te.

Im Anschluss an das Büh­nen­pro­gramm mit vie­len ande­ren Umstäd­ter Schu­len ging es mit den Aus­stel­lun­gen und Prä­sen­ta­tio­nen der Schu­len auf und um dem Markt­platz wei­ter.

Aller­hand zu sehen gab es bei der Prä­sen­ta­ti­on der Ernst‐Reuter‐Schule zum „Tag der Schu­len“ in der evan­ge­li­schen Stadt­kir­che in Groß‐Umstadt.

Die Ernst‐Reuter‐Schule hat­te sich hier­zu etwas ganz beson­de­res aus­ge­dacht: die evan­ge­li­sche Stadt­kir­che wur­de kur­zer­hand im vor­de­ren und mitt­le­ren Ein­gangs­be­reich für schu­li­sche Zwe­cke genutzt. Der Kir­chen­vor­stand hat hier­zu grü­nes Licht gege­ben und so wur­de aller­hand Mate­ri­al in das Got­tes­haus geschleppt und auf­ge­baut. Mit zwei elek­tron­si­chen Tafeln konn­te das Publi­kum so u. a. Luft­auf­nah­men von der Ernst‐Reuter‐Schule – pas­send zum 50jährigen Schul­ju­bi­lä­um – betrach­ten oder einen Fern­seh­bei­trag über die Robo­tics AG der Schu­le genie­ßen. Auch Fil­me über die tol­le Arbeit der Bike­school AG und dem Pump­t­rack konn­te man sich anschau­en. Dar­über­hin­aus stell­te die Bike­school AG ihre Arbeit auch mit­hil­fe von ech­ten Fahh­rä­dern, Werk­zeug­käs­ten und wei­te­ren Anschau­ungs­ma­te­ria­li­en vor. Die Robo­tics AG zeig­te auf ihrem Wett­kampf­tisch die Kunst­stü­cke ihrer selbst­ge­bau­ten Robo­ter. Auch Mit­mach­ak­tio­nen für alle Inter­es­sier­ten wur­den von dem Tech­nik­team die­ser AG ange­bo­ten. Laut don­nernd fie­len immer wie­der die gera­de zuvor auf­ge­stell­ten über­di­men­sio­na­len Domi­no­stei­ne in sich zusam­men, die die ehe­ma­li­gen Fünft­kläss­ler bunt bemalt zum Schul­ju­bi­lä­um extra ange­fer­tigt hat­ten.

Die Ernst‐Reuter‐Schule bedankt sich außer­or­dent­lich für die Bereit­stel­lung der evan­ge­li­schen Stadt­kir­che durch den Kir­chen­vor­stand.

Nicht nur sehen son­dern auch mit­ma­chen konn­te man an den Stän­den der Ernst‐Reuter‐Schule zum „Tag der Schu­len“ in Groß‐Umstadt.

Der Oden­wäl­der Bote äußer­te sich zum Auf­tre­ten der Ernst‐Reuter‐Schule am „Tag der Schu­len“ wie folgt: „Ein leb­haf­tes, fröh­li­ches Hal­lo sen­de­te damit die ERS in den sonst eher ruhi­gen Kir­chen­mau­ern. Das ste­ti­ge Kom­men und Gehen vie­ler inter­es­sier­ter Besu­cher trug eben­falls zum bun­ten abwechs­lungs­rei­chen Bild an die­sem gelun­ge­nen Tag der Schu­len bei“.