Alle Beiträge von Volker Hartmann

Jahrgang 6 der Ernst-Reuter-Schule packt mit für das Projekt „Weihnachten im Schuhkarton“

Der Jahr­gang 6 der Ernst-Reuter-Schule hat sich an der Akti­on „Weih­nach­ten im Schuh­kar­ton“ mit zahl­rei­chen Geschen­ken beteiligt.

Es ist wie­der soweit, die Vor­weih­nachts­zeit steht unmit­tel­bar bevor. Dies hat der Jahr­gang 6 der Ernst-Reuter-Schule zum Anlass genom­men, sich auch ein­mal Gedan­ken über Men­schen und v.a. Kin­der zu machen, die ein weni­ger üppi­ges Weih­nachts­fest erwar­ten als wir.

In die­sem Zusam­men­hang fass­te man den Ent­schluss, sich an der Akti­on „Weih­nach­ten im Schuh­kar­ton“ des Ver­eins Samaritan’s Pur­se e. V. zu betei­li­gen. Bei die­ser Akti­on wer­den Geschenk­kar­tons gepackt, die für Kin­der in Not zu Weih­nach­ten gespen­det werden.

Immer zu zweit wur­den also Schuh­kar­tons besorgt und von den Schü­le­rIn­nen anspre­chend weih­nacht­lich deko­riert. Anschlie­ßend wur­den die Pake­te mit klei­nen Geschen­ken wie Spiel­zeug, Süßig­kei­ten, Scho­ko­la­de, aber auch Klei­dung und Hygie­ne­ar­ti­keln bestückt. Ins­ge­samt 33 Päck­chen kamen auf die­se Wei­se zusam­men, die am ver­gan­ge­nen Frei­tag, den 15. Novem­ber 2019, in der Sam­mel­stel­le der Aschaf­fen­bur­ger Bap­tis­ten­ge­mein­de, zusam­men mit einem klei­nen Geld­be­trag, über­ge­ben wer­den konn­ten. Von dort aus wer­den die Pake­te in ver­schie­de­ne ost­eu­ro­päi­sche Län­der ver­schickt und an bedürf­ti­ge Fami­li­en verteilt.

Leh­rer Mar­tin Fischer über­gibt die Prä­sen­te aus dem Jahr­gang 6 der Ernst-Reuter-Schule an Ver­ant­wort­li­che der Akti­on „Weih­nach­ten im Schuhkarton“.

Wir freu­en uns über die Unter­stüt­zung und dass wir auf die­se Wei­se eini­gen Kin­dern ein Geschenk unter dem Weih­nachts­baum ermög­li­chen, die viel­leicht gar nicht damit gerech­net haben.

Mehr Infor­ma­tio­nen zum The­ma „Weih­nach­ten im Schuh­kar­ton“ gib es auch unter:

https://www.die-samariter.org/projekte/weihnachten-im-schuhkarton/

Halloweenparty in der Ernst-Reuter-Schule war wieder ein voller Erfolg

Jede Men­ge los war bei der Hal­lo­ween­par­ty der Ernst-Reuter-Schule in der klei­nen Tunhalle.

Fast schon zu einer Tra­di­ti­on hat sich die Hal­lo­ween­par­ty an der Ernst-Reuter-Schule ent­wi­ckelt. Auch in die­sem Jahr fei­er­ten am 30. Okto­ber 2019 Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­sen­stu­fen 5 bis 7 gemein­sam eine Hal­lo­ween­par­ty. Die­ses Mal konn­ten alle Gru­sel­be­geis­ter­ten ab 18:00Uhr durch den von der Schü­ler­ver­tre­tung (SV) ent­wor­fe­nen „Blut­weg“ in das Inne­re der klei­nen ERS-Sporthalle gelan­gen. Dort war­te­te bereits die SV, die Technik-Crew und eini­ge ver­klei­de­te Lehr­kräf­te zum Fei­ern. Bei ver­schie­de­nen Tän­zen (Mac­a­ra­ne, Free­sty­ler etc.) und Spie­len (Lim­bo, Stop­tanz usw.) konn­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler bei aktu­el­ler, aber auch Musik aus den ver­gan­ge­nen Jahr­zenten einen schö­nen Abend ver­brin­gen. Zum Abschluss wur­de dann wie­der das bes­te Kos­tüm eines Jun­gen und eines Mäd­chens gekürt, was auch in die­sem Jahr beson­ders schwie­rig war, da es wie­der sehr krea­ti­ve Kos­tü­me und gru­se­li­ges Make-Up gab. Gegen 20 Uhr war der „Spuk“ dann auch schon wie­der vor­bei. Alle Betei­lig­ten hat­ten jede Men­ge Spaß

Und so sehen sie aus, die dies­jäh­ri­gen Sie­ger des Kos­tüm­wett­be­werbs bei der Hal­lo­ween­par­ty der Ernst-Reuter-Schule.

Ein beson­de­rer Dank gilt der Technik-Crew unter der Lei­tung von Tho­mas Kirch­hö­fer, die inner­halb von weni­gen Stun­den aus einer Sport­hal­le eine Dis­ko gemach­ten haben, und natür­lich an die Auf­sicht­füh­ren­den und unter­stüt­zen­den Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen. Einen ganz beson­de­ren Dank rich­tet die Ernst-Reuter-Schule an Ver­bin­dungs­leh­re­rin Fran­zis­ka Kurtz, die – wie in den Jah­ren zuvor auch – alles orga­ni­siert und die­se tol­le Par­ty erst mög­lich gemacht hat. 

Spielen macht Schule“ – Grundstufe der Ernst-Reuter-Schule gewinnt mit schuleigenem Konzept ein „Spielzimmer“

Seit 2007 gibt es die Initia­ti­ve „Spie­len macht Schu­le“, ins Leben geru­fen vom ZNL (Trans­fer­Zen­trum für Neu­ro­wis­sen­schaf­ten und Ler­nen) und dem Ver­ein „Mehr Zeit für Kin­der“. Die­se Initia­ti­ve ver­an­lasst eine jähr­li­che Aus­schrei­bung zum The­ma „Spie­len in der Grund­schu­le“. Im Rah­men die­ser Aus­schrei­bung kön­nen sich Grund­schu­len um die kos­ten­lo­se Aus­stat­tung eines Spie­le­zim­mers bewer­ben. Hier­für ist es not­wen­dig, ein aus­ge­ar­bei­te­tes Kon­zept für ein sol­ches Spie­le­zim­mer vor­zu­le­gen, wel­ches auf­zeigt, wie die Spie­le an der jewei­li­gen Grund­schu­le kon­kret zum Ein­satz kom­men sol­len. Da die Grund­schu­le der Ernst-Reuter-Schule seit nun­mehr acht Jah­ren inklu­siv arbei­tet und das indi­vi­du­el­le För­dern und For­dern der Schü­le­rin­nen und Schü­ler immer mehr in den Fokus gerückt ist, ver­än­dern sich auch die Struk­tu­ren im Unter­richt. Um allen Kin­dern mit ihrem sozia­len und kogni­ti­ven Vor­wis­sen, ihren Inter­es­sen und Bedürf­nis­sen gerecht wer­den zu kön­nen, muss Unter­richt offe­ner und krea­ti­ver gestal­tet wer­den. Der Ein­satz von Gesell­schafts­spie­len scheint hier­für eine gelun­ge­ne Ergän­zung zu den klas­si­schen Metho­den und Inhal­ten. Aus die­sem Grund hat sich die Grund­schu­le der Ernst-Reuter-Schule in die­sem Jahr um die Aus­stat­tung eines sol­chen Spiel­zim­mers beworben.

Zahl­rei­che Spie­le konn­te die Grund­stu­fe der Ernst-Reuter-Schule im Rah­men der Initia­ti­ve „Spie­len macht Schu­le“ gewinnen.

Glück­li­cher­wei­se konn­te das schul­ei­ge­ne Kon­zept über­zeu­gen, so dass die ERS-Grundstufe eines von ins­ge­samt 200 Spiel­zim­mern gewin­nen konn­ten. Die gewon­nen Spie­le wer­den nun in viel­fäl­ti­ger Wei­se zum Ein­satz kommen.

Eini­ge Spie­le und Expe­ri­men­tier­käs­ten wer­den die Ein­rich­tung schul­ei­ge­nen For­scher­werk­statt ergänzen.

Außer­dem erhal­ten alle Jahr­gän­ge eine Spie­le­kis­te, die sie in viel­fäl­ti­ger Art und Wei­se ein­set­zen kön­nen. Ent­hal­ten sind sowohl Logik- und Kon­zen­tra­ti­ons­spie­le als auch Lern­spie­le für den Deutsch- und Mathe­ma­tik­un­ter­richt. So kön­nen die Spie­le in offe­nen Lern­an­ge­bo­ten und Lern­the­ken ein­ge­setzt wer­den oder sie fin­den ihren Ein­satz nach den Arbeits­pha­sen, wenn die Schü­le­rin­nen und Schü­ler die Mög­lich­keit haben, noch eine Wei­le frei zu spielen.

Jeder Jahr­gang der ERS-Grundstufe erhält im Rah­men des Gewinns zusätz­lich eine Spielekiste.

Denk­bar ist es wei­ter­hin, die Spie­le in der Ein­zel­för­de­rung zu nut­zen oder sie für Eltern­nach­mit­ta­ge oder Klas­sen­fes­te zur Ver­fü­gung zu stellen.

Die Kol­le­gin­nen der ERS-Grundstufe freu­en sich sehr über die­sen tol­len Gewinn und hof­fen auf vie­le groß­ar­ti­ge Spiel­erleb­nis­se mit den Schü­le­rin­nen und Schü­lern. Vie­len Dank an die Initia­ti­ve „Spie­len macht Schu­le“ für die­se Möglichkeit.

Ernst-Reuter-Schule bei „Umstadt – ein Gedicht“ am 15.11.2019 in der Säulenhalle

Am Frei­tag, den 15. Novem­ber 2019, ist es wie­der soweit für „Umstadt – ein Gedicht“. Die Ver­an­stal­tung wird von der Stadt Groß-Umstadt und dem Orts­ge­wer­be­ver­ein orga­ni­siert. Aktio­nen, Lesun­gen und Musik wer­den hier­bei an meh­re­ren Stand­or­ten wie bei­spiels­wei­se in Geschäfts- und Gast­häu­sern in Groß-Umstadt abge­hal­ten bzw. prä­sen­tiert. Die Geschäf­te haben hier­zu extra bis 22 Uhr geöff­net. Rote Tep­pi­che vor allen Events sowie von Ker­zen­schein gesäum­te Wege geben die­ser Ver­an­stal­tung ein ganz gewis­ses Flair. Das dies­jäh­ri­ge Mot­to lau­tet „Glück“.
Unter die­sem Mot­to wer­den auch Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ernst-Reuter-Schule aus den Jahr­gän­gen 6 und 8 zahl­rei­che Bei­trä­ge wie Gedich­te, Schat­ten­thea­ter, Tex­te und Lie­der in der Säu­len­hal­le im Rat­haus in Groß-Umstadt prä­sen­tie­ren. Die Dar­bie­tun­gen begin­nen jeweils um 18 Uhr, 18.45Uhr sowie um 19.30Uhr. Wir laden alle hier­zu herz­lich ein, die Schü­le­rin­nen und Schü­ler bei ihren Prä­sen­ta­tio­nen zu bestau­nen. Der Ein­tritt ist selbst­ver­ständ­lich frei. 

Einladungen Elterninformationsabende „Übergang von Klasse 4 nach Klasse 5“

Lie­be Eltern der 4. Klassen,

zu unse­ren bei­den Infor­ma­ti­ons­aben­den rund um das The­ma „Über­gang von Klas­se 4 nach Klas­se 5“ laden wir Sie jetzt schon recht herz­lich ein. 

Unter dem Mot­to „Was kommt nach der Grund­schu­le“ laden bereits am 14. Novem­ber 2019 um 20 Uhr alle Grund­schu­len sowie wei­ter­füh­ren­den Schu­len aus Groß-Umstadt und Umge­bung zu einem gemein­sa­men Eltern­in­for­ma­ti­ons­abend in die Stadt­hal­le in Groß-Umstadt ein.

Hier­bei wer­den u. a. Kri­te­ri­en der Bera­tung sowie For­ma­li­tä­ten der Schul­an­mel­dung für den bevor­ste­hen­den Über­gang the­ma­ti­siert. Zusätz­lich wer­den die Schul­for­men wei­ter­füh­ren­der Schu­len vorgestellt.

Für den Bereich Haupt- und Real­schu­le mit För­der­stu­fe wird die Eich­wald­schu­le aus Schaaf­heim ver­tre­ten sein, für den Bereich Gym­na­si­um kom­men Vertreter/Innen aus dem Max-Planck-Gymnasium aus Groß-Umstadt, für den Bereich Inte­grier­te Gesamt­schu­le wird unse­re Ernst-Reuter-Schule aus Groß-Umstadt sowie für den Bereich Mit­tel­stu­fe die Otz­berg­schu­le aus Otzberg/Lengfeld ver­tre­ten sein.

Einen ähn­li­chen Schwer­punkt hat unser eige­ner Infor­ma­ti­ons­abend in der Ernst-Reuter-Schule. Die­ser fin­det am 5. Dezem­ber um 19.30 Uhr in unse­rem Mehr­zweck­raum statt. Hier­bei erhal­ten Sie aus­schließ­lich Infor­ma­tio­nen und Ein­bli­cke rund um das Leben und Arbei­ten unse­rer Inte­grier­ten Gesamt­schu­le (IGS) in Groß-Umstadt. Hier­zu gehen wir den Fra­gen nach, wie die­se inter­es­san­te Schul­form eigent­lich ab Jahr­gangs­stu­fe 5 funk­tio­niert? Wel­che Ganz­tags­an­ge­bo­te und schu­li­sche Schwer­punk­te gibt es in der Ernst-Reuter-Schule? Wie sieht eine mög­li­che Stun­de­ta­fel in der 5. Klas­se aus? Was bedeu­tet Dop­pel­be­set­zung von Lehr­kräf­ten in einer Unter­richts­stun­de? u.s.w.

Die­sen und vie­len ande­ren Fra­gen rund um den Über­gang von der Grund­schu­le zur IGS Ernst-Reuter-Schule wird an die­sem Abend nachgegangen.

Auch hier­zu laden wir Sie schon jetzt recht herz­lich ein.

Alle wei­te­ren Fra­gen und Anlie­gen rund um den Wech­sel von der Grund­schu­le zur IGS Ernst-Reuter-Schule beant­wor­tet Ihnen ger­ne auch der zustän­di­ge Stu­fen­lei­ter, Herr Vol­ker Hart­mann. Er ist via E‑Mail und tele­fo­nisch unter 06078 – 93680 zu erreichen.

Dritte Halloweenparty der Ernst-Reuter-Schule am 30. Oktober 2019

Erneut öff­net die Ernst-Reuter-Schule wie­der ihre Türen für so man­cher­lei „Grau­en“ und „Gru­seln“ zur mitt­ler­wei­le drit­ten Halloween-Party in der klei­nen Turnhalle.

Ein­ge­la­den sind am Mitt­woch, den 30. Okto­ber 2019, aus­schließ­lich Schü­le­rin­nen und Schü­ler von Klas­se 5 bis ein­schließ­lich 7 der Ernst-Reuter-Schule. Los geht es um 18 Uhr. Um 20 Uhr ist der „Spuk“ dann wider vor­bei. Das Lehr­kräf­te­team um die Ver­bin­dungs­leh­re­rin Fran­zis­ka Kurtz hat sich wie­der viel Mühe gege­ben und die­se tol­le Par­ty auf die Bei­ne gestellt. Es gibt jede Men­ge tol­ler Musik gepaart mit so man­cher­lei Licht­ef­fek­te. Selbst Nebel­ma­schi­nen wer­den den gru­se­li­gen Abend noch unheim­li­cher erschei­nen lassen.

Der Ein­tritt ist frei. Vor­aus­ge­setzt wer­den ledig­lich gute Lau­ne und tol­le Kos­tü­me. Die Auf­sicht für den genann­ten Zeit­raum haben die Lehr­kräf­te inne – ent­spre­chen­des Ver­hal­ten der Schü­le­rin­nen und Schü­ler wird vorausgesetzt.

Auf die drit­te Hal­lo­ween­par­ty freut sich die Ver­bin­dungs­leh­re­rin Fran­zis­ka Kurtz samt Lehrkräfteteam.

Ernst-Reuter-Schule sagt Danke an Bücherflohmarkt

ERS-Schulleiter Mat­thi­as Hür­ten (links) und ERS-Fördervereinsvorsitzende Kat­ja Köb­ler (3. von links) bedan­ken sich zusam­men mit Schü­le­rin­nen der Ernst-Reuter-Schule beim Team des Bücher­floh­markts Chris­ti­na Friedl (3. von rechts) und Sabri­na Hoff­mann (rechts) für die Geld­spen­de in Höhe von 3200 € zur Anschaf­fung von LED-Schweinwerfern und einem Laptop.

Der För­der­ver­ein der Ernst-Reuter-Schule sowie die gesam­te Schul­ge­mein­de bedan­ken sich recht herz­lich beim Team des Bücher­floh­mark­tes aus Groß-Umstadt für die groß­ar­ti­ge Geld­spen­de in Höhe von 3200 €. Hier­von konn­te die Gesamt­schu­le 12 LED-Scheinwerfer und einem Lap­top anschaf­fen. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie alle Lehr­kräf­te sind begeis­tert von dem neu­en Equip­ment. Beson­ders die Schein­wer­fer konn­ten gleich bei meh­re­ren Ver­an­stal­tun­gen der Schu­le in Ein­satz gebracht wer­den und alles wun­der­schön aus­strah­len. Auch die Tanz AG der Ernst-Reuter-Schule konn­te den Lap­top für ihre Zwe­cke sofort ein­set­zen. Noch­mals bedankt sich die gesam­te Schul­ge­mein­de der Ernst-Reuter-Schule recht herz­lich hierfür.

Dank des Lions Club Groß-Umstadt erhalten 18 erfolgreiche Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Schule das international anerkannte „Cambridge Zertifikat“ – einige darunter sogar mit Auszeichnung

Ins­ge­samt 18 Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ernst-Reuter-Schule haben das das inter­na­tio­nal aner­kann­te „Cam­bridge Zer­ti­fi­kat“ erhal­ten – eini­ge dar­un­ter sogar mit Aus­zeich­nung. Hier­zu gra­tu­lie­ren recht herz­lich der stell­ver­tre­ten­de Schul­lei­ter Ulrich Freund (rechts) sowie Eng­lisch­leh­rer Joshua Jay­nes (zwei­ter von links) und Schul­lei­tungs­mit­glied Vol­ker Hart­mann (links).

Nach nun mehr einem Jahr war es end­lich soweit: Das begehr­te „Cam­bridge Zer­ti­fi­kat“ konn­te an ins­ge­samt 18 Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ernst-Reuter-Schule aus den Jahr­gangs­stu­fen 8 bis 10 ver­lie­hen werden.

Das „Cam­bridge Zer­ti­fi­kat“ ist ein eng­li­sches Sprach­zer­ti­fi­kat der Uni­ver­si­tät Cam­bridge für Nicht-Muttersprachler. Es wird jähr­lich von etwa drei Mil­lio­nen Men­schen aus 130 Län­dern abge­legt, dient der Beschei­ni­gung qua­li­fi­zier­ter Eng­lisch­kennt­nis­se und ist inter­na­tio­nal bei Bil­dungs­ein­rich­tun­gen und Unter­neh­men aner­kannt. Die Prü­fun­gen basie­ren dabei auf dem „Gemein­sa­men Euro­päi­schen Refe­renz­rah­men für Spra­chen“ und wer­den in ver­schie­de­nen Kate­go­rien angeboten.

Es ist ein lebens­lang gül­ti­ges Zer­ti­fi­kat, wel­ches die Sprach­kom­pe­tenz der Jugend­li­chen nach­weist. Das Zer­ti­fi­kat kann bei allen Bewer­bun­gen bei­gelegt wer­den und wer­tet die­se immens auf. Die Chan­cen der Schü­ler, bei der Bewer­bung um einen Ausbildungs- oder einen Arbeits­platz bevor­zugt zu wer­den, stei­gen durch das Zer­ti­fi­kat immens.

Ein gan­zes Schul­jahr lang ging es für die 18 Schü­le­rin­nen und Schü­ler um ihren Eng­lisch­leh­rer Joshua Jay­nes in zwei Schul­stun­den in der Woche inten­siv um die eng­li­sche Spra­che. Spre­chen, Schrei­ben, Hör- und Lese­ver­ste­hen sowie Gram­ma­tik bil­de­ten Schwer­punk­te in die­ser extra geschaf­fe­nen „Cam­bridge AG“ in der Ernst-Reuter-Schule. Unmit­tel­bar vor den Som­mer­fe­ri­en des zurück­lie­gen­den Schul­jah­res 2018/2019 wur­den in einer mehr­stün­di­gen Prü­fung, die in einen schrift­li­chen und münd­li­chen Teil geglie­dert war, alle Ele­men­te des Unter­richts­ge­sche­hens abge­fragt. Das von Cam­bridge beauf­trag­te inter­na­tio­na­le Test­un­ter­neh­men „Pro­va­dis“ führ­te die Prü­fung mit ins­ge­samt drei Prü­fern in der Gesamt­schu­le durch und wer­te­te die Ergeb­nis­se anschlie­ßend auch aus.

Stolz ist die Schu­le hier­bei auf das Ergeb­nis. Alle teil­neh­men­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler haben bestan­den und das begehr­te Zer­ti­fi­kat somit erhal­ten. Ganz her­aus­ra­gend und mit Aus­zeich­nung konn­ten sogar 4 Schü­le­rin­nen und Schü­ler ihr „Cam­bridge Zer­ti­fi­kat“ in Emp­fang nehmen.

Im Rah­men einer klei­nen fei­er­li­chen Stun­de wur­den die Zer­ti­fi­ka­te an die Schü­le­rin­nen und Schü­ler über­ge­ben. Eng­lisch­leh­rer Joshua Jay­nes gra­tu­lier­te zusam­men mit dem stell­ver­tre­ten­den Schul­lei­ter Ulrich Freund und Schul­lei­tungs­mit­glied Vol­ker Hart­mann allen Betei­lig­ten und wünsch­te für die Zukunft alles erdenk­lich Gute. Da eini­ge der Schü­le­rin­nen und Schü­ler die Schu­le u. a. nach dem 10. Schul­jahr Rich­tung wei­ter­füh­ren­de Schul­for­men ver­las­sen hat­ten, konn­ten zu der Fei­er­stun­de nicht alle ihr Zer­ti­fi­kat per­sön­lich ent­ge­gen­neh­men. Sie erhiel­ten auf ande­rem Wege ihr Zer­ti­fi­kat samt Gratulation.

Erst mög­lich gemacht hat dies alles der Lions Club Groß-Umstadt. Die Schu­le konn­te ihn in die­sem Zusam­men­hang als Koope­ra­ti­ons­part­ner im März 2018 gewin­nen. Der Lions Club stellt pro Schü­ler und pro ange­streb­ten Zer­ti­fi­kat ⅔ der Finan­zie­rung bereit. Der ver­blei­ben­de Betrag ist vom Schü­ler bzw. des­sen Eltern­haus selbst zu tra­gen. Durch die Unter­stüt­zung des Lions Club Groß-Umstadt ist es den teil­neh­men­den Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Ernst-Reuter-Schule mög­lich, die­ses bedeut­sa­me Zer­ti­fi­kat zu errei­chen. Die Zusam­men­ar­beit zwi­schen dem Lions Club Groß-Umstadt und der Ernst-Reuter-Schule ist auf zwei Jah­re aus­ge­legt und umfasst einen För­der­be­trag von ins­ge­samt bis zu 4.000 Euro.

Die Ernst-Reuter-Schule bedankt sich im Namen aller Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus­drück­lich für das groß­ar­ti­ge Enga­ge­ment des Lions Club Groß-Umstadt und gra­tu­liert zum Errei­chen des „Cam­bridge Zer­ti­fi­kats“. Schon jetzt darf man gespannt sein auf das Ergeb­nis der aktu­el­len „Cam­bridge AG“ zum Ende des Schul­jah­res 2019/2020. Auch hier­für wünscht die Ernst-Reuter-Schule allen Betei­lig­ten gutes Gelin­gen und das Errei­chen des „Cam­bridge Zertifikats“.

Ernst-Reuter-Schule erhält mehrere Container für den zu klein gewordenen Ganztagsbereich

Mit gro­ßem Gerät wur­den die Con­tai­ner auf das Schul­ge­län­de der Ernst-Reuter-Schule gebracht.

End­lich ist es soweit: der Ganz­tag­be­reich der Ernst-Reuter-Schule erhält (pro­vi­so­ri­schen) Platz in Form von meh­re­ren „Con­tai­nern“. Die deut­lich in die Jah­re gekom­me­ne Ernst-Reuter-Schule platzt aus allen Näh­ten. Auch der Ganz­tags­be­reich mit all sei­nen vie­len Betreu­ungs­an­ge­bo­ten hat dies in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zu spü­ren bekom­men. Mit gro­ßem Gerät wur­den daher in den Herbst­fer­ein mobi­le Ein­hei­ten für eben die­sen deut­lich zu klein gewor­de­nen Ganz­tags­be­reich ange­lie­fert und auf einen Teil der Sport­an­la­ge der Ernst-Reuter-Schule gestellt. Dort haben die Schü­le­rin­nen und Schü­ler nun bis zur Fer­tig­stel­lung eines hof­fent­lich bald begin­nen­den Umbaus der Gesamt­schu­le die Mög­lich­keit, in nicht mehr so beeng­ten Ver­hält­nis­sen wie bis­her Ganz­tags­an­ge­bo­te wahrzunehmen.

Das sind sie, die Con­tai­ner für den Ganz­tags­be­reich der Ernst-Reuter-Schule.

Musical über globale Gerechtigkeit – 9. Schuljahr zu Gast in der Stadthalle in Groß-Umstadt

Ordent­lich Stim­mung herrsch­te beim Musi­cal über glo­ba­le Gerech­tig­keit von den „Glo­bal Playerz“.

Jeden Tag ster­ben 37.000 Men­schen auf der Erde an Hun­ger. Umge­rech­net heißt das: Alle drei Sekun­den ver­hun­gert jemand. Das erfuh­ren die Groß-Umstädter Jugend­li­chen, die am Frei­tag das Thea­ter­stück „Glo­bal Play­erz“ in der Stadt­hal­le sahen. Zah­len und Fak­ten einer­seits, wie zum Bei­spiel, dass auf der Erde zwei Mil­li­ar­den Men­schen man­gel­er­nährt sind, hör­ten die 15- bis 16-Jährigen. Zum ande­ren erleb­ten sie in einer bunt-schrillen Musical-Inszenierung des Thea­ters Son­ni Mai­er am Bei­spiel drei­er Freun­din­nen, wie jeder ein­zel­ne, noch so klei­ne Schritt zäh­len kann und beka­men Zusam­men­hän­ge über Hun­ger, Armut, Lohn­aus­beu­tung und Kin­der­ar­beit auf­ge­zeigt, über glo­ba­le (Un)Gerechtigkeit und Fairtrade.

Ob es um die Her­kunft der Kakao­boh­nen ging, die in jeder hier­zu­lan­de gekauf­ten Scho­ko­la­de zu fin­den sind, oder um die Mög­lich­keit, bei deren Kauf oder ande­rer Pro­duk­te auf das Fairtrade-Siegel zu ach­ten, mit­un­ter schien es, als kön­ne man eine Steck­na­del fal­len hören. Auf­merk­sam und kon­zen­triert ver­folg­ten rund 100 Neunt­kläss­ler der Ernst-Reuter-Schule das Gesche­hen auf der Büh­ne, deren Unter­richt aus die­sem Anlass kur­zer­hand hier­her ver­la­gert wor­den war. „Sie hat­ten heu­te kei­ne Schu­le“, erklär­te Leh­rer Vol­ker Hart­mann, „statt­des­sen haben wir gesagt, kommt doch direkt hier­her“. Am Frei­tag began­nen nach der drit­ten Stun­de die Herbst­fe­ri­en, so dass die Schü­ler eigent­lich sogar außer­halb ihrer Pflicht hierherkamen. 

Manch per­sön­lich berüh­ren­de, betrof­fen machen­de Sze­nen gab es im Ver­lauf zu erle­ben und auch die Kon­fron­ta­ti­on mit Tat­sa­chen. „Das Schlimms­te war für mich, dass die gesagt haben, dass alle drei Sekun­den irgend­wer dort stirbt“, sag­te eine Schülerin.

Viel zu bespre­chen gab es im Anschluss an das Thea­ter­stück für das Publi­kum in der Stadt­hal­le in Groß-Umstadt.

Den­noch, die­ses schwie­ri­ge The­ma jun­gen Men­schen ohne erho­be­nen Zei­ge­fin­ger näher­zu­brin­gen, dafür aber so, „dass es auch ein biss­chen Spaß macht“, so die Akteu­re, schien gelun­gen – das durch­aus kom­pli­zier­te The­ma „Glo­ba­li­sie­rung und Ver­ant­wor­tung“ jugend­ge­recht zu erklä­ren und zugleich Mut und Lust zu wecken, selbst aktiv zu wer­den. Mit viel Musik, Tem­po und einer der Lebens­welt Jugend­li­cher oft ange­pass­ten Sprache.

Sich schon im Klei­nen für eine gerech­te­re Welt ein­zu­set­zen, dafür hat­te die Trup­pe noch vie­le prak­ti­sche Tipps parat. Nach der Auf­füh­rung such­ten die Schau­spie­ler den direk­ten Kon­takt zu ihrem jun­gen Publi­kum und beant­wor­te­ten in einem Nach­ge­spräch Fra­gen, nah­men Kri­tik und Lob ent­ge­gen und gaben ein­fa­che Ideen mit nach Hau­se, wie jeder Ein­zel­ne die Welt ver­än­dern kann.

Wir haben halt sehr viel schon im Unter­richt gemacht“, sag­te im Anschluss ein Schü­ler, „des­halb war für uns nicht viel Neu­es dabei“. Eine ande­re Jugend­li­che: „Ich fand’s gut. Hab schon was Neu­es gelernt. Ich wuss­te ja nicht, dass es so vie­le Men­schen auf der Welt gibt, die Hun­ger lei­den. War schon krass.“

Seit einer Woche mache ihre Fami­lie mit beim Plas­tik­ver­zicht, „also, dass wir kaum noch Plas­tik in unse­rem Haus haben. Kei­ne Plas­tik­fla­schen mehr, kei­ne Sei­fe und Sham­poo in Plas­tik mehr.“ 

Eine Schü­le­rin berich­te­te: „Ich hab‘ zum Bei­spiel jetzt anstatt Zahnpasta-Tuben Zahn­putz­ta­blet­ten. Wir hat­ten zuhau­se die gan­ze Zeit Plas­tik­fla­schen und jetzt aber wie­der Glas­fla­schen. Die­se ganz wei­chen Plas­tik­fla­schen, die sind ja noch schlim­mer für die Mee­re. Ich find’s halt irgend­wie doof, dass die meis­ten jetzt erst mer­ken, dass es ein Pro­blem ist, dabei hat man das schon vor zehn Jah­ren gemerkt. Das ist rich­tig krass.“

Zu Gre­ta Thun­berg und ihrem welt­weit auf­se­hen­er­re­gen­den Enga­ge­ment für den Kli­ma­schutz mein­te eine – eben­so alte – Schü­le­rin: „Ich find’s trau­rig, dass eine 16-Jährige erst­mal was sagen muss, damit alle reagie­ren. Jetzt fan­gen alle an und schi­cken sich sol­che Bil­der – Ja, wer die Welt ret­ten will – und so.“ Man müs­se halt was dafür tun und nicht ein­fach etwas ins Inter­net stel­len. „Das macht ja gar kei­nen Sinn.“ 

Orga­ni­siert hat­te die­se Ver­an­stal­tung bei frei­em Ein­tritt die Stadt und als Koope­ra­ti­ons­part­ner dafür die Ernst-Reuter-Schule, den Welt­la­den Groß-Umstadt und die Evan­ge­li­sche Kir­chen­ge­mein­de gewin­nen kön­nen. Die Auf­füh­rung stell­te den Höhe­punkt im Rah­men der „Fai­ren Woche“ dar, an wel­cher sich die Fairtrade-Stadt Groß-Umstadt unter ande­rem mit einer Aus­stel­lung im Rat­haus und der Über­ga­be von fai­ren Fuß­bäl­len beteiligte. 

Groß-Umstadt trägt seit Okto­ber 2015 Titel „Fairtrade-Stadt“. Wesent­lich trägt dazu auch der Welt­la­den bei, des­sen Ver­tre­ter eben­falls der Auf­füh­rung von „Glo­bal Play­erz“ beiwohnten.

Text: Doro­thee Dorschel
Bil­der: Ernst-Reuter-Schule & Doro­thee Dorschel