Der Jahrgang 6 der Ernst-Reuter-Schule hat sich an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ mit zahlreichen Geschenken beteiligt.
Es ist wieder soweit, die Vorweihnachtszeit steht unmittelbar bevor. Dies hat der Jahrgang 6 der Ernst-Reuter-Schule zum Anlass genommen, sich auch einmal Gedanken über Menschen und v.a. Kinder zu machen, die ein weniger üppiges Weihnachtsfest erwarten als wir.
In diesem Zusammenhang fasste man den Entschluss, sich an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ des Vereins Samaritan’s Purse e. V. zu beteiligen. Bei dieser Aktion werden Geschenkkartons gepackt, die für Kinder in Not zu Weihnachten gespendet werden.
Immer zu zweit wurden also Schuhkartons besorgt und von den SchülerInnen ansprechend weihnachtlich dekoriert. Anschließend wurden die Pakete mit kleinen Geschenken wie Spielzeug, Süßigkeiten, Schokolade, aber auch Kleidung und Hygieneartikeln bestückt. Insgesamt 33 Päckchen kamen auf diese Weise zusammen, die am vergangenen Freitag, den 15. November 2019, in der Sammelstelle der Aschaffenburger Baptistengemeinde, zusammen mit einem kleinen Geldbetrag, übergeben werden konnten. Von dort aus werden die Pakete in verschiedene osteuropäische Länder verschickt und an bedürftige Familien verteilt.
Lehrer Martin Fischer übergibt die Präsente aus dem Jahrgang 6 der Ernst-Reuter-Schule an Verantwortliche der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“.
Wir freuen uns über die Unterstützung und dass wir auf diese Weise einigen Kindern ein Geschenk unter dem Weihnachtsbaum ermöglichen, die vielleicht gar nicht damit gerechnet haben.
Mehr Informationen zum Thema „Weihnachten im Schuhkarton“ gib es auch unter:
Jede Menge los war bei der Halloweenparty der Ernst-Reuter-Schule in der kleinen Tunhalle.
Fast schon zu einer Tradition hat sich die Halloweenparty an der Ernst-Reuter-Schule entwickelt. Auch in diesem Jahr feierten am 30. Oktober 2019 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 gemeinsam eine Halloweenparty. Dieses Mal konnten alle Gruselbegeisterten ab 18:00Uhr durch den von der Schülervertretung (SV) entworfenen „Blutweg“ in das Innere der kleinen ERS-Sporthalle gelangen. Dort wartete bereits die SV, die Technik-Crew und einige verkleidete Lehrkräfte zum Feiern. Bei verschiedenen Tänzen (Macarane, Freestyler etc.) und Spielen (Limbo, Stoptanz usw.) konnten die Schülerinnen und Schüler bei aktueller, aber auch Musik aus den vergangenen Jahrzenten einen schönen Abend verbringen. Zum Abschluss wurde dann wieder das beste Kostüm eines Jungen und eines Mädchens gekürt, was auch in diesem Jahr besonders schwierig war, da es wieder sehr kreative Kostüme und gruseliges Make-Up gab. Gegen 20 Uhr war der „Spuk“ dann auch schon wieder vorbei. Alle Beteiligten hatten jede Menge Spaß
Und so sehen sie aus, die diesjährigen Sieger des Kostümwettbewerbs bei der Halloweenparty der Ernst-Reuter-Schule.
Ein besonderer Dank gilt der Technik-Crew unter der Leitung von Thomas Kirchhöfer, die innerhalb von wenigen Stunden aus einer Sporthalle eine Disko gemachten haben, und natürlich an die Aufsichtführenden und unterstützenden Kolleginnen und Kollegen. Einen ganz besonderen Dank richtet die Ernst-Reuter-Schule an Verbindungslehrerin Franziska Kurtz, die – wie in den Jahren zuvor auch – alles organisiert und diese tolle Party erst möglich gemacht hat.
Seit 2007 gibt es die Initiative „Spielen macht Schule“, ins Leben gerufen vom ZNL (TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen) und dem Verein „Mehr Zeit für Kinder“. Diese Initiative veranlasst eine jährliche Ausschreibung zum Thema „Spielen in der Grundschule“. Im Rahmen dieser Ausschreibung können sich Grundschulen um die kostenlose Ausstattung eines Spielezimmers bewerben. Hierfür ist es notwendig, ein ausgearbeitetes Konzept für ein solches Spielezimmer vorzulegen, welches aufzeigt, wie die Spiele an der jeweiligen Grundschule konkret zum Einsatz kommen sollen. Da die Grundschule der Ernst-Reuter-Schule seit nunmehr acht Jahren inklusiv arbeitet und das individuelle Fördern und Fordern der Schülerinnen und Schüler immer mehr in den Fokus gerückt ist, verändern sich auch die Strukturen im Unterricht. Um allen Kindern mit ihrem sozialen und kognitiven Vorwissen, ihren Interessen und Bedürfnissen gerecht werden zu können, muss Unterricht offener und kreativer gestaltet werden. Der Einsatz von Gesellschaftsspielen scheint hierfür eine gelungene Ergänzung zu den klassischen Methoden und Inhalten. Aus diesem Grund hat sich die Grundschule der Ernst-Reuter-Schule in diesem Jahr um die Ausstattung eines solchen Spielzimmers beworben.
Zahlreiche Spiele konnte die Grundstufe der Ernst-Reuter-Schule im Rahmen der Initiative „Spielen macht Schule“ gewinnen.
Glücklicherweise konnte das schuleigene Konzept überzeugen, so dass die ERS-Grundstufe eines von insgesamt 200 Spielzimmern gewinnen konnten. Die gewonnen Spiele werden nun in vielfältiger Weise zum Einsatz kommen.
Einige Spiele und Experimentierkästen werden die Einrichtung schuleigenen Forscherwerkstatt ergänzen.
Außerdem erhalten alle Jahrgänge eine Spielekiste, die sie in vielfältiger Art und Weise einsetzen können. Enthalten sind sowohl Logik- und Konzentrationsspiele als auch Lernspiele für den Deutsch- und Mathematikunterricht. So können die Spiele in offenen Lernangeboten und Lerntheken eingesetzt werden oder sie finden ihren Einsatz nach den Arbeitsphasen, wenn die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, noch eine Weile frei zu spielen.
Jeder Jahrgang der ERS-Grundstufe erhält im Rahmen des Gewinns zusätzlich eine Spielekiste.
Denkbar ist es weiterhin, die Spiele in der Einzelförderung zu nutzen oder sie für Elternnachmittage oder Klassenfeste zur Verfügung zu stellen.
Die Kolleginnen der ERS-Grundstufe freuen sich sehr über diesen tollen Gewinn und hoffen auf viele großartige Spielerlebnisse mit den Schülerinnen und Schülern. Vielen Dank an die Initiative „Spielen macht Schule“ für diese Möglichkeit.
Am Freitag, den 15. November 2019, ist es wieder soweit für „Umstadt – ein Gedicht“. Die Veranstaltung wird von der Stadt Groß-Umstadt und dem Ortsgewerbeverein organisiert. Aktionen, Lesungen und Musik werden hierbei an mehreren Standorten wie beispielsweise in Geschäfts- und Gasthäusern in Groß-Umstadt abgehalten bzw. präsentiert. Die Geschäfte haben hierzu extra bis 22 Uhr geöffnet. Rote Teppiche vor allen Events sowie von Kerzenschein gesäumte Wege geben dieser Veranstaltung ein ganz gewisses Flair. Das diesjährige Motto lautet „Glück“.
Unter diesem Motto werden auch Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Schule aus den Jahrgängen 6 und 8 zahlreiche Beiträge wie Gedichte, Schattentheater, Texte und Lieder in der Säulenhalle im Rathaus in Groß-Umstadt präsentieren. Die Darbietungen beginnen jeweils um 18 Uhr, 18.45Uhr sowie um 19.30Uhr. Wir laden alle hierzu herzlich ein, die Schülerinnen und Schüler bei ihren Präsentationen zu bestaunen. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.
zu unseren beiden Informationsabenden rund um das Thema „Übergang von Klasse 4 nach Klasse 5“ laden wir Sie jetzt schon recht herzlich ein.
Unter dem Motto „Was kommt nach der Grundschule“ laden bereits am 14. November 2019 um 20 Uhr alle Grundschulen sowie weiterführenden Schulen aus Groß-Umstadt und Umgebung zu einem gemeinsamen Elterninformationsabend in die Stadthalle in Groß-Umstadt ein.
Hierbei werden u. a. Kriterien der Beratung sowie Formalitäten der Schulanmeldung für den bevorstehenden Übergang thematisiert. Zusätzlich werden die Schulformen weiterführender Schulen vorgestellt.
Für den Bereich Haupt- und Realschule mit Förderstufe wird die Eichwaldschule aus Schaafheim vertreten sein, für den Bereich Gymnasium kommen Vertreter/Innen aus dem Max-Planck-Gymnasium aus Groß-Umstadt, für den Bereich Integrierte Gesamtschule wird unsere Ernst-Reuter-Schule aus Groß-Umstadt sowie für den Bereich Mittelstufe die Otzbergschule aus Otzberg/Lengfeld vertreten sein.
Einen ähnlichen Schwerpunkt hat unser eigener Informationsabendin der Ernst-Reuter-Schule. Dieser findet am 5. Dezember um 19.30 Uhr in unserem Mehrzweckraum statt. Hierbei erhalten Sie ausschließlich Informationen und Einblicke rund um das Leben und Arbeiten unserer Integrierten Gesamtschule (IGS) in Groß-Umstadt. Hierzu gehen wir den Fragen nach, wie diese interessante Schulform eigentlich ab Jahrgangsstufe 5 funktioniert? Welche Ganztagsangebote und schulische Schwerpunkte gibt es in der Ernst-Reuter-Schule? Wie sieht eine mögliche Stundetafel in der 5. Klasse aus? Was bedeutet Doppelbesetzung von Lehrkräften in einer Unterrichtsstunde? u.s.w.
Diesen und vielen anderen Fragen rund um den Übergang von der Grundschule zur IGS Ernst-Reuter-Schule wird an diesem Abend nachgegangen.
Auch hierzu laden wir Sie schon jetzt recht herzlich ein.
Alle weiteren Fragen und Anliegen rund um den Wechsel von der Grundschule zur IGS Ernst-Reuter-Schule beantwortet Ihnen gerne auch der zuständige Stufenleiter, Herr Volker Hartmann. Er ist via E‑Mail und telefonisch unter 06078 – 93680 zu erreichen.
Erneut öffnet die Ernst-Reuter-Schule wieder ihre Türen für so mancherlei „Grauen“ und „Gruseln“ zur mittlerweile dritten Halloween-Party in der kleinen Turnhalle.
Eingeladen sind am Mittwoch, den 30. Oktober 2019, ausschließlich Schülerinnen und Schüler von Klasse 5 bis einschließlich 7 der Ernst-Reuter-Schule. Los geht es um 18 Uhr. Um 20 Uhr ist der „Spuk“ dann wider vorbei. Das Lehrkräfteteam um die Verbindungslehrerin Franziska Kurtz hat sich wieder viel Mühe gegeben und diese tolle Party auf die Beine gestellt. Es gibt jede Menge toller Musik gepaart mit so mancherlei Lichteffekte. Selbst Nebelmaschinen werden den gruseligen Abend noch unheimlicher erscheinen lassen.
Der Eintritt ist frei. Vorausgesetzt werden lediglich gute Laune und tolle Kostüme. Die Aufsicht für den genannten Zeitraum haben die Lehrkräfte inne – entsprechendes Verhalten der Schülerinnen und Schüler wird vorausgesetzt.
Auf die dritte Halloweenparty freut sich die Verbindungslehrerin Franziska Kurtz samt Lehrkräfteteam.
ERS-Schulleiter Matthias Hürten (links) und ERS-Fördervereinsvorsitzende Katja Köbler (3. von links) bedanken sich zusammen mit Schülerinnen der Ernst-Reuter-Schule beim Team des Bücherflohmarkts Christina Friedl (3. von rechts) und Sabrina Hoffmann (rechts) für die Geldspende in Höhe von 3200 € zur Anschaffung von LED-Schweinwerfern und einem Laptop.
Der Förderverein der Ernst-Reuter-Schule sowie die gesamte Schulgemeinde bedanken sich recht herzlich beim Team des Bücherflohmarktes aus Groß-Umstadt für die großartige Geldspende in Höhe von 3200 €. Hiervon konnte die Gesamtschule 12 LED-Scheinwerfer und einem Laptop anschaffen. Die Schülerinnen und Schüler sowie alle Lehrkräfte sind begeistert von dem neuen Equipment. Besonders die Scheinwerfer konnten gleich bei mehreren Veranstaltungen der Schule in Einsatz gebracht werden und alles wunderschön ausstrahlen. Auch die Tanz AG der Ernst-Reuter-Schule konnte den Laptop für ihre Zwecke sofort einsetzen. Nochmals bedankt sich die gesamte Schulgemeinde der Ernst-Reuter-Schule recht herzlich hierfür.
Insgesamt 18 Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Schule haben das das international anerkannte „Cambridge Zertifikat“ erhalten – einige darunter sogar mit Auszeichnung. Hierzu gratulieren recht herzlich der stellvertretende Schulleiter Ulrich Freund (rechts) sowie Englischlehrer Joshua Jaynes (zweiter von links) und Schulleitungsmitglied Volker Hartmann (links).
Nach nun mehr einem Jahr war es endlich soweit: Das begehrte „Cambridge Zertifikat“ konnte an insgesamt 18 Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Schule aus den Jahrgangsstufen 8 bis 10 verliehen werden.
Das „Cambridge Zertifikat“ ist ein englisches Sprachzertifikat der Universität Cambridge für Nicht-Muttersprachler. Es wird jährlich von etwa drei Millionen Menschen aus 130 Ländern abgelegt, dient der Bescheinigung qualifizierter Englischkenntnisse und ist international bei Bildungseinrichtungen und Unternehmen anerkannt. Die Prüfungen basieren dabei auf dem „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen“ und werden in verschiedenen Kategorien angeboten.
Es ist ein lebenslang gültiges Zertifikat, welches die Sprachkompetenz der Jugendlichen nachweist. Das Zertifikat kann bei allen Bewerbungen beigelegt werden und wertet diese immens auf. Die Chancen der Schüler, bei der Bewerbung um einen Ausbildungs- oder einen Arbeitsplatz bevorzugt zu werden, steigen durch das Zertifikat immens.
Ein ganzes Schuljahr lang ging es für die 18 Schülerinnen und Schüler um ihren Englischlehrer Joshua Jaynes in zwei Schulstunden in der Woche intensiv um die englische Sprache. Sprechen, Schreiben, Hör- und Leseverstehen sowie Grammatik bildeten Schwerpunkte in dieser extra geschaffenen „Cambridge AG“ in der Ernst-Reuter-Schule. Unmittelbar vor den Sommerferien des zurückliegenden Schuljahres 2018/2019 wurden in einer mehrstündigen Prüfung, die in einen schriftlichen und mündlichen Teil gegliedert war, alle Elemente des Unterrichtsgeschehens abgefragt. Das von Cambridge beauftragte internationale Testunternehmen „Provadis“ führte die Prüfung mit insgesamt drei Prüfern in der Gesamtschule durch und wertete die Ergebnisse anschließend auch aus.
Stolz ist die Schule hierbei auf das Ergebnis. Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler haben bestanden und das begehrte Zertifikat somit erhalten. Ganz herausragend und mit Auszeichnung konnten sogar 4 Schülerinnen und Schüler ihr „Cambridge Zertifikat“ in Empfang nehmen.
Im Rahmen einer kleinen feierlichen Stunde wurden die Zertifikate an die Schülerinnen und Schüler übergeben. Englischlehrer Joshua Jaynes gratulierte zusammen mit dem stellvertretenden Schulleiter Ulrich Freund und Schulleitungsmitglied Volker Hartmann allen Beteiligten und wünschte für die Zukunft alles erdenklich Gute. Da einige der Schülerinnen und Schüler die Schule u. a. nach dem 10. Schuljahr Richtung weiterführende Schulformen verlassen hatten, konnten zu der Feierstunde nicht alle ihr Zertifikat persönlich entgegennehmen. Sie erhielten auf anderem Wege ihr Zertifikat samt Gratulation.
Erst möglich gemacht hat dies alles der Lions Club Groß-Umstadt. Die Schule konnte ihn in diesem Zusammenhang als Kooperationspartner im März 2018 gewinnen. Der Lions Club stellt pro Schüler und pro angestrebten Zertifikat ⅔ der Finanzierung bereit. Der verbleibende Betrag ist vom Schüler bzw. dessen Elternhaus selbst zu tragen. Durch die Unterstützung des Lions Club Groß-Umstadt ist es den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern der Ernst-Reuter-Schule möglich, dieses bedeutsame Zertifikat zu erreichen. Die Zusammenarbeit zwischen dem Lions Club Groß-Umstadt und der Ernst-Reuter-Schule ist auf zwei Jahre ausgelegt und umfasst einen Förderbetrag von insgesamt bis zu 4.000 Euro.
Die Ernst-Reuter-Schule bedankt sich im Namen aller Schülerinnen und Schüler ausdrücklich für das großartige Engagement des Lions Club Groß-Umstadt und gratuliert zum Erreichen des „Cambridge Zertifikats“. Schon jetzt darf man gespannt sein auf das Ergebnis der aktuellen „Cambridge AG“ zum Ende des Schuljahres 2019/2020. Auch hierfür wünscht die Ernst-Reuter-Schule allen Beteiligten gutes Gelingen und das Erreichen des „Cambridge Zertifikats“.
Mit großem Gerät wurden die Container auf das Schulgelände der Ernst-Reuter-Schule gebracht.
Endlich ist es soweit: der Ganztagbereich der Ernst-Reuter-Schule erhält (provisorischen) Platz in Form von mehreren „Containern“. Die deutlich in die Jahre gekommene Ernst-Reuter-Schule platzt aus allen Nähten. Auch der Ganztagsbereich mit all seinen vielen Betreuungsangeboten hat dies in den vergangenen Jahren zu spüren bekommen. Mit großem Gerät wurden daher in den Herbstferein mobile Einheiten für eben diesen deutlich zu klein gewordenen Ganztagsbereich angeliefert und auf einen Teil der Sportanlage der Ernst-Reuter-Schule gestellt. Dort haben die Schülerinnen und Schüler nun bis zur Fertigstellung eines hoffentlich bald beginnenden Umbaus der Gesamtschule die Möglichkeit, in nicht mehr so beengten Verhältnissen wie bisher Ganztagsangebote wahrzunehmen.
Das sind sie, die Container für den Ganztagsbereich der Ernst-Reuter-Schule.
Ordentlich Stimmung herrschte beim Musical über globale Gerechtigkeit von den „Global Playerz“.
Jeden Tag sterben 37.000 Menschen auf der Erde an Hunger. Umgerechnet heißt das: Alle drei Sekunden verhungert jemand. Das erfuhren die Groß-Umstädter Jugendlichen, die am Freitag das Theaterstück „Global Playerz“ in der Stadthalle sahen. Zahlen und Fakten einerseits, wie zum Beispiel, dass auf der Erde zwei Milliarden Menschen mangelernährt sind, hörten die 15- bis 16-Jährigen. Zum anderen erlebten sie in einer bunt-schrillen Musical-Inszenierung des Theaters Sonni Maier am Beispiel dreier Freundinnen, wie jeder einzelne, noch so kleine Schritt zählen kann und bekamen Zusammenhänge über Hunger, Armut, Lohnausbeutung und Kinderarbeit aufgezeigt, über globale (Un)Gerechtigkeit und Fairtrade.
Ob es um die Herkunft der Kakaobohnen ging, die in jeder hierzulande gekauften Schokolade zu finden sind, oder um die Möglichkeit, bei deren Kauf oder anderer Produkte auf das Fairtrade-Siegel zu achten, mitunter schien es, als könne man eine Stecknadel fallen hören. Aufmerksam und konzentriert verfolgten rund 100 Neuntklässler der Ernst-Reuter-Schule das Geschehen auf der Bühne, deren Unterricht aus diesem Anlass kurzerhand hierher verlagert worden war. „Sie hatten heute keine Schule“, erklärte Lehrer Volker Hartmann, „stattdessen haben wir gesagt, kommt doch direkt hierher“. Am Freitag begannen nach der dritten Stunde die Herbstferien, so dass die Schüler eigentlich sogar außerhalb ihrer Pflicht hierherkamen.
Manch persönlich berührende, betroffen machende Szenen gab es im Verlauf zu erleben und auch die Konfrontation mit Tatsachen. „Das Schlimmste war für mich, dass die gesagt haben, dass alle drei Sekunden irgendwer dort stirbt“, sagte eine Schülerin.
Viel zu besprechen gab es im Anschluss an das Theaterstück für das Publikum in der Stadthalle in Groß-Umstadt.
Dennoch, dieses schwierige Thema jungen Menschen ohne erhobenen Zeigefinger näherzubringen, dafür aber so, „dass es auch ein bisschen Spaß macht“, so die Akteure, schien gelungen – das durchaus komplizierte Thema „Globalisierung und Verantwortung“ jugendgerecht zu erklären und zugleich Mut und Lust zu wecken, selbst aktiv zu werden. Mit viel Musik, Tempo und einer der Lebenswelt Jugendlicher oft angepassten Sprache.
Sich schon im Kleinen für eine gerechtere Welt einzusetzen, dafür hatte die Truppe noch viele praktische Tipps parat. Nach der Aufführung suchten die Schauspieler den direkten Kontakt zu ihrem jungen Publikum und beantworteten in einem Nachgespräch Fragen, nahmen Kritik und Lob entgegen und gaben einfache Ideen mit nach Hause, wie jeder Einzelne die Welt verändern kann.
„Wir haben halt sehr viel schon im Unterricht gemacht“, sagte im Anschluss ein Schüler, „deshalb war für uns nicht viel Neues dabei“. Eine andere Jugendliche: „Ich fand’s gut. Hab schon was Neues gelernt. Ich wusste ja nicht, dass es so viele Menschen auf der Welt gibt, die Hunger leiden. War schon krass.“
Seit einer Woche mache ihre Familie mit beim Plastikverzicht, „also, dass wir kaum noch Plastik in unserem Haus haben. Keine Plastikflaschen mehr, keine Seife und Shampoo in Plastik mehr.“
Eine Schülerin berichtete: „Ich hab‘ zum Beispiel jetzt anstatt Zahnpasta-Tuben Zahnputztabletten. Wir hatten zuhause die ganze Zeit Plastikflaschen und jetzt aber wieder Glasflaschen. Diese ganz weichen Plastikflaschen, die sind ja noch schlimmer für die Meere. Ich find’s halt irgendwie doof, dass die meisten jetzt erst merken, dass es ein Problem ist, dabei hat man das schon vor zehn Jahren gemerkt. Das ist richtig krass.“
Zu Greta Thunberg und ihrem weltweit aufsehenerregenden Engagement für den Klimaschutz meinte eine – ebenso alte – Schülerin: „Ich find’s traurig, dass eine 16-Jährige erstmal was sagen muss, damit alle reagieren. Jetzt fangen alle an und schicken sich solche Bilder – Ja, wer die Welt retten will – und so.“ Man müsse halt was dafür tun und nicht einfach etwas ins Internet stellen. „Das macht ja gar keinen Sinn.“
Organisiert hatte diese Veranstaltung bei freiem Eintritt die Stadt und als Kooperationspartner dafür die Ernst-Reuter-Schule, den Weltladen Groß-Umstadt und die Evangelische Kirchengemeinde gewinnen können. Die Aufführung stellte den Höhepunkt im Rahmen der „Fairen Woche“ dar, an welcher sich die Fairtrade-Stadt Groß-Umstadt unter anderem mit einer Ausstellung im Rathaus und der Übergabe von fairen Fußbällen beteiligte.
Groß-Umstadt trägt seit Oktober 2015 Titel „Fairtrade-Stadt“. Wesentlich trägt dazu auch der Weltladen bei, dessen Vertreter ebenfalls der Aufführung von „Global Playerz“ beiwohnten.