Am 8.8.2018 sah man die über 100 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 2 – 4 mit ihren Lehrerinnen durch Richen in die evangelische Kirche ziehen. Dort erwarteten Pfarrerin Christine Heuser und Gemeindereferentin Edith Engels die Kinder und Erwachsenen zu einem Schuljahresanfangsgottesdienst. Mitmachlieder und eine Geschichte zum Thema „Glaube, Liebe, Hoffnung“ standen auf dem Programm. Am Ende des Gottesdienstes bekam jedes Schulkind zur Erinnerung an den Gottesdienst einen Schlüsselanhänger mit den drei Symbolen für „Glaube, Liebe, Hoffnung“ geschenkt, den man in den folgenden Tagen an vielen Ranzen oder Rollerschlüsseln wiederfinden konnte.
Einen schönen Gottesdienst feierten die Kinder der ERS-Grundstufe in der evangelischen Kirche in Richen.
Endlich war es soweit: der Tag bzw. die Tage der Einschulungen standen in der Ernst-Reuter-Schule bevor. 32 Kinder wurden im 1. und 72 Kinder wurden im 5. Schuljahr neu eingeschult.
Besonders die ABC-Schützen im ersten Schuljahr waren sehr aufgeregt. Der große Tag war für sie endlich gekommen. Vorbei die Kindergartenzeit und vor allem das lange Warten auf den Schulanfang. Zusammen mit ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern genossen voller Spannung und Vorfreude, aufgeregt und erwartungsvoll die ABC-Schützen die Feierlichkeiten an ihrem ersten Schultag.
Mit einem tollen Theaterstück der vierten Klassen wurden die neuen Erstklässler in der Ernst-Reuter-Schule herzlich willkommen geheißen.
Nach einem Besuch des Gottesdienstes in der evan. Kirche Richen unter der Leitung von Pfarrerin Christine Heuser und Gemeindereferentin Edith Engels wurden die neuen Schülerinnen und Schüler mit einem flotten Flöten- und Glockenspielstück von der Klasse 4b begrüßt. Nach der Ansprache des Schulleiters Matthias Hürten führte die Klasse 4a ein bestens einstudiertes Theaterstück zum Thema Freundschaft zwischen einer Katze und einer Maus vor. Anschließend sorgte die Tanz AG der ERS für Stimmung. Schließlich sammelten die Lehrerinnen Pia Herd und Chrisine Mandla ihre neuen Schützlinge um sich und zogen gemeinsam in die Klassenräume. Für die Eltern hatte der Förderverein ein Elternkaffee geöffnet und so konnten die Eltern und Angehörigen die Zeit der ersten Unterrichtsstunde ihrer Kinder angenehm verleben. Als tolles Willkommengeschenk erhielt jedes Kind im ersten Schuljahr ein T‑Shirt aus der aktuellen Schulkollektion.
Abwechslungsreiches Programm bei der Einschulungsfeier der neuen 5. Klassen
Bereits montags waren an der IGS Ernst-Reuter-Schule drei fünfte Klassen eingeschult worden. Ebenso aufgeregt wie die ABC-Schützen waren dabei die 72 Mädchen und Jungen im Alter von zehn, elf Jahren, die ebenfalls als Willkommensgeschenk T‑Shirts und Armbänder mit dem Schul-Logo geschenkt bekamen. Neben den drei Klassenlehrkräften (Christina Moral, Martin Fischer, Joshua Jaynes) werden sich Förderschullehrkräfte Eva Kübler und Ulrike Dittes im Jahrgang mit engagieren und regelmäßig auch während des Unterrichts dabei sein.
Viel zu sehen gab es bei der Einschulungsfeier des neuen 5. Schuljahres in der großen Turnhalle der Ernst-Reuter-Schule.
Nach der Begrüßung durch Schulleiter Matthias Hürten folgte unter anderem ein Auftritt der Schulband unter der Leitung von Lehrer Thomas Kirchhöfer. Auch die Tanz-AG (Leitung Katja Köbler) durfte nicht fehlen und führte eine tolle Performance auf. Paten aus höheren Klassen standen parat, den neuen Schülern zu helfen, sich zurecht zu finden. Schulsozialarbeiterin Katharina Lindner hatte dafür gesorgt, dass diese gleich mit in die Klassenräume der neuen Fünftklässler gingen. Unterdessen bot der Förderverein Kaffee und Kuchen an. Alles in allem „eine schöne Veranstaltung“, resümierte Stufenleiter Volker Hartmann, „für einen schönen Start in der IGS Ernst-Reute-Schule“.
Unterrichtsbeginn und Gottesdienste zum neuen Schuljahr 2018/2019
Klassen 6, 7, 8, 9, 10
Der Unterricht zum neuen Schuljahr 2018/2019 beginnt an der Ernst-Reuter-Schule für die Klassen 6, 7, 8, 9 und 10 am Montag, den 06. August 2018, um 7.45 Uhr.
Klassen 2, 3, 4
Der Unterricht der Grundschulklassen (2. bis 4. Schj.) beginnt an diesem Tag erst um 8.30 Uhr und endet bereits um 12.10 Uhr. Für Kinder die für den „Pakt am Nachmittag“ angemeldet sind gelten die von den Eltern gebuchten Betreuungszeiten.
Klassen 5
Der Unterricht für die neuen 5. Klassen beginnt ebenfalls am 06. August 2018. Hierzu versammeln sich die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Eltern zunächst zu einer kleinen Aufnahmefeier um 8.30 Uhr in der Großsporthalle der Ernst-Reuter-Schule. Unmittelbar danach findet Klassenlehrerunterricht bis 12.55 Uhrstatt. An diesem sowie an allen weiteren Tagen dieser Woche findet für die Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klassen ausschließlich Klassenlehrerunterricht statt. Der Unterricht im Jahrgang 5 beginnt an allen Tagen dieser Woche um 7.45 Uhr und endet um 12.55 Uhr.
Klassen 1
Die Schulanfänger des 1. Schuljahres werden erst am Dienstag, den 07.08.2018, um 9.45 Uhr im Mehrzweckraum der Ernst-Reuter-Schule mit einer kleinen Feier aufgenommen. Vorher haben diese Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Eltern Gelegenheit, an einem ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Richen (Beginn 8.45 Uhr) teilzunehmen. Für die Schulneulinge gelten die von den Eltern gebuchten Betreuungszeiten im „Pakt für den Nachmittag“ ab Mittwoch, den 08.08.2018.
Ebenfalls in der evangelischen Kirche in Richen wird es am Mittwoch, den 08.08.2018, um 8.45 Uhr, einen ökumenischen Gottesdienst für die Klassen 2 bis 4 geben.
Ein ökumenischer Gottesdienst für die Klassen 5 bis 10 wird am Mittwoch, den 08.08.2018, ab 8 Uhr in der evangelischen Kirche in Richen stattfinden.
ERS-Personalrätin Gabriele Grünewald (links) und ERS-Schulleiter Matthias Hürten (rechts) verabschiedeten Kurt Walter nach über 42 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand.
Mehr Zeit für die Familie und für den Garten hat von nun an Kurt Walter. Nach mehr als 42 Jahren heißt es für den im Kollegium sowie bei den Schülern sehr beliebten Pädagogen Abschied nehmen vom Schuldienst.
Seinen ersten Arbeitstag hatte der mittlerweile zweifache Familienvater am 9. September 1974. Los ging es für ihn in der Otzbergschule in Lengfeld, die nächste (Schul-)Station war dann die Dr.-Kurt-Schumacher-Schule in Reinheim. Ab 1995 unterrichte Kurt Walter in der Ernst-Reuter-Schule wo er schließlich am Freitag, den 22.06.2018, seinen letzten Arbeitstag hatte.
Sein Lehramtsstudium absolvierte der gebürtige Lengfelder in Frankfurt am Main. Dort studierte er die Fächer Mathematik und Sport. Neben seiner Tätigkeit als Lehrer kam noch ein zweites Standbein in seinem beruflichen Werdegang hinzu: 19 Jahre lang bildete er im Rahmen seiner Tätigkeit als „Rektor als Ausbildungsleiter“ im Studienseminar Darmstadt angehende Lehrer aus, lehrte viel Wissenswertes über Schulrecht und zeigte vor allem in seinem Fach Sport werdenden Kollegen viel Nützliches und Hilfreiches.
Mit einer kleinen Feier am letzten Schultag vor den Sommerferien nahm Kurt Walter Abschied in der Ernst-Reuter-Schule von seinem Berufsleben. Viele Mitglieder der Schulgemeinde versammelten sich hierzu im Lehrerzimmer. Personalratsmitglied Gabriele Grünewald und Schulleiter Matthias Hürten dankten mit anerkennenden Worten und einem kleinen Präsent für all die aufopferungsvolle pädagogische Arbeit und seine soziale Kompetenz in den vergangenen 42 Jahren. Mit den Worten „Wir werden dich hier sehr vermissen“ sprach der Schulleiter allen Anwesenden aus der Seele und wünschte Kurt Walter alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.
Für ordentlich Stimmung sorgte die Schulband der Ernst-Reuter-Schule beim Schulfest zum 50-jährigen Bestehen der Integrierten Gesamtschule.
Informationsstände, Mitmachaktionen und eine bunte Palette an Kulinarischem lockten am Freitag viele Gäste aufs Gelände der Ernst-Reuter-Schule. Auch wer wie die Schüler keiner Anwesenheitspflicht unterlag, war gern der Einladung gefolgt, der seit 2014 inklusiv arbeitenden, Integrierten Gesamtschule – einstmals Mittelpunktschule – einen Besuch abzustatten. Mancher Groß-Umstädter fühlte sich bestimmt der nun 50 Jahre alten Schule in irgendeiner Form verbunden. Im Vorfeld hatten die Schüler sogar einige Einladungen zum Jubiläums-Schulfest in der Nachbarschaft verteilt, wie eine Anwohnerin berichtete.
Auf dem Pausenhofgelände wurden die Gäste fast überall mit der runden Zahl konfrontiert – auf der Bühne, wo die bereits zum Tag der offenen Tür im Frühjahr präsentierte hölzerne, bunt verzierte „50“ prangte, an einem Stand, wo 50 selbst bemalte, riesengroße Dominosteine angestoßen wurden und auch planmäßig umfielen, und im hinteren Hof, wo Spiele aus 50 Jahren gespielt wurden: Sackhüpfen, Gummitwist, Stelzenlauf und Bobbycar-Parcours stießen auf großes Interesse.
50 Jahre Ernst-Reuter-Schule durften innerhalb weniger Sekunden mit selbgebauten Dominosteinen umgeworfen werden – eine tolle Idee des 5. Jahrgangs.
In zwei verschiedenen Multimediashows gab es nicht nur die Schule per Drohnenflug von oben zu bewundern, sondern auch zahlreiche Bilder aus den vergangenen 50 Jahren zu sehen. Manch einer verweilte, um Kinder , sich selbst oder wenigstens die alte Klasse auf irgendeinem der alten Fotos zu entdecken. Die reichten als historische Dokumente von verschiedenen Bauphasen und der Entstehung der Schulturnhalle über erste Jahrgänge und Abschlussfeiern, Einweihungen und Schuljubiläen, über wechselnde Kollegien und scheidende Kollegen bis hin zu Sportveranstaltungen, Fahrten, Reisen und kulturellen Highlights wie dem Workshop und Konzert mit den „Young Americans“.
Viele Mitmachangebote für Groß und Klein gab es beim Schulfest der Ernst-Reuter-Schule.
Das Schulfest zum Jubiläum bot neben einem umfangreichen, teils im Fünf-Minutentakt wechselnden Bühnenprogramm mit Schulband und Schulchor sowie zahlreichen Tanzeinlagen auch Präsentationen aus jenen Projekten, die in den vorangegangenen Tagen die Schüler mit ihren Lehrern beschäftigt hatten. So gab es unter anderem Ergebnisse zum Thema Pop-Art und Batiken zu begutachten, eine Fotobox mit selbst gestaltetem Hintergrund, Cocktails und Smoothies oder selbstgemachte Erbeermarmelade aus selbstgepflückten Früchten zu probieren oder sich einem Test zu unterziehen, wie weit es mit den eigenen Kenntnissen in Sachen Müllsortierung bestellt ist.
In einer kleinen Ausstellung zeigten Schüler selbst gestaltete Plakate über die Entstehung ihrer Schule. Wie es hier vor 50 Jahren aussah und heutzutage oder nach wem die Schule überhaupt benannt wurde. Die Besucher konnten hier ebenso lesen, welche AGs es aktuell gibt oder wie das mit der Schulkleidung funktioniert.
Schülerinnen und Schüler vergraben zusammen mit Lehrer Joshua Jaynes eine Zeitkapsel für die zukünftige Generationen mit allerlei Informationen rund um das aktuelle Schulleben der Ernst-Reuter-Schule.
Aus einer PVC-Röhre hatte eine kleine Gruppe eine wasserdichte und auch sonst hoffentlich unzerstörbare „Zeitkapsel“ gebaut und mit der Beschriftung „50 Jahre ERS 2018“ versehen. Von jedem Jahrgang kamen dort Gegenstände und Erinnerungsstücke hinein: Fotos und Bilder von Schülern, Hefte, Briefe, kleine Kunstwerke und Zeitungsausschnitte von 2018. „Auf dem Schulgelände haben wir die Zeitkapsel dann vergraben“, berichtete Lehrer Joshua Jaynes. Vielleicht irgendwann einmal, in ganz fernen und anderen Zeiten, würden diese bis dahin historischen Dokumente gefunden und könnten Aufschluss geben: „Über uns und unsere Schule.“
Auf einem roten Teppich schritten die diesjährigen Absolventen zur Zeugnisvergabe.
Auf einem „Roten Teppich“ sowie mit einer rund um gelungenen Feier entlässt die Ernst-Reuter-Schule ihre Abschlussklassen in das Berufsleben oder in weiterführende Bildungsgänge. In der aufwändig geschmückten Schulturnhalle wurde im würdevollen Rahmen allen 85 Absolventen die Abschlusszeugnisse überreicht. Neben den Schülerinnen und Schülern und deren Angehörige waren auch die Lehrkräfte um ihren Schulleiter Herrn Matthias Hürten zu der feierlichen Veranstaltung erschienen. Musikalische Events und heitere Reden ließen die Abschlussfeier der 10. Realschul‑, der 9. Hauptschul- und einer Förderschulklasse zu einer gelungenen Abendveranstaltung avancieren.
Die Grundstufenkinder beim Tischtennistraining mit tatkräftiger Unterstützung durch den Hessischen Tischtennisverband.
Während der Projektage hatte die Grundstufe Besuch vom Hessischen Tischtennisverband. Jede Klasse/Jahrgang bekam die Möglichkeit, die ersten Tipps und Tricks dieses Ballsports auszuprobieren. Mit Herrn Beck und Herrn Lücking waren zwei geduldige Tischtennistrainer angereist und die Schülerinnen und Schüler nahmen das Angebot begeistert an.
Am 19.6.2018 wanderten alle Grundstufenkinder bei strahlendem Sonnenschein gemeinsam zu Gruberhof, um dort einen Ausflugstag zu verleben. Schnell fanden sich Fußballspieler aller Jahrgänge zusammen und kickten trotz warmer Temperaturen leidenschaftlich auf dem Bolzplatz. Einige Kinder versuchten mit selbstgebauten Angeln etwas zu fangen, wieder andere drehten sich auf den Spielplätzgeräten so lange im Kreis, bis sie freiwillig einer Pause zustimmten. Zum Schluss trafen sich alle Kinder zum gemeinsamen Gruppenfoto am „Schiff“.
Die gesamte Grundstufe der Ernst-Reuter-Schule beim Ausflug zum Gruberhof in Groß-Umstadt.
Traditionell wird am letzten Schultag kurz vor der Zeugnisausgabe das gemeinsame Abschlusssingen in der Eingangshalle durchgeführt. Dabei präsentieren Chor und einzelne Klassen eingeübte Musikstücke und außerdem werden die sportlichsten Kinder der Bundesjugendspiele sowie die sportlichste Klasse geehrt. In diesem Jahr geht der Wanderpokal an die jetzige Klasse 3 a von Frau Langjahr. Zum Schluss bildeten alle übrigen Klassen ein Spalier, durch das unsere Viertklässler laufen durften und somit von allen in das 5. Schuljahr nach den Sommerferien verabschiedet wurden.
Das traditionelle Abschlusssingen in der Grundstufe rundet das Schuljahr für die Kinder musikalisch ab.
Die Baseball AG der Ernst-Reuter-Schule beim Training mit den Darmstadt Whippets in Darmstadt.
Text und Bilder von Martin Fischer
Nachdem wir uns jetzt ein Schuljahr lang Regeln und Spieltechniken des Baseball angeeignet haben und durch viel Praxis immer besser geworden sind, bot es sich als Jahresabschluss an, gemeinsam ein „Profi-Baseballspiel“ live anzusehen. Zum Glück mussten wir dafür gar nicht weit fahren, denn es gibt in Darmstadt seit 1992 einen richtig guten Baseball- und Softballclub, die Whippets.
Also trafen wir uns am Samstag, den 16.06.2018 um 13:00 am Memory Field, dem Sportgelände der Whippets. Dort wurden wir von Kiki, Softballspielerin und ambitioniertes Vereinsmitglied, herzlich begrüßt und bekamen eine Führung über das Gelände. Sie erklärte uns die Besonderheiten des Spielfeldes, das von den Vereinsmitgliedern selbst gepflegt wird, und zeigte uns diverse Einrichtungen im Trainingsbereich, wie z.B. die Batting-Cages. In diesen mit Netz bespannten Käfigen kann das Schlagen von Bällen sicher und effektiv trainiert werden.
Dann ging auch schon das erste Inning los. Der Gegner in dem heutigen 2. Bundesligaspiel waren die Mainz Athletics. Wir waren begeistert von den Fähigkeiten der Spieler und der Schnelligkeit des Spiels. Besonders beeindruckt hat uns der Pitcher der Whippets, der die Bälle mit solcher Wucht und Präzision in die Schlagzone warf, dass die Batter der Athletics große Mühe hatten, diese überhaupt zu treffen. Wir genossen die tolle Atmosphäre und fieberten mit den Whippets mit, die auch sehr bald in Führung gingen. Nachdem wir unseren mittlerweile aufgekommenen Hunger mit leckeren Pommes Frites und Burger zu sehr fairen Preisen gestillt hatten, fragte Kiki, ob wir nicht mal den Batting-Cage ausprobieren wollten. Da ließen wir uns nicht lange bitten und sie holte kurzerhand einiges an Ausrüstung und Tom, einen Spieler aus der Juniorenmannschaft, dazu. Jetzt konnten wir uns, jeweils zu zweit, Bälle zuwerfen und versuchen, diese zu treffen. Kiki und Tom beobachteten uns aufmerksam und gaben uns hilfreiche Tipps zur Verbesserung unserer Schlagtechnik. Auch die beiden AG-Leiter Herr Jaynes und Herr Fischer durften hier kurz ihre Schlagfähigkeit unter Beweis stellen und wurden von den beiden Experten als brauchbar befunden.
Das Team der Baseball AG der Ernst-Reuter-Schule zu Gast bei den Darmstadt Whippets.
Auch die Whippets gaben weiter ihr Bestes, sodass sie am Ende das Spiel in sieben Innings mit 11:1 bravourös gewinnen konnten. Abschließend wollten wir uns gerade bei Kiki und Tom für Ihr Engagement bedanken, als sie uns prompt einlud, im neuen Schuljahr doch mal ein gemeinsames Spiel von ERS Baseball AG und Schülermannschaft der Whippets zu veranstalten und zwar hier auf dem richtigen Spielfeld! Wir nahmen natürlich dankend an und freuen uns schon jetzt auf den nächsten tollen Ausflug.
Die Baseball AG existiert im Ganztagsangebot der Ernst-Reuter-Schule seit 2017 und wird von den beiden Lehrkräften Joshua Jaynes und Martin Fischer geleitet. Anmeldung ist zu Beginn des neuen Schuljahres für Schülerinnen und Schüler ab der 7. Jahrgangsstufe möglich!
Fachbegriffe: Inning: Spielrunde beim Baseball Batter: Schlagmann, der nach erfolgreichem Schlag zum Läufer wird.
Am 7.6.2018 fand die erste gemeinsame Konferenz des Grundstufenkollegiums mit den Mitarbeiterinnen aus dem Pakt für den Nachmittag statt. Nach einer abwechselungsreichen Vorstellungsrunde verständigte man sich darauf, wie die Lernzeit organisiert und inhaltlich gefüllt werden soll. Nun sind alle gespannt auf diese gemeinsame Arbeit, die ab dem ersten Tag nach den Sommerferien starten wird. Mehr Informationen über den „Pakt für den Nachmittag“ finden Sie hier: Klick
Das Kollegium der ERS-Grundstufe mit den Mitarbeiterinnen des ASB beim gemeinsamen Treffen zum „Pakt für den Nachmittag“
Mit großem Eifer bei der Sache und zu Recht stolz sind die Mitglieder der von Imkerberater Gerhard Heil (2. von links) mit betreuten Bienen-AG an der Ernst-Reuter-Schule: Sarah, Matthias, Alica, Moritz, Jonas und Lehrer Martin Fischer (von rechts) treffen sich einmal pro Woche, um nach „ihren“ Bienen zu sehen. (Bild: Dorothee Dorschel)
(dor) Ein Bienenstock mitten im Schulhof? In unmittelbarer Nähe zum Lehrerzimmer brummt und summt es. Dort, wo eine Ecke fast vollständig von Büschen umgeben ist, wohnt neuerdings ein Bienenvolk. Es gehört zu einer freiwilligen Nachmittags-AG an der Ernst-Reuter-Schule. Gerade bei diesen AGs für den Ganztagsbereich habe noch ein naturwissenschaftliches Angebot gefehlt, sagt der betreuende Lehrer Martin Fischer.
Das Thema Bienen eigne sich jedoch nicht allein für den Biologieunterricht, weiß der Chemie- und Biolehrer. Ein übergreifendes und vertieftes Lernen finde hier statt. „Es ist auch vorstellbar, später so etwas mal zuhause zu machen.“ Die Schule gebe hier eine Anregung für sinnvolle Freizeitgestaltung, Tiere zu halten und Verantwortung zu übernehmen. Deshalb sind mit dem Projekt Schüler der siebten und achten Klasse angesprochen. „Die Schüler müssen noch zugänglich sein“, erklärt Martin Fischer, „aber es muss ihnen auch zugetraut werden, im direkten Umgang mit Lebewesen vernünftig zu handeln.“
Mit Imkerberater Gerhard Heil aus Klein-Umstadt haben die Jungimker einen Experten an ihrer Seite, der sie kompetent, altersgerecht und vor allem geduldig anleitet. Auch Lehrer Fischer hat sich bereits im Vorfeld fortgebildet, lernt aber gemeinsam mit den fünf teilnehmenden Schülern jedes Mal Neues dazu. Die AG-Mitglieder sind 13 und 14 Jahre alt und finden es grundsätzlich „interessant, mal so was zu machen“. Manche gehen selbstsicher und ruhig heran, andere haben noch etwas Angst. Doch die legt sich von Mal zu Mal. Jede Woche trifft man sich hier.
„Mit der Theorie ist es oft schwierig. Gehört aber auch dazu“, sagt Fischer. Im Winterhalbjahr, als noch keine Bienen da waren, hat er die Schüler mit praktischen Dingen bei der Stange gehalten. So verrichtete man die für den Winter typischen Tätigkeiten eines Imkers: die Beuten (Holzkästen, in welche die Wabenrahmen eingehängt werden) streichen, Mittelwände einlöten, Bienenprodukte anschauen und herstellen. „Die Schüler haben Lippenpflegestifte, Kerzen und Honigduftseifen selbst gemacht und verkauft.“
Vor rund drei Wochen hat Imker Heil ein erstes Volk mit etwa 18.000 Bienen zur Schule gebracht, wo alles bestens vorbereitet war. „Im Mai und Juni entwickeln sie sich rasant“, sagt er. Dass die Königin nun 2000 Eier am Tag legt und 21 Tage später 2000 Bienen schlüpfen, wissen auch die Schüler. Die Rapsblüte ist vorbei, doch im Wohngebiet, das die Schule umgibt, stehen zahlreiche Akazien, Rubinien und Linden. Viele Pollenspender, von denen die Bienen gut versorgt werden.
Moritz (14) ist Experte für den Smoker und macht sich schon mal zu schaffen, während die Anderen ihre Imkerkleidung überstreifen, hellgelbe Jacken mit integriertem Schleier. Schnell meldet sich Alica (13) auf die Frage, wer sich traut, einmal ein „Rähmchen“ vollbesetzt mit Bienen in die Hand zu nehmen. Spannend ist es, Stück für Stück der immer schwerer werdenden Rahmen herauszuholen und zu begutachten. Viel Nektar wurde da von den Bienen schon eingelagert. „Letzte Woche war alles noch viel leerer.“
Spaß macht es den fünf AG-Teilnehmern, „dass man sehen kann, wie sich das alles so entwickelt“. Und Sarah (13) erklärt: „Man lernt, dass Bienen sehr wichtig sind. Sonst hätten wir nichts zu essen. Ohne Bienen würden wir nicht überleben.“
Honig ist das Beste überhaupt, stimmt man überein. Und wie das genau funktioniert mit dem süßen Saft, hat Matthias (13) hier gelernt. Das findet er gut. Genauso wie Jonas, der wohl einen Rekord hält beim nach dem Rechten schauen: „Ich bin in jeder Pause hier.“ Die emsigen Bienen gerade in diesen Tagen zu beobachten, das macht wirklich Spaß.
Dabei geht es gar nicht allein ums Imkern. Vielmehr wird das Thema Nachhaltigkeit behandelt, die Bestäubungsleistung oder, wie es Alica ausdrückt, „ohne Bienen würde ja nichts mehr blühen“.
Ganz bewusst, so Lehrer Fischer, habe man die Bienen nicht versteckt oder weitab vom Schulgeschehen untergebracht. „Es ist nicht störend“ – das sollen die Schüler am besten gleich lernen. Ängste würden so abgebaut. Deshalb habe man auch keine abschreckenden Warnschilder angebracht, sondern den Bereich eher einladend gestaltet. Abstand halten, nicht direkt vor dem Flugloch aufhalten, solche Tipps können die Mitglieder der Bienen-AG selbst schon geben. So ist es kein Wunder und ganz im Sinne der Organisatoren, dass bereits in den ersten Tagen viele neugierige Kinder und Jugendliche vorbeikommen. „Das ist auch gut so“, sagt AG-Leiter Fischer. Schließlich sollen die Bienen „ein Angebot für die ganze Schule sein“.