Aufgrund der Wetterprognose für die kommende Woche und den sich damit deutlich abkühlenden Temperaturen findet ab Montag, den 17.08.2026, wieder Unterricht nach Plan für alle Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Schule statt. Die Hitzefreiregelung ist somit für diese Woche aufgehoben.
Alle Beiträge von Volker Hartmann
Unterrichtsregelung wegen enormer Hitze in der Ernst-Reuter-Schule
Bereits vor den Sommerferien haben die hohen Temperaturen im gesamten Schulgebäude der Ernst-Reuter-Schule den Unterrichtsablauf gestört und der Unterricht konnte nicht mehr ohne Beeinträchtigung stattfinden. Die Räume heizen sich unter den derzeitigen Temperaturen enorm auf und können auch über Nacht nicht abkühlen. Die stark veraltete Gebäudesubstanz der Ernst-Reuter-Schule mit mangelnder Dämmung gerade im Dachbereich verstärkt den Effekt der Aufheizung zusätzlich.
Zum Schutz Ihrer Kinder hat die Schulleitung deshalb Regelungen für starke Hitzetage festgelegt. Diese greifen zunächst für die Woche vom 10. bis 14. August 2026.
Für die darauffolgende Woche wird eine neue Bewertung der Hitzesituation vorgenommen und ggf. weitere/ähnliche Schritte umgehend hier auf der Schulhomepage veröffentlicht.
Denken Sie bitten daran, Ihrem Kind ausreichend Getränke mitzugeben – der Wasserspender in der Eingangshalle steht ebenfalls zur Verfügung (bitte an eine Trinkflasche denken).
Regelung für die Grundstufe (Klassen 1 bis 4)
- Der Unterricht endet nach der 4. Stunde (1105 Uhr).
- Der Pakt für den Ganztag ist davon nicht betroffen, die Kinder werden wie angegeben betreut.
- Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1 bis 4, die nicht im Ganztag angemeldet sind und eine Betreuung benötigen, können im Anschluss in eine Notbetreuung übergehen, welche gemäß ihres Stundenplans endet.
- Der Einschulungstag des Jahrgangs 1 (11.08.2026) findet wie geplant statt.
- Sollten Sie Bedarf an der Notbetreuung haben, teilen Sie dies bitte mithilfe dieses Zettels umgehend über die Klassenlehrkraft mit.
Regelung für die Sekundarstufe (Klassen 5 bis 10)
- Der Unterricht endet nach der 4. Stunde (11.05 Uhr).
- Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5, 6, 7 können im Anschluss in die Notbetreuung übergehen (5. & 6. Stunde), sofern dies notwendig ist. Die Jahrgänge 8 bis 10 verlassen nach Beendigung der 4. Stunde das Schulgebäude.
- Ab 12.55 Uhr übernimmt dann der Ganztag, wie gewöhmlich, die Betreuung der Schülerinnen und Schüler.
- Sofern Sie bereits Mittagessen für Ihr Kind bestellt haben und Sie keine Notbetreuung benötigen, denken Sie bitte daran, das Mittagessen beim Caterer zu stonieren.
- Der Einschulungstag des Jahrgangs 5 (10.08.2026) findet wie geplant in der Zeit von 8.30 Uhr bis 12.55 Uhr statt.
- Sollten Sie Bedarf an der Notbetreuung haben, teilen Sie dies bitte mithilfe dieses Zettels umgehend über die Klassenlehrkraft mit.
Betreiberwechsel der Buslinien
Die Firma FS Omnibus (Fischle) übernimmt ab dem 01.07.2026 den Betrieb der Linien GA, GU1, GU2, GU3, GU4, MD und ME. Es gibt es eine Reihe kleinerer Änderungen an einem Teil der Fahrpläne. Beachten Sie bitte die aktualisierten Fahrpläne sowie das Infoschreiben des Landkreises.
Landkreis Darmstadt-Dieburg installiert Kameras und Zäune auf dem Gelände der Ernst-Reuter-Schule

Aufgrund der massiven und wiederholten Vandalismusvorfälle in den vergangenen Wochen hat der Landkreis Darmstadt-Dieburg als Schulträger Überwachungskameras auf dem Gelände der Ernst-Reuter-Schule aufbauen lassen. Zusätzlich hat der Landkreis entschieden, das komplette Gelände der Ernst-Reuter-Schule mit einer festinstallierten Zaun- und Toranlage zu versehen. Aktuell sind bereits einige Teile der Schulhöfe mit provisorischen Zäunen ausgestattet, die im Laufe der nächsten Zeit durch die erwähnte festinstallierte Anlage ausgetauscht werden. Die Kameras sind während der Unterrichtszeiten nicht geschaltet sondern immer nur dann, wenn kein Unterricht stattfindet. Eine Sicherheitsfirma kümmert sich zusammen mit der Polizei um die Überwachung. Mit all diesen Maßnahmen soll die Sicherheit des gesamten Geländes und des Gebäudes der Ernst-Reuter-Schule sowie allen Personen darin gewährleistet werden.

Die Ernst-Reuter-Schule dankt dem Landkreis Darmstadt-Dieburg für das sehr rasche Handeln in dieser Angelegenheit und hofft, dass weiterer Schaden damit abgewendet werden kann.
Sommerferien – Unterrichtsbeginn Schuljahr 2026/2027
Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, deren Eltern, Freunden und Bekannten sowie allen Lehrkräften und weiteren Mitarbeiter/Innen der Ernst-Reuter-Schule wunderschöne Sommerferien und viel Spaß bei hoffentlich schönem (Schwimmbad-)Wetter!
Die Sommerferien dauern sechs Wochen. Letzter Schultag vor den Ferien ist Freitag, der 26. Juni 2026. An diesem Tag werden die Zeugnisse ausgegeben. Der Unterricht endet dann bereits nach der 3. Stunde.
Unterrichtsbeginn zum neuen Schuljahr 2026/2027
Klassen 6, 7, 8, 9, 10
Der Unterricht im Schuljahr 2026/2027 an der Ernst-Reuter-Schule beginnt am Montag, den 10. August 2026, für die Klassen 6 bis 10 um 7:45 Uhr und endet, je nach Stundenplan – längstens bis 12.55 Uhr. Schulneulinge ab Klasse 6 melden sich bitte ab 7:15 Uhr im Sekretariat.
Klassen 2, 3, 4
Der Unterricht der Grundschulklassen der Klassen 2 bis 4 beginnt am Montag, den 10. August 2026, um 7.45 Uhr und endet um 11.25 Uhr. Für Grundschulkinder welche am „Pakt für den Nachmittag“ teilnehmen, gelten die verabredeten Betreuungszeiten.
Klassen 5
Der Unterricht für die neuen 5. Klassen beginnt ebenfalls am Montag, den 10. August 2026. Hierzu versammeln sich die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Eltern zunächst zu einer kleinen Aufnahmefeier um 8.30 Uhr in der Großsporthalle der Ernst-Reuter-Schule. Unmittelbar danach findet Klassenlehrerunterricht bis 12.55 Uhr statt. An diesem sowie an allen weiteren Tagen dieser Woche findet für die Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klassen ausschließlich Klassenlehrerunterricht statt. Der Unterricht im Jahrgang 5 beginnt an allen Tagen dieser Woche um 8.30 Uhr und endet um 12.55 Uhr.
Klassen 1
Die Schulanfänger des 1. Schuljahres werden erst am Dienstag, den 11. August 2025, um 10 Uhr in der großen Sporthalle der Ernst-Reuter-Schule mit einer kleinen Feier aufgenommen. Vorher haben diese Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Eltern Gelegenheit, an einem ökumenischen Gottesdienst im katholischen Gemeindezentrum St. Wenzel in Richen (Beginn 9 Uhr) teilzunehmen.
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Die Busse fahren zum Unterrichtsbeginn fahrplanmäßig. In diesem Zusammenhang wird auf die Homepage des RMV und die Fahrpläne der einzelnen Busunternehmen hingewiesen, die an den in Frage kommenden Haltestellen ersichtlich sind.
Schule setzt Friedenszeichen / Antwort auf Vandalismus und rechtsradikale Schmierereien
Schule setzt Friedenszeichen
Antwort auf Vandalismus und rechtsradikale Schmierereien: Mit einem großen „Peace“-Zeichen setzt die Ernst-Reuter-Schule ein starkes Zeichen für Vielflat und Demokratie
Text und Bilder: Dorothee Dorschel, erschienen am 26.06.2026 im Darmstädter Echo
(dor) Mit einem riesengroßen Peace-Zeichen hat die Groß-Umstädter Ernst-Reuter-Schule (ERS) ein deutliches Zeichen für Vielfalt und Demokratie gesetzt. Um dem Vandalismus und rechtsradikalen Schmierereien, mit denen vor rund vier Wochen das Innere des Schulgebäudes massiv verunstaltet wurde, etwas entgegenzusetzen, wolle man mit diesem Symbol für Frieden und Freiheit eindeutig Stellung beziehen, wie Rektor Volker Hartmann erklärt.

Die Schulleitung habe nach dem Vorfall überlegt, was zu tun sei, um nach außen, aber auch innen deutlich zu machen: „Wir wollen das nicht unterstützen, wir lassen es nicht zu, was an unserer Schule passiert ist.“ So reifte der Plan, ein riesengroßes Peace-Zeichen auf dem Schulhof mit allen Schülern und Lehrern zu bilden, als eine Einheit, eine große Schulgemeinschaft aufzutreten. Es sei schließlich d a s Symbol für alle da draußen in der Welt, findet Hartmann. In einem Brief habe man die Eltern informiert und in einem ziemlichen Aufwand die fast 800 Schülerinnen und Schüler sich entsprechend aufstellen lassen. Alle kamen in einem weißen T‑Shirt, während sich das Kollegium teils eigene T‑Shirts bedrucken ließ. „Für Freiheit, Toleranz, Demokratie und Menschenrechte“ stand da zu lesen oder auch „Lehrer:in gegen Nazis – weil Geschichte kein Wahlfach ist“.

Die Kinder seien dafür sehr empfänglich gewesen, wie Hartmann hinzufügt. Über den Anlass zu dieser Aktion seien alle vor Ort auch nochmal entsprechend informiert worden. „Wir haben den Kindern gesagt, was hier im Haus passiert ist und dass wir das nicht akzeptieren. Niemals mehr Nazis. Es war uns wichtig, dass die Kinder auch noch mal erfahren, dass das ihre Schule ist und dass wir so etwas an ihrer und unserer Schule nicht hinnehmen.“ Es habe die Schülerinnen und Schüler sichtlich bewegt. „Es hat was gemacht.“

Man habe die Schmierereien natürlich mit den Kindern thematisiert, in den Klassen. Auch nach den Sommerferien soll das Ganze vermehrt und für alle Altersstufen entsprechend aufgegriffen werden. „Unsere Schule steht für Frieden und Freiheit. Wir sind so bunt, wir haben hier nahezu alle Grade des Förderbedarfs und so viele Nationalitäten. Wir dulden nicht dieses rechtsradikale Gut und in unserer Schule schon mal gar nicht. Dieses Zeichen haben wir gesetzt.“
Nach 30 Jahren: Ernst-Reuter-Schule verabschiedet Martina Storck in den Ruhestand

Mit lang anhaltendem Applaus, vielen persönlichen Worten und spürbarer Dankbarkeit verabschiedete die Ernst-Reuter-Schule ihre langjährige Kollegin Martina Storck in den wohlverdienten Ruhestand. Im Rahmen der letzten Gesamtkonferenz vor den Sommerferien sowie einer anschließenden Grillfeier wurde sie von ihren Kolleginnen und Kollegen offiziell verabschiedet. Schulleiter Andreas Stüber überreichte ihr die Urkunde zur Versetzung in den Ruhestand und würdigte eine Lehrerin, die drei Jahrzehnte das Gesicht der Ernst-Reuter-Schule entscheidend mitgeprägt hat.
Seit 1996 war Martina Storck Teil der Schulgemeinde. Nach ihrem Studium der Fächer Chemie und Evangelische Religion in Frankfurt sowie dem Referendariat an der Ernst-Göbel-Schule führte sie ihr Weg zunächst an die Karl-Ulrich-Schule in Arheilgen. Da sie mit ihrer Familie in Lengfeld lebte und Beruf und Familie besser miteinander verbinden wollte, wechselte sie an die Ernst-Reuter-Schule nach Richen – eine Entscheidung, die sich für die Schule als großer Glücksfall erwies.
Wer auf ihre Dienstzeit zurückblickt, blickt zugleich auf ein bedeutendes Kapitel der ERS-Schulgeschichte. Martina Storck begleitete die Entwicklung von der Haupt- und Realschule bis hin zur heutigen Integrierten Gesamtschule aktiv mit. Sie war Klassenlehrerin in verschiedenen Schulformen und brachte ihre Ideen, ihre Erfahrung und ihre Überzeugung in die Weiterentwicklung der Schule ein. Mehrere Schulleitungen kamen und gingen – Martina Storck blieb. Mit Ruhe, Verlässlichkeit und einem offenen Ohr für alle trug sie dazu bei, dass sich die Ernst-Reuter-Schule stetig weiterentwickeln konnte. Am Schulprogramm arbeitete sie engagiert mit und gestaltete besonders den naturwissenschaftlichen Bereich über viele Jahre hinweg entscheidend mit.
Ihr Wirken beschränkte sich jedoch nie allein auf den Fachunterricht. Immer wieder übernahm sie Verantwortung – als Fachbereichsleiterin für Chemie und Religion, viele Jahre im Personalrat, als Schulmediatorin und im Präventionsprogramm PiT. Mit großem Engagement bot sie Chemie-AGs an und war jederzeit bereit, auch fachfremd zu unterrichten. Für sie stand nie das Unterrichtsfach im Mittelpunkt, sondern immer die Schülerinnen und Schüler.
Und genau das machte sie so besonders. Martina Storck war eine Lehrerin, die Menschen im Blick hatte. Mit Geduld, Herzlichkeit und einer großen Portion Humor begegnete sie ihren Klassen auf Augenhöhe. Sie hörte zu, machte Mut, stellte hohe Ansprüche und schenkte gleichzeitig Vertrauen. Klassenfahrten, Projekte und zahlreiche gemeinsame Erlebnisse bleiben vielen Generationen von Lernenden ebenso in Erinnerung wie ihre freundliche und authentische Art.
Auch im Kollegium war Martina Storck weit mehr als eine geschätzte Kollegin. Sie war Ratgeberin, Unterstützerin und verlässliche Wegbegleiterin. Ihr Engagement, ihre Hilfsbereitschaft und ihre menschliche Art machten sie zu einer festen Größe an der Ernst-Reuter-Schule. Sie war jemand, auf den man sich jederzeit verlassen konnte – fachlich wie persönlich.
Die Mutter von drei Kindern freut sich nun darauf, gemeinsam mit ihrem Mann auch einmal außerhalb der Ferien verreisen zu können und vor allem mehr Zeit mit ihren Enkelkindern zu verbringen. Große Pläne braucht es dafür gar nicht – vielmehr möchte sie die Freiheit genießen, die der neue Lebensabschnitt mit sich bringt.
Die Schulgemeinde dankt Martina Storck von ganzem Herzen für 30 Jahre voller Engagement, Menschlichkeit und Leidenschaft für die Schule und wünscht ihr für ihren neuen Lebensabschnitt vor allem Gesundheit, viele glückliche Momente, Zeit für ihre Familie und unvergessliche Reisen. Die Tür der Ernst-Reuter-Schule wird immer offen für sie stehen.
Ab Dienstag, 02.06.2026, wieder normaler Präsenzunterricht für alle in der Ernst-Reuter-Schule
Die gestern festgestellten Vandalismusschäden im Gebäudeteil der Sekundarstufe werden im Laufe des heutigen Tages behoben sein, so dass ab morgen (Dienstag, 02.06.2026) wieder regulärer Präsenzunterricht nach Stundenplan für alle Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Schule stattfinden kann.
ERS setzt für die Klassen 5 bis 10 aufgrund von Vandalismusschäden für Montag (01.06.2026) Präsenzunterricht aus
Präsenzunterricht ausgesetzt für die Klassen 5 bis 10
Aufgrund massiver Vandalismusschäden im Gebäude des Sekundarstufenbereichs der Ernst-Reuter-Schule wird der Präsenzunterricht für Montag, den 01.06.2026, für die Klassen 5 bis 10 ausgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler werden demnach gemäß ihres Stundenplans von ihren vertrauten Lehrkräften online unterrichtet bzw. erhalten online Arbeitsaufträge. Eine Betreuung ist eingerichtet. Wir bitten um Verständnis für diese kurzfristige Vorgehensweise.
Normaler Unterricht im Gebäude für die Schülerinnen und Schüler von Klasse 1 bis 4
Für die Schülerinnen und Schüler der ERS-Grundstufe findet wie gewohnt der Unterricht im Gebäude statt. In diesem Gebäudeteil der Ernst-Reuter-Schule sind keine Vandalismusschäden festgestellt worden.
Kreative Texte und große Gefühle – Ernst-Reuter-Schule mit tollen Beiträgen bei der Schreibwerkstatt „Mut tut gut“

Mit großer Freude und viel Kreativität nahmen 29 Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Schule an der 29. Präsentation der Ergebnisse der Schreibwerkstatt der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Darmstadt und Dieburg teil. Die Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten der Sparkasse in Groß-Umstadt im „Forum S“ statt und wurde von der Jubiläumsstiftung – wie in all den Jahren zuvor auch – unterstützt und gefördert. Ziel der Schreibwerkstatt ist es, die sprachliche Kreativität sowie das schriftliche Ausdrucksvermögen von Schülerinnen und Schülern zu stärken und die Freude am kreativen Schreiben zu fördern.
Unter dem diesjährigen Motto „Mut tut gut“ entstanden zahlreiche fantasievolle, emotionale und nachdenkliche Beiträge. Die jungen Autorinnen und Autoren setzten sich dabei auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Thema auseinander. In ihren Geschichten, Gedichten und Texten ging es unter anderem um Wünsche und Träume, persönliche Erfahrungen, Freundschaft, Ängste, Hoffnung und den Mut, neue Wege zu gehen oder anderen Menschen zu helfen. Die Vielfalt der Texte zeigte eindrucksvoll, wie kreativ und sensibel sich Kinder und Jugendliche mit wichtigen Themen ihres Alltags beschäftigen.
An dem Projekt beteiligten sich Schulen aus dem gesamten Groß-Umstädter Umfeld. Insgesamt nahmen 87 Klassen an der Schreibwerkstatt teil. Als Anerkennung und Unterstützung erhielten alle teilnehmenden Klassen jeweils 50 Euro von der Sparkassenstiftung. Damit leistet die Stiftung einen wichtigen Beitrag zur Förderung kultureller und sprachlicher Bildung an Schulen in der Region – hierbei gilt es Danke zu sagen im Namen aller Schulen für diese schöne Unterstützung.
Im feierlichen Rahmen der Veranstaltung wurden exemplarisch ausgewählte Werke der Schülerinnen und Schüler präsentiert bzw. einige der jungen Autorinnen und Autoren durften ihre Texte selbst vorlesen. Die beeindruckenden Beiträge sorgten bei den Gästen für große Aufmerksamkeit und viel Applaus. Wünsche, Träume, persönliche Erfahrungen und wichtige Botschaften – von allem war etwas dabei. Besonders die ehrlichen Emotionen und die fantasievollen Ideen machten die Präsentationen zu einem besonderen Erlebnis.
Ein besonderer Erfolg für die Ernst-Reuter-Schule war es, dass gleich drei Schülerinnen und Schüler ausgewählt wurden, ihre Texte persönlich vorzutragen. Zwei Beiträge stammten aus dem Sekundarstufenbereich, ein weiterer aus dem Grundstufenbereich. Mit viel Mut und Ausdrucksstärke präsentierten die Kinder ihre Werke vor Publikum und meisterten ihren Auftritt hervorragend.
Organisiert wurde die Veranstaltung von Kerstin und Andreas Schiener, der auch gekonnt durch das abwechslungsreiche Programm führte. Die feierliche Atmosphäre im „Forum S“ machte deutlich, welchen hohen Stellenwert kreatives Schreiben und Sprache im schulischen Alltag haben.
Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Schule von den Deutschlehrkräften Jenny Weber und Kristina Moral zusammen mit Rektor Volker Hartmann. Gemeinsam freuten sie sich über die gelungenen Präsentationen und das große Engagement der Kinder und Jugendlichen.
Die Teilnahme an der Schreibwerkstatt war für alle Beteiligten eine wertvolle und motivierende Erfahrung. Gerade im Fach Deutsch bietet kreatives Schreiben den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, eigene Gedanken und Gefühle auszudrücken und Selbstvertrauen im Umgang mit Sprache zu entwickeln. Die Ernst-Reuter-Schule ist deshalb jedes Jahr gerne Teil dieses besonderen Projekts und freut sich schon jetzt auf die nächste Schreibwerkstatt – mit vielen neuen Ideen, spannenden Geschichten und ganz viel Freude am Schreiben.

