Fahrt nach Strasbourg – la capitale européene

Aller­hand zu sehen gab es für die Fran­zö­sisch­kur­se der Jahr­gän­ge 8, 9 und 10 und deren Lehr­kräf­te bei einer Tages­fahrt nach Straß­burg.

Am Don­ners­tag, den 13.06. 2019, star­te­ten 34 Fran­zö­sisch­schü­le­rin­nen und – schü­ler der Jahr­gän­ge 8, 9 und 10 und drei Lehr­kräf­te zu einer Tages­fahrt nach Straß­burg.

Straß­burg nimmt auf­grund ihrer wech­seln­den Zuge­hö­rig­keit zu Frank­reich oder Deutsch­land in der deutsch‐französischen Geschich­te einen beson­de­ren Stel­len­wert ein und ist bis heu­te von bei­den Kul­tu­ren geprägt. Im Ver­lauf ihrer 2000‐ jäh­ri­gen Geschich­te zog sie vie­le Gelehr­te, For­scher, Wis­sen­schaft­ler und Schrift­stel­ler an u.a. Guten­berg, Luther, Goe­the – um nur ein paar Namen zu nen­nen – und ist seit dem Ende des 2. Welt­kriegs mit ihren euro­päi­schen Insti­tu­tio­nen ein Sym­bol für die euro­päi­sche Aus­söh­nung und Zusam­men­ar­beit.

Um 7.00 Uhr ging es los und nach der drei­stün­di­gen Bus­fahrt bis ins Zen­trum der Stadt folg­te erst ein­mal die Besich­ti­gung des Straß­bur­ger Müns­ters, la Cathé­dra­le de Notre‐Dame de Stras­bourg, des­sen herr­li­che Kir­chen­fens­ter mit ihren tra­di­tio­nel­len bis moder­nen Moti­ven, der astro­no­mi­schen Uhr und der Engels­säu­le unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler sehr beein­druck­te.

Fran­zö­sisch hören und spre­chen stand auf der Tages­ord­nung beim Aus­flug der Fran­zö­sisch­kur­se der Ernst‐reuter‐Schule nach Stras­bourg.

Anschlie­ßend stand eine 70‐minutigen Boots­fahrt auf der Ill und ihren Kanä­len vor­bei an der Gran­de Île (Welt­kul­tur­er­be), durch zwei Schleu­sen, ent­lang von der von Kai­ser Wil­helm II. erbau­ten Neu­stadt bis zum Europa‐Viertel mit Blick auf das Europa‐Parlament, dem Euro­pa­rat und dem Euro­päi­schen Gerichts­hof für Men­schen­rech­te an. Die indi­vi­du­el­len Audio‐Guides sorg­ten für aus­rei­chend Infor­ma­tio­nen zu den Sehens­wür­dig­kei­ten.

Der Nach­mit­tag stand den Schü­lern zum Erkun­den der Stadt, ihrer Geschäf­te und Sehens­wür­dig­keit zur frei­en Ver­fü­gung. Wer Lust hat­te, konn­te sich nach einer Mit­tags­pau­se, den Lehr­kräf­ten beim Gang durch Super­markt, Bäcke­rei und Käse­la­den anschlie­ßen, um Lan­des­ty­pi­sches wie z.B. fromage, pain, patis­se­rie, petits gâteaux, infu­si­on und natür­lich maca­rons ken­nen­zu­ler­nen.

Strah­lend blau­er Him­mel mit viel Son­ne, inter­es­sier­te und zufrie­de­ne Schü­ler, gut gelaun­te Leh­rer in einer beson­de­ren Stadt mit wun­der­schö­nen Gebäu­den: Ein rund­um gelun­ge­ner Tag, der unse­re fran­zö­sisch­ler­nen­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler für die Spra­che und die Kul­tur des Gast­lan­des begeis­tert – durch­aus auch für ein Wie­der­se­hen.

Text: Ingrid Cas­tri­ti­us
Bil­der: Fran­zis­ka Kurtz/Ingrid Cas­tri­ti­us