Archiv der Kategorie: Nachrichten

Aktu­el­le Nach­rich­ten aus der Ernst-Reuter-Schule

Merkmeistertag in der Grundstufe

MerkmeistertagAm 1. Juli stan­den für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der ERS-Grundstufe Tricks und Stra­te­gien zum „Mer­ken und Abspei­chern“ von Unter­richts­in­hal­ten auf dem Stun­den­plan. Die Merk­meis­te­rin, Frau Cabau­de­vil­la, ent­wi­ckel­te mit den Kin­dern soge­nann­te Post­fä­cher am eige­nen Kör­per, um dort den Lern­stoff abzu­le­gen und bes­ser behal­ten zu kön­nen. Die nach­fol­gen­den Übun­gen zeig­ten sofort Wir­kung und mit­hil­fe einer „komi­schen Geschich­te“ gelang es ihr, den Schü­le­rin­nen und Schü­lern die größ­ten Städ­te Deutsch­lands in der rich­ti­gen Rei­hen­fol­ge beizubringen.

Am Abend gab es zu die­sem The­ma einen Eltern­abend, der von ca. 50 inter­es­sier­ten Eltern trotz gro­ßer Hit­ze besucht wurde.

Merkmeistertag

Realschul-Abschlussklassen bei Erste Hilfe Kurs

Erste HilfeAm ver­gan­ge­nen Mon­tag (29.06.) und Diens­tag (30.06.) nah­men die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Realschul-Abschlussklassen an einem Ers­te Hil­fe Kurs des Roten Kreuz teil.

Sie wur­den in zwei Grup­pen von erfah­re­nen Aus­bil­dern über die zu leis­ten­den Maß­nah­men eines Erst­hel­fers sowie über recht­li­che Vor­aus­set­zun­gen und Ver­si­che­rungs­schutz im Fall des Ers­te Hil­fe leis­tens informiert.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler konn­ten an zur Ver­fü­gung gestell­ten Pup­pen die Durch­füh­rung von Wie­der­be­le­bungs­maß­nah­men wie der Herz-Lungenmassage prak­tisch üben und sich im Umgang mit dem Anle­gen von Ver­bän­den wie bei­spiels­wei­se dem Druck­ver­band weiterbilden.

Wäh­rend es für vie­le der Schü­le­rin­nen und Schü­ler der ers­te Kurs die­ser Art war, nutz­ten ihn ande­re als Fort­bil­dung und Auf­fri­schung einer zuvor bereits absol­vier­ten Grund­aus­bil­dung im Bereich der Ers­ten Hilfe.

Bundesjugendspiele 2015

Bereits am 17. Juni 2015 fan­den die dies­jäh­ri­gen Bun­des­ju­gend­spie­le der Sekun­dar­stu­fe I statt. Alle Klas­sen ab Jahr­gangs­stu­fe 5 bis 10 zeig­ten ihr gan­zes Kön­nen und ver­such­ten best­mög­li­che Ergeb­nis­se im Wer­fen, Weit­sprin­gen und Ren­nen zu erreichen.

Die Bun­des­ju­gend­spie­le der Grund­stu­fe wur­den am 2. Juli 2015 bei gro­ßer Hit­ze abge­hal­ten. Durch zahl­rei­che Obst­spen­den und zwei Gar­ten­spren­ger konn­ten jedoch immer wie­der für Vit­amin­schü­be und Abküh­lun­gen gesorgt wer­den. Auf das gemein­sa­me Auf­wär­men vor den Wett­kämp­fen wur­de aus Zeit­grün­den ver­zich­tet und so waren alle Klas­sen von Jahr­gangs­stu­fe eins bis vier vor 11 Uhr mit den not­wen­di­gen Dis­zi­pli­nen fer­tig. Nun wer­den alle Punk­te zusam­men­ge­rech­net und die Ehren­ur­kun­den wer­den, so wie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren auch, am letz­ten Schul­tag vor den Feri­en beim Som­mer­sin­gen aller Klas­sen fei­er­lich überreicht.

Bundesjugendspiele in der Grundstufe
Bun­des­ju­gend­spie­le in der Grundstufe

Förderschulklassen zu Besuch im Hessischen Landtag

Besuch Hess. LandtagDrei Klas­sen der För­der­schul­ab­tei­lung der Ernst-Reuter-Schule erkun­de­ten mit Ihren Lehr­kräf­ten die leb­haf­te City und roman­ti­sche Umge­bung unse­rer Lan­des­haupt­stadt Wies­ba­den. Höhe­punkt der Klas­sen­fahrt war der Besuch der aktu­el­len Stun­de im hes­si­schen Land­tag und das anschlie­ßen­de Gespräch mit dem Abge­ord­ne­ten Man­fred Pentz, wel­cher für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler und ihre Fra­gen viel Zeit und Auf­merk­sam­keit mit­ge­bracht hat­te. Fazit: Die­se Klas­sen­fahrt war für alle ein ein­drucks­vol­les und zugleich lehr­rei­ches Erlebnis.

5. Schuljahr: Klassenfahrt und Projekttag im Zeichen des „Vulkans“

VulkanausbruchGanz im Zei­chen des Vul­kans stan­den die ver­gan­ge­nen Tage aller 5. Klas­sen. Los ging es am Mon­tag mit einem Pro­jekt­tag zu die­sem The­ma. Die Lehr­kräf­te orga­ni­sier­ten für alle Kin­der ver­schie­dens­te Sta­tio­nen zum The­ma Vul­ka­nis­mus. Beson­ders das noch bis heu­te akti­ve Gebie­te in der Eifel wur­de aus­gie­big für die Kin­der auf­be­rei­tet. Ein klei­ner Sach­film für alle eröff­ne­te den Tag. Danach konn­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler zahl­rei­che Ange­bo­te in den Klas­sen­räu­men des 5. Jahr­gangs wahr­neh­men. Auch der Che­mie­raum der Ernst-Reuter-Schule wur­de in die Arbeit mit­ein­ge­bun­den. Meh­re­re spek­ta­ku­lä­re model­lier­te Vul­kan­aus­brü­che konn­ten dort mit­hil­fe von Wasser-Natrium-Reaktionen im Sand nach­ge­stellt wer­den. Die Kin­der hat­ten eine Men­ge Spaß und lern­ten ganz neben­bei viel Wis­sen­wer­tes rund um den Vulkanismus.

Diens­tags war es dann soweit. Die gemein­sa­me Klas­sen­fahrt der drei 5. Kla­sen mit ins­ge­samt 69 Kin­dern, 6 Lehr­kräf­ten und 2 Schul­be­glei­tern star­te­te. Die Fahrt ging Rich­tung Eifel – genau­er in das Städt­chen May­en. Neben zahl­rei­chen Akti­vi­tä­ten wie einer Stadt­ral­ley, Nacht­wan­de­run­gen und Stock­brot­essen stand die kom­plet­te Fahrt natür­lich auch ganz Zei­chen des Vul­ka­nis­mus. Das noch immer akti­ve Gebiet rund um den Laa­cher See sowie die bis heu­te statt­fin­den­de För­de­rung des Lava­ge­steins Schie­fer war­te­te mit vie­len Sehens­wür­dig­kei­ten und Infor­ma­tio­nen auf.

In einer ehe­ma­li­gen För­der­an­la­ge, dem Deut­schen Schie­fern­berg­werk May­en, direkt unter der zuvor besich­tig­ten his­to­ri­schen Geno­ve­va­burg, konn­ten die Kin­der Ein­bli­cke in das einst har­te Leben unter Tage und den Abbau erhalten.

Unter Tage
Das eigent­li­che High­light stand aber noch bevor: der Besuch im Lava Dome – dem Deut­schen Vul­kan­mu­se­um in Men­ding. In einer sehr auf­wän­dig mul­ti­me­dia­len Insze­nie­rung wur­den die jun­gen Besu­cher in die ursprüng­li­che Welt der Eifel-Vulkane mit­ge­nom­men. Es wur­de die Geschich­te zwei­er gro­ßer Vul­kan­aus­brü­che erzählt, die gro­ße Aus­wir­kun­gen auf die Land­schaft der Eifel hat­ten. Auch über die noch immer akti­ve Regi­on in der Eifel erfuh­ren die Schü­le­rin­nen und Schü­ler alles Wis­se­nenswer­te. Ein fik­ti­ver Kurz­be­richt des SWR ver­deut­lich­te, wel­che Fol­gen ein Vul­kan­aus­bruch in der Eifel mit sich brächte.
Die anschlie­ßen­de Füh­rung durch die Vul­kan­werk­statt gab Auf­schluss über die Gescheh­nis­se im Inne­ren eines Vul­ka­nes und bot den Kin­dern die Mög­lich­keit, am eige­ne Leib Erd­be­we­gun­gen wäh­rend eines Vul­kan­saus­bruchs zu erle­ben. Ver­schie­dens­te Steins­sor­ten konn­ten ange­fasst und alle aktu­ell akti­ven Beben auf der Erde auf einem digi­ta­len Seis­mo­gra­phen betrach­tet wer­den. Die dar­auf­fol­gen­de Füh­rung in die gro­ßen unter­ir­di­schen Lava­kel­ler begann mit einem Abstieg auf der mit 150 Stu­fen bestück­ten Trep­pe. Die rie­si­gen Hal­len mit ihren bein­dru­cken­den Säu­len, die schon für meh­re­re Fern­seh­pro­duk­tio­nen als Kulis­sen dien­ten, beein­druck­ten alle. In der kon­stant 8 Grad kal­ten Unter­welt wur­de von dem Schie­fern­ab­bau und der ver­gan­ge­nen Nut­zung der geschaf­fe­nen rie­si­gen Hohl­räu­me von den Füh­rern berichtet.

Lavakeller
Abge­run­det wur­de die­ser span­nen­de Tag mit einer Wan­de­rung zum Laa­cher See. Vor­bei an herr­li­chen Blu­men­wie­sen führ­te ein lan­ger Weg die Klas­sen hin­auf auf den Kra­ter­rand des einst akti­ven Vul­kans, der heu­te von Was­ser des Laa­cher Sees gefüllt ist. Der durch einen gro­ßen Vul­kan­aus­bruch enstan­de­ne See ist jedoch kein ech­ter Kra­ter­see, son­dern eine was­ser­ge­füll­te Cal­de­ra – ein Ein­bruch­kra­ter, der nach Ent­lee­ren der Mag­ma­kam­mer unter­halb des Vul­kan­ke­gels durch einen Ein­sturz ent­stan­den ist. Dabei fiel der Vul­kan­berg in sich zusam­men, und nur der Ring­wulst am äuße­ren Rand blieb zurück. Im Lau­fe der Zeit füll­te sich der zurück­blei­ben­de Kes­sel mit Was­ser, das heu­te den Laa­cher See bil­det. Vor der herr­li­chen Kulis­se des Klos­ter Maria Laach been­de­te ein Pick­nick die­sen erleb­nis­rei­chen Tag.

Wanderung
Gesund und mun­ter kamen alle Kin­der mit ihren Lehr­kräf­ten Mela­nie Wedel, Pia Rux-Lanwer, Nadi­ne Ortiz Fer­nan­dez, Mar­ti­na Storck und Vol­ker Hart­mann sowie den bei­den Schul­be­glei­tern Lui­sa Cal­da­ro­ne und Arik Ray wie­der am Frei­tag zuhau­se an.

Gelungene Englandpremiere – ERS-Schülerinnen und Schüler wohnen in Gastfamilien

ENGLANDFAHRTZum ers­ten Mal fand an der Ernst-Reuter-Schule eine Fahrt nach Eng­land in Gast­fa­mi­li­en statt. Obgleich eine Pre­mie­re, erfreu­te sich die jahr­gangs­über­grei­fen­de Rei­se einer gro­ßen Reso­nanz, so dass gleich 46 Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Jahr­gangs­stu­fen 7 bis10 teil­neh­men konnten.

Wäh­rend einer Woche hat­ten die Groß- Umstäd­ter Schü­le­rin­nen und Schü­ler Gele­gen­heit, in Gast­fa­mi­li­en die eng­li­sche Kul­tur ken­nen­zu­ler­nen und ihre an der Ernst-Reuter-Schule erwor­be­nen Sprach­kennt­nis­se in der Pra­xis anzu­wen­den und auszubauen.

Ziel war die mit­tel­al­ter­li­che Stadt York im Nor­den Eng­lands. Bei den täg­li­chen Exkur­sio­nen mit dem brand­neu­en Bus der Fir­ma Kofler- Rei­sen, unter ande­rem nach Man­ches­ter und in den herr­li­chen North York­shire Moors Natio­nal Park, lern­ten unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler die Umge­bung von York ken­nen, die sich ganz Eng­land unty­pisch bei herr­lichs­tem Wet­ter von ihrer Son­nen­sei­te präsentierte.

Ein beson­de­res High­light war der Besuch einer eng­li­schen Schu­le in Whit­by. Dort tra­fen die Ernst-Reuter-Schülerinnen und ‑Schü­ler auf Gleich­alt­ri­ge, die sie nach der herz­li­chen Begrü­ßung durch den stell­ver­tre­ten­den Schul­lei­ter durch die Schu­le führ­ten und spon­tan ein deutsch–englisches Fuß­ball­spiel in der Pau­se organisierten.

Die mit gro­ßer Hin­ga­be und von den Lehr­kräf­ten mit viel Orga­ni­sa­ti­on ver­bun­de­ne Fahrt auf die „Insel“ erfolg­te über Nacht mit der Fäh­re. Auch dies stell­te für vie­le eine neue Erfah­rung dar und bot die Gele­gen­heit, zusätz­lich die Städ­te Brüg­ge in Bel­gi­en und Ams­ter­dam zu erkunden.

Nach einer sehr har­mo­ni­schen Woche vol­ler Erleb­nis­se und neu­er Ein­drü­cke im Gepäck kehr­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit ihren Lehr­kräf­ten Fran­zis­ka Wag­ner, Joshua Janes und Pas­cal Ber­ger zur Ernst-Reuter-Schule zurück. Schon in die­sem Schul­jahr über­stieg die Zahl der Anmel­dun­gen die ver­füg­ba­ren Plät­ze bei Wei­tem. Durch den gro­ßen Erfolg der dies­jäh­ri­gen Pre­mie­re plant die Ernst-Reuter-Schule die­se Fahrt nach Eng­land mit dem Besuch in Gast­fa­mi­li­en fest in ihren Jah­res­plan auf­zu­neh­men, um noch vie­len wei­te­ren Schü­le­rin­nen und Schü­lern Gele­gen­heit zur Teil­nah­me bie­ten zu können.

Wandertag der gesamten Grundstufe

GS-AusflugAm 19. Juni star­te­ten ca. 160 Kin­der mit ihren Leh­re­rin­nen und Leh­rern und Schul­as­sis­ten­zen zu einem Aus­flug der gesam­ten Grund­stu­fe. Auf drei unter­schied­li­chen Rou­ten näher­ten sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler dem Ziel­punkt des Aus­flugs, dem Gru­ber­hof in Groß-Umstadt. Dort ange­kom­men ver­teil­ten sich alle auf dem Gelän­de. An fünf Spiel­sta­tio­nen konn­ten die Kin­der Ange­bo­te durch die Leh­re­rin­nen wahr­neh­men, sonst blieb aber auch viel Zeit, für Fußball- und ande­re Spie­le. Klas­sen und Jahr­gän­ge misch­ten sich je nach Inter­es­se und erst am Ende, nach einem Grup­pen­fo­to aller Aus­flüg­ler, trat man den Heim­weg wie­der mit den eige­nen Klas­sen­ka­me­ra­den an.

Die­ser gemein­sa­me Aus­flug ist der 4. Bau­stein inner­halb eines Schul­jah­res, an dem alle Kin­der der Grund­stu­fe etwas gemein­sam unter­neh­men. So gibt es vor den Herbst­fe­ri­en einen Sport­tag, vor den Weih­nachts­fe­ri­en die Fahrt ins Weih­nachts­mär­chen und vor den Oster­fe­ri­en den Vor­le­se­wett­berb und die Autoren­le­sung. Außer­dem tref­fen sich alle Grund­stu­fen­kin­der jeweils vor dem Feri­en­be­ginn und in der Advents­zeit in der Ein­gangs­hal­le der Ernst-Reuter-Schule zum gemein­sa­men Sin­gen und Musizieren.

Schüler bauen beeindruckendes Modell eines Laufwasserkraftwerks

Wasserkraftwerk 10bRDas Foto zeigt Tom Hage­dorn, Jan Küh­ling und Dun­can Rau aus der Klas­se 10bR bei ihrer Prä­sen­ta­ti­on zum The­ma Ener­gie­ge­win­nung aus Was­ser, wel­ches sie im Rah­men des fächer­ver­bin­den­den Unter­richts Politik/Wirtschaft und Erd­kun­de zur Unter­richts­ein­heit „Nach­hal­ti­ger Umgang mit Res­sour­cen und Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gie­quel­len“ vor­ge­tra­gen haben.

Die drei Schü­ler haben neben ihrer Power­point­prä­sen­ta­ti­on ein Modell eines Lauf­was­ser­kraft­werks ent­wi­ckelt, mit Hil­fe des­sen sie ihren Mit­schü­lern wäh­rend der Prä­sen­ta­ti­on die Funk­ti­ons­wei­se des Was­ser­kraft­werks demons­trie­ren konn­ten. Durch ein klei­nes am Modell befes­tig­tes Lämp­chen, das immer dann auf­leuch­te­te, wenn Was­ser vom obe­ren ins unte­re Becken abge­las­sen wur­de, konn­te ein­druck­lich gezeigt wer­den, wie aus Was­ser letzt­lich Elek­tri­zi­tät gewon­nen wer­den kann.

Neben die­sem The­ma erwei­ter­ten die Schü­ler der 10. Klas­se außer­dem ihr Wis­sen über die moder­nen Metho­den der Ener­gie­ge­win­nung durch Solar­pa­nele, Wind­kraft­an­la­gen und die umstrit­te­ne Metho­de des „Frack­ing“, sowie über Ener­gie­ge­win­nung aus tra­dio­nel­len Roh­stof­fen wie Koh­le, Gas und Erdöl.

Fahrt zum kz Buchenwald

Am Mitt­woch, den 10. Juni 2015, unter­nah­men die Abschluss­klas­sen der Ernst-Reuter-Schule (10aR, 10bR, 9H) zusam­men mit ihren Lehr­kräf­ten Sina Rauth, Fran­zis­ka Böhm, Kars­ten Reeg und Uwe Schrö­der eine Stu­di­en­fahrt zum Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Buchen­wald auf dem Etters­berg bei Wei­mar. Vor­aus­ge­gan­gen war im Geschichts­un­ter­richt die inten­si­ve Behand­lung des The­mas Drit­tes Reich sowie der Vor­aus­set­zun­gen und Rah­men­be­din­gun­gen der Macht­über­ga­be an das NS-Regimes.

Die Stu­di­en­fahrt wur­de als Tages­fahrt von den Lehr­kräf­ten orga­ni­siert. Dies bedeu­te­te ins­ge­samt acht Stun­den Bus­fahrt für einen vier­stün­di­gen Auf­ent­halt. Die­ser Auf­wand lässt sich natür­lich nur recht­fer­ti­gen, wenn es auch gelingt, den Schü­le­rin­nen und Schü­lern vor Ort die unvor­stell­ba­re Schre­ckens­herr­schaft und ihre Mecha­nis­men aus der unter­richt­li­chen Abs­trak­ti­on her­aus vor­stell­bar zu machen. Durch die her­vor­ra­gen­de Orga­ni­sa­ti­on der betei­lig­ten Lehr­kräf­te konn­te die Fahrt die­sen Ansprü­chen gerecht werden.

Die Abge­schie­den­heit der Gedenk­stät­te, das gro­ße Are­al am Nord­hang, die Wach­tür­me und der Sta­chel­draht gaben den Schü­le­rin­nen und Schü­lern bei ihrer Ankunft einen ers­ten Ein­druck von den Dimensionen.

In Füh­run­gen durch die Gedenk­stät­te konn­ten die Abschluss­klas­sen der Ernst-Reuter-Schule sehr gute Ein­bli­cke in das unfrei­wil­lig grau­sa­me Leben der Inhaf­tier­ten erhal­ten. Durch die ein­drucks­vol­le und sehr rea­lis­tisch geschil­der­te Vor­stel­lung von Ein­zel­schick­sa­len erfuh­ren die Jugend­li­chen unmit­tel­bar von dem Leid und den Schmer­zen der Men­schen im KZ Buchen­wald. Betrof­fen­heit, gro­ßes Ent­set­zen und tie­fe Trau­rig­keit lös­ten die geschil­der­ten Geschich­ten bei den Schü­le­rin­nen und Schü­lern aus. Es erga­ben sich zahl­rei­che Gesprä­che mit vie­len Nachfragen.

Die als fes­ter Bestand­teil in das schu­li­sche Leben in der Ernst-Reuter-Schule auf­ge­nom­me­ne Fahrt ins KZ Buchen­wald hat die Schü­le­rin­nen und Schü­lern nach­hal­tig ver­än­dert. Durch den Geschichts­un­ter­richt sowohl in der Schu­le als auch vor Ort erfuh­ren die Jugend­li­chen eine unmit­tel­ba­re und emo­tio­na­le Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma. Das Gesche­he­ne wur­de somit prä­sent gemacht. Deut­lich wur­de auch bei die­ser Fahr die enor­me Wich­tig­keit, die Ver­bre­chen der NS-Diktatur nie­mals zu ver­ges­sen und gemein­sam mit zukünf­ti­gen Gene­ra­tio­nen sol­che Gräu­el­ta­ten nie mehr zuzulassen.

ERS-Bikeschool in Zeitschrift „abfahren“

Zeitschrift abfahrenErneut hat es die ERS-Bike­school unter der Lei­tung von Fried­bert Metz in eine Zeit­schrift geschafft. „abfah­ren heißt das auf­la­gen­star­ke Fahr­rad­ma­ga­zin des Ver­bund Ser­vice und Fahr­rad g.e.V. Dar­in wer­den u. a. Fra­gen nach dem rich­ti­gen Rad beant­wor­tet, Tipps zum pas­sen­den Zube­hör gege­ben, bei der Vor­be­rei­tung zur nächs­ten Tour bera­ten oder ein­fach nur Geschich­ten rund um das (Fahr-)Rad erzählt.

Die­ses Mal war es die ERS-Bikeschool, die das Inter­es­se der „abfahren“-Redakteure auf sich zog. Vor­ge­stellt wird in einem Bericht das kom­plet­te AG-Angebot der ERS-Bikeschool mit allen tol­len Facet­ten, die die Arbeit am und mit dem Bike mit sich bringt.

Mehr Infor­ma­tio­nen über das Fahr­rad­ma­ga­zin „abfah­ren“ und den Bericht über die ERS-Bikeschool erhal­ten Sie hier (Klick).
Zeitschrift abfahren