Alle Beiträge von Volker Hartmann

Unterrichtsregelung wegen enormer Hitze in der Ernst-Reuter-Schule

Bereits vor den Som­mer­fe­ri­en haben die hohen Tem­pe­ra­tu­ren im gesam­ten Schul­ge­bäu­de der Ernst-Reuter-Schule den Unter­richts­ab­lauf gestört und der Unter­richt konn­te nicht mehr ohne Beein­träch­ti­gung statt­fin­den. Die Räu­me hei­zen sich unter den der­zei­ti­gen Tem­pe­ra­tu­ren enorm auf und kön­nen auch über Nacht nicht abküh­len. Die stark ver­al­te­te Gebäu­de­sub­stanz der Ernst-Reuter-Schule mit man­geln­der Däm­mung gera­de im Dach­be­reich ver­stärkt den Effekt der Auf­hei­zung zusätzlich. 

Zum Schutz Ihrer Kin­der hat die Schul­lei­tung des­halb Rege­lun­gen für star­ke Hit­ze­ta­ge fest­ge­legt. Die­se grei­fen zunächst für die Woche vom 10. bis 14. August 2026. 

Für die dar­auf­fol­gen­de Woche wird eine neue Bewer­tung der Hit­ze­si­tua­ti­on vor­ge­nom­men und ggf. weitere/ähnliche Schrit­te umge­hend hier auf der Schul­home­page veröffentlicht. 

Den­ken Sie bit­ten dar­an, Ihrem Kind aus­rei­chend Geträn­ke mit­zu­ge­ben – der Was­ser­spen­der in der Ein­gangs­hal­le steht eben­falls zur Ver­fü­gung (bit­te an eine Trink­fla­sche denken).

Rege­lung für die Grund­stu­fe (Klas­sen 1 bis 4)

  • Der Unter­richt endet nach der 4. Stun­de (1105 Uhr).
  • Der Pakt für den Ganz­tag ist davon nicht betrof­fen, die Kin­der wer­den wie ange­ge­ben betreut.
  • Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Jahr­gän­ge 1 bis 4, die nicht im Ganz­tag ange­mel­det sind und eine Betreu­ung benö­ti­gen, kön­nen im Anschluss in eine Not­be­treu­ung über­ge­hen, wel­che gemäß ihres Stun­den­plans endet.
  • Der Ein­schu­lungs­tag des Jahr­gangs 1 (11.08.2026) fin­det wie geplant statt. 
  • Soll­ten Sie Bedarf an der Not­be­treu­ung haben, tei­len Sie dies bit­te mit­hil­fe die­ses Zet­tels umge­hend über die Klas­sen­lehr­kraft mit.

Rege­lung für die Sekun­dar­stu­fe (Klas­sen 5 bis 10)

  • Der Unter­richt endet nach der 4. Stun­de (11.05 Uhr).
  • Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Jahr­gän­ge 5, 6, 7 kön­nen im Anschluss in die Not­be­treu­ung über­ge­hen (5. & 6. Stun­de), sofern dies not­wen­dig ist. Die Jahr­gän­ge 8 bis 10 ver­las­sen nach Been­di­gung der 4. Stun­de das Schulgebäude.
  • Ab 12.55 Uhr über­nimmt dann der Ganz­tag, wie gewöhm­lich, die Betreu­ung der Schü­le­rin­nen und Schüler.
  • Sofern Sie bereits Mit­tag­essen für Ihr Kind bestellt haben und Sie kei­ne Not­be­treu­ung benö­ti­gen, den­ken Sie bit­te dar­an, das Mit­tag­essen beim Cate­rer zu stonieren. 
  • Der Ein­schu­lungs­tag des Jahr­gangs 5 (10.08.2026) fin­det wie geplant in der Zeit von 8.30 Uhr bis 12.55 Uhr statt.
  • Soll­ten Sie Bedarf an der Not­be­treu­ung haben, tei­len Sie dies bit­te mit­hil­fe die­ses Zet­tels umge­hend über die Klas­sen­lehr­kraft mit.

Landkreis Darmstadt-Dieburg installiert Kameras und Zäune auf dem Gelände der Ernst-Reuter-Schule

Die Kame­ras sind nur wäh­rend der Unter­richts­zei­ten nicht geschal­tet – außer­halb des Unter­richts erfolgt eine Über­wa­chung durch eine Sicher­heits­fir­ma zusam­men mit der Polizei.

Auf­grund der mas­si­ven und wie­der­hol­ten Van­da­lis­mus­vor­fäl­le in den ver­gan­ge­nen Wochen hat der Land­kreis Darmstadt-Dieburg als Schul­trä­ger Über­wa­chungs­ka­me­ras auf dem Gelän­de der Ernst-Reuter-Schule auf­bau­en las­sen. Zusätz­lich hat der Land­kreis ent­schie­den, das kom­plet­te Gelän­de der Ernst-Reuter-Schule mit einer fest­in­stal­lier­ten Zaun- und Tor­an­la­ge zu ver­se­hen. Aktu­ell sind bereits eini­ge Tei­le der Schul­hö­fe mit pro­vi­so­ri­schen Zäu­nen aus­ge­stat­tet, die im Lau­fe der nächs­ten Zeit durch die erwähn­te fest­in­stal­lier­te Anla­ge aus­ge­tauscht wer­den. Die Kame­ras sind wäh­rend der Unter­richts­zei­ten nicht geschal­tet son­dern immer nur dann, wenn kein Unter­richt statt­fin­det. Eine Sicher­heits­fir­ma küm­mert sich zusam­men mit der Poli­zei um die Über­wa­chung. Mit all die­sen Maß­nah­men soll die Sicher­heit des gesam­ten Gelän­des und des Gebäu­des der Ernst-Reuter-Schule sowie allen Per­so­nen dar­in gewähr­leis­tet werden.

Das Gelän­de und das Gebäu­de der Ernst-Reuter-Schule wird auf­grund der ver­mehr­ten Van­da­lis­mus­vor­fäl­le von meh­re­ren Über­wa­chungs­ka­me­ras außer­halb der Unter­richts­zei­ten gesichert.

Die Ernst-Reuter-Schule dankt dem Land­kreis Darmstadt-Dieburg für das sehr rasche Han­deln in die­ser Ange­le­gen­heit und hofft, dass wei­te­rer Scha­den damit abge­wen­det wer­den kann. 

Sommerferien – Unterrichtsbeginn Schuljahr 2026/2027

Wir wün­schen allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern, deren Eltern, Freun­den und Bekann­ten sowie allen Lehr­kräf­ten und wei­te­ren Mit­ar­bei­ter/Innen der Ernst-Reuter-Schule wun­der­schöne Som­mer­fe­ri­en und viel Spaß bei hof­fent­lich schö­nem (Schwimmbad-)Wetter!

Die Som­mer­fe­ri­en dau­ern sechs Wochen. Letz­ter Schul­tag vor den Feri­en ist Frei­tag, der 26. Juni 2026. An die­sem Tag wer­den die Zeug­nis­se aus­ge­ge­ben. Der Unter­richt endet dann bereits nach der 3. Stunde.

Unterrichtsbeginn zum neuen Schuljahr 2026/2027

Klas­sen 6, 7, 8, 9, 10

Der Unter­richt im Schul­jahr 2026/2027 an der Ernst-Reuter-Schule beginnt am Mon­tag, den 10. August 2026, für die Klas­sen 6 bis 10 um 7:45 Uhr und endet, je nach Stun­den­plan – längs­tens bis 12.55 Uhr. Schul­neu­lin­ge ab Klas­se 6 mel­den sich bit­te ab 7:15 Uhr im Sekretariat.

Klas­sen 2, 3, 4

Der Unter­richt der Grund­schul­klas­sen der Klas­sen 2 bis 4 beginnt am Mon­tag, den 10. August 2026, um 7.45 Uhr und endet um 11.25 Uhr. Für Grund­schul­kin­der wel­che am „Pakt für den Nach­mit­tag“ teil­neh­men, gel­ten die ver­ab­re­de­ten Betreuungszeiten.

Klas­sen 5

Der Unter­richt für die neu­en 5. Klas­sen beginnt eben­falls am Mon­tag, den 10. August 2026. Hier­zu ver­sam­meln sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler zusam­men mit ihren Eltern zunächst zu einer klei­nen Auf­nah­me­fei­er um 8.30 Uhr in der Groß­sport­hal­le der Ernst-Reuter-Schule. Unmit­tel­bar danach fin­det Klas­sen­leh­rer­un­ter­richt bis 12.55 Uhr statt. An die­sem sowie an allen wei­te­ren Tagen die­ser Woche fin­det für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der neu­en 5. Klas­sen aus­schließ­lich Klas­sen­leh­rer­un­ter­richt statt. Der Unter­richt im Jahr­gang 5 beginnt an allen Tagen die­ser Woche um 8.30 Uhr und endet um 12.55 Uhr.

Klas­sen 1

Die Schul­an­fän­ger des 1. Schul­jah­res wer­den erst am Diens­tag, den 11. August 2025, um 10 Uhr in der gro­ßen Sport­hal­le der Ernst-Reuter-Schule mit einer klei­nen Fei­er auf­ge­nom­men. Vor­her haben die­se Schü­le­rin­nen und Schü­ler zusam­men mit ihren Eltern Gele­gen­heit, an einem öku­me­ni­schen Got­tes­dienst im katho­li­schen Gemein­de­zen­trum St. Wen­zel in Richen  (Beginn 9 Uhr) teilzunehmen.

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Die Bus­se fah­ren zum Unter­richts­be­ginn fahr­plan­mä­ßig. In die­sem Zusam­men­hang wird auf die Home­page des RMV und die Fahr­plä­ne der ein­zel­nen Bus­un­ter­neh­men hin­ge­wie­sen, die an den in Fra­ge kom­men­den Hal­te­stel­len ersicht­lich sind.

Schule setzt Friedenszeichen / Antwort auf Vandalismus und rechtsradikale Schmierereien

Schule setzt Friedenszeichen

Ant­wort auf Van­da­lis­mus und rechts­ra­di­ka­le Schmie­re­rei­en: Mit einem gro­ßen „Peace“-Zeichen setzt die Ernst-Reuter-Schule ein star­kes Zei­chen für Viel­flat und Demokratie

Text und Bil­der: Doro­thee Dor­schel, erschie­nen am 26.06.2026 im Darm­städ­ter Echo

(dor) Mit einem rie­sen­gro­ßen Peace-Zeichen hat die Groß-Umstädter Ernst-Reuter-Schule (ERS) ein deut­li­ches Zei­chen für Viel­falt und Demo­kra­tie gesetzt. Um dem Van­da­lis­mus und rechts­ra­di­ka­len Schmie­re­rei­en, mit denen vor rund vier Wochen das Inne­re des Schul­ge­bäu­des mas­siv ver­un­stal­tet wur­de, etwas ent­ge­gen­zu­set­zen, wol­le man mit die­sem Sym­bol für Frie­den und Frei­heit ein­deu­tig Stel­lung bezie­hen, wie Rek­tor Vol­ker Hart­mann erklärt.

Mit die­sem rie­si­gen Peace-Zeichen auf dem Sport­platz hat die gesam­te Schul­ge­mein­de der Ernst-Reuter-Schule geschlos­sen gegen Van­da­lis­mus und rechts­ra­di­ka­le Schmie­re­rei­en demons­triert. (Bild: Ernst-Reuter-Schule, Text: Doro­thee Dorschel)

Die Schul­lei­tung habe nach dem Vor­fall über­legt, was zu tun sei, um nach außen, aber auch innen deut­lich zu machen: „Wir wol­len das nicht unter­stüt­zen, wir las­sen es nicht zu, was an unse­rer Schu­le pas­siert ist.“ So reif­te der Plan, ein rie­sen­gro­ßes Peace-Zeichen auf dem Schul­hof mit allen Schü­lern und Leh­rern zu bil­den, als eine Ein­heit, eine gro­ße Schul­ge­mein­schaft auf­zu­tre­ten. Es sei schließ­lich d a s Sym­bol für alle da drau­ßen in der Welt, fin­det Hart­mann. In einem Brief habe man die Eltern infor­miert und in einem ziem­li­chen Auf­wand die fast 800 Schü­le­rin­nen und Schü­ler sich ent­spre­chend auf­stel­len las­sen. Alle kamen in einem wei­ßen T‑Shirt, wäh­rend sich das Kol­le­gi­um teils eige­ne T‑Shirts bedru­cken ließ. „Für Frei­heit, Tole­ranz, Demo­kra­tie und Men­schen­rech­te“ stand da zu lesen oder auch „Lehrer:in gegen Nazis – weil Geschich­te kein Wahl­fach ist“.

Vie­le Lehr­kräf­te haben zusätz­lich T‑Shirts mit eige­nen Tex­ten wie „Für Frei­heit, Tole­ranz, Demo­kra­tie und Men­schen­rech­te“ oder „Lehrer:in gegen Nazis“ dru­cken las­sen und damit ein zusätz­li­ches Zei­chen gesetzt. (Bild: Ernst-Reuter-Schule)

Die Kin­der sei­en dafür sehr emp­fäng­lich gewe­sen, wie Hart­mann hin­zu­fügt. Über den Anlass zu die­ser Akti­on sei­en alle vor Ort auch noch­mal ent­spre­chend infor­miert wor­den. „Wir haben den Kin­dern gesagt, was hier im Haus pas­siert ist und dass wir das nicht akzep­tie­ren. Nie­mals mehr Nazis. Es war uns wich­tig, dass die Kin­der auch noch mal erfah­ren, dass das ihre Schu­le ist und dass wir so etwas an ihrer und unse­rer Schu­le nicht hin­neh­men.“ Es habe die Schü­le­rin­nen und Schü­ler sicht­lich bewegt. „Es hat was gemacht.“

Die Ernst-Reuter-Schule ist bunt und wird sich auch wei­ter­hin für Tole­ranz, Viel­falt und Demo­kra­tioe ein­set­zen. (Bild: Ernst-Reuter-Schule)

Man habe die Schmie­re­rei­en natür­lich mit den Kin­dern the­ma­ti­siert, in den Klas­sen. Auch nach den Som­mer­fe­ri­en soll das Gan­ze ver­mehrt und für alle Alters­stu­fen ent­spre­chend auf­ge­grif­fen wer­den. „Unse­re Schu­le steht für Frie­den und Frei­heit. Wir sind so bunt, wir haben hier nahe­zu alle Gra­de des För­der­be­darfs und so vie­le Natio­na­li­tä­ten. Wir dul­den nicht die­ses rechts­ra­di­ka­le Gut und in unse­rer Schu­le schon mal gar nicht. Die­ses Zei­chen haben wir gesetzt.“

Nach 30 Jahren: Ernst-Reuter-Schule verabschiedet Martina Storck in den Ruhestand

Mar­ti­na Storck wird nach knapp 30 Jah­ren Schul­dienst von Schul­lei­ter Andre­as Stü­ber in der Ruhe­stand verabschiedet.

Mit lang anhal­ten­dem Applaus, vie­len per­sön­li­chen Wor­ten und spür­ba­rer Dank­bar­keit ver­ab­schie­de­te die Ernst-Reuter-Schule ihre lang­jäh­ri­ge Kol­le­gin Mar­ti­na Storck in den wohl­ver­dien­ten Ruhe­stand. Im Rah­men der letz­ten Gesamt­kon­fe­renz vor den Som­mer­fe­ri­en sowie einer anschlie­ßen­den Grill­fei­er wur­de sie von ihren Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen offi­zi­ell ver­ab­schie­det. Schul­lei­ter Andre­as Stü­ber über­reich­te ihr die Urkun­de zur Ver­set­zung in den Ruhe­stand und wür­dig­te eine Leh­re­rin, die drei Jahr­zehn­te das Gesicht der Ernst-Reuter-Schule ent­schei­dend mit­ge­prägt hat.

Seit 1996 war Mar­ti­na Storck Teil der Schul­ge­mein­de. Nach ihrem Stu­di­um der Fächer Che­mie und Evan­ge­li­sche Reli­gi­on in Frank­furt sowie dem Refe­ren­da­ri­at an der Ernst-Göbel-Schule führ­te sie ihr Weg zunächst an die Karl-Ulrich-Schule in Arheil­gen. Da sie mit ihrer Fami­lie in Leng­feld leb­te und Beruf und Fami­lie bes­ser mit­ein­an­der ver­bin­den woll­te, wech­sel­te sie an die Ernst-Reuter-Schule nach Richen – eine Ent­schei­dung, die sich für die Schu­le als gro­ßer Glücks­fall erwies.

Wer auf ihre Dienst­zeit zurück­blickt, blickt zugleich auf ein bedeu­ten­des Kapi­tel der ERS-Schulgeschichte. Mar­ti­na Storck beglei­te­te die Ent­wick­lung von der Haupt- und Real­schu­le bis hin zur heu­ti­gen Inte­grier­ten Gesamt­schu­le aktiv mit. Sie war Klas­sen­leh­re­rin in ver­schie­de­nen Schul­for­men und brach­te ihre Ideen, ihre Erfah­rung und ihre Über­zeu­gung in die Wei­ter­ent­wick­lung der Schu­le ein. Meh­re­re Schul­lei­tun­gen kamen und gin­gen – Mar­ti­na Storck blieb. Mit Ruhe, Ver­läss­lich­keit und einem offe­nen Ohr für alle trug sie dazu bei, dass sich die Ernst-Reuter-Schule ste­tig wei­ter­ent­wi­ckeln konn­te. Am Schul­pro­gramm arbei­te­te sie enga­giert mit und gestal­te­te beson­ders den natur­wis­sen­schaft­li­chen Bereich über vie­le Jah­re hin­weg ent­schei­dend mit. 

Ihr Wir­ken beschränk­te sich jedoch nie allein auf den Fach­un­ter­richt. Immer wie­der über­nahm sie Ver­ant­wor­tung – als Fach­be­reichs­lei­te­rin für Che­mie und Reli­gi­on, vie­le Jah­re im Per­so­nal­rat, als Schul­me­dia­to­rin und im Prä­ven­ti­ons­pro­gramm PiT. Mit gro­ßem Enga­ge­ment bot sie Chemie-AGs an und war jeder­zeit bereit, auch fach­fremd zu unter­rich­ten. Für sie stand nie das Unter­richts­fach im Mit­tel­punkt, son­dern immer die Schü­le­rin­nen und Schüler.

Und genau das mach­te sie so beson­ders. Mar­ti­na Storck war eine Leh­re­rin, die Men­schen im Blick hat­te. Mit Geduld, Herz­lich­keit und einer gro­ßen Por­ti­on Humor begeg­ne­te sie ihren Klas­sen auf Augen­hö­he. Sie hör­te zu, mach­te Mut, stell­te hohe Ansprü­che und schenk­te gleich­zei­tig Ver­trau­en. Klas­sen­fahr­ten, Pro­jek­te und zahl­rei­che gemein­sa­me Erleb­nis­se blei­ben vie­len Gene­ra­tio­nen von Ler­nen­den eben­so in Erin­ne­rung wie ihre freund­li­che und authen­ti­sche Art.

Auch im Kol­le­gi­um war Mar­ti­na Storck weit mehr als eine geschätz­te Kol­le­gin. Sie war Rat­ge­be­rin, Unter­stüt­ze­rin und ver­läss­li­che Weg­be­glei­te­rin. Ihr Enga­ge­ment, ihre Hilfs­be­reit­schaft und ihre mensch­li­che Art mach­ten sie zu einer fes­ten Grö­ße an der Ernst-Reuter-Schule. Sie war jemand, auf den man sich jeder­zeit ver­las­sen konn­te – fach­lich wie persönlich.

Die Mut­ter von drei Kin­dern freut sich nun dar­auf, gemein­sam mit ihrem Mann auch ein­mal außer­halb der Feri­en ver­rei­sen zu kön­nen und vor allem mehr Zeit mit ihren Enkel­kin­dern zu ver­brin­gen. Gro­ße Plä­ne braucht es dafür gar nicht – viel­mehr möch­te sie die Frei­heit genie­ßen, die der neue Lebens­ab­schnitt mit sich bringt.

Die Schul­ge­mein­de dankt Mar­ti­na Storck von gan­zem Her­zen für 30 Jah­re vol­ler Enga­ge­ment, Mensch­lich­keit und Lei­den­schaft für die Schu­le und wünscht ihr für ihren neu­en Lebens­ab­schnitt vor allem Gesund­heit, vie­le glück­li­che Momen­te, Zeit für ihre Fami­lie und unver­gess­li­che Rei­sen. Die Tür der Ernst-Reuter-Schule wird immer offen für sie stehen.

Ab Dienstag, 02.06.2026, wieder normaler Präsenzunterricht für alle in der Ernst-Reuter-Schule

Bildrechte: Ernst-Reuter-Schule, Groß-Umstadt

Die ges­tern fest­ge­stell­ten Van­da­lis­mus­schä­den im Gebäu­de­teil der Sekun­dar­stu­fe wer­den im Lau­fe des heu­ti­gen Tages beho­ben sein, so dass ab mor­gen (Diens­tag, 02.06.2026) wie­der regu­lä­rer Prä­senz­un­ter­richt nach Stun­den­plan für alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ernst-Reuter-Schule statt­fin­den kann. 

ERS setzt für die Klassen 5 bis 10 aufgrund von Vandalismusschäden für Montag (01.06.2026) Präsenzunterricht aus

Bildrechte: Ernst-Reuter-Schule, Groß-Umstadt

Präsenzunterricht ausgesetzt für die Klassen 5 bis 10

Auf­grund mas­si­ver Van­da­lis­mus­schä­den im Gebäu­de des Sekun­dar­stu­fen­be­reichs der Ernst-Reuter-Schule wird der Prä­senz­un­ter­richt für Mon­tag, den 01.06.2026, für die Klas­sen 5 bis 10 aus­ge­setzt. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler wer­den dem­nach gemäß ihres Stun­den­plans von ihren ver­trau­ten Lehr­kräf­ten online unter­rich­tet bzw. erhal­ten online Arbeits­auf­trä­ge. Eine Betreu­ung ist ein­ge­rich­tet. Wir bit­ten um Ver­ständ­nis für die­se kurz­fris­ti­ge Vorgehensweise.

Normaler Unterricht im Gebäude für die Schülerinnen und Schüler von Klasse 1 bis 4

Für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der ERS-Grundstufe fin­det wie gewohnt der Unter­richt im Gebäu­de statt. In die­sem Gebäu­de­teil der Ernst-Reuter-Schule sind kei­ne Van­da­lis­mus­schä­den fest­ge­stellt worden.

Kreative Texte und große Gefühle – Ernst-Reuter-Schule mit tollen Beiträgen bei der Schreibwerkstatt „Mut tut gut“

Mit viel Spaß und krea­ti­ven Tex­ten waren auch in die­sem Jahr wie­der vie­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ernst-Reuter-Schule zusam­men mit ihren Lehr­kräf­ten bei der dies­jäh­ri­gen Schreib­werk­statt der Jubi­lä­ums­stif­tung der Spar­kas­se Darm­stadt und Die­burg dabei.

Mit gro­ßer Freu­de und viel Krea­ti­vi­tät nah­men 29 Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ernst-Reuter-Schule an der 29. Prä­sen­ta­ti­on der Ergeb­nis­se der Schreib­werk­statt der Jubi­lä­ums­stif­tung der Spar­kas­se Darm­stadt und Die­burg teil. Die Ver­an­stal­tung fand in den Räum­lich­kei­ten der Spar­kas­se in Groß-Umstadt im „Forum S“ statt und wur­de von der Jubi­lä­ums­stif­tung – wie in all den Jah­ren zuvor auch – unter­stützt und geför­dert. Ziel der Schreib­werk­statt ist es, die sprach­li­che Krea­ti­vi­tät sowie das schrift­li­che Aus­drucks­ver­mö­gen von Schü­le­rin­nen und Schü­lern zu stär­ken und die Freu­de am krea­ti­ven Schrei­ben zu fördern.

Unter dem dies­jäh­ri­gen Mot­to „Mut tut gut“ ent­stan­den zahl­rei­che fan­ta­sie­vol­le, emo­tio­na­le und nach­denk­li­che Bei­trä­ge. Die jun­gen Autorin­nen und Autoren setz­ten sich dabei auf ganz unter­schied­li­che Wei­se mit dem The­ma aus­ein­an­der. In ihren Geschich­ten, Gedich­ten und Tex­ten ging es unter ande­rem um Wün­sche und Träu­me, per­sön­li­che Erfah­run­gen, Freund­schaft, Ängs­te, Hoff­nung und den Mut, neue Wege zu gehen oder ande­ren Men­schen zu hel­fen. Die Viel­falt der Tex­te zeig­te ein­drucks­voll, wie krea­tiv und sen­si­bel sich Kin­der und Jugend­li­che mit wich­ti­gen The­men ihres All­tags beschäftigen.

An dem Pro­jekt betei­lig­ten sich Schu­len aus dem gesam­ten Groß-Umstädter Umfeld. Ins­ge­samt nah­men 87 Klas­sen an der Schreib­werk­statt teil. Als Aner­ken­nung und Unter­stüt­zung erhiel­ten alle teil­neh­men­den Klas­sen jeweils 50 Euro von der Spar­kas­sen­stif­tung. Damit leis­tet die Stif­tung einen wich­ti­gen Bei­trag zur För­de­rung kul­tu­rel­ler und sprach­li­cher Bil­dung an Schu­len in der Regi­on – hier­bei gilt es Dan­ke zu sagen im Namen aller Schu­len für die­se schö­ne Unterstützung.

Im fei­er­li­chen Rah­men der Ver­an­stal­tung wur­den exem­pla­risch aus­ge­wähl­te Wer­ke der Schü­le­rin­nen und Schü­ler prä­sen­tiert bzw. eini­ge der jun­gen Autorin­nen und Autoren durf­ten ihre Tex­te selbst vor­le­sen. Die beein­dru­cken­den Bei­trä­ge sorg­ten bei den Gäs­ten für gro­ße Auf­merk­sam­keit und viel Applaus. Wün­sche, Träu­me, per­sön­li­che Erfah­run­gen und wich­ti­ge Bot­schaf­ten – von allem war etwas dabei. Beson­ders die ehr­li­chen Emo­tio­nen und die fan­ta­sie­vol­len Ideen mach­ten die Prä­sen­ta­tio­nen zu einem beson­de­ren Erlebnis.

Ein beson­de­rer Erfolg für die Ernst-Reuter-Schule war es, dass gleich drei Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus­ge­wählt wur­den, ihre Tex­te per­sön­lich vor­zu­tra­gen. Zwei Bei­trä­ge stamm­ten aus dem Sekun­dar­stu­fen­be­reich, ein wei­te­rer aus dem Grund­stu­fen­be­reich. Mit viel Mut und Aus­drucks­stär­ke prä­sen­tier­ten die Kin­der ihre Wer­ke vor Publi­kum und meis­ter­ten ihren Auf­tritt hervorragend.

Orga­ni­siert wur­de die Ver­an­stal­tung von Kers­tin und Andre­as Schie­ner, der auch gekonnt durch das abwechs­lungs­rei­che Pro­gramm führ­te. Die fei­er­li­che Atmo­sphä­re im „Forum S“ mach­te deut­lich, wel­chen hohen Stel­len­wert krea­ti­ves Schrei­ben und Spra­che im schu­li­schen All­tag haben.

Beglei­tet wur­den die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ernst-Reuter-Schule von den Deutsch­lehr­kräf­ten Jen­ny Weber und Kris­ti­na Moral zusam­men mit Rek­tor Vol­ker Hart­mann. Gemein­sam freu­ten sie sich über die gelun­ge­nen Prä­sen­ta­tio­nen und das gro­ße Enga­ge­ment der Kin­der und Jugendlichen.

Die Teil­nah­me an der Schreib­werk­statt war für alle Betei­lig­ten eine wert­vol­le und moti­vie­ren­de Erfah­rung. Gera­de im Fach Deutsch bie­tet krea­ti­ves Schrei­ben den Schü­le­rin­nen und Schü­lern die Mög­lich­keit, eige­ne Gedan­ken und Gefüh­le aus­zu­drü­cken und Selbst­ver­trau­en im Umgang mit Spra­che zu ent­wi­ckeln. Die Ernst-Reuter-Schule ist des­halb jedes Jahr ger­ne Teil die­ses beson­de­ren Pro­jekts und freut sich schon jetzt auf die nächs­te Schreib­werk­statt – mit vie­len neu­en Ideen, span­nen­den Geschich­ten und ganz viel Freu­de am Schreiben.